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franzöfischen Gefangenen sind dieser Tage nach Darmstadt verbracht, und in das dortige Gefangenen-Depot aufge⸗ nommen worden, um später von dort aus nach Frankreich
» Friedberg. Die wenigen hier noch zurückgebliebenen
zurückzukehren. Die kleineren Gefangenen Depots des Großherzogthums sind nunmehr sämmtlich aufgelöst.
Frankfurt. Der aus dem Justizrath Dr. Geyger, Baiss, Dr. Hahn, Dr. Knopf und Scheidel bestehende ge⸗ schäftsführende Ausschuß des Gründungscomites der in Frankfurt a. M. zu errichtenden landwirthschaft⸗ lichen Creditbank hat durch Rundschreiben die Ge— nossenschaften im Großberzogthum Hessen, in der preußi⸗ schen Provinz Hessen-Nassau und im westlichen Bayern aufgefordert, durch Zeichnung von Aetien zur festen Be⸗ gründung des Unternehmens beizutragen. Die Bank werde es sich zum Grundsatz machen, bei allen Geschäften in erster Linie ihren Actionären dienlich zu sein. Die Summe der Actien und das Nähere über die Einzahlung sei statutenmäßig so festgesetzt, daß es keiner Genossenschaft, auch nicht der kleinsten, schwer fallen könne, sich die Vor⸗ tbeile einer Verbindung mit der Bankanstalt zu sichern.
Frankfurt. Der hiesige Verschönerungsverein hat in seiner jüngsten Sitzung das Project berathen, als eine bleibende Erinnerung an die Ereignisse des Jahres 1870/71 den am Taunusthor aufgestellten Triumphbogen in Stein auszuführen und zwar in vergrößertem Maßstabe.
Offenbach. Die letzten dabier internirten französi— schen Gefangenen, 80 an der Zahl, sind vor einigen Tagen nach Darmstadt verbracht worden. Mehrere derselben ver— kauften vorher auf einem gemeinsamen Spaziergange in Oberrad ihre überflüssigen Kleider und Leibgeräth. Vor einigen Tagen wurden diese Truppen von Frau Marschall Mac Mahon, welche noch in Wiesbaden wohnt, besucht und reichlich beschenkt.
Darmstadt. Ein großer Theil des Rieds sseht gegenwärtig unter Wasser, wodurch ein enormer, im gegen⸗ wärtigen Augenblick noch nicht berechenbarer Schaden an Feldsrüchten verursacht wird.
Leipzig. Die medicinische Facultät der Universität Leipzig hat Folgendes über die Blatternkrankheit veröffentlicht:„Es ist an die unterzeichnete Facultät das Gesuch gerichtet worden, sich darüber zu erklären, ob mit Gewißheit anzunehmen sei, daß die Einimpfung der Kuy⸗ pocken einen Schntz gegen die Menschenpocken gewähre, und ob dieser Schutz wärend des ganzen Lebens fort⸗ dauere; oder ob eine Wiederholung der Impfung zu empfehlen sei. Wir sprechen unsere auf vieltausendfältige eigene und fremde Erfahrung sich gründende Ueberzeugung
in Folgendem aus; 1) Die Einimpfung der Kuhpocken gewährt einen fast unbedingten Schutz gegen die Menschen⸗ pocken(Blatternkrankbeit), falls nicht etwa zufällig bereits vor der Einimpfung die Ansteckung mit der Pockenkrankheit stattgesunden hat. 2) Dieser Schutz erstreckt sich jedoch nicht auf die ganze Lebenszeit, sondern es pflegt die Em- pfänglichkeit für die Menschenpocken, wenn auch in ge— mildertem Grade, sich allmählich wieder einzustellen. 3) Deßhalb ist die Wiederholung der Impfung(Revac⸗ cinatton) nach Ablauf von böchstens zehn Jahren, bei epidemischem Auftreten der Pocken unter allen Umständen dringend anzuempfehlen.— Leipzig, den 23. April 1871. Die medicinische Facultät.
Wien. Hiesige Blätter melden von einer surchtbaren Pulverexploslon, die sich Mittwoch bei Felixdorf (unweit Wiener-Neustadt) ereignet hat. Die zwischen ersterem Orte und Theresienfeld belegene Pulverstampfe ist unter donnerartigem Getöse in die Luft geflogen. Wie viel Menschenleben dabei geopfert sind, ist noch nicht con⸗ statirt, ebensowenig als die Veranlassung des Unglücks. Wie man dem„Fremdenblatte“ schreibt, wurden vorerst 9 bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen aus dem Schutthaufen herveorgezogen. Zwei schwer Verwundete, die man kaum am Leben zu erhalten hofft, sind ins Spital geschafft.
Brünn. In der Nacht zum 27. April wurde, wie der„Tagesdote aus Mähren“ berichtet, durch disher un⸗ bekannte Thäter in die in Wranau unterhalb der Kirche befindliche fürstlich Liechtenstein'sche Gruft eingebrochen. Mehrere Särge wurden geöffnet and die Leichen ihres nicht bedeutenden Schmuckes beraubt; einem Leichnam wurde der Finger, an welchem ein Ehering sich befand, abgeschnitten, Die Thäter scheinen mit den Localitäten der Gruft sehr vertraut gewesen zu sein.
Liverpool. Concurrenzfür die siamesischen Zwillinge. Barnum, der unvergleichliche Yankee, hat uns Europäern wieder einmal einen noch nie dagewesenen Genuß zugedacht. In Liverpool ist nämlich eine Samm⸗ lung menschlicher Curiositäten eingetroffen, welche die curopäische Tour machen soll, um sich sehen zu lassen und Herrn Barnum's Säckel zu füllen. Darunter sind ein Riese und eine Riesin, beide ungefähr acht Fuß boch; aber die Hauptanz ehungskraft übt eine Concurrenz der siamesischen Zwillinge aus. Es sind dies zwei Neger⸗ mädchen im Alter von 14 Jahren, die seit ihrer Geburt mit dem Rücken aneinander gewachsen sind, nichtsdesto— weniger ein„einnehmendes“ Aeußere haben und sogar singen, tanzen und sich mit Grazie unterhalten können.
ECingesandt.
Die Frankfurter Zeitung Nr. 123 sprich sich in einer Original⸗Correspondenz aus New⸗Nork d. d. 13. April über die
St. Lonis-& South-Eastern⸗ , Eisenbahn
Auf den Verkehr der St. Louis⸗ und South⸗Eastern⸗ Eisenbahn, worüber ich bereits früher berichtet, dürften die reichen Kohlenfelder von Illinois einen sehr günstigen Einfluß üben. Die St. Louis- und South-Castern⸗Eisen⸗ bahn⸗Gesellschaft fördert die Entwicklung des Kohlenver— kehrs in jeder Weise, so daß in der kurzen Zeit, in welcher der Bahnbetrieb begonnen hat, bereits fünf neue Kohlen⸗ minen innerhalb 20 Meilen von St. Louis längs der Bahn eröffnet worden sind, deren Ausbeute schon jetzt an den Markt gelangt. Weitere drei Schachte in demselben Revier werden eben getrieben und sind so weit fertig, daß mit deren Ausbeutung demnächst begonnen werden kann. Ein anderes ausgebreitetes Lager ist bei der Stadt Equa⸗ litz, 12 Meilen vom Ohiofluß aufgedeckt worden und auch in der Nähe von Evansville ist ein großes Lager in Be— trieb.— Die Mächtigkeit der Kohlenklötze, die in der Nachbarschaft von St. Louis bearbeitet werden, ist 7—9 Fuß, am Ohiofluß 4½— 6 Fuß.
Die Gesammtmächtigkeit dieser übereinanderliegenden Klötze beträgt durchschnittlich 30 Fuß und darüber. Die Totalproduclion wird von Sachverständigen auf 30,000,000 Tonnen per Quadraimeile Exploitationsfähigkeit geschätzt. Die Eisenbahn-Gesellschaft unterstützt die Kohlenproduction auch dadurch, daß sie gleiche Bedingungen für den Trans⸗ port allen Producenten stellt. Der Erfolg dieser liberalen Politik zeigt sich schon jetzt.
Ein Beweis für die Rentabilität von Kohlenbahnen in diesen Regionen liefert beispielsweise die nur 14 Meilen lange St. Louis⸗ und Belleville-Eisenbahn. Die ihr zu⸗ nächst liegenden Kohlenminen sind noch immer 6 Meilen von der Babnlinie entfernt und dennoch betrugen die Nelto- Einnahmen dieser Bahn, die auf einer kleinen Strecke dasselbe Kohlenbett durchschneidet, wie das der St. Louis⸗ und South⸗Castern-Bahn, in den letzten Jahren durchschnittlich circa 250,000 Dollar jährlich, wovon/ aus dem Kohlentransport herrührtrn. 1173
Frucht⸗ und Kornstroh-Versteigerung.
1170 Das Groß berzogliche Rentamt Nidda bringt nachstehende 1870er Frucht⸗Vorräthe, sowie eine Quantität
Korustroh, in nachverzeichneten Terminen zur öffentlichen
Versteigerung und zwar:
1) von dem Speicher zu Bingenheim bei Gastwirth Winter daselbst,
2) von dem Speicher zu Nidda auf
dem Gemeindehause daselbst.
—. 1 ruchtsorten. 85 Vom Termin der Versteigerung 8 ‚— Stroh 5 Speicher zu 1840 Walzen 4111 c Hafer
6 6 Witr.] wirr. mite.] Mir. Oebund.
1 1 Nidda Dienssag den 16. Mai, Vorm. 10 ur— 64 34 21— 2 Bingenheim Mittwoch 17.„ 0 23 r e.— Bingenheim am 7. März 1871. eee Rentamt Nidda. u dee.
Versteigerung alten Bettstrohes.
1175 Dienstag den 9. d., Nachmittags 3 Uhr, wird das alte Stroh aus den Matratzen der Gefangenencompagnte, etwa 139 Stück, in der Klostercaserne meistbietend gegen gleich baare Zahlung verfteigert. Friedberg den 7. Mai 1871. rr h l.
Bekanntmachung. 1143 Wer Ansprüche an Georg Möckel II. in Fauer⸗ bach v. d. D. bat oder dessen Familie soll solche spezi⸗ fteirt dahier bis zum 15. d. M. bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei der gerichllichen Bermögensregulirung anmelden. Zahlungen sind gültig nur an Vormund Jobannes Möckel VI. in Zauer⸗ dach d. d. D zu lelfsen.
Butzbach den 1. Mai 1871. i Großberzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Fresenius, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
nnen g. 1168 Donnerflag den 11. Mat l. J., des Morgens 11 Uhr anfangend, werden im Nieder⸗Weiseler Ge meindewald, Disirikt Suderwald, nach verzeichnete Holz⸗ sortimente einer öffentlichen Verfteigerung ausgesetzt:
14½ Steden Eichen, und Aspen-Prügelholz,
15„ Buchen-, Eichen- und Acpen⸗Stockholz, 8100 Stück Buchen-Reisholz⸗ Wellen, 3150„ Eichen⸗ 17 5 2275„ Fichten⸗ und Aspen-Reisbolz⸗ Wellen, 993„ Fichten⸗Stangenbolz von 538 Cubikfuß.
Die Zusammenkunst ist an der lichten Eiche am
Weg nach Hausen. Kies b Wellen den 5. Mai 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nleder⸗Weisel. Reuter.
1169 Nach mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concurs über das Vermögen des Wirths Peter Lapp X. zu Dörnigheim erkannt und Termin zur Anmeldung der Forderungen beim Rechtenachtheil des Aus schlusses auf den 6. Juni d. J., Vormittags 9 bis 10 Uhr, in das Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt worden. Zum Verkauf des Grundvermögens, der Wirthschaftsgebäude ist Termin auf den 17. Mai d. J., Nachmittage 3 Ubr, nach Dörnigheim in die Wohnung des Peter Lapp X. bestimmt. Hanau am 2. Mai 1871. Königl. Amtsgericht Adthellung II. Coͤ ster
insbesondere
eee vdt. Stoerckel.
Bekanntmachung. 1176 Nächsten Donnerstag den 11. d. M., des Nach⸗ mittags um 1 Ühr, werden die nachbenannten, zur Her⸗ flellung tines Pflasters vorkommenden Arbeiten und
Lieferungen, als 0 8408 Pflasterarbein, veranschlagt zu 61 36 Das Fahren von 22 Kbm. Steinen aus dem
Fauerbacher Bruch 33— Das Aufsetzen derselben 424 Das Graben von 28 Kbm. Sand 28— Denselben zu fahren 42— Denselben zu messen 5 36
auf biesigem Rathhause veraccordirt. Nieder⸗Wöllftadt den 6. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Nleder⸗Wöͤllstadt. Sto ll.
1142 Eine noch wenig gebrauchte
Wasch- mit Wringmaschine
ist um 20 fl. zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
Holzversteigerung
in den Domanial-⸗ Waldungen der Oberförsterei Eichels dorf.
Es werden versteigert: 1) Montag den 15. d. Mts. im Distrikt Sieinswiesenkopf. A. Brennholz. Holzart. Schestholz. Prügelbolz. Reisholz.
1171
Se. Buchen⸗ 2 N 49 1086(Stam mreiser) Aspen⸗ ꝛc. 1 4½ 12⁵ B. Bau- ꝛc. Holz.
40 Buchen⸗Stangen zu Lenkwieden geeignet. 2) Mittwoch den 17. d. Mts. in den Distrikten Langerloh, Beckerseck, Stock⸗ wiesenkopf, Mühlenkopf und Alterberg. A. Brennhol
1 Holzart. Scheitholz. Prügelbolz. Stockbolz. Reisholz. S 1. Buchen⸗ 70 1. Kl. 138 42 79 8——— Nadelholz— 5¼ 2½ 1 Aspen⸗ zc.——— 47
B. Bau- ꝛc. Holz. 1 Eichen⸗Stamm von 9½ Zoll Durchmesser und 35 Fuß lang mit 25 Cudiffuß, 1 Nadel- Stamm von 11 Zoll Durchmesser und 25 Fuß lang mit 24 Cubiksuß, 111 Nadel⸗Stangen von 3—4 Zoll Durchmesser und 15—25 Fuß lang mit 85 Cubitfuß.
Anfang der Versteigerung an beiden Tagen Morgens vräcis 9 Uhr, Zusammenkunft am ersten Tag in Distrikt Steinswiesenkopf an der Stornselser Viebtränke, am zweiten Tag am Steinbruch beim Langenloh.
Die Buchenreiser im Steinswiesenkopf find thellwelse in Schichten von 20—30 Zuß Länge aufgearbeitet.
Das in den Diflrikten Alterberg, Müblenkopf und Stockwiesenkopf zerstreut fitzende dolz wird in ODifirikt Langerlob versleigert, und wollen die Steigerer sich solches vorber von Forstwart Zimmer in Ulfa vor⸗ zeigen lassen.
Eichelsdorf om 2. Mal 1871.
Großherzogliche Oberförsterel Eschelsdorf. Heyer.
Bekanntmachung. 1180 Die unterm Heutigen in dem Gräflich Solms⸗ Rödelheim'schen Forstrebier Bainbards abgehaltene
Holzversieigerung ist genehmigt und der erste Abfabrtag auf Dlienstag den 16. l. M. sestgesetzt.
Wickstadt den 5. Mat 1871. Gräfliche Oberförsteret Assenbeim Schallas


