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0 Ingelheim, Peter Vetter aus Ellenbach, Georg Hild aus 0 Nroß⸗Gerau, Joh. Gottf. Schnell aus Halmhof, Tyomas Schüler
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sch dem möglicherweise schon jetzt die
vurden vermißt: die Jäger Heinrich Pfitzer aus Ober⸗
aus Elsbeim, Aug. Blößer aus Allertshofen, Adam Amend aus Weiher, Alex. Reinhackel aus Offen⸗ jach, Anton Leidemer aus Gundheim, Eberh. Czerny aus Mainz, Gg. Peter Zwingler aus Ebersberg, Jac. Ziemer zus Wiebelsbach, Anton Hertel aus Wald Michelbach, Joh. Schmidt aus Ockenbeim, die Gefreiter Ph. Leydecker zus Budenheim und Jacob Eich aus Ober-Flörsheim, Jäger Jac. Herweck aus Lampertheim; ist am 29. wieder eim Bataillon eingetroffen. 3. Compagnie. Lieut. Carl Ferd. Becker, Offenbach, todt, Sch. d. d. Gefreiter Wilh. Thomas, Erzhausen, schw. verw., Sch. i. d. l. Schulter, Laz. Vienne. Jäger Leonhard Dagner, Darsberg, schw. verw., Unbekannt, Laz. Vienne. Fäger Franz Stöpler, Lauterbach, l verw., Sch. d. d. dand, Laz. Vienne. Jäger Johannes Reeg, Zell, J. verw., Sch. d. d. r. Zeigefinger, Laz. Vienne. Ferner wurden zermißt: Corporal Ph. Müller aus Volksheim, die Ge⸗ beiter Jos. Höfling aus Seligenstadt und Hrch. Reisert zus Heppenheim, die Jäger Friedr. Albrecht aus Westhofen, Jos. Held aus Heppenheim, Carl Ph. Solms aus Oppen⸗ eim, Joh. Seeger aus Elmsbausen, Leonh. Müller aus Freidach, Cornel. Daub aus Mainz, Fried. Wilh. Goll. Strohband aus Gau-Bickelheim, Joh. Simon aus Sörgen⸗ hoch, Anton Klein aus Ilbenstadt, Ph. Frank aus Vun⸗ eim, Joh. Fink aus Kor telshütte, Franz Nenninger aue Birnheim, Pb. Diebl aus Jugenheim, Joh. Rubland aus Sandbach, Pet. Petermann aus Hambach, Joh. Nauth zus Ebersbeim, Frz. Jos. Neumann aus Wattendeim, Wilh. Scheuermann aus Beerfelden, Ph. Lahr aus Wein⸗ eim, Gg. Wilh. Scheffler aus Rothenderg, Job. Bechluft us Flonbeim, Mich. Elbert aus Hainstadt, Job. Zahn zus Gau⸗Bickelheim, Joh. Grünewald aus Roßdorf, Ph. lahr aus ÜUdendeim, Jac. Eich aus Ober⸗Flörsveim, Jac. dolschuh aus Gunterfürst, Heinrich Veith aus Weisenau— 2. Reiter⸗Regiment. (Beim Patrouillenritt nach Bellno am 29. Imuar.) Leib⸗Escadron.
Chevl. Carl Trabandt aus Lauterbach, verm.
2. Infanterie⸗Regiment. Patrouillengesecht bei Chatillon sur Loing am 28. Jan.) lieut. 4 Sartorius, 3. Comp. l. verw., Streissch.
a. I. Bein.
Preußen. Berlin. Die Verleibung eines emeinsamen deutschen Feldzeichens, das gleichartig ton der gesammten deutschen Armee in den Fahnen, Standarten, Kokarden, Schärpen und orteepees geführt werden würde, soll jetzt fest lestimmt sein, und wird der Erlaß darüber sogar ls nahe bevorstebend bezeichnet. Auch dürfte Nummer ⸗
tertheilung au die neuen deutschen Armee Corps enschließen.
Posen. Es ist hier die Ordre eingetroffen, elle disponiblen Ersatzmannschaften nachzusenden ind alle Regimenter während des Waffenstillstandes 1 completiren.
Oesterreich. Wien. Die„Amteztg.“ peldet, daß die Demissionen der Minister: Graf potockt, Taafe, Stremaier und Tschabuschnigg angenommen worden sind. Graf Hohenwart ist um Minister des Innern ernannt und mit der
Neubildung des Cabinets brauftrogt worden. Auf ien Vorschlag desselben sind zu Ministern ern innt: ür die Justiz Habien inek(2), für die Finanzen bolzgethan, für den Handel Professor Schaeffle, für den Cultus Jericek(2) und für die Landes- urtheidigung Scholl. Schweiz Bern. Nach der„Tagespost“ General Ochsenbein, ehedem Brigadegeneral ur Fremdenlegion, zum Tivisionsgentral in der laxzösischen Hülfsarmee ernannt worden. Ju Neuenburg ist bereits eine Anzahl tanzösischer Offiziere durchgebrannt, sie sind im Fahndungsblatt ausgeschrieben. Von mehreren Seiten aufmerksam gemacht, eiß die französischen Internirten theilweise Kleiter, zamentlich Waͤsche und Schuhe, sehr nöthig haben, tet der Bundesrath an die Cantonsregierungen e Mittheilung, daß er sofort bei der französischen fegierung Schritte thun werde um die schleunige Jusendung von Kleidern und Schuhen zu erwirken. bon Bundeswegen, wird dabei bemerkt, können dieser Richtung keine Ausgaben gemacht werden, selmehr müsse es den Cantonen überlassen bleiben, t Hülse der bestehenden Comite's den dringend— n Bedürfnissen vor der Hand abzuhelfen. Frankreich. Paris. Die Mitglieder der Piriser Regierung gehen am 10. Februar nach orbtaux, um der Nationalversammlung Rechen— aft abzulegen. Trochu lehnte jede Candidatur
ab. 914 deutsche Kriegsgefangene in Paris wurden gegen die gleiche Anzahl Franzosen aus- gewechselt. In einer Note des„Journal officiel“ wird constatirt, daß Jules Favre die Verhand— lungen im vollsten Einvernehmen mit den übrigen Mitgliedern der Regierung und mit deren In— struktion geführt hat. General Vinoy wohnte ebenfalls den betreffenden Berathungen des Ver— theidigungsrathes bei.— Amtlich wird mitgetheilt, daß Jules Simon sich nach Bordeaux begeben hat, um die Convention vom 28. Januar zur Ausführung zu bringen und die Vorbereitungen zum Zusammentritt der Constituante zu treffen. General Leflo hat eine Proklamation an die Armee erlassen, in welcher es heißt:„Ihr habt Paris lange vertheidigt, als noch Brod vorhanden, jetzt habt ihr neue Pflichten! Gebet ein Beispiel der Disciplin, der guten Haltung, des Gehorsams!“
Paris. Das„Journal officiel“ enthält ein Dekret vom 4. Febr., welches das Wahldekret Gambetta's vom 31. Januar annullirt.
— Aus Paris vom 4. Febr. wird mitgetheilt, daß dort vollständige Ruhe herrscht. Die Wabl— bewegungen dauern ununterbrochen fort. Die meiste Aussicht scheint die sogenannte Versöhnungs— liste zu haben.
Bordeaux, 6. Febr., Abends. Dank dem Einflusse Pellttar's und Arago's auf Gambetta und den eindringlichsten Vorstellungen der Ver— treter der neutralen Staaten hat Gambetta seine Demission gegeben. Das Pariser Wahldekret vom 29. Januar erhält nun Geltung für das ganze Fraukreich.
Bordeaux. Die„Corresp. de Bordeaux“, welche ebenso wie der„Siecle“ durch die Nach— richt ven der Capitulation von Paris in Be— täubung versetzt wurde, theilt mit, am 28. Jan. sei in Lisieax ein junger Mann eingetroffen, der mit Depeschen des Generals Schmitz an den General Soultz Paris verlassen und sich durch die preußischen Linien durchgeschlichen hatte. Die Depeschen tragen das Datum vom 21. Januar und melben: Die Munition ist am Ausgehen; ein Ausfall, wie der am 19., der sichere Unter- gang; die Linie der Forts ist durchbrochen, die Lage hoffnungslos. Da der Bote sich durch die preußischen Linien hatte schleichen müssen, verzögerte sich seine Ankunft um eine ganze Woche und kam deßhalb die Nachricht von der Eröffnung der Capitulationsverhandlungen der Regierungsdele— gation in Bordeaux ganz unerwartet.
— Die Vertreter Oesterreichs, Spaniens und Italiens betonten in Bordeaux, die Constituirung von Wohlfahrtsausschüssen unter Gambetta würde ihre sofortige Abreise veranlassen.
— Das„Journal des Debats“ vom 2. d. führt aus, daß die Republik nicht für Frankreich lebensfähig sei und die einzige Hoffnung des Landes auf der Familie Orleaus beruhe.
— Pelletan, Garnier-Pages, Emanuel Arago und Lionvicke, der Secretär Jules Simon's, sind hier angekommen.— Garibaldi hat sich nach Chagny, dem Hauptquartier der Vogesen-Armee, begeben.
Lille, 6. Febr. Abbeville ist von preußischen Truppen besetzt worden. Laut einer Depesche des Präfekten des Somme ⸗Departements ist der Sitz der Präfektur von Abbeville nach Rue verlegt.
— Das Pariser Contributionsanlehen wird gleichzeitig in London und Paris bei dem Haust Rothschild aufgelegt. In London soll der Cours zwischen 85 und 86 betragen. Das Anlehen ist binnen fünf Jahren zu Pari rückzahlbar. Das Haus Rothschild will vom Bundeskanzleramte das Zugeständuiß erwirken, daß auch deutsche Be— theiligung ausdrücklich gestattet werde.
— Die Pariser Wahlen finden nach einer neucren Bestimmung am 8. Februar, mithin gleich- zeitig mit den Wahlen in den Departements, statt.
— Der Dünkirchener„Messager“, die in Cam- brai erscheinende„Emancipation“, der„Courier de Daual“, der„Courier du Nord“ und das „Journal de Roubatx“ sprechen heftig Gambetta's Wahldeeret und für den Friedens- schluß. Nach dem„Memorial de Lille“ nahm General Changarnier die Candidatur im Departe- ment du Nord an. ö
Toulon. Ein großes Eisenbahn-⸗Unlgück hat sich zwischen Bandols und St. Nazaire durch Explosion einiger mit Pulver beladenen Waggons ertignet. 60 Personen sind todt, 100 verwundet.
Belgien Ueber Brüssel wird vom 7. gemeldet: Paris ist ruhig. Lebensmittel kommen an. Die Wahlen sind bis zum 8. vertagt. Die meisten Aussichten hat die republikanische Liste; die der Regierungsmitglieder, Imperialisten und Rothen dagegen keine.
— Die einzelnen Pariser, denen es bis jetzt geglückt ist, aus der unglücklichen Hauptstadt herauszukommen, entwerfen ein schauerliches Bild von der dort herrscherden Hungers noth. Trotz⸗ dem beklagen sich indeß noch heute die Pariser bitter über die Capitulation, und daß man nicht vorher wenigstens nochmals einen großen Massen- ausfall versucht hat.
Großbritannien. London. Das Ver- fahren Gambetta's wird von allen unseren Blättern ohne Unterschied der Farbe entschieden verurtheilt. Selbst die Organe, welche neuerdings stark für Gambetta und die Republik geschwärmt haben, wie„Daily News“ und„Spectator“, und solche, die gegen Deutschland wüthen, wie der„Standard“, halten nicht mit der Mißbilligung in diesem Falle zurück.
Friedberg, 8. Febr. Es kommt uns soeben die Nachricht von dem gestern erfolgten Ableben des früheren Directors des hiesigen Schullehrer-Seminars, Herrn Dr. Curtman zu Gießen, zu. Die vielen Verehrer und ebemaligen Schüler dieses verdienstvollen und gelehrten Mannes werden diese Trauerkunde mit aufrichtigem Schmerze vernehmen. Wir boffen in einer der nächsten Nummern dieses Blattes einen ausführlichen Nekrolog bringen zu können. Die Beerdigung des Verstorbenen findet zu Gießen Donnerstag den 9. d., Nachmittags 2 Uhr, statt.
Friedberg. Während des Waffenstillstandes wer⸗ den wieder Privatpäckertien und zwar diesmal an sämmt⸗ liche in Frankreich befindliche Truppen, also auch an die hessische Division, unter den bekannten Bedingun⸗ gen(Gewicht 4 Pfund, Adresse per aufgeklebte Corre⸗ pondenzkarte, Frankrung mit 5 Sgr., keine verderblichen Sachen ꝛc.) vom 3. Februar ab dei allen Postanstalten angenommen. Der Schluß dieser Beförderung iff vorläufig auf den 15. Februar Abende in Aussicht genommen.
— Das Wort Milliarde bezeichnet die Zahl tausend Millionen(1,000,000,000,); es wird in der franzssischen Sprache häufiger als in der deutschen und bauptsächlich von Geldsummen gedraucht. Gleichbedeutend mit dem Worte Milliarde ist im Französischen das Wort„Billion“ (un billion), während dasselde Wort im Deutschen eine Million Millionen bezeichnet. Die Kriegscontribution, welche Frankreich nach den neuesten Nachrichten an Deutsch⸗ land zu zahlen hätte, würde also zehntausend Millionen Franken betragen.
Aus Gießen wird gemeldet: Die Oberbessische Eisenbahn hal udie nachgesuchte Concession für eine Eisen⸗ bahn von Alsfeld nach Hersfeld erhalten, die erbetene Slaalesubvention oder Zinsgarantie ist jedoch nicht ge— währt worden.
Frankfurt. Um alle an den Blattern erktankle Personen in die Räumlichkeiten des Rochusspitals auf⸗ nehmen zu können, wurden noch vier Baraken errichtet. Vom 1. Jan. bis 4. Febr. erkrankten 126 Personen an dieser Krankheit, woran 14, gleich 9 pCt., starben. In den letzten Tagen ist eine Abnahme der Krankheit, die im Ganzen böchst gutmüthig auftritt, zu constatiten.
Darmstadt. Der Bau des Barakenlagers auf dem Exercierplatz ist nicht, wie kürzlich gemeldet, sistirt worden, sondern wird dasselbe, wenn auch in geringerem Umfange wie ursprünglich bestimmat, aufgeführt.
8 0 E 0 f 1 5 5 uheim 85 38 88 82 2.5 Die Nr. 19, die neuesle 5 28 Kriegsnummer, enthält: 2 88 3
Eine Scene von Amiens. Mit Illustration von E. Hünten. — Die Helden der Arbeit.(Forts.) Roman von M. v. Schlägel.— König Ludwig II. von Baiern. Mit Portratt.— Vor und um Pari. VII. Von Georg
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Hiltl. Mit 2 Illugtattonen.— Am Famtlienttsche: Elin tapferer Rettertod vor Mars la-Tour. Zu dem Bilde von O. ßikentscher.— Aus den Kämpfen gegen die Lotre- Armee. II. Mit 2 Buldern von W. Friedrich. Ein blutiges Kleeblatt.— Eine deutsche Randglosse zu einem franzoͤsischen Texte.— Des deutschen Knaben Tischgebet. Gedicht von Karl Gerok. Preis pro Nummer 9 kr.
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