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rufenen Generalversammlung darüber zu entscheiden haben
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pro 187% gegen cine, Aczie der, deutschen Veceinsbank mii fl. 140 Einzahlung pari mit Dede pro 1871, abzüglich 5% Zinsen vom 31. August 1871, sowie fl. 260 Capital und fl. 24 Dividende der 4 Vereinskasse-Actien, sind so günstig, wie möglich. Der Cours der Vereins⸗ bank⸗Actien(jetzt 117, also fl. 199. 30 per Stück), dürfte sich noch weiter beben, dagegen haben; die Vereinskasse— Aclien wobl nur den Prosecte der Fasion ibren jetzigen Stand zu danken. Allen Actionären, welche 4 Wochen nach der Genetalversammlung den Austausch verweigern, ist für die Vereinskasse der Cours von fl. 112. 30 kr. per Stück und fl. 6 Divldende pro 1871 also fl. 118 30 kr. gesichert.. a
Frankfurt. Im biesigen„Geographischen Verein, haften wir die Freude, einen Bericht des öster⸗ reichischen Schiffslieutenants Wepprecht über dessen mit Payer ausgefübrie Norepolarsahrt zu tören. Der Vor⸗ tragende gab ein äußerst interessautes Bild der Schwierig⸗ keiten und Gefahren, mit denen diese Fahrt zu kämpfen hatte, und wurde durch reichen Beifall belohnt.
Frankfurt. Am Abend des 2. Nov., kurz vor 7 Uhr, verkündeten die Feuersignale einen ausgebrochenen Brand. Die Holzschneidesabrik des Herrn Ziem auf der Hanauer Landstraße stand in bellen Flammen; das Haupt⸗ gebäude war wegen mangelnden Wassers bald ein einziger Flammenheerd und unrettbar verloren. Im Verlauf einer Stunde verbreuete sich das Feuer auf ein dicht daran⸗ stoßendes zweites Gebäude, die Herz'sche Cigarrenfabrik. Auch dieses war nicht zu reiten und brannte total aus, so daß nur noch die Mauern geben. Ein Theil des daran⸗ stoßenden Holziagets auf dem Zimmerplatze ward verkohlt. Leidet ftürzte ein Feuerwehrmann aus belrächtlicher Höhe und wurde schwer verletzt.
Frankfurt. Dieser Tage hatien wir bier das inleressanie Schauspiel eine Beleuchtung der Stadt und Umgegend vom Kalharinenthurm aus miitelst elektri⸗ schen Lichtes durch den Experimental-Physiker Herrn Niedergesäß aus Breslau. Das„Fr. J.“ berichtet darüber: Das Schauspiel war besonders an seinem Anfangspunkt, auf dem Schillerplatz, recht brillant, die Schillerstalue und die umliegenden Häuser traten plastisch bervor und das wechselnde farbige Licht erzielte einen gewissen magi⸗ schen Effect. Alle außerhalb des Stadtviertels liegenden Punkte genossen zwar eines blendend hellen und intensiven Lichtstrahls, aber keiner eigentlichen„Beleuchtung“. Wir können aus eigener Anschauung speciell nur vom Irren⸗ haus und von Homburg constaliren, daß beide Punkle völlig dunkel und in Nacht gehüllt waren und blieben.
Darmstadt. Das hiesige Kreisamt macht bekannt, daß bei der gelegentlich des Theaterbrandes stattgehabten Ausräumung des Zeuahauses eine große Menge Gegen—⸗ stände, meist Lederwerk, abhanden gekommen sei, warnt vor deren Ankauf und fordert zu Miitheilungen auf, welche die Enideckung der Thäter ermöglichen könnten.
Mainz. Der kürzlich verstorbene biesige Arz! Dr. Husch hat letztwillig verfügt, daß seine zlewlich ansehnliche Büblio⸗ thek der Siadt Straßburg für die dort neu gegründete Biblio⸗
thek übergeben werden soll.
In Baden sind in diesem Jahre Kupferkreuzer ge⸗ schlagen worden, welche auf der einen Seite das badische Wappen, auf der andern die Umschrift:„Zu des deulschen
Reiches Friedensfeier 1871“ tragen. Ueber dem Worte „Friedensseier“ strahlt eine Sonne, unter der Jahreszahl fliegt die Friedenstaube.
Aschaffenburg. N Mittheilun der Eisenbahn vorgekommepen Gelddiebstahl wird dahin berichtigt, daß zwar ein Kisichen Silver mit declarirtem Werihe von 4500 fl. auf der Bahn in Würzburg ent⸗ wendet worden ist, in dem Kistchen aber nicht mehr als der declarirte Werth enthalten war. 5 N
Gotha. Nach einer Bekanntmachung des Stadtraths hier ist die Pockenkrankoeit in hiesiger Stadt noch fort⸗ während im Steigen. In den letzten 14 Tagen sind. wieder 119 Personen erkrankt. Die Gesammtzahl der Erkrankungen an den Pocken beträgt bis jetzt 65 1, wovon 103 Personen gestorben sind, und zwar von den Nichtge⸗ impften 54, von den Geimpften 48 und von den Revac. cinirten 1. Von den Kindern unter 14 Jahren sind 56 gestorben, und zwar von den Nichtgeimpften 54, von den Geimpften 2.
London. Katzenjämmerlichen Seelen wird es zur Befriedigung dienen, daß der Häringssang augenblicklich eine ungemein ergiebige Ausbeute liefert und in Lowes⸗ tost allein wurden im Laufe von 7 Tagen welt über 50,000,000 Fische gelandet. Der Preis stelli sich in Folge dessen sehr niedrig.
Rom. In der Sitzung des Congresses der Aerzte zu Rom vom 20. October ist Prof. Virchow erschienen und von den Italienern mit rauschendem Beifalle empfangen worden. Der Präsident Ratti verließ seinen Stuhl, um den„erlauchten“ Gast zu begrüßen, und Virchow dankte der Versammlung in französischer Sprache für den schmeichel⸗ haften Empfang, den er als eine Probe der gegenseitigen Sympathien Italiens und Deulschlands betrachte. Diese Worte waren das Signal zu einem neuen Applaus.
Verloosungen.
Gotha, 1. Nov. Bei der heute ftattgehabten Zühung der Bukarester Prämien⸗Anleibe siel det Haupt⸗ treffer von 100,000 Frs. auf Nr. 88 der Serie 2291, der zweite Treffer von 25,000 Frs. auf Nr. 20 der Serie 543, der dritte Treffer von 5000 Frs. auf Nr. 15 der Serie 4421. Sonstige gezo nene Serien: 153 543 843 1377 2246 2291 3519 3750 4281 4421 4613 4813 6841 7479.
Braunschweiger Prämien- Anleihe. Serien⸗ Ziehung vom 1. November. Serie 13 79 204 298 354 515 867 1098 1240 1242 1335 2329 2726 2991 3085 3149 3224 3458 3536 3021 3635 3909 3934 3977 4581 4618 4696 4841 4957 5086 5241 5269 5360 5386 5728 5742 5845 5872 5904 6190 6285 6358 6366 6636 6657 6671 6686 6846 6882 7014 7022 7605 7767 7818 8478 8700 8716 8772 8814 9067 9257 9268 9425 9572 9578 9653 9742 9776.
Oldenburger Eisenbahn⸗Prämien⸗Anleihe. Ziehung vom 1. November. Haupipreise: Nr. 48578 10,000 Tolr., Nr. 27279 1000 Tolr., Nr. 24869 87368 und 97541 je 250 Tolr., Nr. 1636 10893 37405 46356 und 114575 je 100 Thlr.
Wien, 2. Nov. Bei der gestern staltgehabten Ge. winnziehung der österreichischen 500 fl.⸗Loose von 1860 fielen der Haupitreffer von 300,000 fl. auf Nr. 2 Serie 2977, 50,000 fl. auf Nr. 15 Serie 17465, 25,000 fl. auf Nr. 10 Serie 13178, 10000 fl. auf Nr. 10 Serie 16881 und Nr. 20 Serie 16881.
S⸗Meiningen'sche 4 Tolr.⸗Loose.
Ziehung
über einen auf
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vom 2. November.
vom 2. November. Serie 559 1998 2441 3098 3463 4098 4947 5276 5563 5863 6689 7185 7754 8145 8716 9613 9663 9766 9786 9342.. Lünticher Stabtloose von 1868. Ziebung Nr. 107664 25,000 Frs., Nr. 42866 59234 98147 je 1000 Frs., Nr. 18053 23949 36161 74051 je 500 Frs.
Landwirthschaftliches. Mitgetheilt von der höheren landw. Lehranstalt in Worms.
Theures Futter,— billiges Fleisch, billiges Futter,— theures Fleisch. Wie sehr auch aaf dem Gebiete der Viehzucht durch Angebot und Nachfrage die Preise geregelt werden, lehren die gegenwär ligen Fleischpreise. Man sollie glauben, daß dieselben gleichen Schritt hielten mit den Productionskosten, allein dem ist nicht so, denn während in derjenigen Zeit, in welcher wir das Futter pro Centner Heu zu 1 Thlr. und 10 Sgr. kauften oder berechnen mußten, kostete der Ct. Lebensge⸗ wicht des Mastviehes 7¼ Thlr., während gegenwärtig bei einem Heupreise pro Centner von 10 Sgr. der Cent⸗ ner Lebensgewicht sich auf 13 Thlr. stellt und voraus⸗ sichtlich noch mehr in die Höhe gehen wird, indem trotz der günstigen Conjunctur für die Viehmast wenig Neigung dazu vorhanden ist, weil die Verminderung des Viehstan⸗ des, theils veranlaßt durch die Jahre hindurch hochge⸗ wesenen Futterpreise, theils durch verheerende Krankheiten doch größer gewesen ic, als man es gemeinhin vermuthet. Nicht minder hoch als die Preise für Mastvich sind auch diejenigen für Jungvieb. namentlich für trächtige Rinder. Voraussichtlich werden sich die hohen Preise noch so lange erhalten, als neben billigen Futtermitteln eine ausreichende Ergänzung noch nicht erfolgt ist.
Kalisalz. Das Kalisalz nimmt als Düngemittel fortdauernd die Ausmerksamkeit derjenigen Landwirthe in Anspruch, welche die Nothwendigkeit der Kalizufuhr er⸗ kennen. Von den mannigfaltigen Versuchen, über welche uns in der letzten Zeit wieder von practischen Landwirthen verichtet wurde, trat als besonders interessant, eine zufällig gemachte Veobachtung des Herrn Ph. Müller von Kratz bervor. Derselbe erhielt im Herbste v. J. einige Ceniner Staßfurter Kalidünger, die er einer Wiese zukommen ließ, welche schon seit Jahren eine dürftige Grasnarbe zeigte. Um indessen auch vergleichend beobachten zu können, ließ er einen Theil der betreffenden Wiese ungedüngt. In diesem Frühjahre zeigte sich sehr bald ein auffallender Unterschied. Während der mit Kalisalz überstreute Theil der Wiese im üppigsten Grün prangte, war die Narbe des andern Theils der Wiese noch wie erstorbden; erholte sich auf diesem letztern Tbeile auch der Graswuchs allmählig, so war doch der Ertrag in Heu vechältnißmäßig nahe um die Hälfte geringer, als auf dem gedüngten Tbeil und auch der Grummeterirag war sehr gering. Was mit aber, so berichtet Herr Müller, besonders auf⸗ fallend war, war das, daß das Vieb, welches auf diese Weise zur Weide getrieben wurde, denjenigen Theil der Wiese bevorzugt, welcher das Kalisalz erhalten batte und zwar in der Zeit noch, als auf dem nicht gedüngt ge⸗ wesenen Theile offenbar mehr zu weiden war, als auf dem andern Theile. Ich schloß daraus, daß das Kalisalz auch auf die Qualität des Futters gewirkt haben mußte, wovon ich mich völlig überzeugte, als ich wahrnahm, daß das Vieh auch das mit Hülfe von Kalisalz erzeugte Heu
lieber fraß, als das andere.
Lieferung für das Landeszuchthaus.
Mittwoch den 15. November d. J., Vormlttags 10 Uhr, werden in dem Landeszuchthaus Martenschloß zur Lieferung für 1872 im Soumissiogswege vergeben:
2724
1) ungebleichte Leinwand(sog. Futterleine),
2) gebleichtes Leinengarn Nr. 20(find Muster ein⸗
zusenden), 3) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 4) Hessenzwisch
5) Arbeits Utensilten für Schuhmacher, Schneider
und Näherinnen, 6) Stahl und Essenwagren, 7) Kölner Leim(fine Musser einzusenden), 8) Seilerwaaren, 9) Dielen und Latten, 10) Roßbaare(find Muster einzusenden 11) Fensterglas, 12) Eichenbo zvauben zu Küferwaaren 13) RNeiserbesen(fino Musfer einzusenden
14) Spirttus,
15) Soda, ö 5
16) Papier und sonßige Schreibmaterialten(sind Muster einzusenden),
17) auegeschnittenes Leder zu ußbekletdungen, Rind leder, Schafleder und Weberschurzfelle,
18) Bop,
19) Bettteppiche 70 Stück, von welchen 30 Stück
noch im laufenden Jahre zu liefern find.
Die Soumlssionen fiad bis zum obigen Termine in den vot dem Bürkau der unterzeichneten Direkilon auf⸗
*
Braunkohlenklötze verabfolgt.
Ofsenbetmer Bergwerk! den 6. November 1871.
Bekanntmachung.
2728 Auf dem Gräfl, Ossenbeimer Braunkoblenbergwerk perden von beute an bis zum Neuverkauf n. J. kein
Oräfliche Bergverwaltung. Cheltus.
Versteigerung einer Isolir-Baracke.
2730 Nächsten Donnerflag den 9. d. M., Nachmittags 2 Ubr, wird die zum Milltär Reserve-Lazareth dahter gebörig aewesene, aus Holzwerk und Backsfteinen be⸗ slebende Isolir⸗Baracke nächst den Badehäusern an Ort und Stelle auf den Tbbruch öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert. ö Bad Nauheim am 4. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad Nauheim, Schutt.
Bekanntmachung. 2720 Nächten Donnerstag den 9. d. M, des Nachmit⸗ tags 1 Uhr, werden mebrere 100 Klafter Grabenarbeiten und mehrere Klafler Steine klein zu schlagen auf biesigem „Nathhause veraccordirt. Nieder ⸗Wöllffadt den 2. Novemder 1871. Großherzogliche Bürgermeifseret Nleder⸗Wöllstadt. Stoll.
Ein Faselochse,
2727 Bernerbastard, Schwarzscheck, 1¼ Jahr alt,
gebängten„Soumessionskossen“ verschlossen mit der sieht zu verkaufen bei
Ausschrift„Soumisston über Lieferung on.
versehen einzulegen und können die Lieferungsbedingungen täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bie
6 Uhr Nachmittags dahler elageseben werden. MWatlenschloß den 2. November 1871.
Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direktlon. Setiba.
Relchele dem. Wilhelm Knöpp
Empfehlung.
Im Klesdermachen in und außer dem, Hause Louise Ehrhardt,
wobuhaft auf dem Haagk.
2701 empfiehlt sich
0
Für Lehrer. Bei Bindernagel& Schimpff in Frtedderg ist vorräthig:
Schulbibel.
Bearbeitet von Georg Thudichum. Preis fl. 1. 30 kr.
Agenten ⸗Gesuch
und für TCaratoren
2675 Aufbebung des Tax Zwanges für die privile⸗ arten Feuerversicherungs-Anstalten steht ebestens devor. Toätigen Agenten ist nun ein großes Feld der Bear- beitung erschlossen und werden solche von einer soltden deutschen Gesellschaft gegen.
hohe Provision in allen Städten und guten Dorfschaften gesucht. Franco: Offerten unter C. J. 443 richte man an die Annoncen Expedition von daasenstein& Vogler in Frank; furt a. M 2
Erlaube mir mich einem geehrten Publikum
zur Abballung freiwilliger Verssetgerungen sowohl in als außer dem Dause bestens unter Zusicerung der aufmerksamsten Bedienung zu empfeblen.
Joseph Butzbach, Aucheongton,
Friedberg
0 7 5 * 1 0 5
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