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1871.
Oberhessischer Anzeiger.
neuen Anforderungen für das Polytechnikum
den Werth polptechnischer Schulen zu schätzen ver⸗
0 Aniversitäte und Stipendienfonds Eduard Eger
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in der Mittagsstunde Choräle und patriotische
Dem Kriegsminister Roon in Berlin. Empfangen
Donnerstag den 7. September.
M 105.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden.
Deutsches Reich. 3 Darmstadt. Nach einer Correspondenz des „Fr. J.“ sollen, obgleich die zweite Kammer die
abgelehnt bat, dennoch Mittel und Wege ge— funden worden sein, um alle von der Regierung beabsichtigte Berufungen ausführen und bezüglich der Lehrmittel über weit größere Summen, als ur⸗ sprünglich vorhanden, verfügen zu können. Man verdanke dieses zunächst der Generosität der bessischen Ludwigsbahn und der Bank für Handel und Industrie, welche auf Betreiben des Directors Parkus der großh. Regierung für so lange die Summe von 13,800 fl. jäbrlich zur Verfügung gestellt hätten, bis sich eine Kammer finde, welche
stehe, und welche, unbeeinflußt von particularisti— schen Nebenabsichten, diese Summe verwillige. Außerdem beabsichtige die Stadt Darmstadt jähr⸗ lich eine größere Summe für Anschaffung von Lehrmitteln zur Verfügung zu stellen, und mehrere Industrielle hätten gleichfalls bereits finanzielle Beihülfe in Aussicht gestellt.
S. K. H. der Großherzog hat dem eneralreceptor der Generalreceptur des Mainzer
zu Mainz den Charakter als„Rechnungsrath“ verliehen und den practischen Arzt Dr. Emil Sames aus Echzell, im Kr. Nidda, zum Kreis- arzt des Kreismedicinalamtes Schlitz ernannt. Der Jahrestag der entscheidenden Action von Sedan(Abends vorher durch eine große Serenade sämmtlicher Musikrorps der Gar- nison vor dem Festungs-Inspecteur eingeleitet, welcher ein von dem Publikum lebhaft erwiedertes Hoch auf den Kaiser Wilhelm ausbrachte) wurde früh mit großer musikalischer Reveille begrüßt. Auf der großen Wachtparade salutirten um Mit- tag 21 Kononenschüsse und einstündiges Geläute der Glocken von sämmtlichen Kirchen, am Abend glänzte der Ludwigsbahuhof in prachtvoller Be— leuchtung und die Stadt ließ zwei splendid aus- gestattete Feuerwerke auf dem Rhein und dem Theaterplatz abbrennen. Während alle Militär⸗ gebäude, ebenso die städtischen, geflaggt waren, zeigte die Stadt trotz der Aufforderung des Bürgermeisters nur sparsame Festzeichen. Berlin. In dankbarer Rückerinnerung an bie denkwürdigen Ereignisse vom 2. September 1870— schreitbzt der„D. R.⸗A.“ sind die öffent- lichen, wie viele Privatgebäude der Hauptstadt am heutigen Jahrestage der Schlacht bei Sedan mit Fahnen geschmückt; vom Thurme des in vollem Flaggenschmuck prangenden Rathhauses wurden
Lieder geblasen. An der Herstellung des Werkes des großen Generalstabes über den jüngsten Krieg wird eifrig gearbeitet und es werden in der näch- sten Zeit noch einige Ofsi iere oder Ingenieure nach den occupirten Gebieten abgehen, um die großen Schlachtfelder nochmals und zwar zur Herstellung genauer Pläne für dieses Werk, auf zunehmen.
— An den Kriegeminister erging folgendes
Sie am heutigen wichtigen Jahrestage Meinen Dank und Meine Anerkennung von Neuem für den Zustand, in welchen Sie die Armee zu ver⸗ setzen gewußt haben, damit dieselbe solche Thaten vollbringen konnte. Als Erinnerung werde Ich Ihnen zwei eroberte Geschütze senden.“
— Auf Grund Allerhöchster Verordnung vom 30. Aug. d. J. wird das Reichsstrafgesetzbuch vom 1. October d. J. ab nunmehr auch in El; saß⸗Lothringen eingeführt werden. Diese Be— schleunigung der Einführung des Reichsstrafgesetz⸗ buches dürfte sich unschwer dadurch erklären lassen, daß die Gerichtshöfe in Elsaß Lothringen zum großen Theil mit deutschen Richtern besetzt worden sind, deren Studium und Rechtsanschauungen dem französischen Rechte ferne stehen, namentlich aber wohl, weil die Bestimmungen des französischen Strafgesetzbuches nach dem gegenwärtigen Stande der Eriminalwissenschaft und der Humanität für viel zu hart erachtet werden mußten.
— Die„Kreuzzeitung“ und die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ bestätigen, daß Graf Bis— marck-Bohlen von der Stellung als Generalgouver- neur von Elsaß-Lothringen entbunden wordet ist und den Raug eines commandirenden Generals er- halten hat.— Die„Kreuzzeitung“ dementirt die Mittheilung über einen zwischen Preußen und Frankreich abgeschlossenen Vertrag, den Rückkauf ven 500,000 erbeuteten Chassepotgewehren betr.
— Zu der Mittheilung der„Kreuzztg.“, der Oberpräsident von Hessen-Nassau, Hr. v. Möller, werde zunächst„nicht als Oberpräsident“ nach Elsaß Lothringen versetzt werden, bemerkt eine hiesige Correspondenz der„Karlsr. Ztg.“, dies sei insofern richtig, als noch keine förmliche Er⸗ nennung des Hr. v. Möller für das Amt in Stra ß⸗ burg stattgefunden habe. Dagegen unterliege es keinem Zweifel, daß derselbe dazu ausersehen sei, die Oberleitung der Verwaltung für die drei Departements von Elsaß-Lothringen zu übernehmen, und zwar in einer ähnlichen Stellung, wie die Oberpräsidenten der preußischen Provinzen sie inne haben.
— Eine Wiener Correspondenz der„Kreuz- Ztg.“ bemerkt zu den Gasteiner Verhandlungen, daß bei denselben vermieden worden sei, die eigent- liche römische Frage, d. h. die Frage der Wieder— herstellung der weltlichen Macht des Papstes, zur Erörterung zu bringen; diese Frage dürfte fort— gesetzt als eine rein innere italienische Angelegen— heit aufgefaßt worden sein, deren internationale Erledigung von Italien nicht nur nicht begehrt, sondern entschieden abgelehnt wurde.
— Der Kaiser wird vor den ersten Tagen des Oktober nicht in Berlin zurückerwartet. Nach seiner Rückkehr soll auf den königl. Residenzschlössern an Stelle der bisher dort wehenden Königsflagge die deutsche Reichsfahne aufgezogen werden, wozu man bereits Vorkehrungen trifft. Die Zeichnung des Reichswappens, nach Anweisung der kaiser— lichen Vorschrift, ist erst in diesen Tagen dem
3 Dem Infanterie-Regimente Nr. 61(8. Pom⸗ mersches) ist von Sr. Maj. dem Kaiser nach- stehende Ordre zugegangen: An das General- Commando des 2. Armee-Corps. Aus den mir vorgelegten Berichten habe ich mit Genugthuung ersehen, daß das 2. Bataillon des 8. Pomm. Inf.⸗Reg. Nr. 61 am 23. Januar d.. welchem Tage dasselbe vor Dijon seine Fahne verlor, mit heldenmüthiger Tapferkeit gefochten hat, und daß der Verlust der Fahne eines jener beklagenswerthen Ereignisse gewesen ist, die als das Resultat widriger Umstände Niemand zum Vorwurf gereichen. Die Fahne ist weder durch einen siegreichen Feind erobert, noch durch eine entmuthigte Truppe aufgegeben worden; ihre Stätte unter den Leichen ihrer tapferen Vertheidiger ist auf dem Schlachtfelde noch ein ehrendes Zeugniß gewesen für die Truppe, welcher sie vorangeweht hatte, bis die einbrechende Nacht sie den hütenden Blicken entzog. In Anerkennung der von dem 2. Bat. 8. Pomm. Inf.⸗Reg. Nr. 61 bewiesenen Tapferkeit verleihe Ich demselben die beifolgende neue Fahne mit dem Bande der von Mir für den Feldzug 1870— 71 gestifteten Denkmünze, an dessen einem Ende sich die wieder aufgefundene Quaste der Bandrolle der alten befindet, und be⸗ auftrage Sie, dieselbe dem Bataillon in Meinem Namen feierlichst übergeben zu lassen. Homburg den 9. August 1871. gez. Wilhelm.— An Meinen General-Adjutanten, General der Cavalerie, Frhr. v. Manteuffel, Oberbefehlshaber der Oceu- pations-Armee in Frankreich.
Königsberg, 2. Sept. Am 81. August c. sind bei'm Polizei-Präsidium angemeldet: an der Cholera erkrankt 50 und gestorben 35 Per- sonen.— In Danzig sind seit dem ersten Auf⸗ treten der Cholera also vom 2. August ab, 18 Personen daran erkrankt, von denen 15 gestorben und 3 genesen sind. Seit dem 30. August ist kein neuer Erkrankungsfall gemeldet worden.
München. Bezüglich der kirchlichen Ver- hältnisse wird für die nächste Woche eine weitere, wichtige Entschließung des k. Cultusministeriums erwartet.
— 5. Sept. Der neuesten Bestimmungen zufolge wird der Kaiser von Salzburg am 8. d. über München, ohne daselbst Aufenthalt zu nehmeu, direct nach Hohenschwangau zum Besuche bei der Königin⸗Mutter.— Staatsminister v. Lutz erhielt vom Könige anläßlich seints Ausscheidens ans dem Justizministerium ein eigenhändiges, böchst schmeichelhaftes Handschreiben.
— In klerikalen Kreisen wird angeblich die Frage erwogen, ob es zulässig sei, daß die Erz⸗ bischöfe von München und Bamberg und der Bischof von Augsburg, welche kraft ihrer kirch- lichen Würden Mitglieder der Kammer der Reichs- rätbe sind, fürderhin dort ihren Platz einnehmen gemeinsam mit dem durch k. Ernennung zum Reichsrath berufenen Stifsprobst von Döllinger. Man glaubt dies verneinen zu sollen, derart, daß, wenn Döllinger, was kaum zweifelhaft, in der
Kaiser nach Gastein zur Entscheidung übersandt worden. Zu bemerken ist übrigens, daß sich der Reichsadler auf goldenem Felde befindet und das
kaiserliche Telegramm:„Bad Gastein, 1. Sept.
Wappen die Krone Kaiser Konrad's II.(nicht Karls's des Großen) zeigen wird.
Kammer erschiene, die Bischöfe sich von derselben fern halten müßten.
Straßburg. Dem„RNiederrh. Kurier“ wird aus Paris geschrieben: Die Industriellen Elsaß⸗


