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geschifft haben und jeden Tag nimmt diese Zahl zu. Uebrigens ist die Furcht vor den Verhaftungen nicht das einzige zur Auswanderung treibende Motiv, vielmehr trägt auch die Theuerung der Lebensmittel, deren Preis noch immer im Steigen begriffen ist, dazu bei. Viele der unglücklichen Arbeiter verlassen leider Paris ohne hinreichende Mittel zur Reise, und man erfährt, daß eine große Anzahl von ihnen in Liverpool oder anderen englischen Hafenplätzen liegen geblieben und im traurigsten Elende sind.
Versailles. Goulard übernahm am 31. v. Mts. unter dem Titel eines General-Secretärs
die interimistische Leitung des auswärtigen Ministeriums. Großbritannien. London. Zwei
Cholerafälle sind auf Kronstädter Schiffen im Hafen von Hull vorgekommen. Der Staatsratb hat die Inspection aller choleraverdächtigen Schiffe besonders aus den Ostseehäfen angeordnet. Ein Befehl des Ministerialraths ertheilt den Behörden der Seestädte die Vollmacht, alle nöthigen Mäß⸗ regeln zur Verhinderung der Einschleppung der Cholera in England zu ergreifen.— Eine Zu— schrift des persischen Gesandten an die hiesigen Blätter dementirt die Mittheilungen über die
Hungersnoth und Pest in Persien.
— Die„Times“ theilt mit, daß ihr Bericht— erstatter bei dem Hauptquartier des Kronprinzen von Preußen, Dr. Russell, das eiserne Kreuz zweiter Classe am weißen Bande erhalten hat, „als Anerkennung seiner Verdienste um Aufzeich- nung der Kriegsgeschichte als unser Special-Corre- spondent.“.
Friedberg. Durch Urtheil Großherzoglichen Be⸗ zirksstrafgerichts Gießen wurden zwei Eheleute zu Ilben⸗ stadt wegen wissentlicher Verletzung der in Folge aus— gebrochener Blatternkrankheit kreisamtlich angeordneten Absperrungsmaßregein je in eine Gefäugnißstrafe von vier Wochen verurtheilt.
Londorf(Oberhessen). Am Nachmittag des 25. Juli
deigte sich bei dem Filtaldorf Geilshausen eine Windhose
von Süd⸗West nach Nord⸗Ost wirbelnd, welche bis in die tiefgehenden Wolken reichte. In den freiherrlich v. Rabe— nauischen Waldungen wurden etwa 40 starke Buchen, von
welchen einige einen Durchmesser von 2 Fuß hatten, theils
mit der Wurzel herausgerissen, theils einige Schuh über dem Boden abgebrochen, wobei das flarke Holz in etwa 100 Fasern gedreht und zersplittert wurde. Andere Bäume wurden ihrer sämmtlichen Aeste beraubt. Man rechnet in einem kleinen District, den sie berührte, etwa 50 Stecken Holz. An der von Grünberg nach Londorf führenden Staatsstraße, welche das Naturereigniß quer durchschnitt, waren fußdicke Obflbäume stumpf abgerissen, oder der Länge nach in der Mitte gespalten, wie von einem Blitzschlag. Die losgerissenen Stücke wurden weit in das Feld ge— schleudert. Ein von Grünverg kommender Wagen, welcher die gefährliche Stelle der Straße bereits passirt hatte, wurde vom Luftzug ergriffen und die Böschung hinab ge— schleudert, so daß der Kutscher und ein Mitfahrender stark verletzt worden sind. Ein Trupp Waldarbeiter, welcher sich flüchtete, aber von den weithin geschleuderten Aesten noch erreicht wurde, kam mit geringen Verletzungen und dem Verlust einiger, durch den Wirbelwind entführter Kleidungsstücke davon.
In Bad Homburg ist ein Hühnchen zur Welt gekommen, das vier Beine zu seiner Verfügung hat. Auf zwei derselben läuft es munter einher; die Reservebeine stehen nach hinten ab, werden aber beim Niedersetzen passend benutzt. Der Besitzer dieses Wunderthterchens ist Herr Fabrikant Möckel.
Frankfurt. Am 7. August findet in dem Land- wirthschaftlichen Monats⸗Club eine Besprechung landwirth— schaftlicher Tagesfragen statt.
Frankfurt. Nach einer Bekanntmachung des Rech⸗ neiamtes beginnt die diesjährige Herbstmesse für den Großhandel wie für den Kleinhandel am Mittwoch den 30. August und endigt mit Dienstag den 19 September. Für Leder beginnt die Messe am Mittwoch den 6. September und endigt mit Dienstag dem 19. September.
Frankfurt. Die Entscheidung über die zu erbauende neue Brücke ist von Berlin eingetroffen. Danach hat die Regierung den Bau der Brücke an der Neuen Mainzer— straße genehmigt.— Der Vorstand der Palmengärten hat die eben in Baden-Baden concertirende Strauß'sche Kapelle zu 4 Concerten gewonnen.— Dem Hausknechte, welcher jüngst 1010 Thlr. fand und sie ehrlich ablieferte, wurde die Ueberraschung zu Theil, daß man ihm eine Belohnung von 1 Thlr. anbot, die sich später bis zu 5 steigerte.
Darmstadt. Am 1. August waren es 25 Jahre, daß die Main⸗Neckar⸗Bahn cröffnet wurde und haben deß⸗ halb an biesem Tage alle Locomotiven festlich geschmückt die Bahn befahren. Außerdem fanden an verschiedenen Stationen Festessen statt.
In Großgerau wurden am 27. Juni wieder Erd⸗ stöße verspürt. Am Morgen um 11 Uhr 52 Minuten ertönte jedoch ein plötzlicher Blumps mit leisem Schüttern der Wände und Fenster und folgendem Nachrollen. Um 1 Uhr 45 Minuten wiederholte sich dieselbe Erscheinung etwas schwächer, jedoch mit deutlicherem, sich sprungweise fortsetzendem Rollen. Auch an den folgenden Tagen wur⸗ den mehrfach Erdstöße verspürt.
Vun der Bergstraße war am 27. Juli ein mehrere Minuten dauerndes Schneegestöber, verbunden mit Hagelkörnern.
Mainz. Der vielbesprochene schwimmende amerikanische Circus ist, von einem Schleppschiff gezogen, jetzt in Mainz angelangt und es finden bereits täglich in bemselben Vorstellungen statt.
Ems. Eine große Anzahl Gesangvereine der Rhein⸗ Lahngegend, darunter auch der academische Gesangverein von Gießen, hatten sich am Sonntag mit Fahnen und Abzeichen hier vereinigt und brachten dem Kaiser ein Ständchen. Derselbe war am 29. in Coblenz, wo ihm ein von dortigen Frauen gestickter schöner Teppich über⸗ reicht wurde.
Heidelberg. Vor mehreren Tagen kam ein Herr in der Uniform eines preußischen Artillericofftiziers, mit dem eisernen Kreuze geschmückt, hier an, logirte sich im Holländischen Hofe ein und lebte da ganz flott. Unsere hiesige umsichtige und thätige Polizeimannschaft fand aber aus verschiedenen Gründen bald heraus, daß der dekorirte Offizier kein Offizier, sondern ein Schwindler sein müsse. Der biefige Polizeicommissär Lehmann trat auf öffentlicher Straße an ihn beran und sprach:„Mein Herr, sie sind verhaftet!“ Darüber ganz aufgebracht, schrie der Angeredete: „Wie können sie so frech sein und einen preußischen Offi⸗ zter verhaften wollen?“ Ganz kaltblütig antwortete unser Polizeimann:„Vor der preußischen Uniform und dem eisernen Kreuze, das Sie tragen, habe ich alle Achtung; Sie aber, mein Herr, muß ich höflichst ersuchen, mir un⸗ verzüglich Ihr Patent als preußischer Offizier vorzuzeigen.“ Da erblaßte der große Held, fing an, am ganzen Leibe zu zittern, und bekannte, daß er in seinem ganzen Leben nie Offizier gewesen sei und bemerkte dabei, er wisse wohl, daß er jetzt ins Zuchthaus, aber nicht mehr aus demselben herauskommen werde. Nachdem er im Gasthofe auf Be⸗ fehl seine Uniform ausgezogen hatte, stand vor den er⸗ staunten Anwesenden ein nobel angekleideter Civilist in einem sammtnen schwarzen Rock, in dessen einer Seiten⸗ tasche sich eine seidene Mütze befand. Zu welchem Zweck kann man sich leicht denken. Der Schwindler ist ein Kaufmann, heißt Joseph Stern und ist der Sohn eines Holzbändlers aus Aachen. Seit Monaten trieb sich dieser Mensch als dekorirter Artillerie-Offizier in Italien, Oester⸗ reich, in der Schweiz, in Würtemberg und in letzter Zeit in größeren Städten Badens herum, überall unter ver- schiedenen Namen und um Leute anzuschwindeln. In Italien allein hat er eine einzige hochgestellte Person um 6000 Fres. gebracht.
Aus Moskau wird gemeldet, daß die dort ansäs⸗ sigen Deutschen ein prächtiges Dreigespann von Silber⸗ schimmeln für den Preis von 4000 S.-N. gekauft, um es dem Fürsten Bismarck zum Geschenk zu machen. Dies Dreigespann stammt aus dem Marstall des bekannten Moskauer Fabrikanten Surckoff, desselben, der vor zwei Jabren ein ähnliches Dreigespann dem Kaiser Napoleon geschenkt hat, was damals in Rußland so große Sen⸗ sation erregte.
Oesfentliche Aufforderung. 1883 Nachdem der Gaftwirth Konrad ofmann II. von Schwalbeim zur Abwendung des Concursprozesses über sein Vermögen um Zusammenberufung seiner Gläubiger zum Zwecke des Abschlussts eines Stundungs⸗ oder Nachlaß⸗Vertrags gebeten hat, werden die Gläu— biger desselben zur Anmeldung ihrer Forderungen und zum Versuche der Güte auf
Montag den 14. August d. J., Morgens präcis 8 Uhr, unter dem Rechtsnachthelle hierher vorgeladen, daß die ausbleibenden oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der erschlenenen Glau— biger beigetreten angesehen und, falls ein Arran⸗ gement zu Stande kommt, mit etwaigen Einwendungen gegen die Angabe des Schuldners über die Größe ihrer Forderungen ausgeschlossen würden. Bad⸗Nauheim am 15, Juli 1871. Großberzogliches Landgericht Bad Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Bekanntmachung.
1919 Dieientgen Steigerer, welche am 7. Jund l. 3. in dem Revier Wickstadt Holz erfteigert und noch im Walde sitzen haben, werden biermit ersucht, dasselbe binnen 8 Tagen um so gewissec abzufahren, als man sich gegenfalls gensthigt seben würde, dasselbe einer anberwelten Verste gerung auszusetzen.
Zugleich werden die Steigerer auf die Versteige— rungsbedingungen 10, 11 und 12 und die hiernach für fie entstehenden Nachtheile im Falle eines anderweiten Verkaufs aufmerlsam gemacht.
Wickstadt den 28. Juli 1871.
Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las.
Eine Grube Dünger
1941 bat zu verkaufen M Philippi. Erbsen 1933 zur Stoppelaussaat billig bet. Bad- Nauheim. S. Fröhlich.
Bunt ang.
1932 Freitag den 4. August d. J., Vormittags 11 Ubr,
soll in hiesigem Rathhause das Anfahren von circa
2500 Centner Braunkohlen für das Versorgungshaus,
Bürgerbospital, die städtischen Schulen und das Rath⸗
haus in Partien zu 300 Centner öffentlich an die Wenigst⸗
fordernden in Accord gegeben werden.
Friedberg den 31. Jult 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.
Foucar.
Fasel och 8 e uk u f.
1945 Dienstag den 8. d. M., Vormittags 10 Ubr, soll ein zum Schlachten geeigneter Faselochs, der Gemeinde Heuchelheim gehörend, öffentlich verfteigert werden. Heuchelheim den 2. August 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim. Gatz ert.
Jagd- Verpachtung zu Dorheim. 1944 Dienstag den 8. August, Nachmittags 4 Uhr, soll in hiefigem Rathhause die Gemeindefagd von circa 2800 Morgen auf weitere 6 Jabre verpachtet werden.
Dorheim am 2. August 1871. Großberzogliche Bürgermeisteret Dorheim. Re u ß.
Arbeits- Versteigerung. 1931 Samstag den 5. k. M., Vormittags 11 Ubr, sollen auf dem hizsigen Ratbhaus für 700 fl. Chaufsir⸗ und 50 fl. Pflasterarbeften vetaccordirt werden.
Wohnbach den 31. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wohnbach. Philippi.
1922 Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit
die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Wagner dahter
etablirt habe und in dem Hause der A. Danstein
Wlitwe auf dem Haagk wohne. Unter Zustcherung
reelle? Bedienung bitiet um geneigten Zuspruch Friedberg den 29. Juli 1871.
Georg Stoll,
Wagnermeifler.
1020 Slarte längliche Oelfässer zu Pfuhlfassern geeignet find billig abzugeben. Falkengasse 3, Frank⸗ furt a. M.
1949(Geschenk für Jungfrauen):
Die Bestimmung der
Jungfrau
enthält das Nöthige über Anstand, Anmuth, Würde, Freundschaft, Liebe, Ehe, Wirthschaft⸗ lichkeit.— Von dem Benehmen gegen den Jüngling, von dem Benehmen als Braut, Gattin, Erzieherin und von dem gesellschaftlichen Umgang. Nebft Rath einer Mutter an ihre Tochter, wie sie sein soll als Gattin, ale Erzieherin und Wirthschafterin.
Von Dr. Seidler. Neunte verd. Auflage.
Preis 1 fl. 12 kr.
NB. Entbält treffliche Anweisungen, wie die Jung⸗ frau ihre Bestimmung zu erfüllen hat.
Vorräthig bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg und Bad⸗ Nauheim.
Patent- Mais-Mehnl
von Brown& Polson in Paisly, Schottland, Hoflieferar ten Ihrer Majestät der Königin von England,
von den ersten ärztlichen Autoritäten wegen seiner leichten Verdauung als vorzügliches Nahrungsmittel für Säug⸗ linge, Kinder und Reconvalescenten empfohlen. Außer⸗ dem sebr geeignet für jede Hausbaltung und Hotels, da man auf eine rasche und vorthellbafte Weise sehr schmackhafte Speisen zubereiten, sowie Delicatessen aller Art, als Puddings, Omelettes, Blane mange, Confeet, Bigcuuts c. davon ausertigen kann.
Alleiniger Vertreter M. Neubürger 1943 in Köln, Ursulagarten⸗Straße 12.
Niederlage in Friedberg bei W. Bernbeck.
1947 Eine schöne Werkstatt⸗ Einrichtung nebst allem dazu gehörigen Werkzeug und eine elegante Laden⸗Einrichtung, zu einem Spenglergeschäft ge börig, sollen wegen Geschaͤfts Aufgabe billig abgegeben werden. Für einen tüchtigen Spengler ist zugleich Ge— legenbeit geboten, ein in besler Kundschaft stebendes feines Geschäft zu üdernebmen. Näbetes dei Karl Gaulé, Elisabethenstraße 12 in Darmsftadt.
Glacé- Handschuhe, Felde


