ebalegrsamm. daeginwurf, b Crus zur 1 Frankreich, Agtrt Dautr n. porzer auf die von tagt gtmachtt cht wir über · sst nach dem perten. Die tußischen Be au der deut⸗ Dit einge⸗ it auch sein Will werden, zulennt. zen dit Süd ⸗ lber schr leb⸗ ng. Nachts auigttauschl. tenstaliten, nenalgarden, 3 vrrtingert,
daß die
ant 25 000
Azersamnlung s crnächtigen ag zustand zu cnonntn. Jenin Pierre d Cbatillon
ch nicht ge⸗
esu
15ͥ in Ber⸗ det„Dall gegeben und Stande sei, 3 2 Dei ute i z Piat bt rigeldtek Die n ft,. , bestzt bit 1* A140 1% Ballet * und alen.“ 2 ngen n. del 8 zel
ant de 70
gefunden. sonen, welche grüne Zweige und weiße Fahnen trugen, bewegte sich durch die Champs Elysces
Ein Zug von einigen Tausend Per-
nach der Porte Maillot. Dort angekommen, schwieg das Feuer, aber der Zug wurde benach— richtigt, daß er nicht weiter vorrücken dürfe und man nur zwei Parlamentäre empfangen würde. Dieselben wurden darauf abgesandt und werden heute Abend in Versailles eintreffen. Gegenüber den Pariser Berichten, welche von 200 Soldaten in Linienuniform sprechen, die von Versailles nach Paris desertirt seien, wird aus zuverlässiger Quelle erklärt, daß in der Armee von Versailles seit der ersten Woche des April überhaupt keine Deser⸗ tionen vorgekommen sind.
Rouen. Der„Nouvelliste“ sagt, daß im deutschen Hauptquartier beabsichtigt werde, Fon— tainebleau wieder zu besetzen.
— 30. April. Der„Nouvelliste“ meldet: „Die französische Regierung lieferte am 27. d. in Rouen an das deutsche Generalcommando 36 Millionen Francs für den Unterhalt der deut— schen Truppen ab. In den nächsten Tagen wer— den noch weitere 8 Millionen nachfolgen.“
Aus Algerien sind die beunrrhigendsten Nachrichten angekommen. Die Insurrection in der Provinz Constantine, welche man für unter- drückt hielt, ist mit größerer Stärke wieder aus gebrochen. Der ganze westliche Theil der Provinz und einige Stämme des östlichen Theils der Pro— vinz Algier sind im vollen Aufstande.
Belgien. Brüssel. Als Ursache des langsamen Ganges der Friedensverhandlungen werden von unterrichteter Seite die Schwierig⸗ keiten bezeichnet, auf welche die Lösung der Frage
Betreffs der seit Abschluß des Waffenstillstandes erhobenen Contributionen und vorgenommenen Requisitionen gestoßen ware.— Brüssel wimmelt von französischen Flüchtlingen. In keinem der zahl- reichen Hotels ist mehr ein Zimmer zu bekommen.
Großbritannien. London. Der„Daily⸗ Telegraph“ meldet aus Paris vom 27. d.:„Das Fort Issy ist sehr stark beschädigt und unhaltbar; das Dorf Issy ist nur noch eine Ruine. Eine Abtbeilung Cavalerie von den Regierungstruppen schnitt 4 Föderirte ab, welche die Waffen streckten und sofort erschossen wurden. In einer geheimen Sitzung der Commune wurde der Antrag gestellt an den in den Händen der Föderirten befindlichen Geißeln, namentlich an dem Erzbischofe, Vergeltung zu üben; der Antrag wurde abgelehnt.
— Die„Times“ berichten aus Versailles vom 26. Nachts:„Während des Tages fand aus Batterien schwersten Kalibers ein heftiges Feuer gegen Issy und den Point du jour statt. Die Escarpe und Contte-Escarpe von Issy haben so schwer gelitten, daß eine große Bresche geöffnet ist. Bicétre, Montrouge und Vanvres antwor— teten schwach. Ihre Schüsse fielen in Zwischen— räumen von 5 zu 5 Minuten. Von Bagneux, Chatillon, Villejuif und Mont Valerien bombar— dirten die Regierungstruppen Levallois und die Porte Maillot.— Der Correspondent der„Times“ beklagt sich bitter über die Brutaljtät der Versailler Offiziere, welche die achtstündige Waffenruhe den Bewohnern von Neuilly grausam verkümmert hätten.
H. Bad⸗Nauheim. Vom schönsten Weiter be⸗ günstigt verlief der dahier am 20. v. Mis. zum ersten Mal abgehaltene Faselviehmarkt in überraschend guter Weise. Es waren im Ganzen 19 Bullen aufgetrieben,
davon waren 9 reine Berner Race, 8 Berner Kreuzung, 1 Schweizer Kreuzung und 1 W Race(nicht rein), 15 Thiere wurden mit zusammen 106 fl. prämiirt, die 4 anderen mit einem Trinktzeld von je 1 fl. für den Schwelzer bedachl. Die erste Prämie erhielt ein zwei⸗ jähriger Bullen Berner Race des Herrn Pachter Reif in Steinfurth und ging er in den Besitz der Gemeinde Leidhecken über; die zweite Prämie kam auf einen von der Gemeinde Bab-Nauheim gekauften 1½jährigen Bullen e e des Herrn Heinrich Sroll in Nieder-Wöll⸗ siadt; die dritte und vierte Prämie auf zwei 1 jährtg Bullen Berner Race aus der Zucht des Ee Carl in Bellersheim resp. des Herrn Bürgermeister Stoll in Nieder⸗Wöllstadt und wurden die Thiere an die Gemeinde Berstadt resp. Ober⸗Wöllstadt verkauft. Im Ganzen wur⸗ den außer einem wieder rückgängig gemachten Kauf 10 Thiere zu einem Gesammterlös, soweit er sich übersehen läßt, von 1766 fl. losgeschlagen, und schienen die Ver⸗ käufer mit ihren erzielten Preisen sehr befriedigt, während verschiedene Kauflustige nicht mehr zum Kauf kommen konnten. Der Marktplatz war ein provisorischer und boffen wir, daß bis zum Herbst, wo dem Vernehmen nach der nächste Faselviehmarkt zugleich mit einem allgemeinen Rindviehmarkt dahier abgehalten werden soll, allen Bedürfnissen der Käufer und Verkäufer in ersterer Beziehung Rechnung getragen wird. Mit besonderer Befriedigung wurde außerdem von den Marktbesuchern wahrgenommen,
daß weder ein Standgeld, noch ein Auf- und Abtriebsgeld zur Erhebung kam.
Mainz. Vor einigen Tagen stieß der von Worms kommende Schnellzug, welcher sich um eine halbe Stunde verspätet hatte, hart an der siehenden Rheinbrücke auf einen aufwärts fahrenden Güterzug. Die Maschine des Schnellzuges rannte in jene des Güterzuges, wobes sie fast ganz zertrümmert wurde. Von den letzten Wagen des Güterzuges wurden 3 fast gänzlich zerschmettert und mehrere ziemlich stark beschädigt. Der Schnellzug erlitt starke Er⸗ schütterungen und einige Verletzungen an den Waggons; die Zertrümmerung der Maschine hatte den Stoß zum großen Theil abgeschwächt. Erhebliche Verletzungen sind nicht vorgekommen. Die Veranlassung des Zusammenstoßes foll das Ausbleiben des den Schnellzug ankündigenden Signals gewesen sein.
Holz-Versteigerung in den Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen Waldungen. 1067 Freitag den 3. Mai l. J. kommen in dem
Forstrevier Bainhards, Distrikt Oberwald und Unter⸗ wald, nachstehende Holzsortimente zur öffentlichen Ver—
steigerung: g 20 Stecken Buchen⸗Stammprügelbolz, 20„ Eichen ⸗ 9 10„ Buchen⸗Stockholz,
1„ Eichen ⸗ 5 80„Buchen⸗Reisholz, 34„ Eichen„ 5„ Nadel- 5 3400 Wellen Eichen-„ 200„ Kärchen⸗„ 4 Stecken Odstbaum⸗Scheitbolz, 20 4 Reisholz,
*
1500 Gebund Ginstern, 80 Lärchen⸗Stangen von 4—5 Zoll mittlerem Durch—
messer, 25—35 Fuß Länge. Zusammenkunft am Forsthaus Bainbards und An-
fang der Versteigerung präcis 9 Uhr Vormittags. Wickstadt den 27. April 1871. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las.
Oesfentliche Aufforderung. 1087 Der am 6. Februar l. J. kinderlos verßordene Johannes Heinrich Bingel von Dorheim hat in einem gerichtlichen Testamente die drei Kinder, be⸗ ziehungsweise Enkel des verstorbenen Konrad Gerlach von Dorbeim und die Ebefrau des Wilbelm Bingel von da, von den Kindern des in Obet⸗Rosbach verstorbenen
hilipp Stork dagegen nur die Ehefrau des Heinrich 1 005 von Dorheim und den Johannes Stork von Frledberg zu Erben seines Nachlasses eingesetzt. Der an bierorts unbekanntem Wohnorte abwesende Bruder der beiden zuletzt gedachten Erben, Georg Philipp Stork, wird daher hiermit aufgefordert, binnen drei Monaten über Anerkennung dieses letzten Willens dahier sich zu erklärten, oder etwaige Erban— sprüche geltend zu wachen, widrigenfalls Anerkennung der Gültigkeit des Testaments seinerseifs unterftellt werde.
Bad⸗Naubeim am 20. April 1871. s Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Arbeits ⸗Versteigerung. 1092 Mittwoch den 3. Mai J. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Nieder Welsel im Gemeinedehause nach- solgende Arbeiten und Fuhren unter den vor der Ver steigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Arcord gegegeben werden, nämlich: 4
1) Graben und Plantrarbelt, veranschlagt zu 83 19 2) Steinbeifuhr 24— 3) Ebaufsirarbeit 28 48 4) Erdbeisu hr 39—
1084 Vom 1. Nai d. J. an werden auf der Maln⸗ Weser⸗Bahn die in dem Fahrplan vom 1. Juni 1870 aufgeführten Züge mit Ausnahme des Courterzuges Nr. XIX(aus Frankfurt Abends 1113) und des ge⸗ mischten Zuges Nr. XX(aus Cassel Abends 1030) wieder befördert.
Die Coutse der Güterzüge mit Personendesötderung 1 und II erleiden jedoch Abänderungen, welche aus den auf den Stautonen ausgehängten Dienfi⸗FJahrplänen zu eisehen sind.— Die übrigen Züge werden zu den im Fahrplan vom 1. Juni 1870 angegebenen Zeiten befördert. Schnellzug XV wird auf Station Bocken— heim, Groß- Karben und Neußadt nicht mehr anhalten
Füt die Auft chtbaltung der im Fahrplan vom 1. Juni 1870 verzeichneten Anschlüsse von und nach den Nachbarbahnen wird wegen häufiger Abänderungen keine Gewähr geleicet.
Cassel den 27. April 1871.
Könipliche Direktion der Main-Weser-Babn.
Main⸗Weser⸗Bahn.
1081 ODte Verpachtung der diesjährigen Gras- und Kleeerndie auf den Bahnböschungen findet statt:
1) auf der Strecke Friedberg⸗Nieder⸗Wöllstadt den 11. Mat er., Vormittags 7 Ubr, an der Friedberg⸗ Schwalhermer Grenze beginnend;
2) auf der Strecke Nieder- Woͤllstadt⸗Vilbel den 10. Mai er., Vormittags 7 Uhr, am Bahnhofe Vilbel anfangend;
3) auf der Strecke Friedberg-Butzbach den 12. Mai or., Vormittags 7 Uht, an der Friedberg Schwalhelmer Grenze deginnend.
Frankfurt den 25. April 1871.
Königliche Beiriebs-Inspektion II. dunke.
Grubenholz-Versteigerung. 1085 Donnerstag den 4. Mal d. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Bergwerk Dorheim 64 Haufen altes Grubenholz und 7 Haufen Zimmierspäne verstelgert werden.
Bergwerk Dorheim am 29. April 1871. Großherzogliches Bergamt Dorheim. Tecklenburg.
Ver steige rung
1086 Donnerstag den 4. Mai l. J., Mittags 1 Uhr, sollen auf biesigem Rathhaus circa 30 Centner Hafer und 44 Centner Heu meistbletend verstelgert werden.
Butzbach am 29. April 1871. 0 Der ien e 0
Griedel den W. Apell 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Fenchel
Holz= Versteigerung. 1088 Freitag den 5. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in biesigem Stadtwal de, District Dillen⸗ durg, folgendes Holz meistbietend versseigert werden, als: 10½ Stecken Buchen- und Aspen⸗Prügelholz,
215⁸, N* Stockholz,
11900 Buchen-Wellen, 675 Eichen⸗Wellen und Aspen⸗Reisbolz und 75 Stück Buchen⸗Stangen.
Die Zusammenkunft ist in der Espaerstraße am Margrethengraben.
Butzbach den 28. April 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küche l.
Holz⸗Versteigerung. 1089 Donnerssag den 4. Mat d. J. wird im Gemeinde⸗ wald Ober-Rosbach, Distrikt Junger Busch und bobe Burg, nachverzeichnetes Holz öffentlich meifibietend versteigert:
2½ Stecken Buchen⸗Prügelbotz,
3 9½„ Nadel⸗Prügelbolz,
7226 Wellen Eichen- und Birken⸗Reiserbolz, 3818„ Nadel-⸗Reiserbolz und
360 Stück Bohnenftangen.
Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr auf der Sang an der steinernen Brücke. Oder Roobach am 29. April 1871. Großberzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Rosdach. Blech er.
Holz- Versteigerung. 1093 Freitag den 5. d. M., Vormittags 9 Ühr an⸗
fangend, sollen in hiefigem Gemeindewald folgende Holzsortimente
11½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 2„ Prügelbolz.
36„ Eichen⸗ 5
96 Zuchen Stockßolz,
10½ 1 Eichen⸗ 6575 Stück Buchen-Wellen, dabei 10 Fuß lange, 2350„ Eichen⸗„
10 Stämme Eichen Werkbolz von 6—15“ Durch⸗ messer und 25—50“ Länge,
2 Stämme Buchen ⸗Werkholz von 16“ Durch⸗ messer und 25“ Länge,
5 Stück Eichen ⸗Deichseln,
15„ Buchen Längwieden
öffentuch meistbietend versteigert werden.
Bönstadt am 29. April 1871.
Großherzogliche Bürgermeisterel Bönstadt. Getdel.
577 Mein für die diesjährige Saison woblassortirtes
Tapeten⸗Lager bringe in empfehlende Exingerung.
Georg Groß.
E i n L o g i s bat zu vermietben
971 Konrad König an der Stadtschule.


