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Donnerstag den 2. März. 26.
berhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg.
Fricdberger Intelligenzblall.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Amtlicher Theil.
betreffend: Die Bezahlung der Beiträge zur Kreiskasse für das I. Quartal d. J.
Das Großherzogliche Kreisamt
Friedberg am 27. Februar 1871. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Nach eiger Anzeige des Kreiskasserechners ist nur von wensgen Gemeinden der Beitrag zur Kreiskasse für das J. Quartal 1871
ungezahlt worden. Unter Bezugnahme auf unsere laß die sofortige Einzohlung erfolgt.
Gegen die säumigen Rechner müßten wir sonst mit Zwang vorgehen.
Felreffend: Das Lanrgeffüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstatlonen.
Das Großherzogliche Kreisamt
besondere Verfügung an Sie vom 31. October v. J. weisen wir Sie hiermit an, dafür zu sorgen,
TA.
Friedberg am 28. Februar 1871.
Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Lassen Sie in Ihren Bürgermeistereien oͤffentlich bekannt machen, daß die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestüts⸗
sationen Berstadt, Grünberg und Nieder⸗Wöllstadt
Darmstadt abgegangen sind.
O ef fe
Die Generalversammlung des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg dat beschlossen auch in 1871 aus den Mitteln dieses Vereins en Besitzern von Odstbaumschulen im Kreise Friedberg, die 1000 Stück eredelte Obstbäumchen verschiedener Sorten, als: Aepfel, Birnen ic. inmthalten, nach Begutachtung des Ausschusses des landw. Bezirks—
nereins wieder Prämien zu geben.
am 26. und für die Landgestuͤtsstation Düdelsheim am 27. d. Mis. von Ter a v vp. ntliche Bekanntmachung.
Die Besitzer von Obstbaumschulen, welche sich um solche Prämien bewerben können und wöllen, werden aufgefordert, mir ihre Anmel⸗ dungen schriftlich zukommen zu lassen.
Friedberg den 25. Februar 1871. f
Der Direktor des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg Kir
Kriegs nachrichten.
Versailles, 26. Febr. Die Verhandlungen 5 letzte Nacht fort. Die Frage wegen
etz war die Hauptschwierigkeit. Thiers ver⸗ langte das Verbleiben der Festung bei Frankreich und bot die Schleifung der Festungswerke an. Dies ward verweigert. Thiers schlug ferner jsolgende Combination vor: Frankreich kauft Luxem- urg und überträgt dasselbe auf Deutschland. luch dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Thiers ot dann eine weitere Milliarde Thaler an, was benfalls zurückgewiesen wurde Graf Bismarck rklärte: Die Uebergabe von Metz und der Ein- zug in Paris seien Hauptpunkte. Der Einzug in Daris ist verschoben Den„Daily News“ zufolge verden 40,000 Mann einziehen.
— Am 19 Febr. hat man in Paris, mit In Transport der Riesenkanene„La Valerie“, die auf dem Mont Valécien am Bastion von St. Germain aufgepflanzt war, begonnen. Das Geschutz wird bis an die Seine gebracht, hier in tin Kanonenboot verladen, nach St. Denis geführt und dann vermittelst Eisenbahn nach Berlin ge— tracht werden, wo es seine Aufstellung im Ka— tanienwald erhalten soll.
— Statt des Besuches des Kaisers in Stutt— dart und München wird wahrscheinlich eine Zusammenkunft sämmtlicher deutschen Fürsten in Karlsruhe stattfinden. So wird dem „Schwäb. Merk.“ aus Versailles berichtet.
Reims. Der Palast des Kaisers im Lager zu Chalons ist in der Nacht des 18. Februar kurch eine Feuersbrunst gänzlich zerstört worden. Ueber die Entstehung des Feuers ist nichts bekannt. Det Schaden ist übrigens nicht bedeutend, da tas Gebäude gänzlich aus Holz construirt war und Möbel sich nicht in demselben befanden.
— Die in Nord-Frankreich befindlichen deutschen Truppen sollen, wie es heißt, seewärts heimkehren.
Aus Dieppe, 22. Febr., wird hierher ge— meldet, es seien bort tausend Mann Mecklenburger ingekommen und„das übrige ante Armeecorps“ perte nachfolgen, um, sobald der Friede verkündet sei,„nach Hamburg eingeschifft“ zu werden.
straße von der preußischen Grenze dei Wallers⸗ dorf über Grebenau bis zur Emmündung der Lauterbach Schlitzer Staatestraße. Curtman beantragt Erhöhung der Pensionen der Volks⸗ schullehrerwittwen. Auf der Tagesordnung steht die Berathung über die durch die Einführung des norddeutschen Bundes bedingte Reviston des Polizei- strafgesetzes u. s. w. Die Debatte, von vorwie⸗ gend juristischem Interesse, wird von dem Prä⸗ sidenten der Kammer durch die Mittheilung von der eingelausenen Friedensdepesche unterbrochen. Der Eindruck der Nachricht war ein so gewaltiger, daß die Sitzung sofort abgebrochen und mit einem dreimaligen Hoch auf das ganze Vaterland, das deutsche Reich geschlossen wurde.
Vor Bitsch. Der Waffenstillstand ist auch von dem Bitscher Commandanten anerkannt worden. Eine erste Folge desselben war die Frei ⸗ lassung der Correspondenten des„Berliner Börsen⸗ Kuriets“ und des„Daheim“, der Herren von Marschall und M. v. Schlägel. Dieselben be— gaben sich in Begleitung eines gleichfalls aus der Hefangenschaft entlassenen baperischen Hauptmanns Brandt nach Zweibrücken, um von dort die Heim- reise anzutrtten.
München. Der König empfing am 27. Febr. von dem deutschen Kaiser nachstehendes Telegramm: „Verssailles, 27. Febr., 10 Uhr 55 Min. Vorm. Mit Dank erfülltem Herzen gegen die Vorsehung zeige ich Ihnen an, daß gestern Nachmittag die Friedenspräliminarien hier unterzeichnet worden— 28. Febr. Die 2. Kammer setzte beute die sind, auf welche der Elsaß, aber ohne Belfort, Berathung über die Revision des Polizeißtafgesetz⸗ Deutsch-Lothringen mit Metz an Deutschland ab- buchs fort. getreten worden sind, 5 Milliarden gezahlt werden— Nachstehenden Angehörigen der Großh. und Theile Frankreichs besetzt bleiben bis zur(25.) Division ist das eiserne Kreuz 2. Classe Abzahlung dieser Summe. Paris wird theilweise verliehen worden: 2 Juf. Regt.: Feldwebel Carl besetzt. Wenn die Ratisication in Bordeaux er- Wolf, 8. Comp.— 1. Jäger-Bal.: Major und solgk, so stehen wir am Ende dieses glorreichen, Batalllons-Commandrur G. Gerlach.— 4. Juf. aber auch blutigen Krieges, der uns mit Frivolität“ Regie: Lieutenant der Reserve Wilhelm Weber, ohne Gleichen aufgezwungen wurde, und an dem Licut. Julius v. Kopp, Gesr. Emil Blum, 1. Ihre Truppen so ehrenvollen Antheil nahmen. Comp., Corp Wild. Pittbahn, 2. Comp., Gefr. Möge Deutschlands Größe sich auch im Frieden Carl Wilh. Specht, 3. Comp., Musk. Michael consolidirten. Wilhelm.“ Mebhlinger, 4. Comp., Feldwebel Heinr. Schwarz,
— Die„Karler. Zeitung“ bringt folgende 6. Comp., Feldw. Joh. Fink, 7. Comp., Corp. Depesche aus Berlin, 27. Febr., 11 Uhr 41 Min. Friedr. Mayer, 8. Comp.— 2. Jäger-Bataillon: Borm.:„Ministerium des Aeußern. Gestern Abend Lieutenant der Reserve Joseph Otto, Jäger Conrad 8 Uhr Unterzeichnung des Präliminar⸗Friedens] Munk, 2. Comp, Gest Htinr. Stenner, 3. Comp., durch Graf Bismarck. Thiers und Favre. Grenze] Jäger Job. Peter Eifert, 3. Cowp., Jäger Franz der Abtretungen bisheriges Geuvernement Stras- Kesberg, 3. Comp.— Stab der 25. Cavalerie- burg, einschließlich Metz, aber mit Ausnahme von Brigade: Lieutenant der Reserve Max Frhr. von Belsort; Kriegsentschädigung runde Summe von Gagern.— 1. Reiter-Regt.? Rittmeister v. Dreslp, 5 Millarden, aus welcher Entschädigungensvom Schkles. Dragoner-Regt. Nr. 15, zur Dienst⸗ für Schiffe und Anderes geleistet werden. leistung hierher commandirt, Oberlieutenant Jose Bis zur vollen Auszahlung, welche spätestens inner-[Excquil de Bardales, Wachtmeister Jace. Schnei⸗ balb dreier Jahre stattfindet, fortdauernde Oceupa- der, 1. Schw., Corp. Anton Weickhardt, 3. Schw. tion französischer Gebietstheile und Festungen.— 2. Reiter Regt.: Wachtmeister Josepb Schmeck,
v. Frepdorf.“ 4. Schw. Feld-Artillerie; Lieutenant Adolph
— Simon, Sergeant Carl Schaaf, 2. schw. Batt., Obergesr. Ernst Cullmann, 2. l. Batt.— Pionnier⸗ Zweite Kammer Compagnie: Corporal Adau Ruppel.— Sodann
Deutschland. Darmstadt, 27. Febr.
General Manteuffel war am 22. d. mit drei Adlutanten in Dieppe eingetroffen
Wadsack interpellirt wegen Baus einer Vieinal-(wurde das eiserne Kreuz 2 Classe mit dem weißen


