Ausgabe 
1.8.1871
 
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wie die Marktberichte ausweisen, sehr bohe sind, einen Ausselan für Rindfteicc eiwieeleg zu lasfen.

Mainz. Wie aus einer Bekanntmachung des Ver⸗ waltungsrathes der Ludwigsbahn ersichtlich, gibt derselbe in den ersten fünf Tagen des August und September Vergnügungsbillete nach Basel und zurück aus, gegen deren Vorzeigung die dortige Station der schweizerischen Centralbahn Rundreisebilette mit zwölstägiger Gültigkeit nach dem Berner Oberlande und an den Vierwaldstälter⸗ see zu angegebenen Preisen abläßt. Welch enormer Verkehr im hiesigen Central-Bahnhof herrscht, ergibt sich daraus, daß voriges Jahr daselbst 35630 Züge mit 117760 Personenwagen und 508166 Gepäck- und Güter⸗ wagen aus- und einliefen.

Von der Bergstraße. Nächsten Dienstag und Miltwoch wird zu Bensheim der 50ste Gedächtnißtag der Gründung des Großb. kath. Schullehrer-Seminars feier⸗ lich begangen werden. Die kirchliche und weltliche Behörde wird bei dieser Feier durch hervorragende Persönlichkeiten vertreten sein.

Siegburg. Ein französischer Offizier, der sich während seines Aufentbaltes als Kriegsgefangener hierselbst oftmals durch sein hochtrabendes Benehmen ausgezeichnet hat und bier schwer erkrankt war, hat vor einigen Tagen an den Arzt, der ihn damals behandelte, folgenden von einer Photographie begleiteten Brief abgeschickt, der in deutscher Uebersetzung lautet: Catres, 12. Juli 71. Tausend Dank, Ueber Doctor, für die forgfältige Behandlung, die Sie mir während meiner Krankheit gewidmet haben; ich werde Sie niemals vergessen und wenn wir einmal eine kleine

Militärpromenade nach Siegburg machen, so können Sie meine Karte vorztigen und sagen, daß Sie diesem franzö⸗ sischen Offizier, der Kriegsgefangener in Siegburg war, das Leben gerettet haben... Ich bitte Sie, Ihrer Ge⸗ mahlin meine Huldigung darzubringen und bin lebenslang Ihr Freund Joubert, Lieutenant der 7. Husaren. Tausend Grüße an die gute Familie J.

Straßburg. Wie weit der Haß gegen den abge⸗ setzten Kaiser Napoleon III. geht, kann man aus folgen dem Vorfall ersehen. Es wurde kürzlich dahier eine Ver⸗ steigerung von Mobilien abgehalten, unter welchen sich auch eine lebensgroße Büste Napoleon's befand.Wer 10 Sous bietet, rief der öffentliche Versteigerer,darf sie zusammenschlagen.Ich, ich, schrie der Haufe, und bald lag die Büste, von den Händen des Auctionärs selbst zertrümmert, in Stücken auf dem Pflaster, die die aufge regte Menge unter Geschrei noch vollends zu Staub zer trat. Ein von einem Rondeoffizier in der Nähe des Hotels zum Geist aufgefundener Leichnam hatte mehrere Stichwunden; wie dieStraßb. Ztg. hört, war es ein anständiger Herr aus Nanzig, der das Opfer eines Raub mordes wurde. Man erkannte an den Fingern, daß er seiner Ringe beraubt worden war; auch fanden sich keine Baarschaft, noch Werthpapiere bei demselben.

Aus der Schweiz. Land auf, Land ab, schreibt dasSolothärner Tageblatt, ist man entzückt über die Fülle der gegenwärtigen Fruchtbarkeit. Die Wiesen, die in früheren Jahren um diese Zeit von der Hitze fahl ge brannt waren, grünen wie in erster Frühlingskraft. Die Roggenfelder wiegen ihre reichgesegneten Aehren im Winde.

Die Kornfelder stehen in üppigster Entwicklung und ber immer zur rechten Zeit eintreiende Gewitterregen ermög⸗ licht eine vollkommene Körnerbildung. Eben so vielver⸗ sprechend grünen die Kartoffelfelder. Die frühen Sorten werden bereits ausgegraben und liefern einen befriebigenden Ertrag. Mit Vergnügen blickt die Hausfrau auf den Ge⸗ müsegarten, denn noch nie stand er so schön.

In Arad trug sich dieser Tage eine schaubderhafte Scene zu, deren Opfer eine jugendliche Seiltänzerin wurde. Dieselbe hatte ihre Produktion begonnen, war auch schon einmal über das Seil geschritten und eben im Begriffe, dies zum zweitenmale zu thun, als das Seil am äußerslen Ende, wie von unsichtbarer Hand zerschnitten, riß und die Unglückliche im selben Momente auch stürzte. Das zahlreich versammelte Publikum war starr vor Entsetzen. Junerliche Berstungen machten jede menschliche Kunst illu⸗ sorisch; nach drei Viertelstunden that das unglückselige Opfer den letzten Athemzug. Unterdessen war eine unbe⸗ schreibliche Bewegung in die Zuschauermenge gekommen. Ohnmächtige Frauen wurden fortgetragen; eine große Menge eilte leichenblaß gegen die Stadt, alle Uebrigen drängten sich zu den abgerissenen Seil-Enden, und ein ungeheurer, gräßlicher Verdacht brach sich Bahn:Das Seil ist absichtlich durchschnitten. Die Seil⸗Enden wurden denn auch von der Behörde sofort kommissionell umwickelt und eingesiegelt, Sachverständige einberufen, und das eid⸗ liche Urtheil dieser soll in entsetzlicher Weise das Urtheil der Menge bestätigen, daß das Seil in teuflischer Bosheit durchschnitten worden war. Die Verunglückte ist die unter dem Namen Euphrosina Braatz bekannte Frau Rost.

Bekanntmachung.

1919 Diejenigen Steigerer, welche am 7. Juni l. 3. in dem Revier Wickstadt Holz ersteigert und noch im Walde sitzen haben, werden hiermit ersucht, dasselbe binnen 8 Tagen um so gewisser abzufahren, als man sich gegenfalls genöthigt seben würde, dasselbe einer anderwelten Versteigerung auszusetzen.

Zugleich werden die Steigerer auf die Versteige⸗ rungsbedingungen 10, 11 und 12 und die hlernach für sie entiebenden Nachtheile im Falle eines anderweiten Verkaufs aufmerksam gemacht.

Wickstadt den 28. Juli 1871.

Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las.

Holz- Versteigerung. 1924 Die Abfahrtzeit des un hiesigen Gemeindewalde, im Distrikt Steinbühl, versteigerten Holzes ist bis zum 15. August J. J. festgesezt worden. Bis zu diesem Zeitpunkte muß auch das aus der Versteigerung vom 11. unt 12. April 1. J. in diesem Schlage noch fitzen gebliebene Holz abgefahren werden. Bei nasser Witterung darf nicht gefahren werden. Ober⸗Mörlen am 29. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen. 5

2 5 5 8 5 5 2 5 2 8 8 05 8 2 2 2 8 2 a 8 Die soeben erschienene Nummer 44. 88 enthält: 2.2 85 E Aus der Saison in Ems. Mit Ilustration von

H. Lüders: Kalser Alexander und die Blumenverkäufertn. Der Münzthurm. Ein vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(FJortsetzung.) Auch eine Heimkehr. Von Karl Stieler. Mit Originalzeichnung von L. Voll mar Erwartung des Liebsten. Mutter Simon, die Helftrin auf den Schlachtfeldern.(Schluß.) Schweizer Relsehumor. Am Familientische: Im Feldlazareth von Versallles. Zu dem Bilde von O. v. Hepden: Kaiser Wilhelm im Lazareth zu Versailles.

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