Ausgabe 
1.7.1871
 
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Hofraithe-Versteigerung. 1618 Montag den 3. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in blesigem Ralbhause die zum Nachlasse der Leopold Bucheckers Wittwe dahier gehörenden Immodillen, als:

Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 49. 25,6. Hofraithe in der Stadt, 1. 50. 37.8. Grabgarten daselbst, öffentlich meinbtetend erbabtheilungsbalder verfteigert werden.

Friedberg den 22. Juni 1871.

Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar.

Hofraithe- und Güter⸗Versteigerung. 1619 Dienssag den 4. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathbause die zum Nachlasse des Bürgers und Glasermeisters Ludwig Schulze ge⸗ hörenden Immobilien, nämlich:

Gemarkung Friedberg.

Flur. Nr. Klftr. 2. 366. 13½. Hofraitbe in der Stadt, 2. 78. 121. Grabgarten Liebfrauengärten. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Pag. Nr. Ruthen. 0 59. 26. 65. Acker an der Leimenkaute, 55 4%, desgleichen daselbst,

erbabtheilungshalder öffentlich meistbietend verfeigert werden. Friedberg den 22. Juni 1871. Großberzogliches Ortsgericht Frledderg. re

Mobiliar⸗Versteigerung. 1620 Mittwoch den 5. Jult d. J., Vormittags 9 Uhr aufangend, sollen in der Behausung des verstorbenen Glasermeisters Ludwig Schulze dahier verschiedene Modilien, als: Commode, Tische, Stühle, Schränke, Bettfiellen, Glas und Porzellan, Weißzeug, Bettwerk, Manns⸗ und Frauenkleider, Küchengeräthe, verschledenes Glaserhandwerksgeschirr, 1 Bleizug, 1 Parihie Goldleisten und sonstige Hausgerälthschaften öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung verstetgert werden.

Friedberg den 22. Juni 1871. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar.

Steinkohlen⸗Lieferung für die Garnisonverwaltung Butzbach. 1638 Die Lieferung von 1500 Centner Sieinkohlen und 8 Stecken Kiesern⸗ Scheitholz wird Donnerstag den 13. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, im Soumissions⸗ weg vergeben. Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Büreau, Zimmer Nr. 4 der Reitercaserne, in

den Nachmittagsstunden eingesehen werden. Butzbach den 20. Juni 1871. Gtoßherzogliche Garnisonsverwaltung Butzbach. Bauer, Stabsgquartiermeister.

Bekanntmachung.

1662 Montag den 3. Juli l. J, Vormittags 11 Uhr, wird im Gemeindehaus zu Fauerbach b. Fr. die zur Herstellung der Usa am Mühlgraben auf der Krhweide zu Fauerbach erforderliche Steinlteserung zu Rollpflaster, 6,5 Klafter, veranschlagt zu 273 fl., Grundarbeit mit An⸗ jertigung des Rollpflaffers, veranschlagt zu 107 fl. 48 kr., öffentlich an den Wenignehmenden versteigert. Voran⸗ schlag und Bedingungungen liegen auf Großberzoglicher Bürgermeisteret Fauerbach b. F. zur Einficht offen. Fauerbach b.. den 24. Juni 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Jauerbach b. F. Fel fr i.

Aufforderung.

1604 Herr Dr. med. M. Fresenius, früher in Nieder⸗ Wöllstadt jetzt in Darmstadt, hat mir Generalvoll macht zur Einziehung seiner sämmtlichen Ausstände ertheilt.

Die Schuldner meines Auftraggebers kommen ihren resp. Verbindlichleiten indeß in so ungenügender Weise nach, daß ich mich veranlaßt sehen muß, dieselben hier- mit unter dem Anfügen an Zahlung zu erinnern, daß bei länger fortgesetzter Säumniß das gerichtliche Ver⸗ fabren gegen sie unausbleiblich sein wird.

Sriedberg den 21. Juni 1871

f Ed. Trapp IV.

Hofgerichtsadvocat.

Bekannt match un g 1692 Die auf Montag den 3. Juli d. J. anberaumte Versteigerung und Verpachtung der Güter der Elisabetha Mühling von Friedverg bleibt vorerst ausgesetzt. Friedberg den 29. Inni 1871. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. ue aer.

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52 Um vor Täuschung zu schützen, wird jeder Original-Maschine ein Ursprungs⸗Certisicat beigegeben, welches in New-Pork ausgestellt ist, die Nummer der Maschine enthält und meine

Unterschrift trägt.

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eine Niederlage meiner Maschinen übergeben und können solche zu obigen Preisen und unter vollständiger Garantie von demselben bezogen werden. a

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General-Agent der Singer Manufacturing Cie., Zeil 37, Frankfurt a. NI.

Arbeits-Vergebung.

1678 Montag den 3. Jui, Vormittags um 9 Ubr, sollen auf dem Berathungszimmer der hlesigen israel. Religionsgemeinde versch edene Maurer-, Weißbinder⸗ und Spenglerarbeiten an den Wenigstfordernden ver⸗ geben werden.

Friedberg den 29. Juni 1871.

Grödel, Vorsteher.

Holz ⸗Versteigerung. 1677 Mittwoch den 5. Jult l. J., Morgens 10 Uhr anfangend, werden in dem Nieder-Weiseler Gemeinde; waid, Distrikt Langscheid auf dem bintersten Kopf, nach- verzeichnete Polzsortimente einer öffentlichen Versteige⸗ rung ausgesetzt werden: 1) 1677 Stück Schäfholz⸗Stangen von 1635 Cubikfuß, 2) 4585 Eichen Schälretsholz Wellen. Die Zusammenkunft auf dem hintersten Kopf. Nieder ⸗Weisel den 28. Juni 1871. Hroßherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Reuter.

Bekanntmachung.

1681 Nach 8. 3 des Gesetzes, betreffend die Inhaber⸗ papiere mit Prämien, vom 8. Juni 1871(Reichsgesetzblatt Seite 210) bedürfen ausländische Inhaberpapiere mit Prämien, um vom 15. Juli 1871 ab im inländischen Verkehre noch zulässig zu sein, einer Abstempelung. Die bezeichneten Papiere sind zum Zwecke der Abstempelung bei einer der errichteten Abstempelungsstellen, unter anderen bei der Ober⸗Post-Kasse in Darm⸗ stadt, vom 26. d. Mts. ab, jedoch so zeitig einzureichen, daß sie spätestens am 15. Juli 1871 in die Hände der Behörde gelangen.

Die zu den abzustempelnden Papieren gehörigen Zins- coupons und Talons sind nicht mit einzureichen. Werden sie dennoch beigefügt, so geschieht dies auf Gefahr des Einsenders. Den abzustempelnden Papieren ist ein Ver zeichniß derselben in doppelter Ausfertigung beizufügen, welches folgende Angaben über die eingereichten Papiere enthalten muß:

1) Bezeichnung der Anleihe, zu welcher sie gehören,

2) Nominalwerth der Apoints,

3) Anzahl und

4) Gesammtnominalwerth der eingereichten Schuldver⸗ schreibungen jeder Gaitung.

Dem Antragsteller bleibt überlassen, außerdem Serie und Nummer der Schuldverschreibung anzugeben. Für die Einzeichnung des Betrages der für die Apoints jeder Gattung zu entrichtenden Stempelgebühr ist in diesem Verzeichniß ein Raum offen zu lassen.

Unter beiden Exemplaren des Verzeichnisses hat der Antragsteller seinen Vor⸗ und Zunamen, Stand und Wohn⸗ ort genau anzugeben und nöthigen Falls auch seine Wohnung zu bezeichnen. Die Einreichung kann entweder durch un⸗ mittelbare Ueberreichung in dem Bureau der Behörde, oder durch Uebersendung per Post geschehen. Im letzteren Falle gilt, wenn die Zahl der eingegangenen Schuldverschreibungen jeder Gattung mit dem Verzeichnisse nicht übereinstimmt, oder den Vorschriften in sonstiger Beziehung nicht genügt ist, der Antrag auf Abstempelung als nicht gestellt, und die Schuldverschreibungen werden ohne Weiteres mit der Post unter der Werthangabe, welche der Einsender bei der Uebersendung declarirt bat, unfrankirt zurückgesandt.

Sendungen von ausländischen Juhaberpapieren mit Prämien, welche aus dem Gebiete des vormaligen Nord deutschen Bundes oder aus Süshessen bei der Ober-Post⸗ Kasse in Darmstadt zc. mit dem Antrage auf Abstempelung rechtzeitig eingehen, genießen, mit Ausschluß der Stadi postsendungen, Freiheit von Porto und Assecuranzgebühr, wenn sie äußerlich mit dem VormerkInhaberpapiere mi: Prämien zur Abstempelung versehen sind. Sofern je doch die Abstempelung wegen Ungeeignetheit der Papiere oder Unvollständigkeit des Antrags nicht erfolgen kann, wird das Porto und die Assecuranz-Gebühr bei unfrankirter Rücksendung durch Postvorschuß, nachträglich eingezogen. Bei ber Fesistellung der für die Abstempelung zu ent richtenden Gebühr werden

375 Franken oder Livre, l

150 Gulden Oefterreichische Währung,

143 Gulden Conventionsmünze,

175 Gulden Niederländisch,

100 Rubel Silber Russischer Währung dem Werthe von 100 Tyalern gleich geachtet. Hiernach beträgt für Inhaberpapiere mit Prämien, deren Nominal⸗ werth einen der vorstehend bezeichneten Beträge nicht über⸗ steigt, die Stempelgebühr 5 Groschen oder 17½ Kreuzer für jede Schuldverschreibung, für Inhaberpapiere mit Prämien von böherem Nominalwerthe 10 Groschen oder 35 Kreuzer für jede Schuldverschreibung.

Die eingereichten Papiere werden nach erfolgter Ab⸗ stempelung dem Antragsteller gegen Erlegung der Stem⸗ pelgebühr zurückgegeben. Sind die Papiere durch Post⸗ sendung zur Abstempelung eingereicht, so erfolgt, sofern der Einsender nicht die Abholung vorbehalten hat, auch die Rücksendung durch die Post, und wird die Stempel⸗ gebühr bei Rücksendung der Papiere im Wege des Post⸗ vorschusses eingezogen. 3

Inhaber von ausländischen Inhaberpapieren mit Prämien. welche aus enischuldbaren Gründen die Einreichungsfrist versäumt haben, können nachträglich zur Abstempelung ihrer Papiere, sosern dieselbe bis zum 15. Juli I. Jahres zulässig gewesen sein würde, zugelassen werden, wenn sie bis einschließlich den 31. Dezember l. J. einen dahin gehenden Antrag bei der obersten Landesfinanzbehörde des Staates, in welchem sie ihren Wobnsitz haben, einreichen.

Darmstadt, den 24. Juni 1871. 1

4 Der Ober⸗Post⸗ Director Vahl.

Veersteigerung.

1688 Freitag den 7. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden dahier folgende Lazareihgegenstände gegen baare Zahlung versteigert:

47 Federkissen,

8 Federpfühie,

1 Roßhaarmatratze,

2 Seegrasmatraßen,

26 Dutzend Hemden,

26 2 Betttücher,

38 7 Handtücher,

13 0 Kopfkissenäberzüge,

18 0 Hals⸗ und Taschentücher,

19 Stück Deckdettüderzüge, 26 Servietten,

9 77 Tischtücher,

16 Unterbosen,

15 Jacken,

3 Dutzend Küchenschürzen, 7 Strümpfe,

7 Säcke Lumpen,

50 Pfund Seife,

3 Dutzend Eßkümpfe,

5 Teller, 240 Pfund Dsrrobst, 50 Reis,

59 Flaschen Wein, 1 Tragbahre, 3 Tische, 2 Lebnstüble, 30 Fußschemel, 4 Dutzend Gläser, 30 Flaschen, und andere Küchen⸗ und Hausgeräthe. Kloppeybe im den 29. Juni 1871. Großherzogliche Reserve-Lazareth⸗Commissior: Freih. d. Leonbardi. Landmann. Dr. Hauser. Dr. Momberger. Stahl.

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