Ausgabe 
1.7.1871
 
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Schlangenbad bis zum 2. Juni 143 Pers., Schwalbach

1 Zahl der bei der Polizei angemeldeten, während der Ein

bis zum 10. Juni 595 Pers., Teplitz⸗Schönau bis zum 10. Juni 9877 Pers., Warmbrunn bis zum 13. Juni 461 Pers., Wiesbaden bis zum 10. Juni 11,622 Pers., Wildbad dis zum 9. Juni 1602 Personen.

Wien. Die Stadt Tachau in Böhmen ist durch einen Wolkenbruch, in Folge dessen die Beraunka über⸗ trat, überschwemmt. Fünfzehn Personen sind verunglückt und über 60 Häuser fortgerissen. Sämmtliches Vieh ist ertrunken. Die umliegenden Gärten und Felder sind voll⸗ ständig verwüstet, die Brücken spurlos verschwunden. Tachau, im Bezirke von Pilsen, hat 3000 Einwohner.

Berlin. Nach amtlichen Mittheilungen betrug die

zugsfeier zu Berlin anwesenden Fremden gegen 650,000 Personen. Rechnet man nun hierzu die große Zahl von Fremden, welche sich auch nur einen Tag bei biesigen ver wandten oder befreundeten Familien aufhielten, und deß halb gar nicht erst poltzeilich angemeldet wurden, ferner die große Zahl von Personen, welche factisch ohne Unter⸗ kommen waren in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag sah man Tausende von Personen mit Reisetaschen ꝛc., welche auf den Bänken unter den Linden ausruheten, oder die Nacht über durch die via triumphalis promenirten und endlich die sehr große Zahl solcher Fremden, welche am Morgen des Einzugstages mit den zahlreichen Extra zügrn hier eintrafen, um am Abend wieder abzureisen, so wird die Annahme, daß über eine Million Fremde während des Festes bier verweilten, vollkommen gerechtfertigt sein.

Bremen. Der BremischeKurier schreibt:Die Nachricht derLiberte, daß Assy, eines der hervorragen- deren Mit lieder der Commune, ein geborener Bremer sei, bestätigt sich. Derselbe ist der Sohn des vor mehreren Jahren hier verstorbenen Aßmann, Tambour des zweiten Bataillons der Bremer Bürgerwehr. Im Jahre 1852 als Mitglied des sogenanntenTodtenbundes? stark compro⸗

mittirt, floh er nach Frankreich, woselbst er als socia⸗ listischer Agitator namentlich durch die von ihm auf Ver⸗ anlassung von Rouher, wie einige Pariser Blätter behaupten,!

angezettelten Arbeiter-Unruhen in Creuzot sich bekannt machte.

London. DerTimes zufolge sind die Arbeiten der Commission zur Prüfung der Kohlenlager im Vereinigten Königreich sast vollendet. Aus dem Resultat ihrer Unter⸗ suchungen soll sich erweisen lassen, daß genug billig zu Tage zu schaffende Kohlen vorhanden seien, um auf 800 bis 1000 Jahre den stets wachsenden Ansprüchen zu genügen.

Literarisches.

Wir unterlassen nicht, die Berliner Mobezeitung Victoria(Preis vierteljährlich 20 Sgr.), welche schon in so vielen Jahrgängen den Beifall des Publikums sich zu bewahren wußte und welche sich auch in diesem Quartal durch die Gediegenheit und Vielseitigkeit ihres Inhalts auszeichnet, unseren verehrten Leserinnen nochmals angelegentlichst zu empfehlen. Die Illustrationen, wie sammtliche Musterzeichnungen sind von verschledenem Werthe und werden den Damen aller Stände gute Dienste leisten; die prachtvollen colorirten Modekupfer liesern den Beweis, daß wir auch hierin Paris den Rang abgelaufen haben. Zugleich bietet das mit der Modezeikung vereinte Unterbaltungsblatt Aufsätze, die sich über jede gewöhnliche Literatur novellistischer Gattung erheben, außerdem noch dadurch, daß sie moralisch belehrend sind und nach Ver⸗ edelung des Herzens und Bildung des Geistes der Lese rinnen streben.

(Eingesandt.) Zur Garnisonsfrage! Etwas zum Rechnen.

1) Im bisher norddeutschen, nunmehr Reichsheere werden die Kosten für den Mann, Offizier wie Soloat, durchschnittlich zu 225 Thaler jährlich gerechnet, wie viel Gulden wird dies in einem Jahre bei einer Garnison von 600 Mann betragen?

2) Angenommen, diese Summe werde von der Mann- schaft unverkürzt(was aber nicht der Fall, indem in

Wirklichkeit die Kosten für Kasernen, Lazarethe, Exercier⸗ platz ꝛc. ꝛc. abgehen) an dem Garnssonsorte verzehrt, verbraucht, mit einem Worte, baar ausgegeben und in Umlauf gesetzt, wie viel wird, wenn man im Durchschnitt 10 Procent Geschäftsnutzen rechnet, in erster Hand an dieser Summe verdient?

3) Dieser Verdienst wird wieder ausgegeben, er geht in die zweite Hand, diese verdient davon ebenfalls 10 Procent, so geht es weiter zur dritten, vierten ꝛc. 2c. Hand; Jeder verdient seine 10 Procent an dem Verdlenste des Vorher⸗ gehenden; wie viel wird hiernach als Verbienst auf die zweite, britte ꝛc. 1c. Hand kommen, bis berselbe weniger als einen Gulden macht und nicht mehr zu rechnen ist, und wie hoch wird sich die Summe bes gesammten Ver⸗ dienstes bis zum Verschwinden belaufen?

4) Wenn diese Summe als Einkommen versteuert wird, das Steuerkapital zu 10 Procent dieses Einkom⸗ mens angenommen, und 20 Procent des Steuerkapitals als Communalumlage erhoben werden, wie viel wird dieselbe ertragen?

5) Wenn in einem Garnisonsorte diese Umlage jäbr⸗ lich erhoben wird, um damit die Zinsen für ein zu mili⸗ lärischen Zwecken(Kasernen ꝛc. ꝛc.) hinzugebendes Kapital zu becken, wie hoch wird sich dieses Kapital, zu 5 Procent verzinslich, belaufen?

Der Wetterauer Zweigverein der Gustap- Adolf-Stiflung

beabsichtigt, Sonntag den 9. Juli Nachmittags 2 Uhr in der Gemeinde Reichelsheim sein Jahresfest zu feiern. Herr Decan Strack von Großen-Buseck wird die Festpredigt halten. Alle Freunde des Vereins werden zur Theilnahme an diesem Feste freundlichst eingeladen.

Der Vorstand.

Brod- Lieferung.

1694 Montag den 3. Juli l. J., Vormittags 10 Ubr, wird die Lieferung des Brodbedarfs pro III. Quartal 1871 für die hier stationirte Stammmannschaft des 2. Bataillons 2. Landwehr Regiments, sowie für das gegenwärtig bier flationirte Commando des 2. Infanterte⸗ Regiments auf dem Soumissionswege in Accord ge geben. Die Angebote, welche auf ganze oder halbe Bogen nledergeschrieben sein müssen, sind verfsegelt in das vor dem Bezicksbüreau aufgehängte Soumisslons⸗ käftchen einzulegen. Die Bedingungen liegen auf dem Bezirksbüreau zur Einsicht offen. Bemerkt wird aus drücklich, daß Soumissionen welche von Mehreren unter schrieben find, keine Berücksichtigung finden. Friedberg den 30. Junt 1871.

Bag,

Major und Bezirks ⸗Commandeur.

Noggenkleie,

Weizenkleie, Weizenschalen,

1690 billig bei Jacob Stern, nächst der Burg.

1639 Abzugshalber ist bei dem Unterzeichneten eine vollständige Färbecei, bestehend in eiger neuen, gut construirten Mange, 2 großen Kippen einer Warmkippe, 3 Kesseln, einigen Hundert guten Formen und allen dazu gehörigen kleinen Untenfllien, aus der Hand zu derkaufen. Gleichzeitig werden die Kunden, deren Farb⸗ waaren bel der Filiale Lich oder dahier liegen, gebeten, solche späteflens bis Ende Juli d. J. einzulösen, widrigen⸗ falls die nicht eingelösten Waaren öffentlich meiftbietend dersteigert werden müßten.

Kloster Arnsburg bet Lich den 24. Juni 1871.

Georg Bruder.

1056 Der Verkauf der

ö 5 Sparkochherde neuester Construktion, aus der Fabrik von Ph. Roeder

in Darmstadt, ist uns für den Kreis Frtedberg übertragen worden und halten wir uns bei Bedarf destens empfohlen.

Frledberg. 2 David Grödel Söhne.

cKaehrlingsgesuch.

1473 Ein mit tbchtigen Schulkenntnissen versebenet lunger Mensch aus guter Fomilie kann in eine hiesige pandlung als Lehrling eintreten. Näheres bei der Expedition d. Bl.

Krippen, Tröge

und Gossensteine

976 aus s. g. Lungsteln(Dolerit) empfiehlt die

Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim,

1680 Soeben erschlen und ist bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg zu baben: Mnusikalischer Hausschah. 15,000 Exemplare verkauft.

Concordia.

Anthologie elassischer Volkslieder für Pianoforte und Gesang. 4 Bände à 12 Lieferungen à 18 Kreuzer.

Diese Sammlung, deren Adsatz für ihre Gediegen beit bürgt, entbält über 1200 unserer berrlichen Volks lieder und bietet allen Freunden volksthümlicher Mufik eine willkommene Gabe.

Leipzig, 1871.

Ohm Aepfelwein

1682 mit Faß hat zu verkaufen

Moritz Sehäfer.

1667 Meine durch den Feldzug unterbrochene Praxis nehme ich mit dem Heutigen wieder auf und bin in meiner Wohnung, im Hause des Herrn W. L. Vogt in der Haingasst dahier, wie früher. Morgens vor 9 Uhr, am sichersten zu Hause anzutreffen.

Reichelsheim bei Friedberg am 27. Juni 1871.

Dr. med. vet. G. Schäfer, prakt. Thlerarzt.

Ein Logis,

welches sogleich bezogen werden kann, hat zu

1666

vermiethen Magnus in der Vorfladt. 1434 Ein zu: 5 7 findet verläßfiger Bäckergeselle gegen

guten Lohn danernde Beschäftigung auf dem Lande. Wo? sagt die Exp. d. Bl.

1520 Mein mit den schönsten und neuesten Mustern wohl assortirtes

Tapeten⸗Lager

bringe ich zu reellen Preisen in empfehlende Erinnerung Georg Groß.

1686 Ein gut erhaltenes

Clavier, von 6 Oeckaven, ist umzugshalber zu verkaufen. srankirte Anfragen sagt die Expedition wo?

Futtermehl,

per Centner mit Sack zu fl. 4. 50 kr., bei Jacob Stern,

Auf

1691

Uegenschirme

45 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen

Preisen bei K. Friedrich, neben der Poft. Ein braver Junge va dend Lebte 1672 Wilhelm Reuß, Metzger. An- und Verkauf 1683 von Staatspapieren, Anleheus⸗

loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zusichrrung

reeller Bedienung. örtedderg. J. A. Nauheim. 2 ³- ²˙ A A

Geld Cours. Frankfurt am 29. Juni 1871.

Preußische Kassen-Anweisungen. fl. 1 45 ½ Preußische Friedrichsd'or. 9 5859 Pistolen A Holländische fl. 10- Stücke. 9 5557 Duchen. 5 34-36 Ducaten al marco, 5 3537 20⸗-Frankenstücke 9 24½25½, Englische Sovereigns. 11 5456 Russische Imperiales. 9 4446 Dollars in Gold 2 2627

Brodpreise vom 1. bis 15. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Fuͤr Friedberg:

½ Waizen, ½ Korn. 2/3 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 18 kr.[Zweite Sorte 48 16 tr. 1* 5* 7 2 8 4 ir oe A ½ Loth Milchwaaren kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr.

Für Bad Nauheim:

*

Kasseler Brod 4 8 20 kr. 1 enen ** 1* 5* Erste Sorte 4188 18 kr.[Zweite Sorte 4 8 16 ki. 9 0

8 77* 2 0 8* een Für Butzbach:

Erste Sorte 4188 18 kr. Zweite Sorte 48 16 kr.

2 *** 7* 5 8

13** 15 4

1

1*

0

Fleisch⸗ ie. Preise vom 1. 18. Juli. Nach eigener Angabe der Metzger.

Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach

nächst der Burg.

unverändert.