Ausgabe 
1.4.1871
 
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ihren Gefilden entferne, daß sie, wenn der Feind seinen Aufenthalt unter uns verlängert, es den selben Ruhestörern verdanken. Frankreich, bereits so unglücklich, verdankt ihnen noch seine letzten Unglücksschläge. Wenn übrigens die Regierung, um so lange als möglich Blutvergießen zu ver⸗ meiden, zögerte, so blieb sie doch durchaus nicht unthätig; die Mittel zur Wiederherstellung der Ordnung sind dadurch nur besser und sccherer vorbereitet.

28. März. Nach demUnivers wird die Regierung don allen conservativen Parteien unterstützt. Thiere soll Dictator bleiben, aber Mae Mahon das Kriegsdepartement erhalten. Broglie würde Minister des Aeußern, Germain der Fi nanzen, Dufaure der Justiz, Pouyer Arbeitsmi nister sein. Das JournalSoir sagt Angesichts der Lage der Hauptstadt:Was der Feind ge schont, verderben wir selbst! Finis Galliae!

29. März. Die Situation ist im Wesent⸗ lichen unverändert. Paris ist ruhig unter der slrengen Herrschaft des Centralcomites, welches eine Unter Abtheilung zur Aufrechthaltung der Ordnung und zur Verfolgung der Verdächtigen gebildet hat.

Nach Berichten aus Marseille vom 28. Abends war die Situation dieselbe. Die Ruhe dauert fort. Die Behörden sind in Function ge blieben. Gerüchtweise verlaute, die Stadt würde in Belagerungszustand erklärt werden.

Ernst sind die Nachrichten aus Algier. Längs der ganzen Südlinie sind die Stämme im Aufstand. Sidi Mocrani, einer der größten Chefs von Constantine und das Haupt der Bewegung, der laut Berichten vom 19. d. angeblich mit 40,000 Mann nur 25 Lieues von Algier stand,

ist ein Mann von etwa 45 Jahren, kennt die französischen Zustände sehr gut und ist einer der reichsten Eigenthümer in Algerien. Er gedenkt Kabplien zu insurgiren und man thut alles Mög- liche, um zu verhindern, daß Bu Quaz, das Haupt von Kabylien, mit ihm gemeinschaftliche

Sache macht. allen Seiten mit 4 Brigaden und 2 Divisionen umspannt werden. Belgien. Mitglieder der Friedensconferenz wurden vom

Zu dem Ende soll Kabplien an

Brüssel, 28. März. Die Minister des Aeußern empfangen. Derselbe be willkommnete sie und drückte seine Befriedigung aus, daß es Belgien vergönnt sei, die Conferenz zu beherbergen. Der Minister führte die Mit- glieder in den Sitzungssaal, wo die Berathung sofort begann. Dieselbe dauerte zwei Stunden und war nur vorbereitend. Die Wahl des Prä sidenten ist noch nicht etfolgt. Die Verhandlungen sollen unmittelbar beginnen. Großbritannien. London. DieTimes enthalten eine Depesche aus Versailles von heute (Dienstag) Morgens, wonach daselbst 40,000 Mann Truppen erwartet werden und die Regierung ei e Armee organisirt, welche innerhalb 10 Tagen gegen Paris rücken soll. Eine große Anzahl aus der Gefangenschaft zurückgekehrter Offiziere boten der Regierung ihre Dienste an und machten sich anheischig, ein Elitecorps zu bilden. Ein Telegramm derTimes meldet, daß in Folge einer neuerdings zwischen Frankreich und Deutschland abgeschlossenen Convention die Rückkehr der Kriegsgefangenen wieder beginnt. General v. Fabrice gestattete, mit Vorbehalt der Einwilligung Seitens der Regierung in Berlin, eine Erhöhung der Garnison von Paris auf 80,000 Mann(der Präliminarvertrag erlaubte bekanntlich nur 40,000 Mann Linientruppen). Diese Maßregel erlaubt der Versailler Regierung, genügende Streitkräfte zusammenzuziehen, um den Insurgenten entgegenzutreten. Die Demission des Generals Vinoy ist unbegründet.

Daily Telegraph enthält ein Telegramm aus Versailles, wonach in der Nacht vom 28. zum 29. zwischen den Vorposten der National- garde und den' Regicrungstruppen auf der Straße nach Versailles Schüsse gewechselt worden wären. Die Regierung berieth sich mit den Generälen

Ducrot, Leflo, Chanzy und Trochu; dieselben sollen sich für ein angriffsweises Vorgehen gegen Paris ausgesprochen haben.

Donaufürstenthümer. Bukarest, 27. Maͤrz. Tell hat das Cultus, Florescu das Kriegsministerium übernommen. In der heutigen Kammersitzung erhielt das Ministerium in Folge eines Antrages des Deputirten Hevas ein Miß⸗ trauensvotum.

28. März. Die Kammer ist durch fürst⸗ liches Dekret aufgelöst worden. Das Ministerium, welches seine Entlassung angeboten hatte, bleibt

im Amte. Die Stadt ist ruhig. 29. März. Die Krisis ist auf dem Höhe punkt. Drohungen und Verhöhnungen gegen die

Regierung und den Fürsten Karl sind augemein. In den Hauptstraßen, besonders auf der Podu⸗ mogoschi, patrouillirt das Militär schußfertig. Im Hofe der Residenz ist ein Infanterie-Regiment sowie eine Batterie mit brennenden unten postirt, um nöthigenfalls den Fürsten zu schüen. Es herrscht große Aufregung. Die Läden und Thore der Häuser sind geschlossen.

Friedberg. Das herrliche warme Frühlingswetter, dessen wir uns in voriger Woche erfreuten, war von nur kurzer Dauer. Seit Ansang der laufenden Woche haben wir bei empfindlich rauhem Winde, meistens von Osten, auch in der Wetterau recht unfreundliche Witterung gehabt. Wie man von hier aus wahrnehmen kann, sind die Höhen des Vogelsbergs mit vielem Schnee bedeckt. Der so grelle Umschlag der Temperatur kann für die während der warmen Tage rasch vorgeschrittene Vege⸗ tallon nicht günstig sein. Das Thermometer zeigte an mehreren Morgen 2 30 unter Null.

Nauheim. Mit Eröffnung des Kursaals am 1. April beginnen auch die täglichen Concerte der Kurkapelle. Vom gleichen Tage an werden auch Bäder verabreicht, um den aus dem Felde zurückkehrenden kranken Offizieren und Sol⸗ daten schon jetzt die Möglichkeit zu einer Badekur zu geben.

Frankfurt. Am 29. März begann die Frankfurter Ostermesse. Ohne deren Eröffnung oder weiteren Verlauf abzuwarten, ist eine große Anzahl Meßfremder bereits wieder von hier abgereist und zwar nur deßbalb, weil die Eisenbahnvderwaltungen ihnen die Süter nicht nach Frankfurt befördert haben.

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Hierauf Reflektirende bitte ich, sich gefälligst im Vor⸗ aus bis zum 10. April bet der Exp. d. Blattes durch Abgabe ihrer Adresse aumelden zu wollen.

Oarmstadt den 29. März 1871.

Hochachtungsvoll Elise Suppus.

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