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Samstag den 23. April.
M48.
Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Zutelligenzblalt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
—
Amtlicher Theil.
Betreffend: Das Abledern und Verscharren gefallener Schase.
g b 5 95 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt und die Großherzoglichen Bürgermeistereien Friedberg, Ilbenstadt, Nieder-
Mörlen, Ober-Mörlen, Wohnbach.
Friedberg den 22. April 1870.
Unsere Auflage vom 9. Februar d. J. Nr. 20 des Oberhessischen Anzeigers wollen Sie umgehend erledigen.
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Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Marcus Engel von Münzenberg ist als 1. Vorsteher dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet worden.
f Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 15 enthält:
I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am
6. Februar l. J. brach der Commis Joseph Hirtz zu
Mainz beim Schlitischuhlausen auf dem Rhein dei der
Gustavsburg an einer wohl 18 Fuß tiefen Stelle ein und
war in Gefahr zu ertrinken, weil das ihn umgebende Eis
Meets unter seinen Händen abbrach. Da wagte der Buch—
balter Karl Weber zu Mainz sich liegend auf das den
Hirtz umgebende Eis und bot, an den Füßen von dem
Einjährig Freiwilligen im Königlich Preußischen 5. Dra-
goner⸗Regiment, Johann Baptist Felmer aus Mainz ge⸗
halten, unter steter Lebensgefahr dem Hirtz seine Hand zur Rettung. Der letztere mußte jedoch die Hand bald wieder leslassen, worauf zwei Weisenauer Einwohner der
Schiffer Ignaz Laubach und der Winzer Jacob Schau—
Hruch III. den Hirtz in der Weise aus dem Wasser zogen,
+. er erstere ihm eine Stange hinreichte, an der er ihn
Auf sestes Eis zog, während der zweite den Laubach fest⸗
bielt, um dessen Fallen zu verhindern. Ohne die Hülfe
bDieser beiden Männer wäre Hirtz nicht mehr im Stande
Zewesen, wieder einen festen Standpunkt zu gewinnen. S. K. H. der Großherzog haben dem Buchhalter Karl
Weber für sein muthvolles, mit großer Lebensgefahr ver—
dundenes Benehmen das allgemeine Ehrenzeichen mit der
Inschrift:„Für Rettung von Menschenleben“ zu verleihen
Jeruhn.— Zufolzge Aller höchster Entschlicßung S. K. H.
des Großherzogs wird dieses, unter gleichzeitiger Anerken—
gung des menschenfreundlichen und muthvollen Verhaltens des Johann Bapiist Felmer, des Ignaz Laubach und des Jacob Schaubruch III., neben der an die beiden letzteren folgten Bewilligung einer Geldprämie, zur öffentlichen
HKenntniß gebracht.
II. Verzeichniß der Vorlesungen, welche an der Groß⸗ berzoglichen polytechnischen Schule zu Darmstadt im Sommer⸗Semester 1870 gehalten und am 21. April ihren Anfang nehmen werden. 8
III. Veröffentlichung eines Auszugs aus der Admini— strationstechnung der Schulunterstützungs-Stistung des
1 Regierungsratbs May von 1868 betreffend.
IV. Uebersicht der für das Jahr 1870 genehmigten
ö Umlagen zur Bestreitung der Bebürfnisse der ihraelilischen
RKieligionsgemeinden im Kreise Grünberg.
V. Namensveränderung. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. April dem Conrad 0 Slotz in Altenburg zu gestatten, daß derselbe statt seines
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bisherigen künftig den Vornamen Albrecht führe. VI. Ertheilung eines Erfindungspatentes. S. K. H. Großherzog haben allergnädigst geruht: am 9. April en Maschinenfabrikanten Schnabel und Henning in Pruchal auf deren Nachsuchen ein Erfindungepatent auf tie durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte 8 L ai von Apparaten zum Verhellen der Weichen nd Signalvorrichtungen in Bahnhöfen mitlelst hydrau⸗ ichen Drucks, unter dem ausdrückliche Vorbehalte jedoch, laß durch das verliehene Patent Nuͤmand in der Anwen⸗ fung bereits früher schon ber iunt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten
50 N. en e e frei Jahre für den Umfang des Großberzogihums zu — 92110 rrtheilen. 9% e Preußen. Berlin. Die kürzlich erschie. 11 Jetmen bene Schrist eines preußischen Gene: alstabs ossiziers 5 4
ummer über die Heeresorganisation der euro- äischen Großmächte ist das erste Werk neueren atume, welches die großen Umwälzungen in der rganisation des Heerwesens seit 1869 übersicht ch behandelt. Wir erfahren zunächst, daß die kriegsstärke des norddeutschen Bund teheeres gegen— värtig die ungeheure Ziffer von 944,321 Köpfen,
also über drei Prozent der Bevölkerung erreicht. vertrags zwischen dem Zollvereine und Mexico, Rechnet man die alliirten Armeen von Bapern, ebenso mit dem Königreich der Howay'schen Inseln. Würtemberg und Baden in ihrer gegenwärtigen Auch eine Revision des Vereinszolltarifs soll die
Kriegsstärke von 142,406 Köpfen dazu, so bekommt man eine Streitmacht von 1,126,727 Köpfen.
[Nach Abzug der vorerst im Lande zurückbleibenden
Ersatztruppen und Besatzungstruppen ist die Feld— armee des norddeutschen Bundes 551,993 und die Feldarmee der genannten süddeutschen Staaten 107,796 Mann stark. Vergleichen wir damit die Feldarmee anderer Staaten, insbesondere des zu— nächst in Betracht kommenden Frankreichs und Oesterreichs. Nach französischen Angaben betrug Armee und Reserve am 1. Oktober v. J. 647,172 Mann, also kaum zwei Drittel der norddeutschen Streitmacht. Nach den Berechnungen Kummer's beträgt davon die französische Feldarmee nach Abzug der Besatzungs- und Reservetruppen höch— stens 300,000 Mann, würde also nicht viel mehr als halb so stark wie die norddeutsche Feldarmee sein. Die österreichische Armee würde nach An— nahme des Verfassers in der nächsten Zeit nur dieselbe Zahl von Feldtruppen wie 1866 stellen können, nämlich 300,000 Mann. Danach wäre also die norddeutsche Feldarmee gegenwärtig nahezu so stark wie die österreichische und französische zu— sammengenommen. Dazu kommt noch, daß es Norddeutschland ein Leichtes ist, seine Ersatz- und Besatzungstruppen, wie dies 1866 namentlich bei der Mainarmee der Fall war, im Felde mit zu verwenden.
— Wie die„Prov.-Corresp.“ mittheilt, wird das Zollparlament wegen der Erkrankung des Bundeskanzlers durch Staatsminister Delbrück eröffnet werden. Das genannte Blatt bezeichnet als die Hauptaufgabe des Zollparlaments die Fortbildung des Zolltarifs, die Vereinfachung des Zellwesens, und die Erleichterung des Verkehrs; zugleich sei ein Ersatz für die Ausfälle in den Zolleinnahmen nöthig, wozu eine mäßige Erhöhung des Kaffeezolles am zweckmäßigsten erscheine.
— Der Reichstag nahm ohne weitere Debatte den Antrag des Hrn. v. Rabenau wegen Ein— führung der Brau- und Malzsteuer in Hessen an. Nächste Sitzung unbestimmt.
— Das Zollparlament wurde am 21. ds. Mittage durch Staatsminister v. Delbrück im Austrage des Königs von Preußen und im Namen der zum deutschen Zoll- und Handelsvereine ver- bundenen Regierungen mit einer kurzen Rede er- öffnet. Nachdem in derselben erwähnt war, daß das im vorigen Jahre genehmigte Vereins- Zollgesetz in Wirksamkait getreten, und die Vor⸗ lage eines Gesetzentwurses in Aussicht gestellt, welcher die Besteuerung des aus Stärke bereiteten Zuckers und Syrups nach den für die Rüben⸗ zucker steuer sestgestellten Grunt sätzen bezweckt, wurde noch angekündigt die Vorlage eines Handels-
Abgeordneten beschäftigen. Der Schluß der Rede lautet: Mit dieser Tarifreform werden Sie, geehrte Herren, die letzte Session einer Legislaturperiode würdig schließen, welche durch die Erweiterung des Vereinsgebietes nach der Ostsee und Nordsee, durch die Herstellung des freien Verkehrs mit Tabak, durch eine der Entwickelung des Handels entsprechende Umgestaltung der Zollgesetzgebung und durch die Reform der Zuckerbesteuerung Zeug⸗ niß abgelegt hat für den Erfolg der Institutionen, welche in dem Zollvereinsvertrag vom 8. Juli 1867 geschassen sind.— Nachdem Minister Del⸗ brück die Rede zur Eröffnung des Zollparlaments verlesen hatte, brachte der Alterspräsident Freiherr v. Frankenberg⸗Ludwigsdorf ein Hoch auf den König von Preußen aus. Anwesend waren etwa 120 Mitglieder, meist im Civilfrack, darunter etwa 6 Mitglieder der süddeutschen Fraction, der Prinz Albrecht von Preußen, die Genetale v. Moltke und v. Steinmetz und sonst nur Mitglieder der conservativen Fractionen.
Elberfeld. Nach den bei der Familie des früheren Finanzministers v. d. Hepdt eingelaufenen Nachrichten befindet sich derselbe seit seiner Rück— kehr aus Italien nach Berlin in einem höchst be— denklichen Gesundheitszustande.
Bayern. Der bekannte bayerische Abgeord⸗ nete Kolb erklärt in einem Manifest an seine Wähler, das Mandat für das Zollparlament niederlegen zu wollen. Er unterzieht in diesem Schriftstücke die Thätigkeit des Zollparlaments einer eingehenden, aber keineswegs freundlichen Kritik.
— In der Abgeordnetenkammer legte der Minister des Innern einen Wahlgesetzentwurf vor, welcher auf dem Prinzipe des direkten Wahlrechts mit geheimer Stimmabgabe beruht.
Würtemberg. Stuttgart. Dem Ver- nehmen nach soll es sich bei der Anwesenheit der bayerischen Minister Grafen Brap und v. Lutz um Besprechungen mit der würtembergischen Re- gierung handeln, zu dem Zwecke, einen Juris- dietiensvertrag mit dem norddeutschen Bund nach Analogie des zwischen diesem und dem Groß- herzogthum Baden geschlossenen Vertrags zu Stande zu bringen.
— Hiesige Blatter bringen folgenden interessan⸗ ten Tagesbefehl vom 12. April:„Mit Rücksicht darauf, daß die für das Tragen bürgerlicher Kleidung durch höhere Offiziere bestehenden Be- stimmungen mit den Verhältnissen der Gegenwart nicht mehr im Einklang stehen, haben Se. Mafestaͤt vermöge höchster Entschließung vom heutigen Tag zu befehlen geruht, daß die Offiziere stets bewaff⸗ net, in der Diensikleidung und mit dem Zeichen ihres Dienstgrades versehen, öffentlich zu erscheinen


