Ausgabe 
17.3.1870
 
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diese ihre Absicht unter gleichzeitiger Vorlage eines Statutenentwurfes und der Offerte der Bedienung einer neu angeschafft werdenden städtischen Feuerspritze vor⸗ zutragen. So sehr dieß lödliche Vorhaben Anerkennung verdient und gefunden hat, so ist doch von dem Stadt⸗ vorstand, und nicht mit Unrecht, Bedenken getragen wor⸗ den, ob es gut sei, neben der bereits bestehenden und bewährten Feuerwehr eine zweue zu gründen und hat derselbe dieserhalb mit Einstimmigkeit den Wunsch aus⸗ gesprochen, beide Vereine möchten durch beiderseitiges Ent⸗ gegenkommen sich zu einem einheitlichen Ganzen verbinden. Diesem Wunsche entsprechend, hat nun die Turnecseuerwehr in ihrer jüngsten Generalversammlung beschlossen, die oben erwähnte Bestimmung bezüglich der Aufnahme von

Nichtturnern aufzuheben, resp. dahin abzuändern, daß in Zukunft jeder unbescholtene hiesige Einwohner in die frei⸗

willige Feuerwehr aufgenommen werden kann, und daß die Aufnahme nicht mehr von der Zustimmung sämmt⸗ licher Mannschaften abhängig sein soll, sondern einem aus der Gesammtzahl zu wäblenden Verwaltungsrathe anheim gegeben wird. Das bewährte Steigercorps soll ungetrennt bestehen bleiben, aber noch weiter verstärkt werden; die Bedienungsmannschaft der Spritzen wird aufgelößt, die Mannschaften der projektirten Bürgerfeuerwehr, denen hier⸗ nach der Eintritt freigestellt ist, damit vereinigt, und aus diesen vereinigten Mannschaften die Bedienung der Spritzen neu formirt. Für die in dieser Weise neu organisirte und erweiterte Feuerlöschmannschaften ist die Benennung Friedberger Freiwillige Feuerwehrin Vorschlag gebracht, und darf der Hoffnung Raum gegeben werden, daß die zu einer freiwilligen Bürgerseuerwehr Zusammen⸗ getretenen die ihnen von Seiten der Turnerfenerwehr in

anerkennenswerther Weise gebotene Hand nicht zurück weisen und den Vorwurf auf sich laden werben, einen in einer so wichtigen Sache doppelt beklagenswerthen Zwie⸗ spalt hervorrufen zu wollen.

Gießen. Gegen alles Erwarten waren die Preise aller Viehgattungen auf unserem letzten abgehaltenen Markte viel höher als auf dem vorigen Markte, nament⸗ lich wurden Zugochsen zu ungewöhnlich hohen Preisen abgesetzt. Die aufgetriebenen bedeutenden Massen, Rind vieh 1580 Stück und Schweine 1410 Stück, waren durch⸗ aus nicht im Stande, niedrigere Preise zu veranlassen, und ging fast alles Vieh rasch ab. Fettes Vieh wurde zwar ebenfalls gut bezahlt, doch war solches verhältniß⸗ 1 billiger als Zugvieh. Nächster Markt den 12. und

. April.

In Offenbach sind in verschiedenen Häusern die Blattern ausgebrochen, doch hat sich die in Folge dessen bei der dortigen Bevölkerung Anfangs kundgegebene Pa nigue wieder gelegt, indem sich der Charakter der Krank⸗ heit bis jetzt als ein ziemlich ungefährlicher erwies.

Heidelberg. Auch in weiteren Kreisen wird man sich dafür interessiren, daß nach unserer Schloßrnine ein neuer, schöner und bequemer Fahrweg angelegt werden soll. Der einzige, der bisher dahin führte, ging durch die enge, unsaubereBergstadt steil empor. Der neue wird den alten schon weit unten verlassen und zur Seite der Bergstadt, mit der prachtvollen Aussicht auf das Neckarthal, die Stadt, das Schloß und die Ebene, mählich emporsteigen bis unterhalb des Schlosses, dort zurück- biegen, um die Bergstadt oberhalb der Mitte zu durch⸗

schneiden und auf der andern Seite derselben hinter der

südlichen Häuserreihe fortlaufend den Eingang des Schlosses zu erreichen.

In Meiningen bat unlängst eine Käseausstellung statigefunden, bei welcher alle Käsesorten aus Holland bis zur Schweiz und sogar aus England vertreten waren. Der landwirthschaftliche Verein hatte dieselbe in Rücksicht auf die Bedeutung der Käse als Nahrungsmittel und in der Absicht veranstaltet, die Käseprobuktion im Lande zu vervollkommnen.

Amerika. Was doch bei den Amerikanern nicht Alles möglich ist! In Pottawatonie County, Jowa, haben neulich zwei Brüder, Namens Kelser, deren einer Vater von drei, der andere Vater von zwei Kindern ist, nach gegenseiliger Verständigung und unter voller Zustimmung der Tauschobjekte ihre Frauen mit einander ausgetauscht. Der eine ist mit seiner neuen Frau nach Missouri aus⸗ gewandert, der andere wohnen geblieben. 5

Verloosungen.

Petersburg. Bei der Ziehung der Prämienanleihe vom Jahre 1866 entfielen folgende Gewinne: Serie 13331 Nr. 24 200,000 Silb.⸗Rub., Serie 5262 Nr. 25 75,000 S.⸗R., Serie 8967 Nr. 49 40,000 S.⸗R., Serie 15073 Nr. 41 25,000 S.⸗R., Serie 13528 Nr. 41, Serie 10587 Nr. 8 und Serie 7222 Nr. 46 je 10,000 S.⸗R., Serie 11333 Nr. 21, Serie 5975 Nr. 44, Serie 8481 Nr. 49, Serie 3492 Nr. 29 und Serie 14565 Nr. 13 je 8000 S.⸗R., Serie 6484 Nr. 14, Serie 4290 Nr. 4, Serie 5483 Nr. 18, Serie 16472 Nr. 9, Serie 3434 Nr. 5, Serie 11332 Nr. 7, Serie 1106 Nr. 31 und Serie 8211 Nr. 29 je 5000 S.⸗R.

Oeffentliche Ladung.

714 Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nach- laß des dahier ledig verstorbenen Tonrad Böhmer find bei dem Scribenten Heiarich Rausch in Friedberg dinnen Friß von 14 Tagen so gewiß anzumelden, als sonft sie bel der Feststellung und Vertheilung des Nach; lasses nicht berücksichtigt werden. Friedberg den 3. März 1870. Großberzogliches Landgericht Frledberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.

Bekanntmachung.

382 Vom 1. März ab werden bei dem Postamte in Frledberg außer den derelts gegenwärtig zum Verkauf gelangenden Sorten noch Bundee⸗Wechsel⸗Stempel⸗ Marken und gestempelle Wechsel⸗Blankets zum Stempel⸗ betrage von 22½ Groschen ausgegeben werden. Darmftadt den 25. Februar 1870. Der N»Poftdirector 0 l

Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda.

705 Mittwoch den 23. I. M. soll in dem Domantal- wald ⸗District Mark nachverzeichnetes Holz versteigert

werden:

Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisbolz. Holzart. ee eee

Buchen 4 140 4 550 Eichen 26 10

As pen 6 9 Nadelholz 41

(theils in längeren Schichten.) 11 Eichenstämme von 6 11 Durchmesser und 15-457 Länge mit 159 Cubikfuß,

*

5 3 Nadelholzstämme von 69 Durchmesser und 1050 Länge mit 31 Cubikfuß.

21 Eichenssangen von 5 Düurchmesser und

1525 Länge mit 48 Cubikfuß(Wagnerholz),

210 Buchenstangen von3½¼ Durchmesser und

1525 Länge mit 298 Cubikfuß(Wagner holz),

2112 Nadelbolzstangen von 1 5 Duichmesser und

5 5-40 Länge mit 771 Cubiksuß, zu Bohnen⸗

1 stangen, Baumftützen, Leiterbäumen und dergl.

f . 1

geeignet. Zausammenkunft Vormittags präcis 9 Uhr auf der bg e an dem Wellerbergsgrund. Nidda am 10. März 1870. 5 Großherzogliche Obersörsterei Nidda Georgi.

Bekanntmachung.

741 Die Genehmigung der gesirigen Holzversteigerung

im Domantalwald Frauenwald wird den Steigerern

blerdurch mit der Anordnung bekannt gemacht, daß die

bsuhrscheine bet Großberzoglichem Rentamt Friedberg

vom 22. d. M. an in Empfang zu nehmen find und

der ersle Abfuhrtag auf den 23. d. M. bestimmt

worden ist.

Ober⸗ Rosbach den 15. März 1870. Großherzogliche Oberförsterel Ober-Rosbach

: Bingmann.

ö Haus⸗Verkauf.

678 Das in der Hurg gelegene Fr. Schweitzer sche N. ist aue freier Hand zu verkaufen. Kauflustige N

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ollen sich an Pen. Kupferschmied M. Mondigler J. dahter wenden.

Bekanut machung betr. Holzversteigerung in den bei Ober⸗ Rosbach gelegenen Domanialwald-Districten Westerfeld'scher Wald

und Mainzerhecken.

735 Es kommen zur öffentlichen Versteigerung an die Meiflbietenden:

Dienstag den 22. d. M. Stecken Buchen⸗ 3 Stecken Birken⸗, 19½ Stecken Eichen⸗Scheitholz; Stecken Birken Nadel⸗Prügelholz; Stecken Eichen⸗ und Birken⸗, Stecken Nadel⸗ Stockholz; Wellen Buchen⸗, 12489 Wellen Eichen- 730 Wellen Birken- und 1200 Wellen Nadel-Retoholz.

Mittwoch den 23. d. M. 115 Eichenstämme mit 2707 Cubiksuß,

37 Fichtenstämme 312*

1 Birkenstamm 3

15 Fichtenstangen 63

Ferner kommen noch zum Ausgebot 194 Gebund Ginstern.

Jedesmal Morgens um 8 Ubr wird in Oder⸗ Rosbach ein Zeichen geläutet und deginnt dann die Versieigerung gegen 9 Uhr am Forstgarten im Wester⸗ feld'schen Wald

Ober⸗Rosbach am 12. März 1870.

Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosdach AN Jochem, Forst⸗Accessist.

Holz ⸗Versteigerung. 734 Dienfiag den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr an; sangend, werden im Gemeindewald Fauerbach v. d. H., in den Districten Oberberg und Haide, nachfolgende Holzsortimente versleigert:

und Eichen⸗,

*

1 2 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 9 1 1 Prügelholz, 3) 104 7 2 Stockholz, 4) 2400 Stück 1 Wellen,

5) 20 Eichen⸗Werkholzstämme, 300 Cubikfuß haltend. Der Anfang wird im District Oberberg gemacht, gegen Bürgschaft wird das Holz bis Ende October d. J. geborgt. Fauerbach v. d. H. den 14. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach v. d. H. Philipps.

Holz-Versteigerung. 740 Im Licher Stadtwald, Distrlet Langenbuchen, kommen den 23. und 24. d. M. nachverzelchnete Dolz⸗ sortimente zur Versteigerung; Mittwoch den 23. März. 104 Eschen⸗, Fichten, Buchen- und Linden⸗Stämme von 6 19 Durchmesser und 15607 Länge, 900 Eichen-, Buchen und Fichtenstangen von 15 bis 60 Länge. Donnerstag den 24. März. 340 Stecken Buchen-, Eichen⸗, Nadel- u. Weichholz⸗ Scheide und Prügelbolz, 120 Stecken desgl. Stockholz, 9000 desgl. Wellen, 4 Doppel Stecken Etchenholz. Der ledesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am Dattenröder Vieinglweg. Lich den 15. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Helm.

Ein Webergeselle

Stecken

Bekanntmachung. 745 Ote Holzversteigerung vom 10. und 11. d. M. im Gemeindewald von Ober-Lais und Fauerbach ist genehmigt und ist als erster Fabhrtag Dienstag der 22. d. M. fefigesetzt worden, an welchem Tag auch gleichzeitig die Ueberweisung stattfindet. Ober⸗Lais u. Fauerdach, 15. März 1870. Großberzogliche Bürgermeifiereien Ober⸗Lais u. Fauerbach eee Se u m.

Holz-Versteigerung. 737 Freitag den 18. l. M., Morgens um 9 Uhr an⸗ fangend, soll im Gemeindewald Nieder- Rosbach nachverzeichnetes Gehölz, als: 6 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 36 Buchenstöcke, 2 Eichenftöcke, 175 Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 18 Eichen⸗Stämme von 15 35 Länge und 5½½ dis 11 Durchmesser, 258 Cubikfuß haltend, 14 Eichen⸗Stangen von 1530 Länge und5 Durchmesser, 54 Cubikfuß haltend, melstbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist oberbalb dem Bainhardswald. Nleder⸗Rosdbach am 15. März 1870. Großherzogliche n Oder⸗Ros bach o st.

*

Arbeits-Versteigerung. 739 Samstag den 19. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bürtau des Unterzeichneten das Aufbrechen und Wiederherstellen einer Cbaussee, veranschlagt zu 76 fl., Pflafterarbeit 10 fl., sowie das Brechen und Fahren der Steine an den Wenigfinehmenden versteigert werden. Rockenberg den 15. März 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Rockenberg Krämer.

Holz ⸗Versteigerung. 738 Künftigen Dlenstag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, gelangen im s. g. Haincher Domansalwald, Distriet Steinrutsche, zur Versteigerung: 70 Stecken Buchen Scheitholz,

3 5 Prügelbolz, r 8 Kiefern- 1c.

30%¼ Buchen ⸗Stockholz,

7200 Wellen Relsholz.

1300 Kiefern- ꝛc.

Die Zusammenkunft findet Vormittags ½10 Uhr am Pflanzgarten des genannten Diftriets statt. Heldenbergen den 15. März 1870. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt

feinste Transparent, ver Dutzend 48 kr. 36 kr. 26 kr. per Stück 6 kr. 4 kr. 3 kr. empfiehlt Wilh. Sturmfels, N Dof⸗Apotbeker.

Dachschiefer, 589 sehr haltbar, sest und schön blau, in einer immer größeren Tiefe gewinnend, verschiedene Sorten sind wieder auf der GrubeMaria bier zu den billigsten Pretsen

zu baben. 8 Gladenbach bei Gießen den 28 Februar 1870.

567

739 kann gegen guten Lobn dauernde Arbeit erhalten,

Näheres bel der Exped. d. Bl.

Die Diery'sche Schtefergruben⸗Gesellschaft zu Gleßen J. V. Verwalter Krug.