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stimmungen bewilligt,
wärtig einem solchen an dieser Mililärpersonen, vom 1. Bundeskasse nach Maßgabe der in
Holsteinische Marine Anwendung.
gen getroffen, denen zufolge die in dem
Die unterzeichnete Behörde bringt dieses auf Weisung Großhe d. J. 6215 mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß diejenigen,
gebören, ingleichen den Wittwen und Waisen Juli 1867 ab Pensilonen aus der diesem Gesetze bezeichneten Be⸗ und es finden die Bestimmungen desselben inner⸗ halb der entsprechenden Chargen auch auf die vormalige Schleswig- Zur Ausführung des erwähnten Gesetzes hat das Königlich Preußische Kriegsministerium in Nr. 8. des Armeeverordnungs⸗Blattes unterm 3. Mai l. Gesetze bezeichneten Mili⸗ tärpersonen der vormals Schleswig-Holsteinischen Armee den ihnen
J. nähere Bestimmun⸗
welche auf Grund des
machen wollen, sich hiernach zu bemessen haben.
Friedberg den 10. Juli 1870.
durch das Gesetz beigelegten Anspruch auf wehr⸗Bezirks⸗Commando, in dessen Bezirk sie anzumelden haben, welches alsdann nach Maßgabe der gedachten Aus⸗ führungs⸗Bestimmungen das weitere Erforderliche veranlassen wird. Dagegen würden etwaige Ansprüche von Hinterblie benen der be⸗ zeichneten Militär personen auf Bewilligung einer Pension bei Ihnen, den Großherzoglichen Kreisämtern, anzubringen sein. Darmstadt am 24. Juni 1870.
Pension bei dem Land ⸗
v. Dal wig k. Zimmermann.
rzoglichen Ministeriums des Innern vom 24. Juni l. J. zu Nr. M.
erwähnten Gesetzes Pensionsansprüche geltend
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trap p.
Preußen. Berlin. Die Note des aus⸗ wärtigen Amtes an die Vertreter des norddeut⸗ schen Bundes in Deutschland stimmt im Wesent⸗ lichen mit der Antwort überein, welche der fran⸗ zösische Botschafter Benedetti in Ems erhalten hatte.
— Die ministerielle„Provinzial⸗Correspondenz“ legt dar, wie völlig ungerechtfertigt Frankreichs Zumuthung war, der König von Preußen solle die Annahme der spanischen Krone dem Prinzen Leopold von Hohenzollern untersagen. Es war daher dem Könige unmöglich, den Ansprüchen Frankreichs zu genügen. Von Madrid über Paris sei inzwischen die Verzichtleistung gemeldet; hier- bei handelte der Prinz ebenso innerhalb seiner selbstständigen persönlichen Berechtigungen, wie bei der vorherigen Annahme. Ob die flranzösische Erregung gegen Preußen durch den Verzicht des Prinzen beschwichtigt ist, muß der weitere Erfolg lehren. Deutschland sei glücklicherweise in der Lage, den Erfolg ruhig abzuwarten und den Ent- schließungen jedes seiner Nachbarn, wer es auch sei, ohne sonderliche Besorgnisse entgegenzusehen. Sollte auch in Paris die bisherige Aufwallung einer ruhigeren Auffassung Platz machen, in Deutschland wird lange Zeit der Eindruck nicht verwischbar sein, den die plötzliche Drohung und die beleidigende Haltung unseres Nachbarn hinter- lassen. Es wird schwer sein, das Vertrauen wie⸗ der herzustellen, nachdem die Versicherungen, welche die französische Regierung am 30. Juni abgegeben, daß der Friede niemals gesicherter gewesen sei als jetzt, nach kaum acht Tagen in so auffälliger, befremdlicher Weise verleugnet sind. Es kann nicht fehlen, daß alle beunruhigenden Gerüchte, welche den Eintritt des Herzogs von Gramont in das Ministerium begleiteten, mit starkem An⸗ spruch auf Glaubwürdigkeit wieder aufleben.— An anderer Stelle sagt die„Prov.⸗Corresp.“ vom 13. d.: Graf Bismarck war Angesichts der Dring; lichkeit der politischen Verhältnisse vom König nach Ems beschieden, um über die wünschens⸗ werthe Einberufung des Reichstags Vortrag zu halten. Graf Bismarck ist gestern hier eingetroffen und hatte sofort Besprechungen mit dem Kriegs- ministerium und dem Minister des Innern. Graf Bismarck beabsichtigte heute die Reise nach Ems fortzusetzen; nachdem jedoch gestern Abend ein Telegramm von dem spanischen Botschafter in Paris, Herr Olozaga, dem Herzog v. Gramont amtlich den Verzicht des Prinzen Hohenzollern angezeigt hatte, gab Graf Bismarck die Weiterreise auf und gedenkt heute nach Varzin zurückzukehren.
— Es heißt, daß die französische Regierun sich durch die Entsagung der Peine Leopold nicht für befriedigt halte; es wird daher die Be⸗ rufung des norddeutschen Reichstages für nächste Woche erwartet.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bestätigt, in Anerkennung der loyalen nationalen Haltung des Ministers v. Varn büler, daß derselbe erklärt habe, die letzten Gramont'schen Forderungen, trotz des
gegen Preußen vom Kaiser Napoleon die Antwort empfangen habe, es handele sich Preußen ge⸗ genüber nicht um eine einzelstehende Frage; man
habe seit dem Jahre 1866 die kaiserliche Regie ⸗
rung getadelt, daß sie das nationale Prestige dem Auslande gegenüber compromittirte, eine solche Lage könne nicht fortdauern. Dasselbe Blatt be⸗ richtet aus Ems, Benedetti habe die Regeln des diplomatischen Verkehrs soweit verletzt, daß er den König auf der Promenade noch über die An⸗ gelegenbeit interpellirt habe und dem Könige Er- klärungen abdrängen wollte.— Weiter meldet genanntes Blatt: In den Häfen Cherbourg, Brest und l'Orient sind 14 schwere Panzerschiffe in der Ausrüstung begriffen; es darf daher nicht wun⸗ dern, wenn man darauf Bedacht nimmt, die norddeutschen Häfen gegen eine Bedrohung durch diese Fahrzeuge zu sichern.
— Eine hier erscheinende Flugschrift der frei⸗ conservativen Partei legt als die Aufgaben der bevorstehenden Legislatur dar: Unterstützung der nationalen Politik des Grafen Bismarck, Ausbil- dung des norddeutschen Bundes, Vervollkommnung der richterlichen und executiven Bundesämter, keine Erhöhung der Militärlasten, innere Reform der preußischen Staatsverwaltung, mehrfache Steuer- reformen, Deckung des etwaigen Ausfalls durch Tabakssteuer; volle Durchführung der confessionellen Parität, Selbständigkeit und Gewissensfreiheit, der decentralisirten Gemeinde; Kreis- und Provinzial⸗ Verwaltung, Selbstverwaltung derselben nach dem System der unbesoldeten Ehrenämter.
Ems, 13. Juli. Nachdem die Nach- richten von der Entsagung des Erbprinzen von Hohenzollern der französischen Regierung von der spanischen amtlich mitgetheilt wor⸗ den, hat der französische Botschafter in Ems an den König noch die Forderung gestellt, ihn zu autorisiren, daß er nach Paris tele⸗ graphire, daß der König sich für alle Zukunft verpflichte, niemals wieder seine Zustimmung zu geben, wenn die Hohenzollern auf ihre Candidatur wieder zurückkommen sollten. Der König lehnte darauf ab, den französi⸗ schen Botschafter Benedetti zu empfangen und ließ dem Botschafter durch den Adju⸗ tanten du jour sagen, daß der König dem Botschafter nichts weiter mitzutheilen habe.
Ems. Vom 14. d. wird gemeldet: Der König begibt sich morgen früh um 8 Uhr mittelst Extrazuges nach Berlin zurück. Die Minister Eulenburg und Camphausen sind bereits abgereist. Benedetti reist Nachmittags ab.
Kassel. E. Lange aus Crimmitschau und O. Edler aus Marburg theilen der„Hessischen
Morgenztg.“ in Form einer Warnung folgende Säbel ⸗ Affaire mit:„Hier anwesende Fremde
warnen wir hiermit vor einem Besuche der Wil⸗
Hohenzollern'schen Verzichtes, müßten das nationale helmshöhe während der Abendzeit, da man auf Gefühl in Würtemberg tief verletzen und gegen dem Wege dahin Lebensgefahren ausgesetzt ist. Frankreich aufregen und daß der Minister den Als Unterzeichnete gestern, Sonntag, den 10. Juli, französischen Gesandten ermächtigt habe, dies nach Abends 9½ Uhr, vom Berge zurückgekehrt, eine
Paris zu schreiben.
kurze Strecke der Straße ruhig passirt hatten,
. Blatt meldet aus Paris, daß wurden sie von vier der Reiterei angehörenden Graf aru bei seinem Hinweise auf das gegen Soldaten ohne irgend welche Veranlassung mit den diplomatischen Gebrauch verstoßende Vorgehen gezogenen Säbeln überfallen und entgingen nur
durch eiligste Flucht gröblichen Mißhandlungen. Ein Gleiches widersuhr sechs anständigen, gebil⸗ deten Herten aus Göttingen, welche gleichzeitig ruhig auf derselben Straße gingen. Solche Roh⸗
sich aufhalten,
heiten machen deutschen Soldaten wahrlich keine
Ehre. Kassel, den 11. Juli 1870.“
Frankfurt. Das Journal bringt vom 14. d. Abends 8 Uhr, die Nachricht: So eben er⸗ fahren wir aus sicherer Quelle, daß die Ordre zur Mobilmachung des 11. Armeecorps heute Nacht bier erwartet wird. Der städtischen Be⸗ hörde ist anheimgestellt, die Einquartierungs⸗ Commission zusammentreten und in Permanenz erklären zu lassen.
Sigmaringen. Es wird mit Bestimmtheit gemeldet, daß Prinz Leopold der Throncandidatur Spaniens entsagen wird, den Gefühlen folgend, welche es ihm als preußischen und deutschen Offiziere unmöglich machen, um seiner Person willen Deutschland in den Krieg zu stürzen und Spanien einen blutigen Kampf als Mitgift zu bringen.
Bayern. München. In der Abgeord⸗ netenkammer hat die Debatte über den Militär⸗ etat begonnen. Der Minister des Auswärtigen Graf Bray bekämpfte das Milizsystem. Er sagte, ohne einen tüchtigen Heereskern würde eine Volks ⸗ armee die Schlachtfelder zwar blutiger machen, aber den Sieg nicht sichern. Auch sei der jetzige Augenblick, wo Verhandlungen über Krieg und Frieden schweben, und wo man vielleicht in kurzer Zeit über eine geschlossene, gut organisirte Armee verfügen muß, zu einer neuen Organisation des Heeres ungeeignet.
Frankreich. Paris, 12. Juli. Im gesetzgebenden Körper erschien Ollivier und über⸗ brachte die Nachricht von der Zurückziehung der Caudidatur Hohenzollern nicht von der Tribüne herab, sondern ofsiziös im Privatgespräch der Ab⸗ geordneten. Dort waren die Chauvinisten der Rechten von dieser Lösung nicht wenig verblüfft und konnten eine Bewegung der Enttäuschung nicht unterdrücken. Darauf entgegnete ihnen Ollivier tategorisch:„Wir haben niemals etwas Anderes verlangt, als die Zurückziehung der Candidatur des Prinzen von Hohenzollern, und unsere Mit- theilungen an Preußen erstreckten sich niemals auf den Prager Frieden. Mit der Candidatur des Prinzen von Hohenzollern fällt also auch der Streit, der sich zwischen uns und Preußen erhoben hatte. Der Zwischenfall ist also erledigt.“ Hierauf wünscht Duvernois die Regierung über die von der Regierung stipulirxten oder zu stipulirenden
Garantieen zu interpelliren, um die Wiederkehr
eventueller spätern Verwickelungen mit Preußen zu vermeiden. Die Regierung möge den Zeitpunkt für die Berathung der Interpellation wählen. — 13. Juli, Nachm. gesetzgebenden Körpers verlas der Herzog von Gramont folgende Erklärung:„Der spanische Botschafter hat uns gestern in offizieller Weise den Verzicht des Prinzen Leopold von Hohen- zollern auf die Throncandidatur mitgetheilt. Die Verhandlungen, welche wir mit Preußen führen und welche kein anderes Objekt gehabt haben, sind noch nicht beendigt.
In der Sitzung des
Es ist uns daher noch
nicht möglich, über dieselben zu berichten und der
Kammer und dem Lande heute ein allgemeines Expose über die Angelegenheit vorzulegen.“ Det
Deputirte David fragt, ob der Verzicht von dem
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