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massen flatt. Seitens der deutschen Truppen wird an der Juragränze ein Zusammenstoß erwartet. — Der„N. Zürch. Zig.“ wird telegraphirt: Garibaldi ist mit 12,000 Mann von Dole nach Belfort aufgebrochen. Preußische Ulanen zeigten sich in Ruits(Dep. Cöte d'Or, Arrond. Beanc, am Flusse Meuzin). In Lpon sind die Kellerräume des Hofel de Ville für die Aufnahme der Archive
hergerichtet. Die Straßen außerhalb Lyons sind unterbrochen. Hessen Darmstadt. Von dem Bundes⸗
seldherrn wurden mit dem eisernen Kreuze zweiter Klasse beliehen: vom 3. Infanterie-Regiment Major und Bataillons⸗Commandeur v. Hessert, Major und etatsmäßiger Stabsoffizier Lannert; vom 4. Inf.⸗Regt.: Major und Bataillons⸗Com⸗ mandeur Keim, Feldoberstabsarzt Dr. Steinhäuser; vom Stab der 25. Cavalerie- Brigade: Ober- lieutenant und Brigade-Adjutant Frhr. v. Röder, Premierlieutenant Graf v. Wedell; vom 1. Reiter⸗ Regiment: Oberstlieutenant und Regiments. Com- mandeur v. Grolman; vom 2. Reiter⸗Regiment: Major und Regiments Commandeur Frhr. von Buseck, sowie Oderstabsarzt Dr. Böhm, Chefarzt des 4. Feldlazareths.— Einer Correspondenz des „M. Abobl.“ zufolge befand sich das Haupt⸗ quartier des IX. Armeecorps am 4. d., einem Rasttage, in Bar⸗le⸗Duc. Die Stadt, in ihrer Lage Heidelberg vergleichbar, war an diesem Tage von den in der Umgegend cantonnirenden Sol⸗ daten dicht gefüllt, die in den durch prachtvolle Gold- und Silberwaaren, vortreffliche Tuch und besonders in ganz Frankreich berühmte Conditor waaren sich auszeichnenden Läden Einkäufe machten. Die Division marschirte von da über St. Dizier nach Troyes, den äußersten rechten Flügel der nach Lyon marschirenden Südarmee bildend. Die Gegend von St. Dizier ist ganz flach, nur hie und da durch Wälder unterbrochen und vortrefflich angebaut. Die Einwohner seien zuvorkommend und die Verpflegung eine sehr gute gewesen. Auch echten weißen Champagner und Burgunder habe es zu kosten gegeben.
— Dem„Schw. M.“ wird aus Brüssel ge⸗ schrieben: Zur Sache der Konstituirung Deutsch⸗ lands erwähnen wir hier das Detail, daß der Graf v. Enzenberg, großh. bess. Gesandter in Paris, und seit dem Ausbruch des Krieges in Brüssel sich aufhaltend, nach Darmstadt gerufen worden ist, um dort zu erfahren, daß er auf Wartegeld gesetzt sei, weil der Gesandtschaftsposten in Paris nicht mehr werde besetzt werden.
Preußen. Berlin. Dem General von Steinmetz ist der russische St. Georgsorden 3. Klasse verliehen worden. Der Kaiser von Ruß. land hatte denselben an unseren König gesandt mit dem Wunsche, selbst darüber zu berfügen und ihn dem würdigsten Offzier der Armee zu über geben. Der König hat nun den Orden, begleitet von einem sehr huldvollen und die Tapferkeit des Generals ehrenden Schreiben, Herrn v. Steinmetz verliehen.
— Wie versichert wird, enthalten die mit den süddeutschen Staaten wegen Beitritts derselben zum Norddeutschen Bunde vorbereiteten Verträge mit dem Bundespräsidium auch einige auf Aus⸗ dehnung der Bundescompetenz bezügliche Bestim⸗ mungen. Es bestätigt sich, daß Prinz Otto von Bayern an den König Ludwig die Einladung überbracht hat, nach Versailles zu kommen.
— Die„Frkf. Pr.“ meldet: Die Absicht, den g
Reichstag nach Versailles anstatt nach Berlin zu berufen, ist aufgegeben; der Tag des Zusammen⸗ tritts noch unbestimmt. Die Haltung Bayerns in der deutschen Frage soll neuerdings günstiger geworden sein.
— unter den 53 französischen Regiments⸗ Adlern, die in Metz erbeutet und hierher gebracht wurden, und die gegenwärtig im Zeughaus auf⸗ gestellt sind, befinden sich mehrere, die noch die Namen Marengo, Wagram, Lützen, Solferino u. s. w. tragen.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt anläß⸗ lich der Thatsache, daß das französische Schiff „Desaix“ die norddeutsche Barke„Charlotte“ in
den Grund gebohrt hat, ohne die völkerrechtliche Norm, welche die Einleitung eines prisengericht⸗ lichen Verfahrens fordert, zu beobachten: Die französische Flotte schlägt ein Verfahren ein, wie solches dem unter civilisirten Nallonen bisher gel⸗ tenden Rechte geradezu widerspricht. g
— Der„Staatsanzeiger“ schreibt:„Zuver⸗ lässigen Nachrichten zufolge ist der 21. November als Tag des Zusammentritts des Reichstags,
dessen Sitzungen in Berlin stattfinden werden, in
Aussicht genommen.“ Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bezeichnet die Mittheilung mehrere Blätter, an⸗ läßlich der Einberufung des Reichstages, daß die Aufnahme einer neuen Bundesanleihe bevorstehe, für jetzt als unbegründet, und fügt hinzu, es würde sich jedenfalls um die Eröffnung eines Credites für die Bundesverwaltung handeln; über die Modalitäten desselben scheint noch keineswegs ein Beschluß gefaßt zu sein.
— Die„Kreuzzig.“ glaubt in Betreff des Bombardements von Paris die bestimmte Ueber ⸗ zeugung aussprechen zu dürfen, daß an maßgeben⸗ der Stelle keine falsche Großmuth obwalte und das Bombardement in kürzester Zeit erfolgen werde.
Frankfurt. Wie biesige Blätter berichten, sollen fünf hier befindliche, theils hiesige, theils auswärtige Banquiers, welche auf das neue fran⸗ zösische Anlehen in London gezeichnet, verhaftet worden sein. Die„Frkf. Pr.“ nennt von diesen Verhafteten die Gebr. St. Goar.
— Hiesige Blätter melden: Frankfurter, welche aus Straßburg hier eintrafen, versichern über⸗ einstimmend, daß man daselbst ein Werbebureau für Franctireurs entdeckt und die ganze Gesellschaft, als sie im Begriff stand, abzufahren, festgenommen hat. Die Bürger und Einwohnerschaft, stakt sich neutral zu verhalten, leistete den Freischärlern allen möglichen Vorschub.
Hamburg, 11. Nov. Der„Börsenhalle“ zufolge hat der General Gouverneur die Schiff⸗ fahrt sowohl neutraler als deulscher Schiffe auf eigene Gefahr wieder frrigegeben.
Cuxhafen, 10. Nov. Der Hamburger Post⸗ Dampfer„Westphalia“, welcher heute früh nach New⸗Nork in See gegangen war, kehrte um 10 ½ Uhr wieder zurück und ging hier vor Anker.
Bayern. München. Eine Escorte preu⸗ ßischer Soldaten von der Division Kummer, welche Gefangene aus Metz hierher brachte, fand die herzlichste und begeistertste Aufnahme von Sei⸗ ten der Bewohner Münchens. Im Lorale des Bürgervereins wurde denselben zu Ehren eine Reunion veranstaltet, bei welcher die größte Be⸗ geisterung herrschte und Reden, Toaste und patrio⸗ tische Gesänge abwechselten; der Magistrat veran- staltete außerdem ein Banket in der Westendhalle, in der Königlichen Residenz fand Tasel zu Ehren der preußischen Waffenbrüder statt und die Königin⸗ Mutter beschenkte die Soldaten mit Leibwäsche, Cigarren, Tabak, Eigarrenspitzen und Tabaks⸗ pfeifen. Von dem Centralcomite des Landesver⸗ eins erhielt jeder Soldat 1 Einthalerstück, jeder Unteroffizier 1 Zweithal zück zum Andenken an die Stadt München.
— Das bier verbreitete Gerücht, der Justiz⸗ minister und der Minister des Aeußern seien aus Versailles hierher zurückgekehrt, entbehrt der Be⸗ gründung.— Graf Beust ist am 11. November hier eingetroffen.
Oesterreich. Wien, 12. November. Das Correspondenzbureau versendet nachstehendes Tele ⸗ ramm:„Wie versichert wird, sollen die diploma ⸗ sischen Vertreter Rußlands in Konstantinopel, Wien und London vfficiell angezeigt haben, daß Ruß⸗ land sich an die Verträge von 1856 nicht länger mehr gebunden erachte.“ Diese Nachricht des Correspondenzbureaus bedarf jedenfalls noch der Bestätigung und müßte eventuell eine solche bald stattfinden, da die behauptete Erklärung Rußlands auch in London und Konstantinopel erfolgt sein soll.
Frankreich. Aus Paris wird gemeldet, daß die Regierung die Aufnahme eines neuen Anlehens in England beabsichtigt.— Die„Corre⸗ spondance Havas“ vom 7. d. berichtet: Ferry hat Rochefort aufgefordert, wieder in die Regierung einzutreten. Trochu ergriff energische Maßregeln
gegen die in der Umgegend von Paris N streifenden Marodeurs. 0 N
Tours. Eine Depesche des Generals Aurellet de Paladine an die Regierung meldet. setzung Orleans. Ein Tagesbefehl des vanzen der Loite- Armee, Aurelles de Paladin vom 10. November lautet:„Der gestrige Tag war unseren Waffen glücklich. Alle Positionen sind genommen, der Feind ist auf dem Rückzug begriffen. Die Regierung beauftragt mich, Euch zu danken. Ich thue es mit Freuden. Inmitten des Unglückes hat Frankreich die Augen auf Euch gerichtet. Machen wir alle Anstrengungen, dessen Hoffnungen nicht zu täuschen.“— Die Provinz sieht mit Schrecken die Fortdauer des Kriegs, den Ruin alles Wohlstandes und wird noch mehr durch die mit Bestimmtheit auftretende Nachricht ge⸗ ängstigt, die 250 Millionen, welche die französische Regierung kürzlich in London aufgenommen hat, seien bereits wieder aufgezehrt und man stehe im Begriff, in England eine weitere und größere Anleihe aufzunehmen. Ballonbriefe aus Paris, welche bereits über den Eindruck der Nachricht von der Verwerfung des Waffenstillstandes berichten, melden, Trochu habe sofort seinen Offizieren erklärt, daß jetzt der Kampf à outrance beginnen werde und er auf ihre Aufopferung bei einer Aufgabe rechne, welche die nationale Ehre erheische.
— Ein Telegramm aus Orleans vom 11. d.
meldet: Wir haben uns gestern den ganzen Tag
in den Umgebungen von Coulmiers(20 Kilometer westlich von Orleans) geschlagen. Die Operation der französischen Armee ist vollständig General Palliere hat Chevilly(15 Kilometer nördlich von Orleans) besetzt. Wir haben 600
Preußen gesangen genommen mit Waffen, Bagage
und zwei Kanonen. Man zählt auf 1200 ge⸗ fangene Preußen vor Ablauf des Tages. Wir haben Orleans besetzt. Vom Ministerium: Die Loire ⸗Armee unter dem Befehl des Generals Aurelles de Paladine hat sich gestern nach einem zweitägigen Kampf der Stadt Orleans bemächtigt. Unsere Verluste an Todten und Verwundeten er⸗ reichen nicht 2000 Mann, die des Feindes sind beträchtlicher. Wir haben zwei Kanonen preußischen Modelles erobert, sowie mehr als 20 bespannte und mit Munition beladene Caissons, eine große Menge Fourgons und Proviantwagen. Die Haupt- action concentrirte sich beim Kampf am 9. um Coulmiers. Der Elan der Truppen war be⸗ merkenswerth trotz dem schlechten Wetter.(Man darf nicht übersehen, daß vorstehende Nachrichten von der französischen Regierung ausgehen.)
Marseille, 5. Nov. Gestern wurde hier die Versöhnung zwischen den Delegirten der Prä⸗ fectur und den höheren Offizieren der National- garde öffentlich gefeiert.— In Toulon wurde der Präsident des Civiltribunals, Roques, auf Befehl Cremieux verhaftet.
Belgien. Brüssel. Die„Independance“ beurtheilt in objectiver Weise Favre's Circular und nennt den militärischen Standpunkt Moltke's in der Lebensmittelfrage einen vollkommen tadel⸗ losen und berechtigten. Die Correspondenz aus Tours in demselben Blatte signalisirt die Ueber- siedlung der Regierung nach Bordeaux und ein neues nothwendiges und in England aufzunehmendes Anlehen, sowie Gambetta's Plan, sich in den noch nicht occupirten Landestheilen das Votum der Volksvertretung ertheilen zu lassen.
— Nachrichten aus Arlon zufolge marschiren die Preußen gegen Montmedy. Es wird ein neues Bombardement daselbst befürchtet. Preußische Vortruppen sind in Jametz(vor Montmedy) ein- getroffen. l
— Der„Moniteur“ veröffentlicht folgende Depesche von einem in Paris aufgestiegenen Luft⸗ schiffer:„Nogent la Rotron, 5. Nov., 10 Uhr 40 Min. Morgens. Mit einem in Paris aufge⸗ stiegenen Ballon am 10. Nov. Abends 6 Uhr in Fresnay le Gilbert, 8 Cilometer von Chartres, herabgestiegen. Die Preußen bemächtigten sich eines Theils meiner Depeschen; ein Sack gerettet und sofort dem Eisenbahntrain anvertraut, der um 1½ Uhr nach Tours geht.“— Die„Indepen⸗ dance“ meldet aus Tours vom 8. d., Thiers
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