den Viehgattungen sofort zu gestatten,
Zugang ohne Verzug anzumelden, und ihr, sowie dei
Veterinärarzt jederzeit die Revislon des — Die Strafe besteht, Bestimmungen eine höhere Strafe verw in einer Geldstrafe von 3 bis 10 fl.
5) Ju der Stadt Friedberg hat das Schlachten nur nach Anord⸗ nung der Polizeibehörde und unter Aufsicht des Fleischbeschauers
100 fl. oder Gefängniß
nach Maßgabe des Bedarfs stattzufinden. Zuwiderhandlungen werden mit 10 bis von 7 bis 28 Tagen bestraft.
6) In der Usagasse, zur Judengasse wohner ihr und des Federviehs, Zuwiderhandlungen werden mit
eingesperrt zu halten. 2 bis 60 7 Thore des Bahnhofs wohner dieselbe nur mit Des infection verlassen durfen. 8 e Foucar wird weiter bestimmt:
à. b. Niemand außer den Bewohnern und de
Gesetzes beauftragten Personen darf dieselbe betreten; e. Niemand darf ohne vorausgegangene vollständige Desinfection
dieselbe verlassen;
d. Futter, Dünger, Streu und ähnliche Gegenstände muͤssen unter
polizeilicher Aufsicht ohne Anwendung vor die Stadt und abseits von Wegen
und daselbst sofort verbrannt oder vergraben werden.
sofern nicht wegen Uebertretung anderer
Bahnhofstraße, Sandgasse und in dem von da führenden Verbindungsgäßchen haben alle Be— sämmtliches Vieh, einschließlich der Hunde,
Die Strecke der Bahnhofstraße von der Usagasse bis zum ersten wird der Art abgesperrt, daß deren Be⸗ besonderer Erlaubniß und nach vorheriger Bezüglich der Hofraithe des Großherzoglichen Bürgermeisters
Keinerlei Gegenstand darf aus derselben herausgebracht werden;
ellten die etwa
jeder ferner„ und Zu widerhandlungen gegen die Bestimmungen 7 und 8 sewi i 0 e 142 von der Polizeibehörde auf Antrag L
Standes zu gewähren. rinärarztes angeord
irkt ist, für jeden Fall
90
Katzen
fl. bestraft. Standes vorzunehmen.
wartet man von der
n zur Handhabung des stehende Bestimmungen
dung von Wartboten verfahren.
von Rindviehgespaun und Weiden verbracht
neten Sperr⸗ und Desinfectionsma
mit 10 bis 100 fl. oder Gefängniß von 7 bis 28 Ta
Die Ausführung der vorstehenden Bestimmungen ist de meistereien, beziehungsweise den Localpolizeibeamten unter Mitwirkung des Großherzoglichen Kreisveterinäramtes übertragen. Sodann wird in Gemäßheit des 5. 10, pos. 2 der Verordnung vom 23. Mai 1867 in jedem Ort des Kreises eine Aufsichts⸗ commission bestellt, welche besteht:
aus dem Bürgermeister resp. Localpolizei⸗Beamten und drei
von diesem zu ernennenden Gemeinderathsmitgliedern. Diese Commissionen haben sofort den Bestand der Viehgattungen in jeder Hofraithe aufzunehmen und überhaupt nach Vorschrift des §. 10, pos. 2 zu verfahren. Dr. Born dahier ist beauftragt, von Zeit zu Zeit eine Re vision des
Stadt Friedberg, daß sie durch strenge schriften die Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen erleichtert; durch energisches Einschreiten hofft man der Weiterverbreitung der Krankheit entgegentreten zu können. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises haben vor⸗
längstens bis Dienstag den
ihregeln werden n bestraft. n Burger ⸗
Der Großherzogliche Kreisveterinärarzt
Indem man Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, er⸗
Bevölkerung des Kreises und namentlich der Befolgung der gegebenen Vor⸗
sofort in den Gemeinden zu veröffentlichen, 13. d. M., Mittags 12 Uhr, bei Mei⸗
den Befolg anzuzeigen und selbst darnach zu
Friedberg den 9. September 1870.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp.
Hessen. Friedberg. Die Rinderpest ist auch dahier in einem Stalle ausgebrochen. Von Seiten der Behörde sind die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln angeordnet worden, um eine weitere Ausbreitung dieser Krankheit möglichst zu verhindern.-
— Friedberg. In hiesiger Stadt circulirt ebenfalls die bekannte Berliner Adresse an den König von Preußen gegen die Einmischung der fremden Diplomatie in die Friedensverhand⸗ lungen mit Frankreich und findet in allen Kreisen zahlreiche Betheiligung. Im Hinblick auf den Ernst der Situation und in dem beunruhigenden Gedanken, daß die Früchte unserer glorreichen, mit so viel theuerem Blute erkauften Siege, daß die Zukunft und Größe unseres geliebten deutschen Vaterlandes durch unbefugte Einmischung der Diplomatie auch nur vorübergehend in Frage gestellt werden könnten, geht man über die unter- geordneten Bedenken weg, zu welchen Form und Fassung der erwähnten Adresse Manchem Veran⸗ lasfung bieten können. Möchte die Adresse aller Orten die zahlreichsten Unterschriften finden, da⸗ mit man auch in den maßgebenden und ent⸗ scheidenden Kreisen von der Ueberzeugung sich durchdrungen fühlen muß, daß das zu allen Lasten des Krieges mit aufopfernder Begeisterung und treuer Hingebung bereit gefundene deutsche Volk berechtigt ist, mit Entschlossenheit und Entschieden⸗ heit zu erwarten und zu verlangen, die unermeß⸗ lichen Opfer des gegenwärtigen Kampfes für die Größe, Einheit und Freiheit Deutschlands nicht abermals umsonst gebracht zu haben.
Preußen, Berlin. Aus belgischen Blättern
fremde Einmischung Einhalt zu thun. Schon die Entscheidungen bei Sedan mußten solchen Neigungen Halt gebieten, vollends hat die Veränderung in Frankreich der Dringlichkeit einer diplomatischen Vermittelung den Boden entzogen.
— Der„Staatsanzeiger“ schreibt ferner: „Nach zuverlässigen Quellen und zwar von Augen- zeugen hat sich der Kaiser Napoleon in der Schlacht bei Sedan derart dem Feuer exponirt, daß seine Absicht, den Tod zu finden, unzweifelhaft war.“
Koblenz. Seit dem 7. treffen große Bahn- züge der bei Sedan gefangenen französischen Armee hier ein, wovon circa 4—5000 Mann auf der Karthause und auf dem Ehrenbreitstein Kaserne⸗ ments beziehen. Es befinden sich darunter viele zu den Garden Napoleons gehörende Truppentheile. — Die Rinderpest ist auch in einigen nahe ge⸗— legenen Ortschaften ausgebrochen, doch sind die umfassendsten Vorsichtsmaßregeln getroffen.
Kassel. Die„Hess. Morgenztg.“ spricht die Vermuthung aus, daß die Gefangenhaltung Na- poleons auf Schloß Wilhelmshöhe„nur eine vor läufige, wahrscheinlich mit Rücksicht auf den Ge⸗ sundheitszustand des Gefangenen getroffene Anord- nung ist.“ Die Schlösser in den Festungen seien zu andern Zwecken bestimmt, oder doch augen⸗ blicklich nicht in einem Zustande, wie ihn der Wohnsitz eines Mannes,„der immerhin mit Milde und Rücksicht würdevoll behandelt werden müsse“, er⸗ fordert. Diesem Umstande würde aber in Kürze abzuhelfen sein. Ueber die Ankunft des Exkaisers
mehreren Generälen und den Chefs seines Cabinets und des Hofstaates in einem schönen belgischen
erfährt man die interesfante Nachticht, daß Frank⸗ teich dem neutralen Nachbarstaate Belgien fast sein ganzes Eisenbahnbetriebsmaterial entwendet hat und es auf den französischen Bahnen zu militärischen Zwecken benutzt. Es waren nämlich gegen 2500 Waggons mit Getreide ꝛc. von Belgien nach Paris spedirt worden, aber die leeren Wagen sind nicht wieder zurückgelangt, trotz der energischen Reklamation von Seiten der belgischen Behörden.
— Aus Posen berichtet die dortige„Ostd. Ztg.“:„General v. Steinmetz ist neueren Nachrichten zufolge dem Hauptquartier attachirt worden, da die Neubildung der Armeen eine Trennung der ihm unterstehenden Corps verlangte.“
— Die„Provinzialcorrespondenz“ schreibt: Die neueste Gestaltung hat die wichtige Folge gehabt, daß kaum noch eine Macht daran denken kann, dem weiteren Verlauf des Krieges durch
Galawagen. Er war in voller Generalsuniform, aber ohne Degen, die Brust mit Orden und das Haupt mit dem französischen Militärkäppi bedeckt. Er ist von sehr corpulenter Gestalt, mit grauem Haar und langem gekrümmten Schnusrbart, dunkel- brauner Gesichtsfarbe und feurigem, durchdringen⸗ den Blicke. Als er aus dem Wagen stieg und das Perron betrat, ward er mit von einem Trommler und zwei Pfeifern ausgeführten Em⸗ pfangsmarsch und mit Präsentiren des Gewehrs Seitens der Ehrenwache empfangen. Es wurden ihm die anwesenden preußischen Behörden vorgestellt, mit denen er sich meist in deutscher Sprache unter⸗ hielt. Bei der Ankunft in Wilhelmshöhe war auch dort eine Füsilierabtheilung aufgestellt, welche unter, von einem Tambour und zwei Pfeisern
sagt dasselbe Blatt: Der Kaiser befand sich mits
Mittheilungen wegen Verbringung der 80,000 Mann Capitulanten in die preußischen Festungen bedürfen zur Stunde noch der offiziellen Bestä⸗
sichert werden kann, noch nichts bestimmt sein. Bayern. München. Von dem gefangen genommenen Armeecorps des Marschalls Mac Mahon kommt ein Theil, und zwar 10,000 Mann, nach Bayern, und man ist eben damit beschäftigt, die Orte festzustellen, nach welchen dieselben gebracht werden sollen.
Kaiferslautern. also die Hälfte der bei Sedan gefangenen, sollen unfere Stadt passiren, während die andere Hälfte per Rhein⸗Nahebahn befördert werden soll.— Zur Belagerung von Bitsch kamen hier per Bahn Theile des 8. Infanterie⸗ Regiments aus Germersheim durch. Auch Artillerie passirte unsere Stadt, eine Truppe, welche durch das kräftige und kernige Aussehen ihrer Mannschaft die allgemeine Aufmerksam⸗ keit und Bewunderung erweckte.
Würtemberg Stuttgart. Ein königl. Kabinetsschreiben sagt in Beantwortung der Adresse, welche die am 3. d. stattgehabte Versammlung erlassen hat, der König theile die Gefühle des warmen Dankes für das Heer. Er hoffe, daß ein baldiger Friede dauernde Garantieen nach Außen und im Innern eine Gestaltung bringen werde, welche die nationale Zusammengehörigkeit Aller, wie die berechtigte Selbstständigkeit der ein⸗ elnen Staaten in richtigem Verhältniß zur Geltung bringt. Hierzu werde der König als deutscher Fürst das Seinige beitragen.
Oesterreich. Wien. Das telegraphische
Correspondenz⸗Bureau erklärt: Gegenüber den fortwährend in Süddeutschland verbreiteten Gerüchten über angebliche Rüstungen und mili⸗ tärische Aufstellungen Oesterreichs können wir die vollständige Grundlosigkeit derselben ver⸗ sichern, indem wir auf die Thatsache hinweisen, daß selbst die Maßregeln zur Completirung des Friedensstandes, wie die geringe Einberufung von Beurlaubten und die Ankäufe von Pferden in den letzten Tagen theils gänzlich rückgängig gemacht, theils sistirt wurden.
Frankreich. Paris. Eine furchtbare Erbitterung gegen den Kriegsminister Palikao war bereits am Samstag Abend durch eine Rede, die Trochu um 8½ Uhr vom Perron
ausgeführlem, klingendem Spiel das Gewehr präsentirte.
Frankfurt.
Die von Mainz ausgegangenen Etwa zweitausend Leute hatten sich vor
des Hotels hielt, das er als Gouvern von Paris bewohnt, hervorgerufen wo
tigung; definitiv soll, wie aus guter Quelle ver⸗
40,000 Franzosen,
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