Ausgabe 
9.7.1870
 
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und Bethäuser ist 41, daneben wurde der Bau von 35 Schulhäusern und 26 Pfarrhäusern vollendet. Das Be⸗ dürfniß nach Hilse hat sich freilich nicht vermindert. Nur 15 Gemeinden konnten als künftighin der Unterstützung nicht mehr bedürftig aus der Pflege des Vereins enllassen werden; dagegen verlangen jetzt 1000 Gemeinden noch nach Hilse, und 165 Kirchen und Kapellen, 173 Schul⸗ bäuser und 85 Pfarrhäuser follen aufgebaut werden. Erfreulich ist die Einnahme an Legaten gewesen; es sind deren 80 dem Verein zugewendet worden, darunter eins von über 10,000 fl. Seit dem Jahre 1850 wird auf der jäbrlichen Hauptversammlung immer eine größere Gabe einer besonders bedürftigen Gemeinde zugewiesen: die so⸗ genannte Liebesgabe. Voriges Jahr kamen 5375 Thlr. zur Verwendung. Diese Summe erhielt Madrid. Wenn Madrid gerade für diese Unterstützung auserwählt, warum es zwei andern sehr bedürftigen Gemeinden vorgezogen wurde, bedarf wohl keiner Erklärung, der Name der Stadt besagt für sich schon genug. Aus der Chronik unseres hessischen Hauptvereins sei erwähnt, daß die Einnahme im letzten Jahre sich auf ungefähr 12,000 fl. belaufen hat. Der Wetterauer Zweigverein insbesondere hat im letzten Jabre eingenommen a. aus Jahresbeiträgen 424 fl. kr.; b. an Collecte 78 fl. 19 ke. Friedberg hat zu dieser Einnahme beigetragen 147 fl. 17 ke. an Jahres⸗ beilrägen und 8 fl. an Collecte. Der Friedberger Frauen⸗ verein hat eine größere Anzahl Kleidungsstücke nach Wartenburg in Ostpreußen schicken können. Au baarer Einnahme wurden ihm zugewiesen 32 fl. So viel aus dem Rechenschafisbericht. Zur Verschönerung der gottes⸗ dienstlichen Feier trug der Södeler Gesangverein wesent⸗ lich bei, der unter Leitung des Herrn Lehrer Hahn mehrere vierstimmige Gesänge vortrug. Die Festcollecte brachte 25 fl. ein, zu welcher Summe der Gemeinderath noch 15 fl. zulegte. Das Wetter war an jenem Tage nicht sonderlich günstig. Aus diesem Grunde mußte die sonst bei dem Jahresfeste des Wetterauer Zweigvereins übliche Nachfeier im Freien unterbleiben. Dafür kamen in einem geräumigen Wirthshaussaal Einheimische und Fremde in großer Zahl zusammen. Dort wechselten mehrere Stunden bindurch Ansprachen und Gesänge mit einander ab. Die Ansprachen wurden gehalten von den Herren Direktor Schwabe, Pfarrverwalter Schneider, Seminarlehrer Wahl, Pfarrer Meyer, Pfeifer aus Wohnbach. Besonders erfreut wurde die Versammlung von Seiten des Herrn Reimer aus der Gambacher Mühle, als derselbe ein von ihm auf die Enthüllung des Wormser Lutherdenkmals verfaßtes Gedicht vortrug.

Frankfurt. Am 6. Juli, Morgens um ½4 Uhr brach in einem der ättesten und dich tbepölkertsten Stadt⸗ 3950 in der Rosengasse, ein heftiges Feuzr aus, selches

ank der raschen Hülfe sich jedoch nur auf den Dachflock eines Hauses beschränkte.

C. Darmstadt. Die von der Großh. Centralstelle für die Landwirthschaft ꝛc. c. in Gemeinschaft mit den Vertretern der landw. Abtheilung an der Großherzog⸗ lichen polytechnischen Schule zu veranstaltende Ausstellung und öffentliche Prüfung von Mäh⸗Maschinen ist nunmehr einer Ankündigung in der landw. Zeilschrift zufolge auf Freitag den 13 Juli festgesetzt worden, und wird diesesbe um 10 ußr früh beginnend, zunächst in Roggen und in Luzerne auf den Feldern des Karlshofes bei Darmstadt(unmittelbar an der Odenwald ⸗Eisenbahn) staufinden. Es sollen im Ganzen 10 verschiedene Con⸗ structionen amerikanischer und englischer Mähmaschinen für 17 verschiedene Arbeits- Verrichtungen in Thätigkeit gesetzt werden, so daß dem landw. Publikum eine seltene und höchst werthvolle Gelegenheit dargeboten werden wird, sich über die neuesten Fortschritte in diesem wichtigen Zweige des landw. Maschinenwesens zu informiren. Der Vorführung geht eine sehr eingehende Prüfung der Maschinen durch eine Commission von Sachverständigen voraus, deren Urtheile am Tage der öffentlichen Probe verkündet werden sollen. Dem Vernehmen nach werden auf dieserhalb an sie ergangene Einladung auch die Ver⸗ treter der landw. Centralstellen mehrerer Nachbarsiga ten erscheinen.

Groß-Gerau. Da seit dem 2. Juni, also seit fast 5 Wochen, keine Erderschütterungen mehr stattfanden, so gaben wir uns der Hoffnung hin, wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben. Am 5. d. Morgens um 43 Uhr wurden wir eines Andern belehrt durch einen sehr starken, doppelten Erdstoß, dem ein Dröhnen voraus ging und der eine mehrere Sckunden dauernde Er schütterung zur Folge hatte. Gegen 5 Uhr fand aber mals eine schwache dröhnende Erschütterung statt.

Heidelberg. Seit neuerer Zeit kommen auf den Eisenbahnen, namentlich auf der Strecke zwischen Frank⸗ furt und hier, und hauptsächlich bei Schnellzuͤgen sowie an den Bahnhöfen wieder häufig Taschendiebereien vor. Es scheint, daß wie im vorigen Jahre gerade um die selbe Zeit, wieder eine ganze Bande solcher Industrieritter unsere Gegend unsicher macht. Unsere Polizei hat daher auch ihre Vorsichtsmaßregeln verdoppelt, und ist es der selben gelungen, dieser Tage eine ganz fein gekleidete Engländerin, die sich als Geschäftstheilhaberin der Lang

fingerzunft besonbers verdächtig gemacht hat, einzubringen. Dieselbe soll sich schon seit einigen Tagen auf u 25 Bahnhöfen herumtresben. Ein Polizist hotte ihr 29 auch seine ganze Aufmerksamkeit geschenkt und beobachllete eines Tages, wie sie sich in einen nicht für Damen eingerichteten Abtritt des badischen Bahnhofs zurück⸗ zog. Nachdem sie sich daraus entfernt hatte, wurde der Abtritt untersucht und fand sich daselbst ein leeres Porte⸗ monnaie vor. Gleich darauf meldeten sich zwei weitere englische Damen, welchen das Portemonnaie mit ziemlich bedeutendem Inhalt abhanden gekommen war. Die Be⸗ treffende sitzt in Haft und harrt ihres Schicksals. Verloosungen.

Venedig, 30. Juni. Bei der am 30. d. dahier staltge⸗ fundenen Ziehung der Venediger Frs. 30-Loose wurden folgende Serien gezogen: Serie 88, 4163, 4343 und 9308. Sodann folgende größere Gewinne: Serie 83 Nr. 14 mit 20000 Frs., Serie 4163 Nr. 5 mit 1000 Fre.

Madrid, 1. Juli. Bei der am 1. Juli stattgefundenen 7. Ziehung der 3pCt. Madrider Loose wurden folgende größere Gewinne gezogen: Nr. 85284 mit 380,000 Realen, Nr. 42727 312197 à 7600 Realen, Nr. 245372 107280 341867 267861 386226 274503 372312 143356 99340 104388 74549 216898 355513 156100 à 1140 Realen, Nr. 154929 257768 242332 152566 196426 161278 285572 358058 125415 400605 297833 224097 292643 161440 155997 151477 202623 393243 41168 369308 114509 199798 132361 à 760 Realen.

Jür die von ihrem Manne verlassene Frau ist sernet eingegangen:

Bei J. Cronenderg: Von C. Scriba 30 kr., J. Engel, Hofagent, 1 fl., M. M. 30 kr., Ungenannt 30 kr., Ungenannt 18 ke., C. Kramm vom Teichhause in Bad⸗Nauhe im 30 kr.

Bei G. Philippi: Von N. Engel 30 kr., Chr. Ritzel 30 kr., N. Erhardt 30 kr., St. K. 12 Kr., N. Ruppel 6 kr., Peter Döll 12 kr., N. Stern 12 kr., N. Lichtenstein 12 kr, N. Manasse 6 kr., G. Schenk 18 kr., M. H. 30 kr., B. G. 18 ke., N. R. 18 ke., A. Velte 30 kc., N. Manasse 6 kr., E. Hessenberger 18 kr., W. Bend⸗ heim 18 kr., Ungenaunt 6 kr., J. Fischer 12 ke, L. Oppen⸗ heimer 24 kr. und einige Kleidungsstücke, B. G. 30 kr.

Bei J. Engel: Von einigen Angehörigen der 4. Com⸗ pagnie 2 fl.

Bei der Expediton: Von Dr. Schwabe 1 fl., Un⸗ genannt von Bad-Nauheim fl., P. W. 30 kr., M. 30 kr.

Vergebung von Bauarbeiten.,

1891 Montag den 11. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichneten die zur Er⸗ bauung mehrerer Stauschleußen, Kanäle und Ueber⸗ fahrten für die Gemeindekunstwiese dahter erforderlichen

Bauarbeiten: 1 1) des Steinhauers, veranschlagt zu 202 33 2) Maurers, 205 24 3) Zimmermanns, 23 36

4) Schlossers, 21 332 sowie 5) eine zu 180 fl. 30 kr. veranschlagte Planir⸗ arbeit öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden und sind Lufttragende hierzu eingeladen.

Ober⸗Mörlen am 8. Juli 1870.

Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen Zed e l. 1 Bekanntmachung 1887 Mitwoch den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder⸗Florstadt gehörender, jum Schlachten geeigneter Faselochse meistbietend ver sieigert werden. Nieder ⸗Florstadt am 7. Juli 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt Wagner.

Gesittete Mädchen

4724 könen das Kleidermachen erlernen. Geübtere werden unentgeltlich angenommen bei Frau Lehrer

Heß. VB. Unterricht in Zuschneiden und Maßnehmen wird extra ertheilt.

Möbel-Lager.

989 Alle Sorten Möbel, für deren Güte garantirt, sind in großer Auswahl zu haben bei

Friedberg. J. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner.

1853 Sonntag den 3. d. M. hat sich mein Hühnerhund, männlichen Geschlechts, von brau ner Farbe ohne Abzeichen, auf den Namen RNammas hörend, von dem hiesigen Selzer brunnen aus verlaufen. Wer mir denselben zurückbringt, erhält eine angemessene gute Belohnung. Gleichzeitig wird vor dessen An kauf gewarnt.

Groß⸗Karben am 5. Juli 1870.

G. Fauerbach.

Einen Lehrling

1882 sucht Hach, Shuhmachermeister.

Zur Nachricht

1869 allen Denjenigen, welche fich bei dem Wieder⸗ aufbau des Wohnhauses der H. Schmidt I. Eheleute dahter durch Actien bethetligt baben, daß das paus am 18. d. bezogen werden wird.

Die gezeichneten Beträge werde ich durch Herrn Peter Döll n gegen Aushändigung der Actien demnächst

erheben lassen 5 Philipp Ritzel,

Friedberg. Gerber.

Das Wollkämmen

1870 zu Röcken und Decken, sowte das Aufarbeiten alter Roßbaare, besorgt schnell und gut

Johannes Becker Witwe. Ein Portemonnaie,

1871 10-12 fl. enthaltend, wurde am 6. Jult auf der breiten Straße verloren. Der redliche Finder wolle dasselbe gegen eine Belohnung auf der hiefigen Bürger⸗ meisterei abgeben.

Ein möblirtes Zimmer

nebst Gärtchen ist erbvertheilungs⸗ halber aus freier Hand zu verkaufen.

Dr. Müller, raunsurt a. n,

Großer Hirschgraben Nr. 5, 1809 behandelt speclell Unterleibskranke und die

Krankheiten der Frauen. g Sprechstunden: Vormittags von 10 bis 1 Uhr.

Krippen, Tröge& Gossensteine 1821 aus s. g. Lungflein(Dolerit) empfieblt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. Auch nimmt dieselbe Bestellungen auf Brunnen⸗ Keltersteine, Treppentritte ic. aus

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1834 der alsbald eintreten kaun, wird gesucht von Adam Nausch[I., Mehlhandlung.

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1814 ist billig zu verkaufen. Echzell. v. Harnier' che Verwaltung.

Regen- und Fonnenschirme

1807 werden steis prompt und billigst reparitt von S. Garde, Schirmmacher, Jndengasse.

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kann mit oder ohne Lehrgeld in dle Lehre treten

bel Friedrich Ritzel, Hufschmied.

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1848 sowie Maggenklete billigst bei

1835

acob Stern, nächst der Burg.

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1746 Tapeten von 7 kr., solche mit 2 und 3 Farben 10 kr., schwere Glanztapeten mit 3 und 4 Farden von 15 kr. an bis zu den feinsten Sorten bei

Louis Weis, den Apotdeken gegenüber, Eine Partie Mist 1886 bat zu verkaufen J. Falck.

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1797 auf die Straße gebend, hat zu vermietben Adam Engel, Breitestraße Nr. 28.

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