Ausgabe 
28.1.1869
 
Einzelbild herunterladen

1

*

ura *

Ubaner

ja empfangen, pagien aus · Zusicherung chase den Udet die 6 sch folgen · Besazung in icht, dieselbe sei der Zeit⸗ demutn. icht Gesandt⸗ sandten und 6 0 China Nerelton in beben auch ert! Cbnesen Lang und

Riel schlägt

gclden Naß

den pitbet 2276 L Cinil ent alt qu nb gr agt

Arn eines * kapalelie, 1 dit

d

in den

1*

heftigen Erörterungen zwischen preußischen und niederländischen Preßorganen Anlaß gegeben. Wie wir vernehmen, sind jetzt jene beiden Indi viduen auf besondere Weisung des niederländischen Kriegsministers freigegeben und mit Pässen ent⸗ lassen worden. 9 8 Großbritannien. London. Die Kriege zwischen den Eingebornen von Neuseeland und den an der Gränze der Civilisation lebenden Colonisten hält dieTimes für, eben so unver- meidlich, als die Indianerkriege in Amerika, indem ein friedliches Zusammenleben nur dann möglich sei, wenn sich die Eingebornen allmählich der ivilisation anbequemten. Das leitende Blatt rechnet die Zahl der Eingebornen in Neuseeland auf im Ganzen 35,000 Seelen, von denen 15,000 den Engländern entschieden günstig seien. Es bleiben demnach, Weiber und Kinder eingeschlossen, nur 20,000 feindliche Eingeborne übrig, die einer europäischen Colonistenbevölkerung von 220,000 Seelen fortwährend so viel zu schaffen machen. Spanien. DasPueblo erklärt sich mit den Ergebnissen der Wahlen zufrieden und sagt in seiner Nummer vom 20.:Angesichts der Wahlresultate, die für die Republikaner so günstig ausgefallen sind, steht zu hoffen, daß die Haltung der provisorischen Regierung von nun an eine dem Geiste der Revolution entsprechendere sein wird. Sie muß nunmehr ihre Unentschiedenheit und die Furcht ablegen, die sie verhinderte, den Cortes ein vollständiges System von Reformen in allen Zweigen der Regierung vorzulegen. Madrid. Am 24. d. wurde der erste öffent⸗ liche protestantische Gottesdienst hier abgehalten. Italien. Genua. Einer Depesche aus Cagliari(Sardinien) zufolge wäre daselbst eine französische Fregatte mit Truppen angekommen und ohne Aufenthalt nach der Levante abgegangen. Hier sind über 2 Grad Kälte. Den Süd früchten droht große Gefahr. Türkei. Konstantinopel. DerLevante⸗ Herald schreibt: Privaldepeschen aus Athen zu-

folge hat sich Griechenland im Voraus entschieden,

die Deklaration der Conferenz zu verwerfen. DerHerald hofft, daß eine freundschaftliche Pression Griechenland dahin bringen werde, von seinem Entschlusse abzugehen.

Der Vicekönig von Aegypten hat 50,000 Mann zur Verfügung des Sultans gestellt.

Amerika. Washington. Der Congreß nahm eine Bill an, welche die Distrikts-Befehls haber ermächtigt, alle Civilbeamte in Virginia, Mississippi und Texas, welche nicht Willens sind, den durch die Reconstructions-Akte vorgeschriebenen Eid zu leisten, zu entfernen, und deren Nachfolger

zu ernennen. 1

Friedberg. Wie man vernimmt, ist ein Ein⸗ wohner von Ober-Rosbach wegen Verdachts des Vergiftungs versuchs, welcher durch vergiftete Bohnen an dem eigenen Bruder gemacht worden sein soll, kürzlich in Untersuchung und Haft genommen worden.

* Friedberg. Der mit dem 1. k. M. für den Local verkehr der Main-Weserbahn in Kraft tretende neue Tarif bringt bezüglich des Personenverkehrs und des Passagiergules folgende abändernde Bestimmungen: Von der Errichtung einer vierten Wagenklasse ist vorerst noch abgesehe worden; Billets zu dieser Klasse sollen nur an Kinder unter 10 Jahren, welche dann in dritter Klass sahren, verabreicht werden. eine dritte Wogenklasse erhalten. Diese anzuerkennend Neuerung ist jedech dadurch etwas abpgeschwächt, daß die Fahrpreise auf Schnellzügen gegen Fahrpreise der gewöhn lichen Züge nicht gerade unbedeutend erhöht sind. Die Preise für die erste Klasse sind bei beiden gleich; für Schnellzüge ist z. B. bei der zweiten Klasse eine Erhöhung des Bidlets für die Strecke von hier nach Franksurt von 1 fl. 6 kr. auf 1 fl. 15 kr. und für die dritte Wagen⸗ klasse von 42 kr. auf 51 kr. eingetreten. Eine gewiß wünschenswerthe Neuerung it es, daß man mit einem ge⸗ wöhnlichen Billet auf jeder Station aussteigen und mit einem anderen Zuge am nämlichen oder auch erst am anderen Tage weilerreisen kann. Das Billet muß in diesem Falle von dem Stationevorsteher mit einer Be⸗ merkung versehen werden. Auf Retourbillets findet diese Bestimmung jedoch leider keine Anwendung. Die Retour billete(mit einer Ermäßigung von gegen 25 pCt.) haben eine Gültigkeit von drei Tagen, den Tag der Ausgabe mitgerechnet. Jeder Passagier bat bis zu 50 Pfund Gepäck frei; für Uebergewicht wird von 10 zu 10 Pfund eine kleine Frachtvergütung berechnet.

Frankfurt. Ueber das Volger'sche Wasserwerk wurde kürzlich in der Sitzung der Stadtverordneten Bericht er

Auch die Schnellzüge sollen

stattet und erklärte der Magistrat basselbe auf Grund bes Gutachtens der Sachverständigen für gelungen. Nach dem Bericht der Experten liefert das Werk über 100,000 Cubik⸗ fuß per Tag zu allen Verwendungen geeignetes, farbloses kaltes Wasser von gutem Geschmack. Herr Dr. Volger hätte somit ein Honorar von 100,000 fl. zu beanspruchen; außerdem sind demselben nach den Bestimmungen des Vertrages für die Herstellungskosten ꝛc. 35,000 fl. aus⸗ zuzahlen. Von dieser letzteren Summe soll Dr. Volger eine Abschlagsquote von 20,000 fl. erhalten, zu deren Auszahlung der Maglstrat die Verwilligung der Stadt⸗ verordneten nachsuchte. Zur gänzlichen Herstellung bes Volger'schen Werkes sind noch weiter nöthig 30,000 fl. für eine Dampfmaschine, 28,000 fl. für ein Maschinen⸗ baus, 213,500 für die Röhrenlegung. Die Sache wurde an eine Commission verwiesen.

Frankfurt. Die Witilwe des Präsidenten Lincoln hat nach mehrmonatlichem Aufenthalte unsere Stadt ver⸗ lassen, um die nächsten Monate im südlichen Frankreich und in Italien zuzubringen. Bekanntlich hat sie ihren jüngeren Sohn einem hiesigen Institute zur Erziehung anvertraut. Frankfurt. Vor dem Landpseiler des eisernen Stegs auf der Fraukfurter Seite ist eine warme Quelle zu ag

zetreten. Obschon der Main gesum gefroren, ist er an ieser Stelle noch offen, und zeigt das Wasser an der bezeichneten Stelle eine Wär 5 Grad Reaumur. Mainz. Die Eisfläche Winterhafens vor dem Raimunduhore bot am 24. bunt belebtes Bild.

Zwei Musikchöre spielten auf schaft, Herren und Damen, theils als Schlittschuhläufer, vergnügens.

Aus Baden. Man e in der Neujahrsna vorgekommen sind, zusammengessellt, wohl zu merken ist, so weit sie in den Zeitungen Fersffentlicht wurden, was gewiß nicht allenthalben dex Fall war, fünf Menschen wurden getödtet, zweien die Hand zerschmettert und einer ist in Folge eines Schusses in die Augen in Gefahr zu erblinden. n

In Portland(Norbameßfra) baut sich ein zweiter Noah eine Arche(sie koßset(00 Doll.), weil er steif und sest glaubt, daß nächstene eine neue Sündfluth losgehen werde. e e

Aus Zanzibg

vom 25. Nov. de

eine gewählte Gesell⸗ heils als Zuschauer, entbehrten Winter⸗

un die Unfälle durch die in unserem Lande

elden Briese von Dr. Kirk f üglich Livingstone's keinerlei weitere Informatt ro st, so daß die letzten Briefe, welche er im azembe's schrieb, nahezu ein Jahr alt sind. Irgend welche Besorgniß um den Reisenden sei indessen unnöthig, wenn man an seine unbezwingbare Ausdauer und an den Umstand denke, daß die letzten Nachrichten ihn gesun d im Bereiche von Vorräthen und Medizinen verließen.

Lieferung für das Landeszuchthaus.

178 Dienstag den 9. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von

80 Stecken Buchen⸗Scheitholz 1. Klasse in Ausgeboten

von je 5 Stecken öffentlich verstcigert.

Marienschloß den 18. Januar 1869.

Großherzogliche Landeszuchtbaus⸗Direction g Knispel.

Cdictal ladung.

206 Es wird biermit zur öffentlichen Kennintß gebracht, daß der ledige Peinrich Ernst II. von Fauerbach bei Friedberg wegen verschwendertschen Lebenswandels unter Curatel gestellt worden und daß tym in der Person des Heinrich Kammer, Landwirtb von dort, ein Curator beigegeben worden, durch den allein verbindliche Rechtsgeschäfte von nun an für jenen abgeschlossen werden können. Forderungen und sonstige Ansprüche an den Heinrich Erust II. find binnen 4 Wochen dabier anzuzeigen, widrigen alls sie bei der Vermögens ⸗Regulirung nicht berüdfichtigt werden. Friedberg am 12. Januar 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reltz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts- Afsessor.

a Holz ⸗Versteigerung. 253 Dienstag den 2. februar 1869 wird in dem hie⸗

sigem Gemeindewald nachftehend verzelchnetes Polz einer öffentlichen Verfieigerung ausgesetzt:

1) Distriet Auwald:

5213 Cubikfaß in 63 Stämmen Eichen Bau- und 2 87 3 24 Stecken Eichen Scheitbolz, 115 7 77 Prügelbolz, 23 ½ 0 7 Stockholz, 925 Stück Wellen.

2) Distriet Langert: 3 Stecken Kiefern Prügelholz, 1 Stockholz, 60 Stück 5

Wellen,

800 Eichen⸗ 17

Anfang der Versteigerung: Vormittags 9 Uhr im Auwald und wird gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist vis Mar unt 1869 bewilligt.

Asserheim am 26. Januar 1869.

Großherzogliche r Assenhelm Bee st.

0

Holz⸗Versteigerung. 258 Im Licher Stadtwald, District Rothebusch, kommen nachverzeichnete Holzsortimente zur Verffeigerung:

Mittwoch den 3. Jebruar: 214 Eichen Stämme von 524 Durchmesser und bis 597 Länge, 316 Richten⸗Stämme und Stangen, 43 Buchen- und Hainbuchenstämme und Stangen, 57 Lindenstämme. Donnerstag den 4. Februar: 390 Stecken Buchenscheit⸗ und Prügelbolz, 190 Buchen⸗Stockbonz, 8186 Buchen-, Eichen-, Weich- und Nadelholzwellen. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am Erlesberg zu Anfang der Chaussee. Lich den 26. Februar 1869. ente Bürgermtisterei Lich e lm.

Holz- Versteigerung. 239 Kommenden Montag den 1. Februar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Oppershofer Ge⸗ meindewald nachbennantes Holz, als: Stamm- und Stangen holz: 1) 5251 Cubiksuß, 815 Stück von J 14 mittlerem Durchmesser und 10507 Länge, 2) 26 Stecken Prügelbolz, Stecken Stockholz und 101 Stecken Reisholz, sämmtliches Nadelholz, unter den bei der Verstetgerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle meiftbietend versteigert werden. Oppersbofen am 25 Januar 1869. Großherzogliche eee Oppershofen 0

Holz-Versteigerung.

240 Montag den 1. Febryar l. J., Morgens 10 Ubr anfangend, wird in blesigem Gemeindewald, Diftriet Obenkollenroth, unsern der alten Kalsergrube, folgendes Gehölz verstetgert:

811 Cubiksuß Kiefern Stammholz,

685 Stück desgl. Gertistbolz. 1595 Cubikfuß,

12 Klafter desgl. Prügelholz.

Pfaffenwlesbach den 26. Januar 1869.

F. Nu spep, Bürgermeister.

Berichtigung.

In dem Kirchenbuchgauszuge in Nr. 10 tst Rampe

statt Ramzo und Connefeld statt Camefeld zu lesen.

* ˖ Holz⸗Versteigerung. 250 Aus den Frh. v. Franckenftetn'schen Wald- disttictenAm Engelsborn undMörler Unter in den Gemarkung Ockstadt bei Friedberg kommen zur

öffentlichen Versteigerung: 1) Mittwoch den 3. Februar:

728/ Stecken Buchen Scheitholz, 65 4 f Prugelholz, 40 Eichen und Birken-Prügelholz, 15½ Aspen Prügelbolz, 174%Buchen ⸗Stockholz, 26 Bilen⸗ 6J¼ Erlen und Aspen⸗Stockholz, 12978 Wellen Buchen⸗Retsholz, 8396Eichen ·* 1497 Erlen und Aspen-Reisholz, 131Kiefern ⸗Reisholz, 203 Gedand Ginstern.

Das Reisbolz ist zur Hälfte Stamm⸗Retsholz und das Prügelholz zur größeren Pälfte Stamm-Prügelholz 1. Klasse.

2) Donnerstag den 4., Freitag den 5. und Samstag den 6. Februar: 372 Eichen⸗Stämme von11½ mittl. Durch⸗ messer, 1555 Länge u 4576 Cudikfuß Inhalt, 403 Buchen- u Birken⸗Stämme von 23 mittl. Durchm., 10 45 Länge u. 8093 Cbk. Fuß Inbalt, Erlen- und Linden Stämme mit 1134 Cubikfuß Inhalt, Eichen⸗Stangen mit 1095 Cudiksuf Inhalt, von 3 mittl. Durchm. und 15 35 Länge, Buchen u. Birkenstangen mit 272 Kbk.⸗Fuß Inhatt, von 3 mittl. Durchm. und 1535 Länge, Erlen- u. Aindenstangen mit 220 Cbk. Fuß Indalt, von 3 mittl. Durchm. und 1535 Länge.

Das Eichen und Buchen-Stamm und Stangenhbolz ist zu Wagnerholz vorküglich geeignet.

Die Zusammenkunft findet an jedem der oben de⸗ merkten vier Versteigerungstage Vormittags 9 Uhr auf der Ufinger Straße zunächst den Schießmauern statt.

Credit für beide Versteigerungen dis zum 1. Sep tember 1869

Ockstadt am 26. Jangar 1869.

Wildrand, Rreiberrlich v. Frauckenstein'scher Oberförster.

Ein braves Mädchen,

246 welches kochen kann, wird in eine stille Haus⸗ haltung zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl.

17 283 9⁵ 67