Ausgabe 
27.4.1869
 
Einzelbild herunterladen

1308 von heute Abend an.

Carl Preußer.

Stempelfarbe in Stangenform, für öffentliche Büreaus, Hürgermeistereien, Kaufleute u. s. w.

zum Abstempeln von Urkunden und Briefen.

Diese Stempelfarbe wird in Stangen gellefert und ist eine confistente Masse, vermöge welcher dieselbe, gegenüber der unsaubern Benutzung sowie der ungleichmäßigen Abdrücke der Stempelfarbe in Krügen, Flaschen, nicht zu verkennende Vortbeile darbietet, die beretts von Allen anerkannt wurden, die diese Stempelfarbe benutzten.

8 Auf Tuch, wesches keine langfaserige, sondern elne kurz geschorene Oberfläche hat leicht aufgefirichen, giebt sie einen glänzenden, saubderen Abdruck von stets egaler Farbe ohne Fettränder, welcher schneller als jene Delabdrücke trocknet. b

Sollten Stempeltücher, die wir auf Verlangen, auf Pappdeckel aufgezogen, zum Selbstkostenpreise liefern, durch zu starkes Aufftreichen untauglich gemacht sein, so genügt ein einfaches Erwärmen, worauf sie sofort wieder benutzt werden können. g

Diese Stempelmasse ist in schwarzer, blauer und rother Farbe per Stange zu 21 kr. zu haben bei

Bindernagel& Schimpff.

Die Kunst- Färberei, Druckerei und Wäscherei Z

von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Agenturen, wo Muster zur gefölligen Ansicht offen liegen und Bestellungen prompt und rasch besorgt werden, befinden sich in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber.

Unser Gesundheits Caffee,

1312 vier Mal billiger als Bohnen⸗Caffee und doch diesem an Geschmack fat gleich, wird Arztlicher Seits empfohlen von den Herren: Sanitäts Rath Dr. Lutze in Cötben, Dr. Jahr in Ports, Dr. Schmidt, Oberstabsarzt in Fulda, Dr. Sack, Curarzt ein Wiesbaden, Dr. Preußendorf, Kreis⸗Phyfikus in Kosten. Dr. Giersdorf in Berlin, Dr. Peters, Badearzt in Bad Elster, Dr. Gerster in Regensburg, Dr. med. May in Großröhrsdorf, Rud. Hemala, pract. Arzt in Wischau(Mähren). Dr. Stammer in Bochnia. Dr. v. Gymnich in Willna, Dr Geiser in Langenthal, Canton Bern, Dr Mende in Winterthur, Dr. Volz in Interlaken, Professor Rapp in Rottweil. Es werden aber zur Täuschung des Publikums allerlei Surrogate in nachgeahmten Etiquetts unseres echten Gesundsheits-Caffees verkaust. Die Nachahmung geschieht in der Weise, daß es da heißt:nach Krause& Co.,nach Vorschrift des Dr. Lutze, oder auch, daß nicht Nordhausen, sondern ein anderer Ort benannt ist. Wer daher unseren echten Gesundheits⸗Caffee gebrauchen will, möge genau darauf achten, daß unsere Fabrik einzig und allein in Nordhausen am Harz sich befindet und daß auf den Etiquetts gedruckt fiehe:

Gesundheits-Caffee von Krause& Co. in Nordhausen am Harz.

Wo nicht unzweifelhaft unser Gesundsheits⸗Caffee zu haben ist, beliebe man sich gefälligst direet an uns zu wenden. ö.

2

Der nach meiner Vorschrift in der Fabrik von

Krause& Co. in Nordhausen am Harz

bereitete homöopathische Gesundheits Caffee hat im Laufe der Zeit seiner empfehlenswerthen Eigen⸗ schaften halber immer größere Anerkennung und Ausbreitung im In- und Aussande erlangt. Da derselbe jedoch aus gleichem Grunde vielfache Nachahmung gefunden, so wiederhole ich hiermit ausdrücklich:daß der don mir beaufsichtigte echte Gesundheite-Caffee nur in der oben bezeichneten Fabrik zu Norbhausen am Harz(an keinem anderen Orte) angefertigt wird, und daß dies die einzige Fabrik ißt, der ich ein Alte st darüber ausgestellt babe. Sollten andere Fabriken ein solches mit meiner Namensunterschrift abdrucken lessen, so wäre dies eine Fälschung! Dr. Arthur Lutze, Sanitätsrath, in Cöthen.

Nachdem ich von dem Geschmacke und den rein nährenden, absolut unarznellichen Bestandtheilen des von den Herren Krause& Co. in Nordhausen am Harz nach den dlätetischen Grundsätzen Hah ne⸗ mann's berelteten sogenannten homöbopathischen Gesundheits Caffee genaue Kenntniß genommen, kann ich denselben mit dem besten Wissen und Gewissen als ein eben so angenehmes und nahrhaftes, wie auch durch⸗ aus gesundes und mit elner homsopathischen Cur in feder Hinficht vollkommen verträgliches Getränk anempfehlen, von dem nur zu wünschen ist, daß es immer allgemeiner werden und den für die Nerven so schädlichen Bohnen⸗ Caffee, sowie nicht minder die den Augen und dem Magen so nachtheilige Cichorie je mehr und mehr verdrängen möge.

Paris, 1866. Dr. G. H. G. Jahr.

Mit! ingerster Ueberzeugung kann ich der allgemeinen Einführung Ihres Gesundheits⸗Caffee's das Wort reden. Derselbe ein vortreffliches Surrogat des indtschen Caffee's, dabei nahrhaft und den Nerven unschädlich. Als Zusatz benimmt er dem indischen Caffee viel von setuer aufregenden Wirkung und unterflützt die Verdauung.

Herren Krause& Comp. in Nordhausen am Harz. Dr. Sack,

Curarzt zu Wiesbaden. An Magenkrampf, Verdau-

8 82 9 7 ür israel. Gemeinden. ungsschwäche ꝛc. Leidenden 8 el. G

1295 Ein sehr tüchtiger israel. Lehrer und Cantor, der alten und neuen Sprachen kundig sucht unter be⸗ scheidenen Ansprüchen bei einer gebildeten Gemeinde Stelle. Franco⸗ Offerten unter F. Z. 237 befördert die Annoncen Expedition von G. L. Daube& Cie. in Frankfurt a. M.

80 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doecks empfohlen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen.

Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apothetler Doeeks in Barnsdorf (Dannover) verabfolgt.

Eichen Bauholz

1299 hat zu verkaufen Nleder⸗Wöllstadt.

Heinrich Bausch I.

1294 Wie man sich und die Seinen sicher gesund er⸗ halten und nach Erkrankung schnell und in einfachster Weise wieder heilen kann, das lehrt die wöchenteich in Leipzig erscheinende ZeitschriftDer Volksarzt, welcher durch alle Buchhandlungen und Postämter für 48 kr. pro Quartal bezogen werden kann.

Einladung zum Preiskegelschieben.

findet auf dessen neuer sehr egaler Kegelbahn vom 28. April l. J. an jeden Mittwoch und Sonntag Nach⸗ mittag von 3 Uhr an ein Preiskegelschieben statt. Paupt⸗ preis ein fetler Hammel, außerdem noch mehrere Geld⸗

eingeladen. Für gute Getränke ꝛc. ist ebenfalls gesorgt. Nieder⸗Mockstadt den 25. April 1869. Schöhl, Gastwirth.

Confirmationsscheine

zu allen Preisen bei. Bindernagel& Schimpff.

Strohhüte

497 in schöner Auswahl billigst bei K. Friedrich neben der Post.

. 7 ur Beachtung! 1244 Einem geebrlen Publikum in Friedberg und Umgegend die ergebene Anzeige, daß mein diesjähriger Tanz Cursus daselbst kurz kach Pfingsten seinen Ansang nehmen wird, wozu ich mich bestens empfohlen halte. H. Moseler,

Tia ß e

Ein Kanarienvogel

1302 ist Samstag Abend entflogen. Dem Wlederbringer eine gute Belohnung, Haagk Nr. 547 in Friedberg.

Eine schöne Wohnung 1310 von 5 bis 6 Zimmern ꝛc. wird von Juli oder

August an zu miethen gesucht. Anmeldungen bellebe man bei der Exp. d. Bl. zu machen. f

Ein braves Dienstmädchen 1311 wird gesucht. Näheres zu erfragen bei Erust Philippi, Gerber.

ür Consirmand 2* 8 Für Confirmanden. 1271 Mehrere Hundert Gesangbücher in verschiedenen Einbänden habe ich zum Verkaufe übernommen und setze dieselben, so lange der Vorrath reicht, zu sehr billigen Preisen ab. Mit Goldschnitt und gepreßten Decken schon von fl. 1. 6 kr. an. i Louis Weis sen Apotheken gegenüber.

1257 Die Aufbewahrung von

Pelzwaaren

übernimmt mit Garantie Bad Nauheim. G. Bayer, wohnhaft let Spengler Steuernagels Wiw. Fahrstraße Nr. 162. 95

Kirchen buchsauszüg e. Evangelische Gemeinde.

Getraute: 7 22. April. Gustav Johann Heinrich Friedrich Wilhelm

Weser⸗Bahn, Sohn des Ortsbürgers und Schreiner⸗ meisters zu Breidenbach im Köuigl. Preuß. Hinterland⸗ kreise Friedrich Bergen und Marie Magdalene Reuß, Tochter des hiesigen Gemeinderaths, Oekonomen und Gastwirths Konrad Reuß II.

Getauft e:

18. April. Dem hiefigen Bürger und Ziegeleibesitzer Martin Leißner ein Sohn Johann Adam, geb. den 29. März.

18. April. Dem hiesigen Bürger und Schreiner- meister Jakob Friedrich Rausch eine Tochter Auguste Susanne Emilie, geb. den 20. März. 5

Beerd gte:

19. April. Jobs. Ochs II. aus Lanzenhain, Kreis Lauterbach, vormals Schuhmachermeister und Landwirth daselbst, 76 Jahre alt, den 17. Augufst.

Katholische Gemeinde. Getraute: 15. April. Johann Georg Gräf von Deckenbach und Maria Todtenbier von Neuftadt. 20. April. Carl Amor Winter von Butzbach und Juliana Schmidt von Friedberg.

Verantw. Red.: Hermann Schirapff.

Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf.

1297 Bei Gaffwirth Schöhl zu Nieper⸗Mockstadt

preise. Kegelliebbaber werden zur Theilnahme höflichst

Bergen, Bürger zu Gießen und Helzer bei der Wain⸗

1

.

28

2

D* S

S S =