t dünscht, 1 flönntn. Aung der derde die künftigen
enlammer Frankreich. gem mit . Wegen klärte der 1 Maßen ung im icher Zu⸗ en dieser n Jalien. t bedrohte n. Der gabe, der
— N. den Ber.
daß die sten aus ⸗ — Das Mailand worden. Waffen, u uchrete
1. d. ein hem allen in Form Igemtinen
——
verlot ein relle Weise sich nämlich m deiselben lu, gli et In em- gung 110 en konne, wegathen vet Wien ttach ge⸗ fleißiger ung folgte Sorgt zum
rin Ober · Il. Dunn „) Am 0, wezen ö—— 2 Jahre Nan
der gegen sie wegen Bestechung erhobenen Anklage— da
Grill III. von Ober⸗Rosbach, wegen versuchter Vergiftung, Zuchthausstrafe von 8 Jahren und 10) am 20. April gegen Georg Schmelz III. von Großen- Linden, wegen Mordversuchs, Zuchthausstrafe von 8 Jahren. Dahingegen wurden: 11) am 8. April Ludwig Schmidt von Betzenrod und Anna Maria, Johannes Vöhl's Ehefrau von da, von der gegen sie wegen Meineids, resp. Ver⸗ leitung zu diesem Verbrechen, sowie wegen Diebstahls erhobenen Anklage— nachdem die Geschworenen auf die ihnen vorgelegten Fragen ein„Nichtschuldig“ erklärt hatten — freigesprochen.— 12) am 15. April Flurschütze Georg Pfaff von Fraurombach und Friedrich Fischer von da, von
hinsichtlich des Vergehens, wegen dessen die Geschwornen ein„Schuldig“ ausgesprochen hatten, die Verjährung bereits eingetreten war— ebenfalls freigesprochen.
Frankfurt. In der Nacht vom Freitag auf Samstag brach in einem der engsten und dichtbevölkertsten Stadt— theile, in der Steingasse, Feuer aus. Dasselbe war in dem Erbdgeschosse entstanden und verzehrte, ehe die Be wohner sich reiten konnten, die Stiegen. Nur mit großer Mühe gelang es, die Insassen mit den Rettungsapparaten dem Flammentod zu entreißen.
Frankfurt. Ueber die Einlieferung der dieser Tage verloren gegangenen 50.000 fl.(nicht 15,000) erfährt man, daß der Finder sich gestern Morgen mit dem Aus— laufer eines Bankhauses über die Verwerthung der Papiere unterhielt und dabei zuerst die Aeußerung fallen ließ, er kenne den, welcher das Geld gesunden und später ganz im Vertrauen sagte, er selbst sei der Finder. Dec Aus— laufer entfernte sich bald darauf, begab sich auf die Polizei und machte die Anzeige. Sofort machten sich mehrere Schutzleute auf den Weg zur Wohnung des Finders. Diesem mochte es inzwschen warm um das Herz gewesen sein, denn er hatte sich in hastiger Weise eingefunden,
holte das Päckchen und trug es, ohne den Schutzleuten zu begegnen, zum Polizeipräsidium. Der Finder wie der Anzeiger sollen nun beide auf die ausgesetzte Belohnung Anspruch machen. l
Feinde und Freunde des Maulwurfs.
Geitschr. d. 1. Centr.⸗Ver. d. Prov. Sachsen.)
Zu den ersteren zählen noch viele kleine Land⸗ wirthe, und aus diesen Kreisen geht jetzt der Re- daction eine Mittheilung zu, nach der eine und dieselbe Gemeinde, welche in einem der letzten Jahre viele Tausend Thaler Schaden an Enger— lingsfraß zu beklagen hatte, im gleichen Jahre aus der Gemeindekasse eine gewisse Summe für — Wegfangen von Maulwürfen zahlte. Diese Thatsache spricht für sich, soll deßhalb hier nicht anderweit erörtert, sondern einfach folgender That— sache entgegengestellt werden: Im vorjährigen Juliheft der„Zeitschrift des Vereines für die Rübenzucker-Industrie“ berichtet Gutsbesitzer Herr Jung auf Sonnenburg bei Freienwalde über die Vertilgung der Maikäfer, wie deren Larven, und spricht die Ansicht aus, daß das Auflesen der Engerlinge hinter dem Pfluge wegen der verschie— denen Höhe und Tiefe, in der die Engerlingt hausen, wenig fruchte, während der Maulwurf, in genügender Menge vorhanden, das Uebel gänzlich heben werde. Hiervon sei er so entschieden über— zeugt, daß er bereits öfter 5 Sgr. per lebenden Maulwurf geboten habe, ja er erkläre sich jetzt bereit, 1000 lebende Maulwürfe à 10 Sgr. per Stück acceptiren zu wollen, die er sodann auf seinem Areal vertheilen werde. Hierzu spricht Herr Jung die bekannten, von der Naturforschung ermittelten und von der Erfahrung bestätigten Gründe für das nützliche Thier wie folgt aus:
„Der sonst so ungemein gefräßige Maulwurf schadet den Pflanzen nur ganz unwesentlich; er frißt keine, und lockert bisweilen den Boden ganz nützlich auf. Dagegen vermag er ohne Zweifel täglich mindestens 25 ausgewachsene Engerlinge oder junge Maikäfer zu verzehren und diese das ganze Jahr hindurch in der Erde, säßen sie hoch oder tief, zu verfolgen; außerdem vertilgt er alle übrigen schädlichen Larven, den Regenwurm und die Maul- wurfsgrille. Befände sich auf jedem Morgen eines Besitzers von Wald und Feld ein Paar Maul- würfe, welches sich vier Jahre hindurch vermehrte, und rechnete man die Portionen zusammen, die eine solche Familie und deren Nachkommenschaft
in der Engerlings-Vegetationszeit verzehrte, so
würde man finden, daß kein Maikäfer noch an's Maienlaub würde avanciren können. Der Maul- wurf bringt jährlich 3—4 Junge; die Vermehrung im vierten Jahre bis auf 40 gerechnet, würden 10 Maulwürfe in 4 Jahren pro Morgen ergeben. Frißt ein Maulwurf im Verwandlungsjahr des Engerlings 25 Maikäfer und Engerlinge, so frißt er unfehlbar im 3. Engerlingsjahre 50, im zweiten 75 Stück im ersten aber mindestens 100 Eier und kleise Engerlinge, also etwa 50 Stück durchschnittlich pro Tag; hieraus ergeben sich 10450 4365 182,500 Stück pro Morgen. Ich sammelte von 60 Morgen 1 Mill Engerlinge; diese Maulwürfe würden 6084182,500 10,950,000 vertilgen; ich glaube aber nicht, daß so viele vor— handen gewesen sein würden.“
Holz⸗Versteigerung.
1255 Donnerstag den 29. d. M., Morgens 9 Uhr, soll in den Fürstlichen Walddistricten Schweinahl und Klafterschlag bei Langsdorf J. Stamm⸗ und Stangenholz von 6—56 Cb.⸗Fuß f Inhalt und zwar:
122 Slück Eichen mit zusammen 1130 Cubikfuß,
23„ Buchen„ 1 44 4
18„ gemischtes Holz„ 244 55
120„ Nadelbolz 5 500„
II. Brennholz und zwar: 1½ Stecken Buchen⸗Nutzholz, 180 Prügelholz,
23 5 Gichen⸗ 5 53„ Eichen-, Buchen- u. gemischtes Stockholz,
330 1„ und 121 Schichten desgl. Reiser öffentlich verkauft werden. 9 f Hungen am 21. April 1869. Fürstliches Rentamt Dem me.
Holz ⸗Versteigerung im Domantalwald der Oberförsterei Hoch-Weisel. 1210 Donuerstag den 29. d. M. werden im District Hinterer Köppel, Rothlauf und Thierberg versteigert: 130 Stecken Buchen⸗ u. 5 Stecken Eichen Scheitholz, Aspen⸗Prügelholz,
85* 7„ 2 17 5 5 2 17„ Eichen Steckbolz, 5100 Wellen 15„200 Wellen Aspen-Reis holz, 4 Stück Eichen u. 10 Stück Buchen⸗Stammholz bis zu 20“ mittl. Durchmesser und 25“ Länge, Zahlungsfrist bis 1. October d. J. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung um 9 Uhr Morgens an
der Försterswiese am Distriet Hinterer Köppel.
Münster am 15. April 1869. Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel So mmer.
Erbauung von Kugelfängen.
1305 Samstag den 1. Mai, Vormittage 11 Uhr, wird die Erbauung von 3 Kugelfängen, in circa 67,44 Cubikklafter Erdaufwürfen bestehend, durch Sou mission in Accord gegeben, worüber die näheren Be⸗ dingungen auf dem Bürkau der Garnison⸗Verwaltung eingesehen werden können. Friedberg den 25. April 1869. Großherzogliche Garnison-Verwaltung Nil sich weultz.
Hofraithe⸗Versteigerung. 1303 Mittwoch den 12. Mal d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die den Christian Han⸗ steln's Eheleuten zustehende Hofraithe mit Scheuer und Oecconomiegebäuden auf dem Haagk dahler nochmals öffentlich meistbtetend versteigert werden unter dem Anfügen daß bet dieser letzten Versteigerung dem Meist— bietenden ohne Rücksicht auf den Taxationswerth die Genehmigung ertheilt wird.
Frtedberg den 26. April 1869.
In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg
Main⸗Weser-Bahn.
Bekanntmachung.
1292 Die zur Erbauung von 9 Wetschenwärrterhausern auf Großherzoglich Hessischem Gebiete der Main-Weser⸗ Bahn erforderlichen Arbeiten und Lieferungen von Maurermaterialien sollen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Offerten sind mit der Ausschrift: „Submission auf Arbeiten(oder auf Lieferung von Maurermatertalien) zur Erbauung von Weichenwärterhäusern“ bis zum Submissionstermin, Montag den 3. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, bei unterzeichnetem Betriebs-Inspector einzureichen, in welchem dieselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten eröffnet werden sollen. Später eingehende Offerten bleiben unberücksichtigt. Die Pläne, Voranschläge und Bedingungen können auf dem Büreau des Unterzeichneten und auf der Station Friedberg eingesehen werden.
Frankfurt a. M. den 22. April 1869. Der Königliche Betriebs-Inspector Nahm.
Bekanntmachung.
1301 Die am 22. I. M. in dem Gräflichen Revier Bainhards abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erfte Fahrtag auf Donnerstag den 29. l. M. anbtraumt. Wickstadt den 23. April 1869. Gräfliche Oberförsterel Assenheim Schal las.
Holz⸗Versteigerung.
1293 Freitag den 7. Mai l. J., Morgens 10 Uhr, sollen in verschisdenen Otstricten des Cleeberger Gemeinde-⸗Markwaldes
156 Stück Nadelholz-Stämme von 1255 Cubikfuß, zum Bauen geeignet, 701 Stück Nadelholz-Gerüsthölzer zu Dachsparrn
geeignet, 3½ Klafter gemischtes Prügelholz, 2000 Stück verschledene Sorten Wellen versteigert werden. Ote Zusammenkunft ist um 9 Uhr in Weiperfelden. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be— kanntmachung ersucht.
Cleeberg den 24. April 1869. Vilehmann, Bürgermeister.
Lehrlings- Gesuch.
1296 In einem Frankfurter Handlungshause(Colontal— waaren- und Landesproducte en gros& en detail)(t ist für einen jungen Mann aus guter Familie eine Lehrlingsstelle fret geworden und wollen Bewerber bei der Exped. d. Bl. die Adresse erfragen und dahin ihre
Fah a l.
schriftlichen Offerten einsenden.
Bekanntmachung. 1306 Donnerstag den 29. l. M., Vormitiags 8 Uhr anfangend, sollen im Gemeindewald Nieder⸗Rosbach 80 Haufen Streulaub und 6 Haufen Haide meistbietend versteigert werden,
Die Zusammenkunft ist in der Waßdel am Steinbruch. Nieder⸗Rosbach am 26. April 1869. Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach Jo st. 1304 Bei Bindernagel& Schimpff in Fried⸗ berg ist vorräthig:
Unification oder Führer zur Umwechslung Oesterreichischer Obligationen ꝛc. ꝛc. Preis: 21 ke.
Zu vermiethen
1309 ein möblirtes Zimmer in der Burg. bet der Exped. d. Bl.
Auserlesene gelbe Kartoffeln 1307 mit blauen Augen, pr. Malter zu 1 fl. 45 kr.,
hat zu verkaufen Bruchenbrücken. Lehrer Maul.
Tüchtige Weißbinder
Näheres
1300 sucht J. Schmitt auf dem Haagk in Friedberg. 1261 Bei Landwirth F. Becker in Ginsheim,
Kreis Groß⸗Gerau, stehen
3 Original-Verner- Kaselochsen
zum Veikauf. Für den Sprung wird garantirt.
Schwarze seidene Halstücher,
381 sowie farbige Umknüpftücher und Foulards bei K. Friedrich, neben der Post.
Die als vorzüglich dekannte
* 55— 0 29 Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. ssets zu haben bei
Bindernagel 8 Schimpff.
*„Der Volksarzt“, Wochenschrift für Er ⸗ fahrungsheilkunde. Unter diesem Titel erscheint in Leipzig ein neues Blatt, von dem uns eine Probe— nummer vorliegt. Nach dieser auf die folgenden Nummern zu schließen, kann dies Blatt auf's Beste empfohlen werden. Die uns vorliegende Nummer enthält des Beletzrenden mehr, wir wollen indeß nur des einen Aussatzes erwähnen: „Die Hämorrhoiden und deren leichte Heilung“. In den nächsten Nummern werden Belehrungen versprochen über Heilung der Magen, Nerven- und Augenkrankheiten, der Bleichsucht, der Epilepsie und des Veitetanzes.— Der Preis für 13 Nummern(wöchentlich eine) ist nur 48 kr. und kann die Zeilschrift durch die Post und auch durch den Buchhandel bezogen werden.


