Ausgabe 
27.2.1869
 
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Hotel zu den drei Schwertern.

Auf vielseitiges Verlangen Mittwoch den 10. März

Großes Concert

à la Strauss,

ausgeführt von der Kapelle des k. preuß. 34. Füsilier-Regiments, unter

persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn A. Parlow.

Anfang präcis 7½ꝛ Uhr.

Preis der Karten: Einzelbillet 24 kr.. an der Kasse 30 kr. Familienkarte für

3 Personen 1 fl., für 4 Personen 1 fl. 12 fr. Familienbillets werden nur dis zum 9. März aus gegeben.

Zu zahlreichem Besuch ladet ein

590

H. J. Simon, Gastwirth»Zu den drei Schwertern.

dae Rauchen im Saale ist vor Beginn der zweiien Abtheilung des Programms nicht gestattet.

Streich-Sertett der Musik des hiesigen Jäger Bataillons Samstag den 27. Februar 1869, um 7 Übr anfangend, in der goldenen Reichskrone C. F. Walz.

Entrée à Person 6 kr.. 2 NN

Wahl-

wird heute und morgen in Zapf genommen bei

Adolf Eugel,

Brauerei zum deutschen Haus.

Fortschritts⸗Bier

638 von heute Abend an in der Brauerei zum steinernen Haus.

636 In den Volksblauern finden wir folgende merkwürdige Notiz:

Vergl. L. Häusser, Denkwürdigkeiten zur Geschichte der badischen Revolution. Seite 417.War doch vom übrigen Eigenthum gar nicht zu reden selbst das

0 Privatcabinet des Großherzogs vor dieserheiligen Scheu vor dem Eigenthum nicht sicher,

63⁵

622 Das eilte Gebräu

Heidelberg 1851. 8.

sondern die Repräsentanten der Bubend emokratie, beeilten sich schon am 18. und später auch H. B. Oppenheim, dasselbe zu erbrechen und mit ungeduldiger Neugierde nach Cabinetsgeheimnissen zu forschen. S. Untersuchungsakten. Seite 418.Ein würdiger Ausdruck dieser Regierungswirthschaft war dieCarlsruher Zeitung, di seit dem 15. Mai alsOrgan des Landesausschussee erschien. Redakteur war bis zu Anfang Juni der jüdische Literat H. B. Oppenheim rechter Repräsentant der Art von Demokratie, welche die schmutzige Grundfarbe der badischen Revolution bildete. (Oppenheim) ein Zögling und Mitarbeiter der Ruge'schen Reform, der über den Nationalitätsschnigschnack und dieNiederträchtigkeit der Deutschen ähnlich dachte, wie sein Meister, mußte die amtliche Lüge von einernationalen deutschen Bewegung in dem ossiziellen Organ verkünden. Vortrefflich paßte dazu freilich die Buhlerei um die französische Freundschaft, die sich nirgends so breit machte, als gerade in dem offiziellen Organ. 2 Daß das Blatt sich in den ungeheuersten Lüger gesiel,... hatte in solchen Zeiten weniger zu bedeuten; viel widerwärtiger war der Ton der Zeitung. Nicht mit jakobinischer Wildheit und Fanatismus ausgestattet, oder aufregend und exaltirt, sondern bübisch gemein und unwürdig war das Blatt. Fade Witzeleien, wie sie einem Berliner Eckensteher taugen mochten, bildeten den Grundcharakter. Wer die ganze unermeßliche Frivolität dieser Sorte von Revolutionsleuten begreifen will, wuß in dem offiziellen Organ selber nachlesen: mit wie viel innerem Ernst und mit wie viel wahrem Fanatismus diese Menschen ihre Sache in einem Augenblick trieben, wo ein verzweifelter Kampf mit dem gesammten deutschen Menarchiemus berorstand Also L. Häusser, das frühere National-Vereins⸗ M Nationalvereinlern den Oberhessen als Candidaten zugemutheten, früher gegen Preußen als Revolutionär aufgetretenen, jetzt als Bismarck'scher Schleppträger sich gerirenden Oppenheim! Ein Commentar ist hierzu überflüssig! Es ist wirklich erfreulich, daß man, wenn auch in der letzten Stunde, über diesen schönen Charakterkopf des Herrn Oppenheim aufgeklärt wird. Also das ist der Mann, welchen man uns zum Abgeordneten empfichle! Oder wollen die Herrn Fortschrittler den berühmken Geschichte schreiber Häusser ebenfalls als einen Reaenonären, der sich in Verdächtigungen gegen den H. B. Oppenheim gefalle, hinstellen? Es soll angenommen werden, daß die Anhänger des Berliners selbst den Mann nicht gekannt haken, aber zu gut dressirte Parteileute sind, um ihre Täuschung ein⸗ zugestehen. Allem Anscheine nach geben die

itglied, über den von den jetzigen

i. ebenOppenheimer selbst ihre Sache verloren, denn die national liberalen Blätter fangen bereits in gewohnter Weise über Behörden, Beamten und andere Persouen Ju schimpfen an, denen sie ihte Niedeclage Schuld geben zu müssen vermeinen. Möge ihre Furcht sich bestätigen, zund dem Herrn Onpenheim hier derselbe Durchfall zu Theil werden, dessen er sich glaubwürdigen Nachrichten zufolge, in den letzten Tagen in einem Wahl⸗ bezirk Posens zu erfreuen gehabt haben soll.

Jeltbieh-Markl

zu Offenbach a. M. 5, 5365 den 17. und 18. März, verbunden mit einer om 19. März stattsiavenden Vorloosung von Fett, Zucht⸗ und Milchvieh. Loose à 30 kr. sind in Friedberg zu baben bei F. A. Wagner im Ratbbaus.

2 Aerztlicher Verein. 628 Nächstien Dienstag 2. März Versammluug. Be⸗ sprechung über die Therapie der Gonorrhö'.

630 Schell fi sch, Lapper dau,

Schollen, g bene Aenne n!:!

Wahl-Versammiungen. 578 Samstag den 27. d., Nachmittags 2 Uhr, bel Wirth Engel in Ober⸗ Rosbach.

An demselben Tage, Abends Uhr, bei Wirth Schwertzer n Ober⸗Mörlen. Sonntag den 28. d, Nachmitags 3 Uhr, b Wir t9 Wagner in Nieder⸗Mockstadt.

An demselben Tage, Abends 6 Uhr, bei Dauern⸗ heim in Nieder⸗Florstadt.

Herr Abgeordneter Metz und andere angesehene Männer der nationalen Partei werden zugegen sein.

Hepskuchen!

60 iets frisch von der Mühle del Wilh. Fertsch.

600 fl.

595 Gemeinde Kapital liegen gegen genügende Sicher⸗

heit zum Ausleihen bereit.

Nieder⸗ Rosbach den 24. Februar 1869. Bullmann, Gemeinderechner.

Zur Fonntagsbetrachtang

für die Gelegenheitsdichter im Ober⸗ bessischen Anzeiger Nr 16 und 23: 597(I. Mose 8. 21.)

Und der Herr roch den lieblichen(2) Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinsort nicht mehr die Erde ver fluchen um der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

heute Abend bei

ti

Zu verkaufen.

527 Ein leichtes Wägelchen mit Sitz, zum ein- und zweispännig Fahren, and ein zweispänniger Ockonomie⸗ wagen, beide sebr aut. Ferner en leichtes gußeisernes Müblwerk für 2 Mahlgänge, nebst Beutelkasien und Vorkasten, noch wenig gebraucht.

Friedberg. A. Vorbach,

5 Müblenbesitzer. Stimmzettel 569 für Herrn Dr. H. B.

0 Opyenheim sind in der Kuhl'schen Buchdruckerei in Butzdach, bei Herrn

Buchbändler Seriba in Friedberg, kei Herten J. Birkenholz in Vilbel und bei Herrn P. Haber⸗ mann in Büdingen vorrälhig und bitten wir solche Inieressenten, welchen dergleichen ·och nicht zugegangen sein sollien, sich dorthin zu wenden.

Steinkohlen,

Dieblhof am Usathor billigst Eduard Ruths.

Kirchliche Anzeigen für Lriedberg. Evangtlische Gemeinde.

Sonntag den 28. Februar 1869. Pfarramts.voche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche

Vormittags: Herr Candidat Büttel. Nachmittags: HeretzPfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags Herx. Diakonus Meyer, Nachuifliags: Herr Candidat Wecker ling.

637 Lagerplatz im neuen bet

Auch der zur Retlung dessen, was noch zu retten ist, zu guter letzt, wie der Samiel im

Freischütz, herbeigerufene große Meister Metz, wird nicht mehr helfen können!

(Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 9 und eine Beilage.)

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Veraniw. Red.: Hermann Schunpff. Druck und Verlag von Binder nagel er Schimpf.

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