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den Ankauf dieser Bahn von Seiten der belgischen Regierung, indem sie sich sonst zu Schuldklagen berechtigt halten. ö 1e
Spanien. Die republikanische Partei gibt wieder ein Lebenszeichen von sich, indem sie eine Ansprache an das spanische Volk erlassen hat, in welcher sie die Idee der Republik, sowie die sitt⸗ liche und materielle Macht der Partei betont, gegen das Verfahren der Regierung Einspruch thut und ihre Gesinnungsgenossen aufruft, den Muth nicht sinken zu lassen.
— Die jüngsten Nachrichten aus Cuba lassen für die Besiegung der Insurrektion nur noch wenig Hoffnung. Die radicale Presse spricht offen ihre Ansicht dahin aus, daß die Insel nicht mehr zu retten sei. Die offiziösen Blätter bieten dagegen alle Rhetorik auf, die sinkenden Hoffnun— gen der Bevölkerung zu beleben.
Madrid. In der Sitzung der Cortes vom 22. d. erklärte Rivero dieselben als definitiv con- stituirt. Serrano appellirt an die Versöhnlichkeit und fordert die Deputirten auf, die Arbeiten der constituirenden Cortes rasch zu Ende zu führen, weil Gefahren drohen könnten.(Groher Beifall.) Prim erklärt sich mit Serrano einverstanden, in— dem er gleichzeitig gegen das Gerücht protestirt, daß er die abgesetzte Dynastie restauriren oder irgend einen andern Fürsten zum Beherrscher Spaniens machen wolle, indem er die Deputirten auffordert, auf dem durch die Revolution ein— geschlagenen Wege muthig fortzuschreiten. Castellar bekämpft den Vorschlag, der provisorischen Regie⸗ rung den Dank der Cortes zu votiren und die— selbe mit der Bildung eines neuen Ministeriums zu beauftragen.
Türkei Konstantinopel. Alle türkischen Häfen sind für die griechische Flagge wieder geöff⸗ net worden. Die Maßregeln gegen die griechischen Unterthanen sind aufgehoben.
Griechenland. Athen. Der französische Gesandte erklärte den candiotischen Flüchtlingen, ie könnten mit einem Erlaubnißschein der fran⸗ jösischen Consuln, welche die Ueberfahrt bezahlen würden, nach Candia zurückkebren.— Der ame- tikanische Gesandte eröffnete der griechischen Re⸗ zierung, die Vereinigten Staaten wünschten auf⸗ ichtig die Erhaltung des Friedens zwischen
Griechenland und der Türkei und er sei beauftragt, zu diesem Zwecke den beiden Parteien seien offi⸗ ziellen Dienste zu leihen, ohne jedoch die Ver— einigten Staaten zu compromittiren.
Amerika. Washington. Der Senats- ausschuß für auswärtige Angelegenheiten berichtete in ablehnender Weise über den Vortrag wegen der Alabama-Angelegenheit, aber günstig über den Vertrag wegen San Juan.— Das zweite atlantische Kabel hat seine Arbeit wieder auf— genommen.
Frankfurt. Die Landwirthe der näheren und ferneren Umgebung von Frankfurt haben die Errichtung von Zuckerfabriken in hiesiger Gegend erneut in Angriff genommen und wird dieser Gegenstand auf der am 1. Mälz vier im Hotel Drexel stattfindenden Monatsver⸗ sammlung des landwirthschaftlichen Clubs zur Behandlung und Beschlußfassung gelangen. Gleichzeitig werden die Landwirihe sich mit der Frage ber Einführung des Ver kaufs von Schlachtviey nach lebendem Gewichte beschäftigen und Mittheilung über die bevorstehende Brenusteuer-Resorm erhalten.
Offenbach. Wie sehr der Wucher von Seiten einer gewissen Sorte von Geldleuten und Blutsaugern in einer bedenklichen Weise zunimmt und namentlich die arbeitende Klasse einer Fabrikstadt wie unser Offenbach bebroht, das möge durch einige Beispiele hier bewiesen werden: Ein verarmter Bäcker hat von einem solchen Spekulanten hier zweihundert Gulden gegen Pfänder geliehen und muß ihm für jeden Gulden 6 kr. per Woche und außerdem 6 Laib⸗Brode Tribut entrichten.— Eine arme Frau lieh hinter dem Rücken ihres Mannes 1 Thaler und zahlt schon mehrere Wochen 9 kr. Zinsen.— Arbeiter, welche Kleiderstoffe auf Credit nehmen und ratenweise abzahlen, be⸗ kommen häufig das Doppelte ja Dreifache des reellen Werthes der Waaren berechnet.— Eine arme Wöchnerin mußte Vett⸗ stoffe kim Werth zu 9 bis 10 kr. per Elle) zu 33 kr per Elle annehmen.— Wir könnten derartige haarsträubende Prellereien noch zu Hunderten anführen.— Wechselmak⸗ ler discontiten bedrängten kleinen Geschäftsleuten ihre Wechsel oft mit 30—40 Procent, machen ohne jedes Risico ein brillantes Geschäft und finden schamlose Ab— nehmer genug 3
Darmstadt. Der Rechenschaftsbericht des hiesigen Vorschußvereins documentürt wiederum die segensreiche Entwickelung dieses Vereins, der am Schluß des Jahres 241 Mitglieder mit 15,451 fl. eingezahlter Stamman⸗ theile zählte. Vorschüsse wurden 489 im Gesammibetrag von 106,240 fl. gegeben und ein Reingewinn von 926 fl. erzielt, der die Vertheilung von 4 pCt. Dividende und Dotation des Reservefonds mit 232 fl. gestattet. 5
In Cleeberg(Amt Usingen) lebt eine israelitische Wiliwe, Lea Julius, welche erwiesener Maßen über 100 Jahre alt ist. Ihr Mann und ihre Kinder sind längst
verstorben und ihre Enkel und Urenkel sind in alle Welt zerstreut. So lebt sie nun in bitterer Armuth, aber nichts vermag die Heiterkeit ihres Wesens zu stören. Der Fürst von Braunfels übersandte ihr neulich ein Geschenk. Men⸗ scheufreunde, welche diesem schönen Beispiel folgen wollen, belieben ihre Gaben an Herrn Pfarrer Weigand zu Clee— berg einzusenden.
Aus Niverpool wird gemeldet, daß die dort gegen⸗ wärtig weuende Mander'sche Menagerie vor einigen Tagen der Schauplatz einer Entsetzen erregenden Scene war. Als ber Thierbändiger Maccomo während der Vorstellung in einen Löwenkäsig trat, warf ihn unmittelbar darauf ein großmächtiger mähnenloser Löwe von hinten nieder und bearbeitete ihn mit seinen fürchterlichen Tatzen. Ein schrecklicher Kampf enlspann sich; mit einem Faustschlag gelang es schließlich Maccomo, den Löwen von sich heruntetzuwerfen. Er war im Begriff aufzuspringen, als ein zwetter Löwe auf ihn losging. Ein Schlag mit dem schwer mit Blei geladenen Petischenstiel brachte den neuen Angreifer sehr bald zur Raison, und einige Hiebe desselben Instruments auf den Kopf des ersten Löwen machten diesen besinnungslos. Trotz seines zerfleischten Rückens setzte der unerschrockene Thierbändiger die Vorstellung ruhig fort.
Verloosungen. Freiburger 15 Fr.⸗Loose. Serien⸗Ziehung am 15. Februar. Serie 319 507 627 652 1472 1585 1789 2213 2301 2337 2469 2498 3563 3964 4024 4415 4585 4663 4794 5212 5304 5823 35838 5964 6449 6646 6752 6765 7177 7318 7370 7812 7844 7955.
ür die nothleidenden Juden in Westrußland ist bei E. Ehrmann hier eingegangen: Von J. Haas in Bönstadt 1 fl. 45 kr.— Von Joseph Löwendhal daselbst 1 fl. 45 kr.— Von Feist Löwenthal daselbst 1 fl.— Von Levi Hofmann daselbst 1 fl.— Von A. W. 30 kr. — Aus der Sparkasse von J. H. E. 30 kr.
Bei der Expedition: Von G. A. Velte 30 kr.— Von Landrichter Reitz 1 fl.— Ungenannt 1 fl.— Von R. 1 fl.— Von E. Th. K. 1 fl.
Dank den edlen Gebern, fernere Beiträge nehmen ent⸗ gegen die Expedition dieses Blattes und das Comits.
ür die hülfsbedürstige Lamilie des verunglückten Friedrich Jung von Wisselsheim e gingen ferner bei uns ein: Von Dr. F. S. 1 fl.— Von G. A. Velte 30 kr.— Von Landrichter Reitz 1 fl — Von Schreinermeister Feiling 36 kr.— Von Gebr. Grödel 1 fl. 45 kr.— Von C. Th. K. 1 fl.— Von den Bediensteten des Postamts 4 fl.— Durch E. Ehrmann: Von E& Comp. 1 fl.— Von J. Haas in Bönstadt 18 kr.— Von A. W. 30 kr. Mit herzlichem Dank für die empfangenen Gaben sind
wir zur Entgegennahme weiterer Beiträge gerne bereit. Die Expedition.
Jaselochs⸗Versteigerung. 74 Mutwoch den 3. März d. J., Morgens 10 Uhr, oll ein der Gemeinde Weckes heim geböriger Fasel⸗ ichs öffentlich meistb tetend versteigert werden. Weckegbhelm am 22. Februar 1869. Großherzogliche Bücgermeisterel Weckesheim Bienne Holz ⸗Versteigerung. 62 Im Oemeindewald der Gemeinde Södel kommt olgendes Holz zur Verffeigerung: Donnerstag den 4. und Freitag den 5. März d. J., desmal Vormittags 9 Ubr anfangend: 28 Eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzbolzstämme von 15— 30“ Duüurchmesser und von 20—707 Länge, im Ganzen 4000 Eubiksuß haltend, 19 Eichen⸗Staͤmme mit 405 Cubikfuß, 1 Buchen⸗Stämme mit 500 Cubiksuß, 430 Nadelhelz⸗Stämme mit 7500 Cubikfuß, 36 Eichen⸗ODeichseln, 30 Buchen Langwteden. 5 „(Das Eichen ⸗ Bauholz wird am ersten Tage Vor⸗ mittags versteigert) Samsftag den 6. März, Vormittags 9 Uhr: 110 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 20„ Eichen Scheitholz, 75„ Nadcl-⸗Scheitholz, „ Buchen⸗Prügelholz,
2⁵„Eichen Prügelholz,
50„ Nadel⸗Prügelbolz,
60„ Buchen⸗Stockholz, 16„ Eichen⸗Stockholz, 30„ Nadel⸗Stockholz. 100 Wellen Buchen Ressholz, 1000 Eichen Retoholz, 2000 Nadel-Retsholz.
S del am 23. Februar 1869. eee eee Södel
2 e 0* 45 Pfropfreiser z von elrca 50 Sof ten des besien Tafel- und Ulrthschaft⸗Obsies in Aepfeln und Birnen, find hier vrfäuflich. Echzell im ßebruar.
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571 Montag den 1. Merz l. 3., Vormittags 10 Ubr, sollen in dem an der Landftraße gelegenen Gräff ichen Oeconomiehof zu Ulpbe versteigert werden: 1) 20 Fichten ⸗Stämme ven 5½—6½“ Durchm., 30- 40“ lang= 186 Cubikfuß. 2) 1517 Fichtenstangen von 1½— 5“ Durchmesser, 25-35“ lang= 2064 Cubikfuß, Das Ho'z eignet sich zu Balken, Sparren, Hopsen⸗ stangen und Latsen ꝛc. ic. Utphe den 22. Februar 1869. Die Gräfliche Forss⸗Verwaltung Henkel.
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Friedberg, 24. Februar. Waizen 11 fl. 30 tr., Korn 8 fl. 40 kr.; Gerste 8 fl.— kr. 3 Hafer 6 fl.— kr.
Frankfurt, 22. Februar. Waizen 11 fl. 45 kr.; Kor 9 fl. 40 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 kr.
Grünberg, 20. Februar. Waizen 11 fl. 26 kr.; Korn 0 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 44 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr.; Molter 8 fl.— kr.; Erbsen 10 fl. 5 k.; Wicken— fl. — kr.; Saameu 15 fl. 35 kr.; Kartosselr 2 fl. 2 kr.
Mainz, 19. Februar. Waizen 11 fl. 51 tr.; Koen 9 fl. 20 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 45 kr.; Kartosseln 1 fl. 48 tr.; Roggenstroh per 100 Gebund 24 fl.— kr.


