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Einwanderungs- Agenten fast aller amerikanischen Staaten, namentlich aber der früheren Sclaven⸗ staaten, angewandt wird, um deutsche Auswanderer in Masse dortbin zu führen. Die Gefahren, welche mit einer leeren Versprechungen trauenden Auswanderung verbunden, sind bekannt, können aber bei dem immer noch zunehmenden Strome der Auswanderung aus Deutschland nicht genug gewürdigt werden. Deßhalb ist auch angeordnet worden, daß, wenn ein Agent, welcher sich die Verleitung zur Auswanderung zum Geschäfte macht, irgendwo in Preußen thätig werden sollte, dies Bebufs Einreichung der Verhandlungen an die Staatsanwaltschaft zur Verfolgung auf Grund des§. 114 des Strafgesetzbuchs durch die Orts: behörde möglich festzustellen, weil in dem vorer⸗ wähnten Gesetze dergleichen gewerbsweise Verleitung zum Auswandern mit Gefängnißstrafe von 1 Monat bis zu 2 Jahren bedroht ist.
Bremen. Der König von Preußen ist am 15. d. dahier eingetroffen. Bei dem in dem Rathhause stattgehabten Diner erwiederte der
König auf den vom Bürgermeister Duckwitz aus- gebrachten Toast: Er danke für die ergreifenden Worte, welche ihn eitel machen könnten, wenn er sie nicht im Gefühle ihrer wahren Bedeutung auf— genommen hätte. Wenn durch die Fügung der Vorsebung durch ihn ein großes ungeahntes Werk zu Stande gekommen, so habe er es nicht allein, sondern mit Hülfe von Mitstreitern, seinen Bun- desgenossen, vollbracht. Es sei noch nicht Alles erfüllt, was die Sehnsucht der Lebenden wünsche, aber die spätere Genera ion werde die Früchte erndten und den Ausbau des Hauses sehen, wozu wir den Grund gelegt. Es sei nicht Jedem ein so großes Glück beschieden, wie ihm, eine so günstige Wendung in der Geschichte des Vater- landes herbeizuführen; namentlich seinem ver⸗ ewigten Bruder, der ganz dieselben Ideen getragen habe, sei dies nicht vergönnt gewesen, und auch ihm würde es nicht möglich gewesen sein, wenn ihm nicht(mit einer Handbewegung gegen den Grafen Bismarck, die dieser mit einer Verbeugung erwiderte) Gott so ausgezeichnete Rathgeber und Diener gegeben habe. Der König dankte hierauf mit freundlichen Worten für die Aufnahme, welche et in Bremen gefunden, und brachte ein Hoch auf die Stadt aus. Die Illumination verlief des Abends in schönster Weise.
— Die Einweihung des Marinehafens zu Heppens fand am 17. d. Mittags 1 Uhr in Gegenwart des Königs von Preußen, der Groß- herzöge von Oldenburg und Mecklenburg-Schwerin statt. Marine ⸗Minister v. Roon verlas den historischen Bericht. Der König richtete Dankes- worte an den Großherzog von Oldenburg und den Peinzen⸗Admiral Adalbert für deren Förderung des großen deutschen Werkes und umarmte den Prinzen. Hierauf wurde der Bau besichtigt. Später fand die Grundsteinlegung zur neuen Kirche statt.
Würtemberg. Stuttgart. Professor Hefele von Tübingen wurde einstimmig zum Bischof won Rottenburg gewählt.
Frankreich. Paris. Die Nachrichten aus dem Fort Bicetre, wo ungefähr 1100 Ge⸗ ssangene untergebracht worden sind, sind schauder— erregend. In jeder Casematte, es sind wahre Löcher, befinden sich 110 bis 115 Gefangene. Der Gestank ist dert furchtbar, da kaum frische Luft zudringen kann. In diesen Löchern befinden ssich nun die Gefangenen, einerlei, welcher Classe wer Gesellschast sie angehören. Sie wurden gerade micht schlecht behandelt, da der frühere Direktor des Schuldengefängnisses von Clichy, der ein ganz humaner Mann ist, die Oberleitung erhalten hat. Aber die Lage derer, welche nicht gewohnt sind, sich in den Depots der Pariser Polizei auf— zuhalten, ist schrecklich. Sie sind von der Außen— welt vollständig abgesperrt und kommen fast um im Schmutz. Einer derselben verlor bereits den Verstand und ist wüthend geworden; ein anderer, ein in Paris etablirter Kaufmann, ist gefährlich
erkrankt, und ein dritter, ein Herr de G..., der Sekretär der nordamerikanischen Ausstellungs—
Commisston war, ist geistesschwach geworden; er weint von Morgens bis Abends. Man begreift
es übrigens kaum, daß die Behörden, welche eine Masse Lokale zu ihrer Verfügung haben, alle anständigen und unanständigen Leute in ein und dieselben Löcher einzusperren wagten und nicht die geringste Rücksicht nahmen. Die Verhafteten, unter denen sich Advokaten, Kaufleute, ehemalige Offiziere u. dgl. befinden, sitzen theilweise seit sieben Tagen, ohne daß sie verhört worden wären. Erst am 13. d. begannen vier Untersuchungsrichter die Verhöre, und wurden an diesem Tage 60 Personen freigelassen.
— Der Kaiser und später der kaiserliche Prinz statteten dem Vicekönig von Aegypten im Elysee Besuche ab. Als dann der Kaiser mit der Kaiserin in das Boulogner Gehölz fuhr, wurden JJ. Majestäten wiederum in der Rue de Rivoli mit demonstrativen Zurufen begrüßt.
— Von den bei den Tumulten der vorigen Woche Verhafteten waren bis zum Montag und Dienstag 483 in Freiheit gesetzt. Die Unter⸗ suchungsrichter arbeiteten unausgesetzt. Es ist, wie die„Patrié“ versichert, wahrscheinlich, daß nicht gegen mehr als 200 Individuen gerichtliche Ver— solgungen statthaben werden. Auch sind mehrere der verhafteten Journalisten, die nach Mazas ge— bracht wurden, in Freiheit gesetzt worden. Die Regierung wird allem Anschein nach keinen Anlaß haben, sich zum Ergebnisse der Untersuchung Glück zu wünschen. Wie es heißt, will die Opposition auf die Einleitung einer durch eine Parlaments- Commission zu fuhrenden Untersuchung dringen. Die Zusammensetzung der Acteure bei den Pariser Zusammenrottungen ist eine derartige, daß die Polizei wirklich der Erste sein sollte, im Interesse ihres Leumundes eine solche Untersuchung zu for— dern. Es stellt sich allmälig heraus, wie blind die Polizei bei ihren Verhaftungen vorgegangen ist, denn es wurde eine ganze Reihe von bekannten Persönlichkeiten festgenommen, welche sich zufällig oder aus Neugierde in der Nähe der Tumulte befanden.
— Das„Offizielle Journal“ meldet, daß in der Nähe der Minen von St. Etienne ein Zu— sammenstoß zwischen Truppen und Arbeitern statt— gesunden habe. Ein Hauptmann mit drei Com- pagnien Soldaten begegnete einem Trupp Bergleuten, welche am Morgen versucht hatten, die Fortsetzung der Arbeiten zu verbindern und machte sie zu Gefangenen. Beim Einzug in St. Etienne wur- den die Truppen von der Menge, welche die Ge— fangenen befreien wollten, mit Steinen geworfen und Pistolen auf sie abgefeuert. Die Angreifer wurden indeß in die Flucht geschlagen und 33 Gefangene nach dem Gefängniß abgeführt. Sechs bis sieben der Meuterer sind todt, mehrere Sol— daten verwundet.
Großbritannien. London. Mit der neuesten afrikanischen Post aus Capstadt vom 4. Mai sind zwei Pakete Diamanten eingetroffen, darunter einer von 83 Karat welcher für 30,000 Pf. St. versichert war.
Spanien. Madrid. schlossen die Regeutschaft Serrano's mit gegen 45 Stimmen.
Amerika. Die„Newyorker Times“ sagt: Der amerikanische Gesandte in London, Motley, sei angewiesen, der englischen Regierung, falls dieselbe die Alabamafrage wieder eröffne, die Mittheilung zu machen, die Union, als Regierung, verlange keinen Schadenersatz dafür, daß England den Süden anerkannt habe.
Die Cortes be- 193
Darmstadt. Die vom 3. bis 6. Juli dahier statl⸗ habende Maschinen- Ausstellung wird großartige Dimen⸗ flonen annehmen und ist es namentlich das landwirth⸗ schaftliche Maschinenwesen, welches auf das Umfangreichste vertreten sein wird. Alle zweckmäßigen Maschinen und Geräthe, die sich bei der Landwiuthschaft, sei es beim Kleinbesitz oder beim Großbesitz als nutzbringend erwiesen haben, werden vorhanden seim und ersttecken sich die bis jetzt eingelaufenen Anmeldungen auf folgende, als: Alle Arten und Geräthe zur Bearbeitung des Bodens, Geräthe und Maschinen zur Saat, Maschinen zur Ernte, wie Mähemaschinen, Heuwender und Pferderechen; Dresch— maschinen in den verschiedensten Größen und Constructionen, wie Handdreschmaschinen, schmale und breite Göpeldresch maschinen, große und kleine Dampfdreschmaschinen, alle Arten von Futterzubereitungsmaschinen, wie Schrotmühlen, Quetschwalzen, Rübenzerkleinerer und Häckselmaschinen; wumpen, Pumpwerke und durch Dampf bewegte Wasser hebmaschinen, Gartenspritzen und Zeuerspritzen, Motoren
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D. D.
der verschiedensten Art; außerdem die dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik entsprechenden Einrichtungen, Apparate und Maschinen zur Beanntweinbereitung, wie auch ein Branntwein Controlapparat und ebenso die voll— kommenste Einrichtung und Hülfsmaschinen zur Bier— brauerei. Es sind dies meist Gegenstände, wofär sich der Landwirth, der Techniker interessirt, nichtsdestoweniger dürfen die Landwirthinnen und überhaupt unsere Haus⸗ wirthinnen gleichfalls die Ausstellung besuchen, denn auch sie werden des Interessanten und Nützlichen Vieles finden, wie z. B. Nähmaschinen, Wringmaschinen, Waschmangen, Kochapparate, Kochherde, Fleischhackmaschinen, Wurstfüll⸗ maschinen, Bohnenschnitzer und Aepfelschäler, große und kleine Buttermaschinen ꝛc.
In Würzburg macht gegenwärtig ein Vorfall viel von sich reden, welcher im W. Anz. folgender Maßen er⸗ zäblt wird: Am 25. Mat begegneten bei der Parademusik im Horfgarten einem Studenten, welcher am 15. März J. J. einjährigfreiwillige Dienstzeit beendet halte und an diesem Tage in die Reserve übertrat, zwei Officiere des königl. 9. Infanterie-Regiments. Der Student, welcher beide vorübergehen ließ, ohne auf deren Anwesenheit weiter zu achten, wurde von dem Einen derselben, einem Hauptmanne mit den Worten zu Rede gestellt:„Erlauben Sie einmal einen Augenblick! Ich fordere Sie auf mir die Ehrenbezetgung zu erweisen, zu der Sie verpflichtet sind.“ Da der Student diesem Ansinnen nicht sofort nachkam, wiederholte der Hauptmann seine Aufforderung, welcher der Civilist auch dadurch entsprach, daß er die Hand au den Rand seiner Cerevismätze legte, eine Art des Erußes, welche bei den hiesigen Studenten üblich ist, wenn sie gerade diese Kopfbedeckung benutzen. Daraufhin entfernte sich der Hauptmann mit der Drohung:„Ich werde Sie dienstlich zu zwingen wissen, mir die schuldigen Honneurs zu erweisen.“ Diese Drohung, der Anfangs keine Bedeutung beigelegt wurde, realisicte sich, indem der Student am 28. Mai auf Ordre des königlichen Land- wehrbezirks-Commando's Schweinfurt wegen„Subordi⸗ nations- Verletzung“ durch den Profosen in achnägigen geschärften Strafstuben-Arrest abgeführt wurde. Eine vorgängige Vernehmung des Beschuldigten wurde gar nicht gepflogen. Dieses Verfahren wird um so ungerechtfertigter gefunden, als die bayerische Disciplinarordnung bestimmt, daß Reservisten nur vom Tage des Einrufs bis zum Tage der Beurlaubung oder Entlassung der militärischen Strafgewalt unterstellt sind. Der Würzburger Anzeiger meldet ferner, daß die Universität in der Person ihres Rectors Professor Dr. Edel die nöhigen Schritte gethan hat, um ein Mitglied der akademeschen Körperschaft vor weiterer Maßregelung zu schützen und seine Befreiung aus der Haft zu erwirken.
Aus Herrieden, 14. Juni, wird geschrieben:„In voriger Woche nahm dad euscopäische Luftmeer eine ab⸗ norme Lage ein. Die Luffwellenthäler mit den liefen Barometerständen und gemischter Witterung zogen in der Nichtung von Lappland nach dem mittelländischen Meere, während im Nordwesten ein Luftwellenberg mit hohem Barometerstand und heiterem Himmel fast stationär blieb. Doch ändert sich seit vorgestern diese Siiation in so ferne, als der Barometer im Nordwesten stark fällt und sich auch hier schlechtes Wetier einmischt. Ueberhaupt sind noch keine Aussichten auf dauernd schöne Tage vorhanden.“
In Preußen finden sich nach den bisherigen Re⸗ sultalen der Fleischbesichtigung Trichinen im Schweinefleisch am häufigsten in den Regierungsbezirken Gumbinnen, Steitin und in der Provinz Sachsen. In allen Fällen, wo Trichinen im Fleisch der geschlachteten Schweine auf⸗ gefunden wurden, war nachzuweisen, daß die Ställe, in welchen sie sich befunden hallen, von Ratten stark besucht waren, so daß letztere wohl als die Ursache der Trichinose der Schweine betrachtet werden können, zumal da die unter⸗ suchten Ratten aus Süllen trichinöser Schweine immer trichinös befunden wurden. Am meisten verbreitet scheinen die Trichinen zu sein in der Gegend, die sich von Magdeburg bis Braunschweig und von Stendal dis Halle erstreckt.
Schiffs nachrichten.
Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent.
Das Hamburger Postdampsschiff Cimbria Capt. Haack, welches am 2. Juni von Hamburg via Havre abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 20 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen.
Das Hamburg⸗Newyorker Post-Dampsschiff Allemannia, Capt. Bardua, am 1. d. von New⸗ Vork abgegangen, ist gestern Abend 7½ Uhr in Plymouth angekommen, und dat, nachdem es daselbst die Verein. Staalen-Post, sowie die für England beslimmten Passagiere gelandet; um 10 Uhr die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt Dasselbe überbringt: 198 Passagiere. 78 Brlessäcke. 700 Tons Ladung. 256 400 Doll. Contanten. 1
Das Hamburg New⸗Morker Post⸗Dampfschiff Teutonia, Capt. Barends, welches am 29 Mai von dler direct nach New⸗York abgegangen, ist am 12. d. wohlbehalten in New⸗ Bork angekommen.
Verloos ungen.
Ansbach, 15. Juni. Bei der heuzigen Gewinn⸗ ziehung des Ansbach-Gunzenhausener Eisen bahn An⸗ lehens sind auf die nachstehenden Serien- und Eewenn⸗ Rurnmern die beigesetzten G winne gefallen: Serie 2829 Nr. 25: 16,000 fl., S. 3844 Nr. 35: 2000 fl., S. 4833 Nr. 26: 500 fl., S. 586 Nr. 45, S. 927 Ne. 18, S. 1172 Nr. 34, S. 3523 Nr. 44, S. 3942 Nr. 8: je 00 fl., S. 712 Nr. 14, S. 712 Nr. 40., S. 927 Nr. 10, 1157 Nr. 10, S. 1157 Nr. 40, S. 1172 Nr. 42, 3017 Nr. 24, S. 3942 Nr. 15, S. 4308 Nr. 16 4308 Nr. 36: je 50 fl.
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