Auf den Oberhessischen Anzeiger kann man für die Monate Februar u. März bei den Poststellen mit 32 kr. abonniren. Die Nummern vom Januar können, soweit der Vorrath reicht, noch nachgeliefert werden.
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488 Sonntag den 21. Februar 1869
Streich- Concert,
ausgeführt von dem ganzen Musikcorps des 1. Jäger-Bataillons. Anfang 7 Uhr.— Entrée für Herren 12 kr., für Damen Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein
L. C. Trapp Nachfolger.
Reichstagswahl.
483 Auf den Wunsch vieler Wähler ist Herr Dr. H. B. Oppenheim in dieser Woche im hiesigen Wahlkreis anwesend und werden an folgenden Tagen Versammlungen stattfinden, zu welchen alle Wähler hiermit eingeladen sind.
Am 18. in Butzbach im Joutz'schen Gartensaale, Nachmittags 5 Uhr,
„ 19. in Münzenberg bei Herrn Jäger, Nachmittags 5 Uhr,
„ 20. in Vilbel in der Stadt Cassel, Abends 7 Uhr,
„ 21. in Friedberg in den drei Schwertern, Nachmittags 3 Uhr.
Die Wahlkomite's von Friedberg und Butzbach.
Schnell- Schön- Schreib- Unterricht.
485 Montog den 22. d. M. beginnt der dritte und letzte Cursus meines nur achtstündigen Unterrichts. Zahlreiche Proben Hiesiger, worin der Beweis geliefert ist, daß selbst die schlechteste Handschrift in eine schöͤne und geläufige voll⸗ ständig umgewandelt ist, sind in meiner Wohnung von 11—3 Uhr einzusehen. Das Honorar beträgt in großem Zirkel 5 fl., in kleinem 8 fl., allein 16 fl., in Schulen bei größerer Betheiligung 3 fl. à Person. Die geehrten Damen wollen sich zur Betheiligung bei Herrn Zinßer, Institutsvorsteher, melden. Sprechstunden nur Freitags u. Montags.
J. Wolff, Lehrer der Kalligraphie aus Frankfurt. Gasthaus zu den drei Schwertern.
Ex kl a rklärung. 495 In Nr. 19 des Oberhessischen Anzeigers befindet sich ein Inserat, in welchem gesagt ist, daß der Bürgermeister in Sch. durch Vorspiegelung falscher Thatsachen verleitet worden sei, den Wahlaufruf zu Gunsten des Herrn Dr. Oppenheim zu unterzeichnen, daß er aber, als er die Täuschung erfahren, seine Unterschrift zurückgezogen habe. Es kann sich hier nur um den Herrn Bürgermeister Heusel in Schwalheim handeln, der dem Unterzeichneten seine Unterschrift unter den gedachten Wahlaufruf gegeben hat, bezüglich welcher es sich in Wahr— heit folgendermaßen verhält:
Ich kam am 26. Januar gegen Abend, nachdem mir ein anderer Einwohner Schwalheims bereits seine Unterschrift zu dem erwähnten Aufruf gegeben, zu Herrn Bürgermeister Hensel in persönlichen Geschäften, wir sprachen dabei auch von der Wahl und forderte mir Herr Hensel den gedruckten Wahlaufruf ab, um ihn zu lesen. Nachdem derselbe dies gethan, er— liärte er mir, daß er solchen auch unterschreiben wolle. Ich machte Herrn Hensel Vor⸗ stellungen, daß er dies nicht thun solle, da es ihm in seiner Stellung als Bürgermeister Unannehmlichkeiten bereiten könne, und trotzdem ich ihm dies wiederholt verficherte, blieb er bei seinem Entschluß und unterschrieb. Nachdem er später seine Namensunterschrift widerrufen, habe ich ihn darüber zur Rede gestellt und erklärte er mir zu seiner Rechtfertigung, daß er durch einen Beamten zum Widerruf seiner Unterschrift genöthigt worden sei— f
Dies der einfache wahrheitsgetreue Sachverhalt, aus dem sich ergibt, daß der Juhalt des oben erwähnten Juserats von Anfang bis zu Ende vollig wahrheitswidrig und grundlos ist.
Zur Abwehr der Verunglimpfung der Partei, der ich angehöre und meiner Person, fordere ich daher den Einsender jenes Inserats auf, seinen Namen zu nennen und mir seine Mittheilungen zu erweisen, als sonst ich hiermit erklaren muß, daß er erbärmlich gelogen
und verläumdet habe. Heinrich Neuß von Dorheim.
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Emden den 8. Februar 1869.
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Grünberg, 13. Februar. Waizen 11 fl. 19 tr.; Korn 9 fl. Gtr.; Gerste 7 fl. 44 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen— fl.— kr.; Kartofsely 1 fl. 56 kr.
Mainz, 12. Februar. Waizen 11 fl. 42 kr.; Korn 9 fl. 15 kr. z Gerste fle:- ki Hafer 6 fl. 1 kr Kartoffeln 2 fl. 20 kr.; Roggenstroh per 100 Gebuns 25 fl.— tr.
Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernage!& Schimpff. 5
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