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in die Wagschale gefallen.— Dasselbe Blatt schreibt: Auf der Fahrt von Heidelberg nach Darmstadt sei jüngst ein Locomolivführer total betrunken gewesen. Der Zug ging vald äußerst rasch, bald so langsam, daß man glaubte, er werde jeden Augenblick stille stehen. Außer einer halben Stunde Verspätung, sei jedoch zum Glücke kein Unsall vorgekommen. 14 N Wien. Der Chef des Hauses Rothschild dahier, Anselm v. Roihschild, hat dem Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde 200,000 fl. zum Baue eines israelitischen Kranlenhauses, in welchem hundert Betten Raum finden sollen, angeboten. Es wird nur die Bedingung daran geknüpft, daß am Giebel des Hauses der Name des ver— storbenen Vaters, Salomon v. Rothschild, angebracht werde. Aus Lüttich wird ein abermals durch Petroleum herbeigeführte Unglücksfall gemeldet. Ein dortiger Ein⸗ wohner saß am veiflossenen Donnerstag Abends am Tische,
sein zweijähriges Söhnchen auf dem Schooße haltend. Da
in der auf dem Tische brennenden Petroleumlampe das Petroleum aufgebrannt war, zündete die Frau eine gewöbn— liche Lampe an, um die Petroleumlampe wieder zu füllen.
Dabei näherte sie sich mit dem Lichte zu sehr der gefähr- lichen Flüssigkeit, diese entzündete sich und explodirte. Das vrennende Petroleum ergoß sich über den unglücklichen Vater und das Kind, deren Kleider sofort vom Feuer ergriffen wurden. Beide trugen so erhebliche Brandwunden davon, daß man an deren Aufkommen zweifelt.— Ueber— all sollte seststehende Regel sein: Die Lampe bei Tag zu recht gemacht!
Falsche Thalerscheine.
Die„Gladbacher Zeitung meldet, daß ein falscher preußischer Einthalerschein, ziemlich täuschend nachgemacht angehalten wurde. Das Papier des Falsificats ist lappig, der Buntdruck auf der Vorderseite zeigt keine klafen Buch staben, sondern nur verschwommene Zeichen.
Eingesandt.
Herr J. Wolff, Lehrer der Kalligraphie aus Frankfurt, hat uns durch seine Resultate, die er hier erzielte, wirklich überrascht. Schon nach vierstündigem Unterrichte war die Handschrift seiner Schüler der Art verschönert, daß man
kaum glauben sollte, sie sei von Einem und Demselben geschrieben, wenn das Urtheil von glaubhaften Männern es uns nicht bestätigt hätte. Eine schöne Handschrift ist der beste Empfehlungsbrief und können wir darum Jebem, dem es auch nur im Mindesten um die Verbesserung seiner Schrift zu thun ist, rathen, die hier gebotene Gelegenheit bereitwilligst zu ergreifen.
Der Wetterauer Zweigverein der Gustav- Adolph-Stistung.
Die Ortsvereine des Wetterauer Zweigvereins der Gustav⸗Adolph-⸗Stiftung werden gebeten, die Beiträge für das Jahr 1868 sammeln und bis zum 15. März d. J. an den Rechner des Ver⸗ eins, Herrn Kaufmann Fertsch in Friedberg, gütigst einsenden zu wollen.
Friedberg den 21. Januar 1869.
Der Vorstand.
Vergebung von Bauarbeiten. 301 Die zur Herrichtung einer Wohnung im Schulhaus im Schullehrerseminar zu Friedberg erforderlichen Bauarbeiten, veranschlagt: K. Maurerarbeit, Arbeitslohn und Material 127 15 Steinhauerarbeit 21 48 Zimmerarbeit 163 31 Dachdeckerarbeit 20— Schreinctarbeit 222— Schlosserarbeit 164 43 Glaserarbeit 0 21 Weißbinderarbeit 422 39
sollen auf dem Submisfionswege an die Wenigstfordern— den vergeben werden.
Plan, Voranschlag und Bediagungen liegen von heute an auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle offen, woselbst auch dle Offerten mit der Aufschrift:
„Submission zur Uebernahme der... Arbeiten bei Herrichtung einer Wohnung im Schulhaus im Schul⸗ lehrerseminar zu Friedberg“ versehen, veisiegelt und frankirt bis spätestene Mittwoch den 10. Fedruar d. J., Vormittags 10 Uhr, eingereicht sein müssen.
Friedberg den 30. Januar 1869.
Großberzogliches Kretsbauamt Friedberg Re u
Bekanntmachung. Holzversteigerung im Domanlalwald Westerfeldscher⸗ wald der Oberförsterei Ober Rosbach.
298 Freitag den 12. Februar d. J werden tu dem oben bedachten Walddistricte an die Meistbietenden öffentlich versteigert: 1 Stecken Birken, 33 Stecken Eichen Schetdbolz, 31„ Birken⸗ und Eichen, 6½ Stecken Nadel⸗Prügelholz, ½ Stecken Buchen, 6¼ Stecken Elchen⸗, 1½ „ Nadel-Stockholz, Wellen Buchen-, 10946 Wellen Eichen- und Birken⸗„ 850 Wellen Nadel Reiserholz, 24 Stück 15 bis 30“ lange Eichenstammabschntitte, 555 Cubikfuß enthaltend,
475
6„ 25 bis 35“ lange Nadelholz Stämme, 63 Cubikfuß enthallend, 7„ Nadelbolz⸗Stangen,
und 8 Uhr Morgens wird in Ober-Rosbach— zum Fortgehen in den ½ Stunde entfernten Wald— ein Zeichen mit der Glocke geläutet. Erst wird das Brenn⸗ holz und nach dessen Beendigung das Bau-, Werk⸗ und Nutzholz ausgeboten.
Ober Rosbach den 30. Januar 1869.
Großherzogliche Oberförßerei Ober⸗Ros bach Bing mann
Bekanntmachung. 304 Freitag den 12. Februar d. J., Vormittags 11 Ubr, werden auf dem Büreau des unterzeichneten Rentamts
27 Malter Korn auf dem biefigen Speicher und
25 5 Hafer zu Stammheim lager ad öffentlich an den Meistbietenden gegen Baarzahlung ver⸗
slelgert. Friedberg den 20. Januar 1869. . Großherzogliches Rentamt Frtedberg Lindeck
Jagdverpachtun g 289 Die Ausübung der Jagd in der hiesigen Gemar— kung, auf 2628 Normalmorgen Feld und 691 Normal⸗ morgen Wald, soll Dienstag den 16. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, auf hiefigem Rathhause auf ander: weite sechs Jahre verpachtet werden. Wohnbach den 28. Januar 1869. Großherzogliche Bürgecmeisterei Wohnbach .
Jagdverpachtung. 207 Montag den 15. Februar l. J, Vormittags 11 Uhr, soll die Ausübung der Jagd im Distriet Pinterwald, der Gemeinde Wölfersheim zugehörig, bei Wirth Wühelm Heyer daselbst auf 3 Jahre verpachtet werden. Wöỹlsersheim den 30. Januar 1869. Großberzogliche Bürgermeisteret Woͤlfersheim Heyer.
36 Preisen
6 Herren⸗Hosen von fl. 1.— kr. an, „Westen„„— 42% an,
„Joppen„
1
5
ertige Berren-Kleider
in allen Sorten empfiehlt unter vollständiger Garantie zu den billigsten festen
C. Richter in Gelnhausen. Herren-Röcke von fl. 6.— an, „ Ueberzieher von fl. 11.— an,
„ 3. 48„ an, Elegante Anzuge von fl. 14.— an.
Kinder-Anzüge in allen Sorten. Bestellungen nach Maß werden ohne Erhöhung in kürzester Frist ausgeführt.
Auszug aus dem Handelsregister,
302 Laut heute vollzogenem Eintrag ift das Geschäft des Nathan Stern und Joseph Stern zu Stamm heim aufgegeben und diese Firma erloschen. Altenstadt den 28. Januar 1869. Großberzogliches Landgericht Allenstadt Dr. Stammler.
Bekanntmachung.
310 Rückständige Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt aus dem laufenden Unterrichtshalbjahr wollen innerhalb der nächsten 4 Wochen um so gewisser bei uns angemeldet werden, als andernfalls nicht auf unsere Mitwirkung zur Berichtigung derselben gerechnet werden kann. Friedberg, 1. Februar 1869 Großherzogliche Seminar-Dfrection
Steinberger.
Mobiliar- Versteigerung.
308 Donnerstag den 4. Februar d. J., Vormittags
9 Uhr, sollen in der Hoftaitbe des hiesigen Bürgers
Konrad Diehl 1. auf dem Marktplatze verschledene
Mobiltar⸗Gegenstände und zwar: Kommoden, Tische, Stüble, 1 Kleiderschrank, 1 Glas; schrank, 1 Ladentisch, 1 Waschtssch. Bettwerk, 1 Bücher gestell, eine Parihie rohe Wolle, eine Partbie neue Winterschuhe, eine Maskengarderobe, eine große Parthie neue Masken und sonstige Haushaltungs- gegenstände
öffentlich freiwillig gegen Barzahlung verftelgert werden. Friedberg am 1. Februar 1869.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg onen
Holz-Versteigerung. 299 Freitag den 5. Februar, Morgens 9 Uhr an fangend, soll in dem Pobl⸗Gönser Gemeindewald, Difiriet Oberbauwald, nachverzeichnetes Gehölz ver- fleigert werden:
44½ Stecken Kiefern-Scheltholz,
18755 1 Prügelbolz, 93„ U Stockholz, 4000 Stück Kiefern-Wellen, 222„ Kiefern Bau-, Werk- u. Nutzholzstämme bis zu 60“ Länge und bis zu 14“ Durchmesser, 3330 Cubikfuß baltend.
Bemerkt wird noch, daß des Vormittags das Brenn⸗ holz und Nachmittage das Bau-, Werk- u. Nutzholz zur Versteigerung kommt.
Die Zusammenkunft ist am Ebersgönser Weg im oberen Bauwald.
Pohl⸗Göns den 30. Januar 1869.
Großherzogliche Bürgermeisteret Pohl-Goͤns Schöpf f.
Bekanntmachung.
300 Nächsten Mittwoch den 3. k. M., Vormittags 11 Uhr, werven in der Wohnung des Heinrich Hart— mann II. dahier: 2 Kube, 1 Wagen, 1 Egge und 2 Pflüge meifbtetend versleigert. Nauheim den 30. Januar 1869. e ebalies Seeg Naub eim U 7
Der dienställeste Gerichts mann
Gebern ge x.
Die Spar- und Leihkasse zu Lich bett. 290 Der Vergleich der Gläubiger vom 18. März 1867 it nun obergerichtlich bestätigt worden. Auch ist von Großherzoglichem Ministertum des Innern der Beschluß der General-Versammlung genebmigt worden, daß ferner⸗ bin alle Gläubiger die Rechte der Mitglieder des Sparkasse⸗ Vereins haben.— Ich lade demgemäß alle Gläubiger der Spar- und Leitzkasse dadier hiermit ein, Montag den 1. März l. J., Morgens 10 Uhr, in dem Ratbbaussaale hiesiger Stadt zu erscheinen, zur Aus⸗ übung der Rechte der Vereinsmitglieder und zur Wahl einer neuen Berwallung. Ich demerke zugleich, daß alle Gegenstände oder Vorschläge, welche Vereins- mitglieder bei dieser Zusammenkunft zur Berathung ge⸗ bracht wünschen, nach den Statuten, vorher schriftlich mit Gründen belegt mir vorgelegt werden müssen, und zwar längstens bis zum 20. Februar. Gegenfalls können solche Gegenftände wit dem Aueschuß nicht beraiben, und auch der Versammlung zur Entscheidung nicht vorgelegt werden.
Einen übersichtlichen Bericht über den Vermögensstand der Kasse werde ich bei dieser Gelegenheit der Ver⸗ sammlung vorlegen
Lich den 25. Januar 1869.
Der Director der Spar- und Leihkasse Weder,
Für Unterleibsbruchleidende.
148 Ibre ausgezeichnete Bruchsalbe hat mich von meinem 235 jährigen SBruchleiden vollständig gebetlt. Da mein Bruder auch am gleichen Uedel leidet, so bitte ich um 6 Töpfe, halb von der gewöhnlichen Sorte, halb von der stärkern. Obschon wir von den ersten Aerzten um⸗ geben find, so baden wir noch Keinen gefunden, der einen Bruch so radikal zu heilen im Stande ift, wie Sie. Empfangen Sie dafür die herzlichste Danksagung. Paris den 7. Oktober 1867. Haff ter, patissier, von Weinfelden.
Diese durchaus unschädlich wirkende Bruchsalbe vou Gottl. Sturzenegger in Herisau(Schweiz) ist in Töpfen zu fl. 3. nebst Gebrauchsanweisung und Zeugnissen ächt zu bezieben, sowohl durch den Erfinder selbst als durch Herrn J. B. Lindt, Apotheker, Schnur⸗ gasse 58, in Frankfurt a. M.
152 Ein neuer, sehr schöͤn und sauber gearbeiteter
Schwarzischer Dampfapparat,
für dessen Güte mehrere Jahre vertragsmäßig garantirt wird, ist unter günstigen Bedingungen dillig zu verlausen, oder gegen eine alte Brennerel zu vertauschen. Näheres zu erfragen in der Exped. d. Bl..
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Die als vorzüglich bekannte
Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. stels zu haben bet Bindernagel& Schimpff.


