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ohne Ausnahme nur solche Inserate in
Nummer des Anzeigers Aufnahme finden können, welche Montags, 10 Uhr Vormittags bei
Mittwochs und Freitags bis längstens der Erpedition abgegeben worden sind. der Inserate ist die rechtzeitige die Post nicht möglich.
Wir machen das Publikum wiederholt darauf aufmerksam, daß
der nächsterscheinenden“ 8 ö 2
Bei späterer Annahme
Versendung der Blätter durch
Porlesungen im Saale des Hotel Trapp.
296 Donnerstag den 4. Februar.* 8 f Seminarlehrer Stamm: Au gustinus, der Lehrer der abendländischen Christenheit.
291 Wir haben uns davon überzeugt, daß nach der dritten Stunde bei Herrn Kalligraph Wolf unser Lehrling Schäfer sehr wesentliche Fortschritte im Schönschreiben gemacht hat. Wir können deßhalb den Unterricht des Herrn Wolf Jedermann empfeheln.
Trapp& Münch.
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Zur Reichstagswahl.
311 Daß in Wahl- und Partheikämpfen uͤber die Schnur gehauen wird, ist natürlich und muß mon mit in den Kauf nehmen, wenn mar jedoch durch absicht liche Unwahrheiten die Gegner herabzusetzen sucht, so ist das kein redliches und erlaubtes Mittel. Ein Inserat in diesem Blatt und eine Beilage zum Frankfurter Journal sind in diesen Fehler der Un- wahrheit verfallen. Auf der Versammlung in Altenstadt haben die Anhänger des Herrn Dr. Oppenheim keine Niederlage erlitten, nicht sie, sondern die Gegner haben durch Herunterrufen ihre moralische Niederlage und ihre Wuth über den Verlauf der Ver⸗ sammlung kund gegeben; nicht Herr Baist, sondern Herr Metz hat die Ruhe hergestellt und letzterer war es, der durch sein Abwehren den Bürgermeister von Rodenbach vom Hinaus- werfen rettete und Thätlichkeiten verhinderte. Der Eindruck der Altenstädter Versammlung kennzeichnet sich am besten dadurch, daß unmittelbar nach derselben die augesehensten Männer Altenstadts und der Umgegend den Wahlaufruf für Herrn Oppenheim unterzeichneten. Wenn die Beilage des„Frankfurter Journals“ von einer in Nauheim erlittenen Niederlage der Anhänger des Herrn Oppenheim spricht, so werden die zahlreichen Theilnehmer dieser Versammlung die Läͤcherlichkest einer solchen Behauptung empfinden und constatiren, welchen bedeutenden Eindruck die Ruhe, Gediegenheit und wahrhaft staatsmännische Sicherheit der Ausführungen des Herrn Dr. Oppenheim, gegenüber dem Hepp⸗Heppruf eines vikarirenden Beamten, der gar kein Oberhesse und Wähler ist und dem augenverdrehenden Gesalbader eines gewissen Herrn gefunden hat, der noch auf dem Standpunkt des seligen Bundestags steht. Da man an Herrn Dr. Oppenheim nichts aussetzen und die Ueberlegenheit desselben über seinen Gegner nicht leugnen kann, macht man ihm zum Vorwurf, er habe in Altenstadt die Kurhessen mit uns verwechselt, er kenne also unsere Verhältnisse nicht. Herr Dr. Oppen⸗ heim hat in Alteustadt gesagt: wir gehörten auch jenem großen hessischen Stamm an, dessen Theile so viel hätten leiden müssen u. s. w.; er hat uns also keineswegs mit Kurhessen ver⸗ wechselt, sondern nur die Zusammenhörigkeit des hessischen Stammes betont. Wenn die Gegner keine stichhaltigeren Einwendungen gegen ihn machen können, keine anständigere und bessere Mittel als Herunter⸗ und Hepp-Hepprufe zur Verfügung haben, wenn sie bei ihren Versaum— lungen die Gegner ausschliepen, um über Abwesende unwidersprochen herfallen zu können, so kennzeichnen sie ihre Sache selbst als eine verlorene. Der gesunde Sinn des Volkes mag
zwischen ihnen und den wirklichen Freunden des Volkes unterscheiden und wir sind überzeugt, daß es mit uns einen wirklichen Volks mann, einen Mann, der das volle Rüstzeng eines Abgeordneten hat, daß es Herrn Dr. Oppenheim wählen wird.
FFF APP ooo Schnell-Schün-Schreibunterricht a. Erwachsene.
305 Mittwoch den 3. d. M. beginnt ein zweiter CEursus fuͤr Damen und Herren besonders. Durch meinen nur achtstündigen Unterricht garantire jedem Schlecht- schreibenden, im Alter von 12— 60 Jahren, möge dessen Handschrift auch noch so mangelhaft und unleserlich sein, eine schöne und geläufige Handschrift, die bei nicht grober Selbstvernachlassigung für die Lebensdauer anhält. Proben und Beweise Hiesiger sind in meiner Wohnung von 11 bis 2 Uhr einzusehen. Das Honorar beträgt im
Zirkel von 10 Personen 5 fl. à Person, mit 5 Personen 8 fl., allein 16 fl., in Schulen mit Vielen 3 fl. Die geehrten Damen, die sich noch mit anschließen wollen, mögen sich Mittwoch, 2 Uhr Nachmittags, bei mir persönlich oder brieflich melden.
J. Wolff, Lehrer der Kalligraphie. Gasthaus zu den 3 Schwertern.
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Fortschrittsverein. 309 Mlttwoch den 3. d. M., Abends 8 Uhr, im
hinteren Zimmer des Herrn G. Philipp zum steiner⸗ nen Haus.
Erklärung.
313 Der in Nr. 12 des Oberhessischen Anzeigers abgedruckte Wahlaufruf zur Wahl eines Reichstags⸗ Abgeordneten ist ohne meine Zustimmung geschehen, weß⸗ balb ich meine Unterschrift hiermit zurückziehe. Schwalh eim am 1. Februar 1869. Der Großberzogliche Bürgermeister een 4
9 1 Brod! Erste Sorte 13 kr., Zweite Sorte 11 kr.
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Danksagung.
307 Allen Denen, welche unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter 9
geb. Ko ch,
unseren herzlichssen Dank. artedberg am 31, Januar 1869. Die trauernden Hinterbliebenen.
Kirchen buch sauszüge Evangelische Gemeinde. Getaufte:
24. Januar. Elisabeth, geb. am 8. Januar.
— Beerdigte:
25. Januar. Chriftian Keller, Gefreiter bei der Id. Compagnie des II. Großberzoglichen Infanterle-Regi⸗ mentes, gebürtig aus Babenhausen im Kreise Diedurg, 19 Jahre 3 Monate und 25 Tage alt, 4 den 24. Jas,
Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.
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Elisabethe Vattenfeld's Witwe,
Eine uneheliche Tochter Chrissine ö
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