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mag. Hierher gehört nicht in letzter Linie die mangelhafte Organisation des Feuerlöschwesens. Es fehlte bei dem erwähnlen Brande gewiß nicht an gutem Willen und an Bereilwilligkeit zu helfen, aber es fehlte, dies wird Jeder zugeben müssen, an een Ineinandergreifen, be⸗ sonders zum Herbeischaffen des zum Löschen Unentbehr⸗ lichsten, nämlich des Wassers.— Wir sahen Alle nach der Brandstätte eilen, aber auch beinahe Jedes mit leeren Händen, keinen Handwerker mit seinem eiwa nöthigen Handwerke zeug; keine Leitern, keine Seile, keine Feuer⸗ elmer, nur wenige Güter und Haushaltungseimer wurden zur Brandstätte gebracht, bis endlich Wagen mit gefüllten Wasserfässern ankamen. Sogar Feuerhaken und Feuer— leitern, zu deren Herbeischaffung, soviel uns bekannt ist, doch eine Anzahl Bürger verpflichtet ist, kamen erst, nach⸗ dem der Brand beinahe gedämpft war, abgesehen davon, daß uns andere Reltungsapparate gänzlich fehlen. Was soll es geben, wenn ein Brand unter gefährlicheren Um⸗ ständen ausbrechen sollte? Sind die hiesigen Verhältnisse auch nicht der Art, um nach dem Beispiele größerer Städte eine vollständig organisirte Feuerwehr ins Leben rufen zu können, so liegt doch das dringende Bebürfniß vor, daß wir für den Fall eines ausbrechenden Brandes wenigstens einigermaßen organisirt sind und die dringendsten Anordnungen zu einer geregelten Hülfeleistung geschaffen werden. Wir dürfen nicht in Zweifel ziehen, daß bei einem Brandunglüc nicht jeder Bürger gerne eine ihm angemessene Funktion übernehmen werde, so z. B. haben wir Schreiner und Tapezierer in genügender Zahl, um mit denselben eine Mannschaft zum Ausräumen bilden zu können, mit welcher dasselbe viel geregelter und mit größerer Umsicht von statten gehen würde, als wenn Alles blindlings zu⸗ greift und anstatt zu retten geradezu unverantworllich demolirt. Hierzu gehört eine Anzahl Bürger, welche be⸗ siimmt sind, die ausgeräumten Gegenstände entsprechend unterzubringen und zu bewachen; Bauhandwerker werden zum Löschen und anderweitigen Retten der Spritzen⸗ mannschaft zugetheilt, wieder eine Anzahl Bürger über⸗ nimmt die Anordnungen zum Herbeischaffen von Wasser und schließlich wird eine Anzahl geeigneter Persönlichkeiten mit polizeilicher Befugniß ausgestattet, um mit der Orts⸗ polizei die nöthige Orgnung zu handhaben, resp. diejenigen zur Arbeit anzuhalten, welche müßig dastehen, oder die⸗ sellben wenigstens da ferne zu halten, wo sie nur hindernd im Wege sind. Denken wir uns zu dieser, natürlich näher zu organisirenden Eintheilung noch die Anschaffung und gehörige Instandhaltung der nothwendigsten Lösch⸗ und Rettungs- Apparate, so glauben wir vorläufig ge⸗ nügend gerüstet zu sein. Die dadurch der Stadtkasse enispringenden Ausgaben werden gewiß von unserer Stadt⸗ behörde, so sparsam sie sonst auch sein mag, gerne ge⸗ opfert werden.— Möge diese Andeutung und das bei oben erwähntem Brande so sehr gefühlte Bedürfniß dazu beitragen, daß diese Sache nicht, wie so manches Andere, wieder einschläft. Deßhalb rufen wir allen Denen, die es angeht, nochmals zu: frisch an's Werk, ehe es zu spät ist. Darmstadt. Nach einer Mittheilung der„M. Ztg.“ ist der am Montag Abend 11½ Uhr von hier nach Heidelberg abgegangene Eisenbahnzug einer großen Gefahr glücklich entgangen. Zwischen Eberstadt und Bickenbach waren mehrere Eisenbahnschwellen quer über das Schienen⸗ eleise gelegt. Der Zug fuhr mit voller Wucht darauf, die Lokomotive sprang 2 Fuß hoch in die Höhe, entgleiste jedoch glücklicherweise nicht. Eine der Schwellen hatte sich unter die Lokomotive eingeklemmt und wurde noch 200 Klafter weit mitgeschleift, bis man den Zug zum Stehen brachte. Die bereits eingeleitete Untersuchung wird hoffent⸗ lich die Thäter bald zur verdienten Strafe bringen. Mainz. Ein friedlicher Bürger ging am Sonntag Abend von dem eine Viertelstunde von bier entfernten Gemeindepartikel Zahlbach ruhig seines Weges. Ohne
vorher eine Differenz mit irgend Jemanden gehabt zu haben, erhielt er plötzlich einen wuchtigen Säbelhieb von hinten her über den Kopf, der den Hut zum Theil durch⸗ drang und den Kopf noch erheblich genug traf, um an mehreren Stellen die Haut abzustreifen. Der Thäter ist entkommen, sein Festhalten hätte nach analogen Vorgängen auch kaum nennenswerthe Folgen gehabt. Es ist das freilich nicht der erste Fall des Gebrauchs der Waffe„aus eigenem Recht“.
Mainz. Der hier erscheinende„Israelit“ erzählt Folgendes unter der Rubrik Spanien: Noch bis vor wenigen Jahrzehnten haben in Spanien heimliche Juden gelebt, die sich öffentlich zum Christenihume bekannten; ein deutscher Glaubensgenosse, welcher unter Napoleon den spanischen Feldzug als Offizier mitgemacht hakte, erzählte uns einst folgende merkwürdige Geschichte:„Ich war“, erzählte er,„einst in einem Hause einquartiert, in welchem das Haupt der Familie todtkrank darniederlag. Während ich mein Abendessen zu mir nahm, erschien ein Geistlicher, um dem Kranken die letzte Oelung zu ver⸗ abreichen. Dieser aber stieß mit letzter Kraftanstrengung den Geistlichen zurück und rief:„Schema Israel!“ Da ließ der Geistliche das hochgehobene Kreuz zur Erde niederfallen und rief: Haschem Elohenu!“ Ich aber legte Messer und Gabel nieder, erhob mich und sprach mit lauter Stimme:„Haschem Echad!“ War das eine Er⸗ kennungsscene! Kranker und Geistlicher waren beide heim⸗ liche Juden, die in dem fremden Soldaten ihren Brudey erkannten! Der kranke Hausherr erholte sich wieder und lebte noch einige Tage; er hatte, als er dann starb, den Trost, daß Glaubensgenossen ihm die Augen zudrückten.“
Aus Aschaffenburg wird gemeldet, daß dort eine scheinbar wohlorganisirte Räuberbande mit größter Ver⸗ wegenheit ihr sauberes Handwerk treibt. Trotz eifriger Nachforschungen hat man nichts von den Gaunern ent— deckt, die in vergangener Woche während einer Nacht fünf verschiedene nicht unbedeutende Einbrüche verübt.
Aus Herrieden, 26. October, schreibt man der „Fränk. Zig.“: Der im nordöstlichen Europa befindliche Aequatorialstrom warf sich, gedrängt von einem vom sibirischen Kältepol kommenden Polarstrom, plötzlich mit sturmerzeugender Gewalt auf das Centrum unseres Erd— theiles, uns ein kleines Intermezzo von Regengüssen mit milder Temperatur bringend, wie überhaupt bei dem Schwanken der beiden Passate und den größeren Luftdruck— differenzen mehr unfreundliches und veränderliches Wetter zu erwarten sieht.
München. Der König von Bayern han der deulschen Schillerstistug ein Geldgeschenk von 500 fl. gemacht.
In Bremen fand am 24. Oct. eine Feier zu Ehren der deuischen Nordfahrt statt, wobei Professor Petermann anwesend war und nach Begrüßung durch den Bürger⸗ meister Duckwitz eine Ansprache hielt, die im Ganzen einen geringen Erfolg der Koldeweyi'schen Fahrt constatirte, aber sie als eine„nautische Kraftprobe“ bezeichnete und sehr nachdrücklich die Hoffnung auf eine größere Leistung dieser Alt in der Folgezeit aussprach.
Erfurt. In einer Verfügung vom 7. Oct. warnt die königliche Regierung in Erfurt die Volksschullehrer dringend 1) vor öfterem Besuche der Wirths⸗ und Bier⸗ häuser und 2) vor unnöthigem Aufwande.„Wir setzen, heißt es, ausdrücklich fest, daß für keinen Lehrer eine Un⸗ terstützung oder Gehaltsverbesserung beantragt werde, der öfters Wirthshäuser besucht oder einen überttiebenen Auf⸗ wand macht. Jeder Lehrer hat von dieser Verfügung Ab⸗ schrift zum Verordnungsbuche zu nehmen.“—(Wieviel⸗ mal ist„öfters“?
Aus der Schweiz lauten die Nachrichten über die aller Orten vorgenommenen Sammlungen für die Ueber⸗ schwemmten sehr erfreulich. Der König von Sachsen hat 300 Thlr. den Hülfsbedürftigen zur Verfügung gestellt.—
In Lörrach, Großherzogthum Baden, sind in Folge eines in der„Stimme von Wiesenthal“ erschienenen Aufrufes bis zum 71. October 1582 fl. gesteuert worden.— Det kantonale Hülfsverein in Zürich hatte bis zum 26. October 74,723 Fr. und die Kirchensteuer vom 25. d. 55,618 Fr. ertragen, zusammen 130,341 Fr. Bei dem Hülfscomite zu Winterthur sind bis zum 25. d. 38,479 Fr. einge⸗ gangen; in Genf 119,124 Fr.; in Chur 15,000 Fr. Der schwelzerische Aoyd zeichnete 1500, die Bank 1000 Fr., die Königin Mutter von Bayern 1000 Fr., der Groß⸗ herzog und die Großherzogin von Baden 3000 Fr. Das Haus J. A. Beck in Augsburg hat 3000 Fr. eingeschickt. Aus Stuttgart 4004 Fr.; aus Frankfurt a. M. 21,800 Fr.
„ Abschmelzen der Gletscher. Wie in den schweizerischen, so hat man auch in den österreichischen Alpen dieses Jahr eine auffallende Abschmelzung der unteren Enden der Gletscher beobachtet. Die Erforschung der österreichischen Hochgebirge ist wieder bedeutend vor—⸗ geschritten, besonders durch den wackeren Oberlieutenant Julius Bayer. Dieser König aller Bergsteiger hat im Sommer und Herbst d. J. in den Ortler- und Adamello⸗ Alpen nicht weniger als 93 Spitzen mit der durchschnitt⸗ lichen Höhe von 10,500 Fuß erstiegen, und zwar nicht als flüchtiger Dilettant, sondern als wissenschaftlicher Beobachter mit dem Meßtisch und Theodolith.
Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent.
Das Hamburger Postdampfschiff Holsatia, Capt. Ehlers, welches am 14. October von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 5 Stunden wohlbehalten in New⸗ York angekommen.
Das Bremer Posidampfschiff Hansa, Capt. Oterendorp, welches am 10. October von Bremen vis Southampton abging, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen.
Das Bremer Poftdampfschiff Bremen, Capt. Neynaber, welches am 15. October New⸗Pork verließ, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 78 Passagiere und 600 Tons Ladung.
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(Eingsdt.) Erwachsene, welche Englisch oder Franz. durch Selbsistud. erlernen od. sich darin vervollkommnen wollen, finden in dem briefl. Sprach⸗ und Sprech⸗Unterricht u. d. Methode Toussaint⸗Langenscheidt das anerkannt beste, in bereits 15 Aufl. bewährte(und ver⸗ hältnißmäßig billigste) Hilfsmittel. Bei den zahlteich vorhandenen, z. Th. von Druckfehlern und Irrthümern wimmelnden Nachahmungen möchte es im Interesse jedes Selbststud. liegen, bei d. Wahl des Lehrganges, dem er sich anvertrauen will, vorsichtig zu sein u. vor der Entscheidung Vergleiche anzustellen, event. den Beirath Sach⸗ verständiger einzuholen.— Brief 1 als Probe nebst Prospect ist in allen Buchhandl. vorrätbig.
Für die Wasserbeschädigten in der Schweiz sind uns ferner folgende Gaben zugekommen. von: Kreis“ ralh Dieffenbach 1 fl.— Ungenannt 1 fl.— Pfarrer Buchhold in Ossenheim 2 fl.— H. B. I fl. 10 kr.— Zusammen 5 fl. 10 kr.— In Summa bis jetzt einge⸗ gangen 28 fl. 17 kr. N Um Zuwendung weiterer Gaben bittet Die Expe dition.
jz:—— T———] ĩV—³—Wß;Vwwmͥͥ A——. 2659 Es scheint nachgerade, als ob von gewisser Seite alle sogenannten Geheimmittel zur Zielscheibe einer neidigen
Kritik geworden seien.— Alles wird von zu untersuchen, als Schwindel erklärt.
dieser Seite in denselben Tiegel geworfen und alles, ohne zu prüfen oder Die ehrbarsten, achtungswerthesten Persönlichkeiten, sowohl Aerzte als Laien,
welche in Anerkennung oder aus Dankbarkeit ihr Lob öffentlich aussprechen, werden als bestochene Söldlinge bezeich⸗
net,— kurz man scheut oft sich nicht, selbst das Gute zu verdammen — Genau dieses Schicksal widerfährt der vielberühmten Unterleibsbruchsalbe des Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kt. Appenzell, Schweiz,
Art und Weise umzuspringen.
und mit der Wahrheit guf eine empörende
ungeachtet diesem Erfinder Tausende von Zeugnissen
aus allen und jeden Ständen über deren vorzügliche Wirksamkeit zur Verfügung stehen.
Es ist freilig wahr, daß auf dem Gebiete derartiger Mittel das Empfehlenswerthe vom Geringen oft schwer zu unterscheiden ist.— Wir nehmen indeß keinen Anstand, deim so häufigen Vorkommen von Unterleibsbrüchen, die bekanntlich oft einen sehr schmerzvollen und gefährlichen Charakter annehmen, dieses vortreffliche, total unschäd⸗
liche Mittel allen Bruchleidenden wärmstens zu empfehlen.— Diese
Salbe kann in Töpfen zu 3 fl. Südd. sowohl
beim Erfinder direct als bei den bekannten Niederlagen bezogen werden.“
Bad Nauheim.
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Heinrich Diehl, Usagasse Nr. 354. 2663 Ein gefundener großer Schlüssel lann von dem Eigenthumer auf der Großherzoglichen Bürger⸗ melsterel Friedberg in Empfang genommen werden.
Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist zu haben:
Dau, Leben und Pflege
des menschlichen Körpers
in Wort und Bild. Unter Mitwirkung von Schulmännern für Schüler dargestellt
von Professor Dr. Bock. Preis: 18 kr.
Militärhandschuhe
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K. Friedrich, neben der Post.
Anzeige.
2654 Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß der Unterzeichnete dei guter Witterung den arkt zu Friedberg mit seinem Kappenlager besuchen wird und bereit ist Bestellungen anzunehmen.
Gießen den 30. October 1888.
Heinrich Franck, dof Kappenmacher.
Billiges Brod! I. Sorte 13½ kr. II. Sorte 11½ kr.
Löb Strauß
2649 bei
X 12⁊— Die neuen Verzeichnisse 2653 der Pferdebefizer, sowle Stammrollensormulare find vorräthig dei C. C. Weis,
gegenüber dem Hotel Trapp.
Verloren
2667 wurde vergangenen Frettag, den 23. d. Mts., zwischen Melbach und Friedberg ein Bafibogen. Der redliche Finder wolle denselben gegen eine gute Belohnung in der Expedition d. Bl. abgeben.


