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Hauptstadt wurden mehrere 1 von den berunterstürzenden Schiefern und Kaminen getödtet und eine große Anzahl gefährlich verwundet. Aus Liverpool lauten die Nachrichten sehr untröstlich; die Küste war mit gestrandetem Gut buchstäblich besäet und der Schaden zur See muß ein un— geheurer sein. Vorerst sind zwei Schiffbrüche zu melden, deren einer 23 Menschen das Leben kostete, während der andere mit einer solchen Plötzlichkeit hereinbrach, daß das Fahrzeug in einem Augen- blicke sank und alle Mannschaft an Bord in den Wellen begrub.
Italien. Florenz. Die italienische Re- gierung ist unablässig bemüht, das Aufhören der französischen Orcupation Roms zu erreichen. Sie erachtet dieselbe für durchaus ungerechtfertigt, nachdem das Protokoll bezüglich der päpstlichen Finanzen unterzeichnet worden ist.
Neapel. Der Vesuv fängt wieder an, sich bedrohlicher zu gebärden. Das dumpfe Dröhnen des Berges hat zahlreiche Auswürfe glühender Massen im Gefolge, mächtige Rauch- und Feuer- säulen steigen mit einer merkwürdigen Geschwin— digkeit empor und schleudern glühende Gesteine. Die Lava steigt oft bis an den Rand des Kegels, wo sie jedoch schnell wieder inne hält. So macht die gegenwärtige Eruption des Vesuvs, welche die 55. in den geschichtlichen Zeiten ist, alle Vorher⸗ sagungen und Theorien zu Schanden. Die gegen- wärtige Eruption ist eine von denjenigen, welche am längsten dauerten, die aber auch verhältniß— mäßig nur geringen Schaden anrichtet. Die furchtbarsten Ausbrüche seit der Zerstörung Pompeji's waren gewöhnlich von kurzer Dauer, wie z. B. die von 1840, welche nur 4 Tage gewährt hatte.
Amerika. Den vorliegenden Berichten zu- folge ist die Weizenernte bedeutend ergiebiger, die Baumwollernte dagegen um ein Viertel geringer als im vorigen Jahre.— Die Berichte über die
Viehseuche lauten nichts weniger denn günstig.
Dieselbe erstreckt sich gegenwärtig über die sämmt⸗ lichen westlichen Staaten, sowie über Newyork und Rhode Island. In Pittsburg sind 34 Waggons Hornvieh auf Anordnung der Behörden getödtet worden, und in Jersey und Communipaw, wo der Zutrieb für den Newporker Markt gelandet wird, hat die Sanitätsbehörde seit dem 1. August etwa 1000 Stück tödten lassen.
Frankfurt. Am 27 d. verstarb dahier in hohem Alter eine in weiten Kreisen bekannte und hochgeachtete Persönlichkeit, Herr Ka ver Schnyder von Wartensee. Der Verstorbene hat sich sowohl als Componist wie als theoretischer Schriftsteller auf dem Felde der mufikalischen Literatur einen weitverbreiteten und wohlverdienten Ruf erworben. Von ihm stammt z. B. die allbekannte Composition des Goethe'schen„Ueber allen Wipfeln ist Ruh“ her.
Frankfurt. Die Zahl der unserem Pferdemarkte zu⸗ geführten Pferde ist diesmal in Quantität nicht so ftark als sonst, dagegen ist die Qualität eine viel vorzüglichere als früher. Im Ganzen standen den 25. August Mittags 12 Uhr bei Begiun des Marktes 1136 Pferde zum Ver⸗ kauf; davon kamen auf den Roßmarkt und Goetheplatz 632.
m Ganzen wurde ziemlich viel gehandelt, namentlich * in ganz schweren und mittleren Arbeitspferden starke Nachfrage, wogegen in Reitpferden das Geschäft etwas flau war. Unter den geringen Pferden, wie sie auf den öffentlichen Plätzen ausgestellt sind, wurde tüchtig gemustert und wurden etwa 100 Verkäufe protokollirt, was an dieser Stelle sehr viel heißen will, da die daselbst seilhaltenden Händler sich nie gerne zum Besuche des Protokollbureaus bewegen lassen.
Darmstadt. Darmstädter Blätter bringen folgende Nachricht: Am Abend des 26. d. vergiftete sich die Tochter einer hiesigen achtbaren Bürgersfamilie. Dieselbe hatte Toilette gemacht, um sich in's Theater zu begeben, als ihr dies von ihrer Mutter untersagt wurde. Sie begab
sich in das benachbarte Zimmer, leerte ein Fläschchen Cyankali und stürzte wieder in höchster Aufregung in das Wohnzimmer, wo sie nach einigen Minuten tobt zusammen stürzte. Alle Wiederbelebungsversuche erwiesen sich als er— folglos. Man will wissen, der verzweifelte Entschluß sei einer durch eine unglückliche Herzensneigung hervorgerufenen Gemüthskrankheit zuzuschreiben. Die Unglückliche, die ein sehr gefälliges Aeußere hatte, zählte erst 18 Jahre.
Darmstadt. Mit der Legung der neuen Linien des norddeutschen Telegraphennetzes in unserem Lande ist jetzt begonnen. Dieselben sollen bis zum 1. October vollendet und dem Betrieb übergeben werden.
Baden⸗Baden. Vor einigen Tagen wurde einem hier seit Kurzem weilenden russischen Fürsten aus seiner Wohnung 200,000 fl. in Werthpapieren entwendet. Der Thäter ist entwischt.
„ Chemnitzer Creditscheint. Nach einer An- zeige des Direktoriums der Chemnitzer Stadtbank haben die Creditscheine 8 1 Thlr., zweite Emission, nur noch bis zum 20. Oct. I. J. Gültigkeit und werden solche bis dahin sowohl an der Bankcasse in Chemnitz, wie auch bei der Leipziger Bank spesenfrei umgetauscht.
O Geschichte des Großh. Hess. tpangel. Schullehrer- Seminars zu Friedberg während des erslen Halbjahrhunderks seines Pesteheus zur Leit stints 50 jährigen Jubiläums am 2. November 1867 und als Peitrag zur Geschichte des 401 40 Volksschulwesens dargtstellt von
arl Christoph Steinberger, Direkkor. Fried⸗ berg. Verlag von Bindernagel und Schimpff. Preis: fl. 1. 12 kr.
Fünfzig Jahre sind seit der Eröffnung des Friedberger Schullehrer⸗Seminars verflossen. Mit dem Eintritt in das zweite Palbjahrhundert hat dasselbe durch Einrichtung eines dreijährigen Seminarkursus zugleich eine Reorgani⸗ sation erfahren. Da erschien es denn geboten, einen Blick rückwärts in die Vergangenheit und vorwärts in die Zu⸗ kunft zu thun. Der Herr Verfasser hat diesen Blick gethan, und das Resuliat seiner Untersuchungen ist vorliegende „Geschichte“, die ursprünglich den Inhalt einer von ihm bei der 50jährigen Gedächtnißfeier des Seminars gehaltenen Rede bildete, und die er in gegenwärtiger Gestalt der Oeffentlichkeit übergibt, weil er, wie er in der Vorrede sagt, annehmen zu dürsen glaubt, daß dieselbe auch für weitere Kreise Interesse haben werde. Das mit ebenso viel Fleiß als Umsicht und Gewandtheit bearbeitete Werkchen rechtfertigt diese Annahme vollkommen. Mit den: Herzen betheiligte Leser wird dasselbe vor Allem an den älteren Lehrern des Landes haben. Sie finden darin das leuch— tende Bild jener Männer wieder, die nun schon längst im Grabe ruhen, deren Andenken sie aber noch warm im Herzen tragen, das Bild von Männern wie Kirchenrath Wagner, Seminardirektor Roth, Oberschulrath Hesse und Andere. Ihrem begeisterten Wirken für das hess. Volks⸗ schulwesen und speciell für die Gründung und Entwickelung des Friedberger Seminars war hier ein schönes Denkmal zu setzen Gelegenheit gegeben, und der Berfasser hätte dieser Aufgabe nicht befriedigender genügen können, als daß er durch mühsam aus umfangreichen Aktenstößen zu⸗ sammengesuchten und mit Geschick in seine Darstellung verwebten Auszügen aus von jenen Männern herrührenden Schriftstücken und mit Benutzung einer von Hesse 1823 erschienenen Broschüre über die junge Anstalt in Friedberg dem Leser die Möglichkeit gewährt, soweit als thunlich jene Männer selber aussprechen zu hören, wie sie über die Bildung der Lehrer des Volkes dachten und welchen Segen sie sich von der ihrer Obhut anvertrauten Bildungsanstalt für das Schulwesen des Landes und die Wohlfahrt des Volkes versprachen.
Kaum geringer können wir uns das Interesse denken, das die jüngere Generation unter den ehemaligen Seminar⸗ zöglingen an dem Buch nehmen wird, obwohl von mancher Seite vielleicht eine genauere Darstellung der späteren Seminarzeit und ein näheres Eingehen auf die Wirksamkeit von Männern gewünscht worden wäre, die neben ünd nach Hesse und Roth sich um das Gedeihen der Anstalt hoch verdient gemacht haben.(Siehe übrigens die Vorrede.) — Denn außerdem, daß hier zum ersten Male die Ge— schichte der Anstalt ihnen entgegentritt, der sie die Haupt⸗ grundlage ihrer geistigen Bildung verdanken— und die Geschichte des eigenen Vaterhauses läßt Niemanden gleich⸗ gültig— zeigt sich ihnen darin das Bild ihrer eigenen Entwickelung, nicht wie ihnen es allenfalls erschien, sondern wie es von Männern geschaut wurde, deren Blick durch
reiches Wissen und reife Erfahrung geschärft und durch Wohlwollen verklärt war. Und das ist lehrreich.
Aber wir vindiciren bieser Schrift noch einen anderen Nutzen. Unserer Zeit droht vielsach die pädagogische Ve⸗ geistserung abhanden zu kommen, und doch, was ist ber Lehrer, der Erzieher ohne Begeisterung für seinen Beruf! In vorliegender„Geschichte“ begegnen wir hellleuchtenben Beispielen glühender Begeisterung für Volksunterricht und Volkserziehung. Stoßen wir uns nicht etwa an der rationalistischen Zeitrichtung, in welcher jene Begeisterung wurzelte, untersuchen wir auch nicht, inwieweit dieselbe in ihren Hoffnungen allenfalls über die Gränze des Exreich— baren hinaus sich verstieg: erstarken und erwarmen wir vielmehr an jener reinen Kiebesflamme für Volkswohl durch Volksbildung. Wer geistige Ziele verfolgt, der bedarf eines Ideals, das er aufstrebend unverrückt im Auge behält, das Wesen des Ideals aber ist es, daß es unerreichbar bleibt.
Die Geschichte der Gründung und Weiterentwickelung der Schullehrer⸗Seminare ist so ziemlich die Geschichte der Volksschule, Beides steht in inniger Verbindung, und in der Geschichte der Gründung Eines Seminars spiegelt sich wiederum die ganze Zeitrichtung, der die gegenwärkige Volksschule ihre Entstehung verdankt. Darum hat der Verfasser recht, wenn er seine Arbeit einen Beitrag zur Geschichte des hessischen und im weiteren Sinne des ge⸗ sammten öffentlichen Schulwesens in Deutschland nenut, und alle diejenigen, die demselben nahe stehen und sich dafür interessiren, werden sich einer eingehenden Beachtung seiner Darstellungen nicht entschlagen können. Seine persön⸗ liche Stellung zur Volks- und Lehrerbildungsfrage hat der Verfasser unter Andern hauptsächlich in Beilage 1. (Autrittsrede bei seiner Uebernahme des Direktoriums) und Beilage 3.(Entwurf des zukünftigen auf 3 Jahres⸗ curse berechneten Lehrplans des Seminars) niedergelegt. Wir schließen diese wenigen Worte über eine Schrift, der wit im Interesse einer stets wachsenden gesunden Volks⸗ bildung recht viele aufmerksame Leser wünschen, mit dem so schön ausgesprochenen Wunsche des Herrn Vexfassers: „Möge denn am Ende des 2. Halbjahrhunderts dasselbe gesagt werden können, was an jenem Festtag der Anstalt (2. November 1867) im Rückblick auf ihre 50jährige Vergangenheit mit bestem Gewissen gesagt werden konnte: Das Seminar hat seine Schuldigkeit gethan!“
Schiffs nachrichten.
Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spes.⸗Agenl.
Das Hamburg⸗New⸗Yorker Posidampfschiff Hammonia, Capt. Meier, welches am 12. d. M. von hier und am 14. d. M. von Southampton abgegangen, ist nach einer schnellen Reise von 10 Tagen 2 Stunden am 24. d. M. 11 Uhr Adends wohlbehalten in New⸗York angekommen.
Das Amerikanische Dampfschiff Circassian Capt. Ellis trat am 22. August wiederum eine Reise nach New-York an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 476 Erwachsene, 141 Kinder und 34 Säuglinge an Bord.
Für die Abgebrannten in Laisa sind weiter folgende Gaben eingegangen: Aus der Ge⸗ meindekasse in Maibach 8 fl.; aus der Gemeindekasse in Nieder-Mörlen 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Bönstadt 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Ostheim 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Fauerbach b. F. 10 fl.; von W. R. in Friedberg 1 fl. 10 kr.; von Herrn Bürgermeister Reitz in Södel gesammelt 8 fl.; von Herrn Rentimeister Müller in Nieder- Florstadt 1 fl. 45 kr.; von Herrn Chelius und Heyl in Wickstadt 5 fl.; von Herrn Kreisveterinärarzt Born in Friedberg 1 fl.; von Herrn K. P. in Fried berg 1 fl.; von Ungenannt in Friedberg 2 fl.; von G. H. in Naubeim 30 kr.
Ich danke den Gebern freundlich und bin zur Annahme weiterer Geschenke bereit. Friedberg den 27. August 1868. Trapp, Regicrungsrath.
Lack zum Schwärzen der Schuitafeln. Der Diener vom physikalischen Cabinet des Herrn Prof. Dr. Busch zu Gießen, Formhals, stellt einen Lack zum Schwärzen der Schultafeln her, der in seiner Vorzüglichkeit alle mir bis jetzt bekannt gewordenen übertrifft. Die von Formhals vor unseren Augen abgelegte Probe hat uns zur Ueberzeugung von der Güte dieses Lacks geführt. Formhals ist also mit den vielen Schwindlern in dieser Sache nicht in eine Kategorie zu stellen, vielmehr auf's Beste zu empfehlen. Herr Rcallehrer Dr. Buchner zu Gießen hat ihm ein rühmliches Zeugniß über seine vor⸗ züglichen Leistungen im Schwärzen der Schultafeln bereits auch ausgestellt. J. W.
1956 Unterzeichnete zeigt biermit ergebenst an, daß sie sich dabter als Damenschneiderin etablirt hat, und bittet um geneigten Zuspruch.
Kathy Gräber, in der Burg Nr. 176.
An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden
321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeels empfohlen und tst Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen.
Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheter Doceles in Barnsdor (Hannover) verabfolgt.
Ein gesitteter Junge 2005 kann die Glaserprosession, mit oder ohne Lehr⸗ geld, erlernen. Näheres bei der Exped. d. Bl.
Meinen Garten
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A. Heck's Wittwe.
Agenten
1951 werden für eine bedeutende Lebensversicherungs Gesellschaft gegen hohe Provision zu engagtren gesucht.
Offerten bellebe man unter Chiffre L. Z, 280 der Exped. d. Bl. einzusenden.
2008 Jahre zu vermiethen.
2015 In ein bießiges Manufactur-Waaren-Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.
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