I. erhöht, richt. Die it Bestia · u Schalte 1 Sei und höchf u Gichener acht. Gan tn Ffarttt panftit, genannt 1
. guten g; den! gan den 1m laß, * Schaden, „
uttrball 1 der Shit der L. O
1 1 1 ꝛatbrtilt aan 3 1 elch 4 115 0
5 J 1 endet +
erscheinen. Ob und was an diesem Gerücht Wahres ist, wird sich in der Kürze zeigen; allzu große Hoffnungen wird man sich nicht machen dürfen.
— Wolff's Bureau will zuverlässigst erfahren haben, daß demnächst Armeebeurlaubungen ein- treten, welche, wie behauptet wird, durch vorherige Verhandlungen mit Oesterreich moͤtivirt sind. Die Angabe, daß mit Frankreich wegen eines gleich- artigen Schrittes verhandelt worden, entbehren der thatsächlichen Begründung.
— Die von dem Wolff'schen Telegraphen— büreau nach einem Börsenblatt verbreiteten Ent— waffnungsgerüchte werden von dem preußischen „Militärwochenblatt“ auf ein höchst bescheidenes Maß zurückgeführt. Ee sollen am 1. Mai einige unbedeutende Beurlaubungen stattfinden, welche nicht einmal auf den Finanzetat, geschweige denn auf die politische Lage den geringsten Einfluß haben werden. Die Kreuzzeitung bezeichnet denn auch in ihrer neuesten Nummer die Nachricht der Börsenzeitung kurzweg als„Humbug“, und wenn das Militärwochenblatt die Sache überhaupt einer Erwähnung würdigt, so geschieht dies wohl nur deßhalb, um die Verdienste der Militär verwaltung herauszustreichen, welche mit den bereits im Budget bewilligten Summen auskommen will.
— Der Reichstag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Präsident Simson zeigt mehrere Vor⸗ lagen an, welche in kürzester Frist zu erwarten seien, darunter diejenigen, welche die Aufhebung der Schuldhaft und die Maß⸗ und Gewichtsord⸗ nung betreffen.
Kassel. Durch eine Verfügung des Handels ⸗ ministers ist den Lehrern, welche der in Kassel bevorstehenden Lehrerversammlung beizuwohnen wünschen, auf den Staatseisenbahnen und den unter Verwaltung des Staats stehenden Bahnen gegen Vorzeigung von Legitimationskarten eine Fahrpreis Ermäßigung bewilligt, und zwar in der Art, daß sie nur für die Hinfahrt den tarif⸗ mäßigen Satz zu entrichten haben, die Rückfahrt aber unentgeltlich machen können.
— Der seit dem 13. März in Haft befind⸗ liche Redakteur Adam Trabert ist am 24. d. wieder in Freiheit gesetzt worden.
Bayern. München. Abgeordnetenkammer. Der Antrag auf Bewilligung der Mittel für den Bau einer zweiten Bahnlinie von Rosenheim nach München und das Projekt einer Bahn von Gemünden nach Schlüchtern betreffend, wurde am 25. d. genehmigt.
Baden. Karlsruhe. In Gemäßheit einer Entschließung des Großherzogs vom 21. April 1868 wird das Cadetten⸗Institut hier am 1. Rai d. J. bis auf Weiteres geschlossen.
— In Karlsruhe ist der preußische Land- wehroberst v. Blücher eingetroffen und wird der⸗ selbe die badische Landwehr errichten. In seiner Begleitung befindet sich der Adjutant v. Falken⸗ heim. Auch Subaltern⸗ und Unteroffiziere der preußischen Landwehr find in Karlsruhe eingetroffen.
Oesterreich. Wien. Auf Wunsch der Regierung fanden Klubberathungen wegen der getheilten Meinungen über das Wehrgesetz statt. Der Klub der Liberalen beschloß, das Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht sei mit einer Uebungs⸗ periode anzunehmen. Die Liniendienstzeit soll höchstens eine dreijährige sein, worauf die Land— wehrpflicht beginnt. Die Einheit der Armee ist aufrecht zu erhalten. Der Klub der Linken be— schloß: Das Wehrgesetz ist, unbeschadet des Re— krutenbewilligungsrechtes der Volksvertretung, auf die allgemeine Wehrpflicht zu basiren. Die Präsenz⸗ und Dienstzeit sollen möglichst furz sein.
— Laut der Freitagsnummer der Amtszeitung beauftragt ein kaiserliches Handschreiben den Justizminister, anläßlich der glücklichen Entbindung der Kaiserin Anträge in Betreff zu amnestirender Sträflinge zu machen.
— Julie v. Ebergenyi, angeklagt die Gräfin v. Chorinsky in Minchen vergiftet zu haben, wurde wegen dieses Verbrechens zu zwanzigjährigem schweren Kerker, einer Woche Einzelhaft jährlich, Adelsverlust und Ersatz der Prozeßkosten verurtheilt.
Italien. Florenz. Das Amtsblatt publizirt zwei Amnestic⸗Dekrete: 1) wegen Preß- vergehen und Uebertretungen der Polizeivorschriften über die Nationalgarde, über Jagd, Maß und Gewicht; 2) zu Gunsten der, der Desertion schuldigen Militärs, welche an den letzten Ereig— nissen im Gebiete theilgenommen, ferner der De— serteure von der Handelsmarine und der Con- seriptionspflichtigen, welche sich desselben Vergehens schuldig gemacht.
Rom. Es verlautet, daß in Auftrag und theilweise auf Kosten des Papstes eine wissen⸗ schaftliche Mission unter Leitung des Jesuitenpaters Secchi, des gelehrten Direktors der römischen Sternwarte, sich nach Indien begeben wird, um die am 18. August dort totale Sonnenfinsterniß zu beobachten.
Großbritannien. London. Eine Re⸗ gierungsdepesche aus Sydney in Australien meldet: Der Fenier O'Farrel schoß am 12. April auf den Prinzen Alfred und traf denselben in den Rücken. Der Thäter ist verhaftet und geständig. Die Kugel konnte herausgezogen werden und der Zustand des Prinzen ist nicht gefährlich.
— Der Herzog von Buckingham ist rach Osborne gereist, um der Königin die Nachricht von dem Attentat auf den Prinzen Alfred zu überbringen.
Amerika. Der Prozeß des Präsidenten geht ruhig vorwärts. Diejenigen, die nach euro⸗ päischen Begriffen vermuthen, daß die ganze Ge- sellschaft mit ihren Geschäften durch den Prozeß in das Stocken gerathen werde, weil das Ober⸗ haupt des Staates sich dabei in einer etwas zweifelhaften, ja unsicheren Lage befinde, müssen gestehen, daß der Prozeß gegen den Präsidenten Johnson durchaus nicht die Wirkungen auf Staat
und Gesellschaft hat, welche sie vorausgesetzt hat⸗ ien. Ueber den Ausgang des Prozesses macht man sich auch im großen Publikum wenig Sorge. Denn daß die Sache ruhig abgehen wird, daran zweifelt Niemand. Man wünscht und glaubt, daß Johnson beseitigt wird, weil er ein Störenfried ist, der den Frieden nicht zu halten verstanden hat, unb wenn er nicht seine constitutionellen Be⸗ fugnisse überschritten hat, so hat er doch einseitig ohne Rücksicht auf die anderen Faktoren zur Gel⸗ tung gebracht. Die Advokaten werden sich vor dem Senate noch eine Woche und vielleicht etwas darüber herumstreiten, ob er seine verfassungsmä⸗ ßigen Befugnisse überschritten oder nicht. In der großen Masse des Volkes ist man mit der Sache fertig. Wenn er sie nicht überschritten hat, sagt man sich, so hat er sie doch einseitig und zwar gegen den Geist der Verfassung gebraucht, d. h. gemißbraucht. Daß eine Executive aber ihre Be⸗ fugnisse so rücksichtslos bis auf das Aeußerste ausdehnt, ist eine Gefahr für die Freiheit, und deßhalb— so schließt man weiter— ist es noth⸗ wendig, Johnson zu verurtheilen und zu beseitigen.
Frankfurt. Am Freitag den 24. d. Abends kurz nach 5 Uhr legte sich ein Dragoner der hiesigen Garnison (derselbe ist von Geburt ein Nassauer) auf das Geleise der Main⸗Weser⸗Bahn bei dem ersten Uebergang an der Chaussee und ließ sich von dem daher brausenden Zuge über⸗ fahren. Die Verstümmelung des jungen Mannes, welche den augenblicklichen Tod zur Folge hatte, war schrecklich.
Darmstadt. Nicht geringes Aufsehen veranlaßte seiner Zeit der an der Kasse des Actuariats großh. Stadt⸗ gerichts verübte Diebstahl, während der Mittagsstunde ausgeführt, und zwar in demselben Locale, worin sich die Polizeiverwaltung befindet. Der That geständig, durch gewaltsame Oeffnung der Kasse sich beiläufig 130 fl. wider⸗ rechtlich angeeignet zu haben, erklärte fich heute vor den Schranken des Schwurgerichtes Actuariatsgehülfe Bicker le schuldig, ein bis dahin unbescholtener, mit guten Anlagen ausgestatteter Mann von 30 Jahren. Nicht etwa dringende Noth, sondern die leidige Spielsucht an öffentlichen Banken gab Veranlassung zu dem Verbrechen, das in Folge reu⸗ müthigen Geständnisses des Angeklagten, da viele er⸗ schwerende Umstände vorlagen, mit 2½ Jahren Zucht⸗ haus geahndet wurde. Ein früher eingereichtes Gesuch um Niederschlagung der Untersuchung war abschläglich beschieden worden.
Schwurgericht der Provinz Oberhessen. II. Quartal 1868. Urtheile:
Den 20. April wurden wegen ausgezeichneten Dieb⸗ stahls, beziehungsweise Begünstigung dieses Verbrechens verurtheilt: 1) Georg Herzberger aus Echzell in eine Zucht⸗ hausstrafe von 5 Jahren.— 2) Philipp Conrad Herz⸗ berger von da in eine Correctionshausstrafe von 6 Monaten. — 3) Den 21. April wurde Conrad Linker aus Wiera, Königl. Preuß. Justizamts Ziegenhain, wegen ausgezeich⸗ neten Diebstahls in eine geschärfte Correctionshausstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten verurtheilt.— 4) Den 22. April wurde Carl Erb aus Echzell wegen versuchter Nothzucht und Verletzung der Schamhaftigkeit in eine Correctionshausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten ver⸗ urtheilt.— 5) Den 23. April wurde Balthasar Bieran aus Lollar wegen Versuchs der Tödtung in eine Cor⸗ rectionshausstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten verfällt, dabei jedoch verordnet, daß 3 Monate unverschuldet er⸗ littene Untersuchungshaft an der Strafe in Abzug zu bringen seien.
Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ober Rosbach. 70 Dienstag den 30. d. Mis. werden im Schlage Nr. VIII. des Domanlalwaldes„Burgwald“ an die Melstbietenden öffentlich versteigert: 17625 Wellen Eichen⸗ und Birken⸗
1„ Nadelholz ·
6900 Gebund Ginstern⸗
Die Zusammenkunft und der Anfang der Ver⸗ Keigerung ift auf der Grenzschneise zwischen dem Ge⸗ meindewald Ockstadt, dem Steinkopf gegenüber.
Ober- Rosbach den 21. April 1868.
Großherzogliche Oberförfterei Ober Rosbach Bingmann.
500 fl.
1004 liegen in der Kirchenkasse zu Rockenberg zu 5% gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit. Rockenberg den 24. April 1868. Der Kirchenrechner Wild.
Neisholz,
Beachtensuerth! 102 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Beitnässen, sowie gegen Schwächezuftände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Spectalarzt Dr. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen(Schwelz).
Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda.
1003 Freitag den 8. n. M. sollen in dem oberhalb
Michelnau gelegenen Domantalwald⸗Distrikt
Eulobenkopf nachverzeichnete Holzsortimente, mit
Zahlungsfrist dis Martini 1 J., versteigert werden:
Scheitholz. 8 Stockholz. Reisholz t 2 e n.
Holzart: Buchen 218 70 67 2 Eichen 184½ 33 81 46
25 Stück Eichenklötze von 26— 40“ Durchmesser, 5—35“ Länge, mit= 2625 Cubikfuß, hierunter einige Stück, welche zu Keltertrögen verwendbar find; die übrigen Klötze find meist von guter Quantität.
8 Stück Buchen⸗ Klötze von 22— 34“ Durchmesser, 5—25“ Länge, mit 694 Cubikfuß, die sich theil⸗ welse zu Hackklötzern eignen,
22½ Stecken Eichen⸗Werk⸗ Scheitholz.
Die Zusammenkunft ist Vormittags prärts 9 Uhr in dem Holzschlag.
Nidda den 22. April 1868.
Großherzogliche Oberförsterel Nidda Georgi
961 Es wird
ein braver Junge gesucht, welcher die Bäckerei erlernen will, unter den besten Bedingungen. Näheres bei der Exped. d. Bl.
2915(Auszug aus einem Brieft.) Herrn F. W. Boeklus in Otterberg. Mainz den 5. Oktober 1887. „ Ich und meine Frau sind Ihnen ebenfalls sehr dankbar für Ihren„weißen Kränter⸗ Brust⸗Syrup“, denn unser lieber Sohn von 1½ Jahren hatte schon mindestens achtmal den Grupp⸗ vusten, d. h. furchtbaren Husten mit Heiser⸗ keit und festgesetzter Verschleimung, und Ihr „Kräuter⸗Brust⸗Syr up“ war jederzeit sein Retter Joseph Löw, Kaufmann. In Flaschen zu 24 kr., 35 kr. und 1 fl. 10 kr. ist dieser von vielen Aerzten empfohlene„Kränter⸗ Brust⸗Syrup“ allein zu haben in Friedberg bei Jean Huber, in Butzbach bei A. Gimbel, in Ridda bei Louis Stork.
Zu vermiethen
957 ift der obere oder untere Stock meines Hauses Heinrich Jordis, Schreinermeister.
Ein Stuhlwägelchen 1010 auf Federn, sowie ein Schlitten, deilde zum ein und zweispännig Fahren und in noch ganz gutem Zustande, find durch Vermittelung des Schmiedmeisters Hest zu Reichelsheim abzugshalber zu verkaufen.


