Ausgabe 
26.11.1868
 
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Wie die neueren Ereig⸗ nisse auf diese alten Machtverhältnisse nicht ohne Einfiuß bleiben werden, zeigen die jüngsten Er⸗ wägungen desOlobe, der bereits die Möglich- keit in's Auge saßt, Spanien werde über kurz oder lang Gibraltar zurückfordern. Obgleich das genannte Blatt eine Abtretung erst dann für

Malta und Gibraltar.

möglich hält, wenn Spanien stark genug sein wird, die Festung zu behaupten, so weiß es sich doch einstweilen über den in Aussicht stehenden Verlust zu trösten. Heutzutage sei Gibraltar ebenso wenig der Schlüssel zum Mittelmeer als die Citadelle von Dover der Schlüssel zum Canal. Es sei eine Lächerlichkeit die Straße von Gibral⸗ tar durch Geschütze gegen Dampfer sperren zu wollen; dazu sei sie zu breit. Der Hauptwerth der Festung liege in ihrer Lage als Flottenstation. Aber auch dieser sei für England nicht zu über- schätzen, da die Schiffe vor einem Weststurm nicht sonderlich geschützt wären, und der Hafen als Freihafen den Küstenbewohnern immer Gelegen- beit zum Schmuggel und damit endlose Veran- lassung zu Streitigkeiten zwischen englischen und spanischen Behörden biete.

DieMorning Post sagt, es sei ein Protokoll über die Alabamafrage unterzeichnet worden, wonach nur bei Stimmengleichheit der gemischten Commission die Entscheidung einem ausländischen Souverän zufallen soll.

Spanien. Das republikanische Comite hat nun auch sein Wahlmanifest veröffentlicht. Ebenso ist ein Manisest der Carlisten- Partei erschienen, dissen Sprache eine sehr zuversichtliche ist.

Ueber die Persönlichkeit Espartero's haben sich in die erglische und aus dieser auch in die deutsche Presse Irrthümer eingeschlichen, die offen bar von beeinflußten Federn herrühren. Die angebliche Rüstigkeit dieses Greises ist, gelinde gesagt, eine seltsame Uebertreibung. Espartero zum Könige erwählen, bieße soviel, als die ganze Frage auf ein paar Monate hinausschieben. Der arme Mann ist so schwach, daß er kaum die Reiß von Logrono nach Madrid würde machen können.

Madrid. Sicherem Vernehmen nach werden die Wähler auf den 15. Dezember zur Wahl der Cortes einberufen werden und letztere am 15. Januar ihre Sitzungen eröffnen.

Barcelona. Die Majorität der Barce⸗ loneser spricht sich für die Föderativrepublik und

gegen die Coalition der Progressisten und Unionisten aus. Italien Florenz. Als Beleg dafür,

daß es noch edle Uneigennützigkeit bei Staats- männern gibt, mag folgende Thatsache dienen: Marineminister Rittbotty hat, um der Marine aus ihrer heutigen Zerrüttung aufzuhelsen, mehrere der höchsten Offiziere in den Ruhestand versetzt; um aber nicht den Argwohn zu erregen, als wolle er Männer beseitigen, die seinem eigenen Vor- rücken im Wege ständen, begriff er sich selbst in

viel anders gehandelt als einst Persano, der, ehe er sein Portefeuille als Marineminister niederlegte, sich selbst zum Admiral ernannte.

Neapel. Die Eruption läßt nach. Am 21. d. wurde das umliegende Land mit Asche überstreut, und dadurch großer Schaden verursacht. Rußland. Petersburg. In Astrabad in Persien ist die Cholera ausgebrochen. Am 20. November steht die Eröffnung der Eisenbahn von Kursk nach Kiew bevor.

» Friedberg. Bei der Main⸗Weser⸗ Bahn ist die sog. Noth-Zugleine als Sicherbeitsmaßregel eingeführt worden. Die Nothleine wird, um den Bremsern die An⸗ zeige irgend eines Nothstandes oder Unglücksfalles(Achsen⸗ bruch, Entgleisung oder Zerreißung des Zuges ꝛc.) zu ermöglichen, mit der Locomotiv⸗Dampspfeife in Verbindung gebracht, um dem Locomotivführer anzuzeigen, daß er den Zug zum Stüillstiehen zu bringen hat. Die Einrichtung soll sich bei den preußischen Bahnen schon mehrfach be⸗ währt haben.

Frankfurt. In den hiesigen Localnachrichten liest man: Die hiesige Irrenanstalt wird leider in der letzten Zeit von Frankfurter Familien für ihre Angehörigen sehr stark in Anspruch genommen. Meistens sind es Männer, welche in den besten Jahren stehen und einer tiefen Schwermuth verfallen sind.

Offenbach. Unter die praktischen Artikel für die Haushaltung, welche der Erfindungsgeist in neuester Zeit geschafsen, gehört in erster Linie der Osenregulator von Bender und Teller in Offenbach. Dieser Apparat hat den Zweck, das Feuer so zu reguliren, daß der Osen immer eine gleichmäßige Wärme gibt. Dadurch wird nicht nur die so unangenehme und der Gesundheit schädliche Jähhitze vermieden, sondern es wird auch eine bedeutende Brenn⸗ materialersparniß erzielt. Durch den niedrigen Preis von 2 Thlr. 8 Sgr. ab Fabrik ist der Apparat im Bereich Allet und macht sich in kürzester Zeit bezahlt. Seine baupfächlichsten Vorzüge sind: er spart bedeutend an Brennstoff und macht den Aufenthalt in geheizten Zimmern angenehm und gesund. Die Anbringung desselben ist so einfach, daß sie jeder Schlosser besorgen kann.

In Guntershausen wurde dieser Tage bei dem Nangiren eines Güterzugs ein Wagenverschieber, der bei dem Nnkoppeln der Wagen unglücklicherweise in dem Geleise hängen blieb, überfahren und sofort getoͤdtet.

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, Ein Hundertjähriger. Daß man für etliche gehn oder zwanzig Jährchen jünger gelten möchte, als der unerbittliche Tausschein ausweist, kommt im Leben hundert⸗ mal vor; eine selinere Erscheinung aber dürfte es se in, daß die Offentlichkeit durch vorgeblich höberes Alter düpirt wird, wie diesOld⸗England in der letzten Zeit passirt ii. Im Spital zu Greenwich war ein Invalide lange Zeit der Löwe des Tages. Trotz seiner 100 Jahre und seines Stelzfußes war er rüstig und stark wie ein Jüng · ling, machle täglich die anstcengendsten Fußlouren und trank mit dem besten Appetit von der Welt ein bedeuten⸗ des Quantum Ale; selbst mit hübschen Dienstmädchen, denen er bei seinen täglichen Promenaden begegnete, wußte er sich noch auf dem freundschaftlichsten Fuß zu balten. Ein solches Wunder unversiegbarer Lebenskraft konnte nur in England möglich sein. Er war darum das Schooß⸗ kind von Hoch und Niedrig, ein Gegenstand gerechten Stolzes des herrlichen Englands. Mit Leckerbissen aller Art wurde er fast zu Tode gefüttert, von der Königin alljährlich auf Weihnachten zur Tafel gezogen und reich

gesucht, denen er allerliebste Erzählungen von seinen Heldenthaten anno 1789 und später zum Besten zu geben wußte. Aber, o Jammer! Der Humbug versteckt sich heuliges Tages selbst hinter die geheiligten Locken eines

die Maßregel mit. So hat er allerdings sehr

greisen Hauptes. Der Alte starb, und seine Papiere

wiesen nach, daß er in Wirklichkeit 67 Es war dem Schlaukopf gelungen, die Großvaters für sich auszunutzen.

abre alt war. apiere seines

0 Verlossung.

Freiburger 15. Fr.⸗Loose von 1861. Bei der am 6. b. statsgefundenen Ziehung wurden folgende höhere Gewinne gezogen: auf Serie 2563 Nr. 39 40,000 Fr., Serie 5289 Nr. 11 4000 Fr., Serie 4982 Nr. 16 1000 Fr., Serie 352 Nr. 6, Serie 4324 Nr. 20, Serie 4804 Nr. 36, Serie 5105 Nr. 25 und Serie 7287 Nr. 5 je 250 Fr., Serie 352 Nr. 29, Serie 1350 Nr. 30, Serie 1786 Nr. 1, Serie 1841 Nr. 11, Serie 3309 Nr. 7, Serie 4324 Nr. 12, Serie 4324 Nr. 26, Serie 4550 Nr. 5, Serie 5289 Nr. 20 und Serie 7158 Nr. 36 je 125 Fr. Die Zahlung erfolgt am 15. Februar k. J.

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Uoch ein Urtheil über den Lahrer Hinkenden Pottn. Berlin, 28. October 1868. 2879 Geehrter Herr! Mit großem Vergnützen habe ich von dem Inhalte des neuen Jahrganges(1869) Ihres illustrirten Familienkalenders Kenntniß genommen. Es ist Ihnen gelungen, eine Reihe von Aufsätzen darin zu vereinigen, welche ebenso mannigfaltig in Ton und Gegenstand, als allgemein verständlich sind. Meine Auffassung der politischen Dinge, zumal in Deutsch⸗ land, stimmt nicht überall mit der in dem Kalender zum Ausdruck gekommenen überein. Um so mehr glaube ich aber unbefangen zu urtheilen, wenn ich sage, daß die offene Sprache und die durchweg freimüthige und freisinnige Anffassung der Zeitereignisse die Theilnabhme des Volkes in hohem Maaße verdienen. Vor allen Dingen haben Sie da, wo es sich um die höchsten Dinge, um die allgemein gültigen Grundlagen des sittlichen Urtheils handelt, in wärmster Weise die sreiere Richtung des Denkens zur Geltung gebracht, und ich hoffe, daß maucher Leser, gleich mir, das kleine Buch mit Dank und Rührung schließen wird. Möge es daher einen immer größeren Leserkreis zu sich heranziehen! Mit vorzüglichfler Hochachtung Ihr ergebenster R. Vir ch o w.

Bitte.

Da wir beabsichtigen auch in diesem Jahre eine Christbescheerung für die Kinder, die die hiesige Kleinkinderschule besuchen, zu veranstalten, so bitten wir die Bewohner unserer Stadt, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der

beschenkt entlassen, als Naturwunder von Reisenden auf⸗

Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen.

Friedberg den 21. November 1868. Lina Baur. Emilie Trapp. Julie Sebastiany. Christiane Werner. Th. Dieffen bach. Wilh. Wickenhöfer.

Lieferungen für das Garnison-Lazareth Friedberg.

2866 Samfiag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Bureau des Garn'son⸗Lazareths dabier unter den daselbst zur Einsich! bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summisfion vergeben! 1) Die Lieferung des Petroleums, der Stearin- und Talglichter auf das erste Halbjabr 1869 und 2) die Lieferung des Ochsenfleisches auf das eiste Vierteljahr 1869. griedberg den 22. November 1868 Großberzogliche Garntson⸗Lazareih; Comm ission Stock, Hauptmann.

Hen ⸗Versteigerung. 2877 Oienstag den 30. d. M., Morgens 10 Ubr, sollen dei Wirth Georg Konrad Lindt circa 100 Cir. gemelnheitliches Heu öffentlich an den Meistdietenden versteigert werden. 5

Wedesbeim am 20. November 1868.

Großherzogliche Bürgermeisterel Wedlesheim ing er,

Eine Degenkoppel 2883 mit Goldborden, einen gut platiirten Degen und einen completen Uniformshut, sowie Regenmäntel, iupferne Kochtöpfe, ein schweres Bugelelsen mit zwet

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2867 Samßag den 28. November, Vormittags 10 Übe, soll die Lieferung des Brodbedürsnisses pro erftes Quartal 1869 für die Schwadrogen zu Butzbach auf dem Bureau der Garnisonverwalkung nach den daselbst zur Einficht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Summission vergeben werden.

Butzbach den 22. November 1868

Das Großherzogliche Stations- Commando daselbst

Freiherr v. d. Ho o p, Rilimeister und Schwadronschef.

Bekanntmachung, Holzversteigerung in den Domantalwaldungen der Ober⸗ sörsterei Ober⸗Rosbach betreffend.

2576 Mittwoch den 2. Dezember d. J. werden in den Diflricten Mainzerbecken und Kaßenstirn an die Meisibietenden öffentlich versteigert: 2 Stecken Nadel Prügelholz, * Nadel Stockbolz, 1388 Wellen Birken-, Eichen- 418 Nadelholz, 476 Gebund Ginstern um 8 ½ Uhr Morgens wird in Ober Rosbach, zum Fortgehen in die Mainzerbecken, ein Zeichen mit der Glocke geläutet. Ober⸗ Rosbach den 23. November 1868.

geringes Reiserholz,

Stählen hat zu verkaufen Mändle Garde.

Großherzogliche Oberforßterei Ober ⸗Nos bach Bin g mann

Holz-Versteigerung. 2878 Erbvertheilungsbhalber werden Wittwoch den 2. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, zu Wissels⸗ deim durch den Unterzeichneten cine halbe Mark und ein helbes Pferdstdeil Holz(Rockenderger⸗Markgolz) an den Meifibietenden verfßßseigert. Wisselsbeim am 23. November 1868. Großberzogliches Ortsgericht Wisselsdeim Hofmann. Holz- Versteigerung. 2882 Montag den 30. November 1868, werden im Stelinfurtyer Gemeindewald, Distriet Hainderg, 1750 Stück Kiefern Wellen offentlich meifibtetend versteigect. Steinfurtb den 23. Nodember 1868. Groß berzogliche Bürgermeisterei Steinfurt Schultdeis.

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