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über die Rede des Königs von Preußen in Ham- burg aus. Die„France“ sagt, die Worte Königs Wilhelm bewiesen, wie richtig die Kieler Rede durch das Tuileriencabinet beurtheilt worden sei.
— Eine Depesche aus San Sebastian meldet, daß die Königin abgereist sei, nachdem sie Nach- richten von Marschall Concha erhalten habe.— Die„Presse“ sagt, daß Schiffen der kaiserlichen Marine der Befehl ertheilt worden sei, sich bereit zu halten nach der spanischen Küste abzugehen, um erforderlichen Falls die Interessen der fran— zösischen Unterthanen zu wahren.
— Die„France“ sagt:„Ein Circulär Concha's drücke dte Zuversicht aus, die Insurrection zu unterdrücken.“ Der„Gaulois“ versichert, daß die Bewegung fortschreite. Cadix, Sevilla, Malaga, Carthagena, Ferrol und die ganze Küste zwischen Malaga und Carthagena hätten sich erhoben, in Sevilla bestünde eine provisorische Regierung, ganz Galizien stehe unter Waffen. Nach der „Patrie“ hätte Prim London nicht verlassen. Ob die Königin am 22. d. von San Sebastian nach Madrid abgereist, sei ungewiß. Die„Patrie“ versichert, daß die französische Regierung entschlossen sei, die strengste Neutralität gegenüber Spanien zu beobachten.
—„Patrie“,„Temps“ und andere Blätter cegistriren das Gerücht, daß die Königin Isabella auf französisches Gebiet übergetreten und in St. Jean⸗de⸗Luz, nach Andern in Bayonne eingetroffen sei.— Der Belagerungszustand in Madrid wird, wie der„Temps“ hört, in sehr laxer Weise gehandhabt. Man verkauft beinahe öffentlich eine satyrische Romanze des Hrn. Federico de la Vega, welche den Titel führt:„Testament Isabellens von Bourbon“.
— Es wird dem„Gaulois“ bestätigt, daß für Rechnung der Königin Isabella 38 Mill. Frs, in Paris und London und noch vor einigen Tagen 6 Kisten Juwelen und Silberzeug bei einem Herrn G. in Bayonne niedergelegt worden wären. Madrider Briefe vom 21. September Morgens an Pariser Bankiers berichten: Trotz Belagerungszustandes sind die öffentlichen Lokale die ganze Nacht offen, die Polizei ist nirgends zu sehen. Offiziere und Bürger fraternisiren in den Cafe's.
— Die„Gironde“ ist der Ansicht, daß, wenn die revolutionäre Bewegung in Spanien schnell zum Ziel gelangt und ihren militärischen Charakter beibehält, man die Proklamirung einer constitu⸗ tionellen Charte mit der Herzogin von Montpensier erwarten muß; daß aber, wenn die Bewegung längere Zeit anhält und das Volk erst mithandelnd geworden ist, dasselbe leicht die Republik auf— zwingen könnte.
— Die„France“ und das„Paps“ vernehmen, daß der Marschall Concha in einer an die Ver- treter Spaniens im Auslande gerichteten Depesche die Versicherung ausgesprochen hätte, daß er den Aufstand bemeistern werde.
— Der römische Correspondent der„Pall⸗mall Gazette“ weiß„aus wohlunterrichteter Quelle“, daß die italienische Regierung in jüngster Zeit abermals einen Versuch der Aussöhnung mit dem römischen Hofe gemacht habe. Die Unterhand⸗ lungen seien erfolglos geblieben, da sie den Papst nur zu einer Wiederholung des„non possumus“ vermocht hätten.
— Der„Gaulois“ will wissen, daß auch in Sicilien eine Revolution, und zwar bourbonischen Charakters, ausgebrochen wäre und daß die Prokla⸗ mation Franz II. bei der dortigen Bevölkerung eine günstige Aufnahme gesunden hätte; doch wird diese Nachricht sonst von keiner Seite bestätigt.
Großbritannien. London. Das neu errichtete Shakspearemuseum in Stratford ⸗on⸗Avon, dem Geburtsorte des Dichters, wird gegen Ende dieses Monats eröffnet werden.— Die Einrichtung des Ric sendampfers„Great Eastern“ zur Legung des französisch-amerikanischen Kabels macht gute Fortschritte. Die ganze jetzige innere Ausrüstung des Schiffes wird entfernt und durch Bassins und Maschinen zur Legung des Kabels ersetzt werden. Das Schiff nimmt jetzt etwa 5000 Tonnen Kohlen
und die nöthigen Schiffsvorräthe ein.
— Die chinesische Gesandtschaft, welche mit dem Dampfer„Java“ in Liverpool eingetroffen war, setzte nach kurzem Aufenthalte daselbst ihre Weite rreise nach London fort, wo sie, soweit bis jetzt feststeht, zwei bis drei Monate zu bleiben gedenkt, ehe sie ihre Reise nach dem Continente antritt.
Spanien. Madrid. Man berechnet die Streitkräfte der Insurgenten in Andalusien auf 14,000 Mann Soldaten, 11 Kriegsschiffe mit 5000 Mann Marinetruppea. Die Insurrection macht Fortschritte.
— Die Ereignisse in Spanien lassen sich ernster an. Ganz natürlich, daß sie darum unsere Auf— merksamkeit in Anspruch nehmen, und wir uns über den Gang der Insurrection klar zu machen suchen. Begonnen hat dieselbe mit der Empörung der Flotte vor Kadix, der die Garnison dieser Stadt alsbald folgte. Von da verbreitete sich die Bewegung den Quadalquivir aufwärts nach Sevilla, deren Garnison sich gleichfalls anschloß. In Sevilla soll die provisorische Regierung ihren Sitz aufschlagen. Auf der anderen Seite hat sich die Erhebung durch von Admiral Tagote ausgesandte Fahrzeuge nach Malaga und Car—
tagena verbreitet, von welchen Punkten aus auf
die Küstenbevölkerung gewirkt wird. Endlich haben sich die wichtigen Seefesten Ferrol an der nord— westlichen Ecke Spaniens in der Landschaft Galicien und die Festung Bajadoz an der por⸗ tugiesischen Gränze erhoben. Demnach also erstreckt sich die Macht der Aufständigen bereits über die südlichen Küstengebiete am mittelländischen Meer, ganz Andalusien, einen großen Theil der portu— giesischen Gränze und über die Nordwestecke des Landes, die Landschaft Galicien. Von Südwesten, Süden, Westen und Nordwesten sucht sich dieselbe nach dem Inneren zu auszudehnen und sich der Hauptstadt zu nähern. Ein Brief eines angesehenen spanischen Finanziers bezeichnet die Sachlage mit folgenden Worten:„Man kann die actuelle Lage Spaniens mit einem abgenutzten Strickstrumpf vergleichen. Die ersten Maschen sind aufgegangen, der Refl kann keine Art von Widerstand mehr leisten.“
— Die Insurrektion macht Fortschritte an der Nord- und Südostküste des Landes.— Die Königin scheint San Sebastian noch nicht verlassen zu haben oder dahin zurückgekehrt zu sein.— Die spanische Regierung hat die telegraphische Privatcorrespondenz aufgehoben.— In Madrid wächst der Glaube an den Erfolg der Erhebung. — Die französische Regierung wird, wie das „Pays“ versichert, in den spanischen Angelegen- heiten nicht interveniren.
Italien. Florenz. Die„Turiner Ztg.“ vom 20. September begleitet die Kieler Rede mit folgenden Betrachtungen:„Der König von Prenßen hat wrniger dem berühmten Chef der Kieler Universität geantwortet, als den offiziellen fran⸗ zösischen Halb⸗Bravaden bezüglich der gewaltigen Rüstungen Frankreichs. Wenn ihr wohl gerüstet seid, so sind wir's auch; wenn ihr bereit seid, wir sind's deßgleichen wenn's euch gefallen wird.“
Rom. Das„Giornale di Roma“ veröffent- licht ein Sendschreiben des Papstes an die griechisch⸗ katholischen Bischöfe, worin er dieselben zum Besuch der nächstes Jahr stattfindenden öcumenischen Synode einlädt, damit eine Wiedervereinigung der beiden katholischen Kirchen ermöglicht werde.
Nauheim.(Eingesandt.) Wir waren seither der Meinung, daß der Nauheimer Hämorrhoidarius in harm⸗ loser Ruhe seinen Spaziergang nach Friedberg zum Schop⸗ pen bei Windecker oder Burck machen lönne,— daß die Friedberger schöne Welt den Melodien Neumanns lausche, ohne vorher Proben des männlichsten Muthes zu bestehen. Wir läuschten uns, es ist ein Schießstand unmittelbar neben dem Ende des Fußweges von Nauheim nach Fried— berg und dicht bei der Chaussee, fast in der Siadt selbst. Der Hämorrhoidarius geht den Spitzkugeln der Hinter— lader mit einer Todesverachtung enigegen, welche wahrlich einer besseren Sache werth wäre, als des sich hier gesteck— ten in seinem Genuß sehr zweifelhaften Zieles. Die Schöne macht den deutschen Frauen Ehre, denn sie hört die Kugel pfeisen, sieht sie dreißig Schritte neben sich einschlagen, und geht muthig weiter,— zumal Chignon und Flanellröcke als selbsteigene Kugelfänge gelten können, und Dank der modischen Größe des erstern der Raum zwischen beiden keine irgend bedeutende Fläche bildet. Für⸗
wahr, die Herren Schützennachbarn haben sich ein be⸗ quemes Plätzchen herausgesucht, um nach bes Tages Last und Mühe noch ein Stündchen sich mit der Scheibebüchse zu unterhalten, und versagt man sich dabei nicht das be⸗ feuchtende Naß und die gewohnte CEigarre. Alle Blend⸗ mauern und hölzerne Kugelfutter können aber nicht ver— hindern, daß jeder vorübergehende Fremde im höchsten Grade beunruhigt wird von diesem Scheibenstand, und die Kugel des Zufalls kann ihn aus der Thüre oder den Fenstern des Schießhauses sehr wohl erreichen. Wir sind sicher, daß sich im ganzen Großherzogthum kein Scheiben⸗ stand ähnlicher Art befindet, wie hier mitten in der volk⸗ reichsten Gegend der Wetterau, dicht neben dem frequen— testen Wege zweier Nachbarstäbte, von denen ber eine zudem ein Badeort, also während der Saison stets mit Fremden angefüllt ist, auf welche besondere Rücksichten zu nehmen.— Wir hören deßhalb mit wahrer Befriedigung, daß der Kurverein ber Stadt Nauheim dei Großherzog⸗ lichem Kreisamt Friedberg Schritte gethan haben soll, um die Schließung dieses Scheibenstandes zu erwirken.
Gießen. Nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 3. December v J. ist die Einwohnerzahl der Stadt Gießen auf mehr als 10,000 gestiegen und hat demnach nunmehr der Gemeinderath aus 18 Mitgliedern zu bestehen. Die Wahl von weiteren drei Mitgliedern des Gemeinderaths ist auf den 24.— 28. d. M. anberaumt.
Darmstadt. Die„M. Ztg.“ berichtet: Ein gräß⸗ liches Unglück ereignete sich am Abend des 23. ds. in der Nähe unserer Stadt. Gegen 9 Uhr wollten 2 Fuhrwerke von Arheiligen kommend den in der Nähe der Martius⸗ mühle befindlichen Bahnübergang passiren, als der Aschaffen⸗ burger Zug mit voller Kraft herangebraust kam. Der vorderste, Nichts ahnende Fuhrmann hatte gerade die durch Nachlässigkeit des Bahnwärters jedenfalls offen gelassene Barriere mit seinem Gefährt überschritten, als dasselbe von der Locomotive erfaßt und buchstäblich zertrümmert wurde. Der Mann und seine zwei Pferde waren auf der Stelle gräßlich verstümmelt, die Thiere getödtet, der Mann so zugerichtet, daß er für todt ins Hospital transportirt wurde und hoffnungslos darniederliegt. Der mit det anderen Fuhre nachfolgende Knecht, noch rechtzeitig durch das Getoͤse gewarnt, blieb halten und sah in starrem Schrecken die sich ihm darbietende Schauerscene mit an. Glücklicherweise kam der Zug nicht aus dem Geleise, was weiteres Unglück verhütete. Die nur gering beschädigte Locomotive fuhr noch eine kurze Strecke weiter, das eine Pferd bis zu dem nächsten Bahnwärterhäuschen mit sich schleppend; das andere war vollständig aufgeschlitzt worden. Der unglückliche Fuhrherr ist in der Nähe von Bensheim zu Hause.
Darmstadt. Der Verwaltungsrath der hessischen Ludwigsbahn hat nachträglich allen Besuchern des IV. mittelrhemischen Musikfestes dahier freie Rückfahrt gewährt, sobald bei Lösung der Karte erklärt wird, daß man zum Zweck des Concert-⸗Besuches nach Darmstadt reise. Wäh⸗ rend der Festtage werden im Großherzoglichen Hof-Theater mehrere Fest⸗Vorstellungen stattfinden und zwar: 1) Sonn⸗ tag den 27.„Romeo und Julie“, Oper von Gounod; 2) Montag den 28.„Katharina Howard“, Trauerspiel in 5 Akten von Gottschalk; 3) Dienstag den 29. eine noch näher zu bestimmende Oper. Zu den beiden ersten Vor⸗ stellungen hat S. K. H., der Großherzog für die fremden Gäste eine entsprechende Anzahl Freikarten dem Central⸗ Comite zur Verfügung gestellt.
Mainz. In verwichener Nacht wurde ein Schiffer aus Caub in der Gegend des Schloßplatzes von einem Strolche angefallen, seiner Uhr mit Kette und an baarem Gelde um circa 120 fl. beraubt. Der Beraubte war in lrunkenem Zustande und der Thäter mit hellem Rock und hellen Hosen bekleidet. Als sich derselbe im Besitz der Beute befand, lenkte er eilends seine Schritte in der Rich⸗ tung nach dem Bahnhofe zu.
Bensheim. Hier geht man mit dem Plan um, die Riesensäule vom Felsberg herunterzuschaffen und sie auf dem Platz vor der„Sonne? aufzustellen. Man ge⸗ denkt dadurch einen Anziehungspunkt mehr für den Frem⸗ denverkehr zu schaffen.
„, Die Norddeutsche Landwirthschaftliche Zeitung in Berlin. Wir glauben, diese an jedem Sonnabend in großem Formate erscheinende landwirth⸗ schaftliche Zeitung, von der uns eine Anzahl Exemplare vorliegt, der Ausmerksamkeit unserer ackerbautreibenden Leser bestens empfehlen zu dürfen. Die Tendenz der⸗ selben ist solgende: Wahrnehmung der landwirth⸗ schaftlichen Interessen.— Besprechung der Mittel und Wege zur Erhöhung des Reinertrages des Grund und Bodens.— Vermittelung des gesammten landwirthschaftlichen Verkehrs.— Inhalt: keitarlikel.— Wirthschaftliche und iechnische Abhandlungen, Aufsätze und Vornäge.— Landwirthschaftliches Genossen⸗ schafts-, Credit-, Steuer- und Versicherungswesen.— Mit⸗ theilungen aus der Praxis.— Ergebnisse vergleichender Versuche.— Aus den Vereinen.— Practisch verwerth bare Resultate der Wissenschaft.— Correspondenz-Artikel und Berichte aus Deutschland, England, Frank- reich und Amerika.— Volkswirthschaft. Handel und Stalistik.— Producten-Wochen⸗Rundschau.— Subhasta⸗ tions⸗Kalender.— Markt- und Preis berichte über landwirthschaftliche Producte aller Art.— Anzeigen.— Feuillekon: Landwirthschaftliche Frauenzeitung. — Bestellungen auf die Norddeulsche Landwirthschaftliche Zeitung nehmen alle Postanstalten und jede Buchhandlung an in Friedberg bei Bindernagel& Schimpf.
Der Abonnementspreis derselben ist fl. 121 kr. pro Quartal


