Ausgabe 
25.7.1868
 
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Heppenbeim a. d. B., Ein furchtbares Hagelwettet das am letzten Sonntag unsere reich gesegneten Fluren Aberflel, bat furchtbaren Schaden angerichtet. Unsere Wein⸗ berge, die einen ebenso reichlichen als guten Wein ver⸗ sprachen, sind arg zugerichtet, wohl die balde Weinerndte it vernichtel; der Tadak ist in manchen Gewannen fast vollständig zerschlagen, das Obst von den Bäumen ge⸗

schlagen. Minder groß i der Schaden an der Sommer⸗ frucht. Mit froben Hoffnungen sahen die vorzugsweise vom Acker und Weinbau lebenden Bewohner unserer Stadt auf die quantitalio und qualitauv günstigen Ergebnisse diescs Jahres und wie sind sie in itzren freudigen Er⸗ wartungen durch den zür genden Himmel getäuscht worden.

Alzey. Die Alz ver Feuerwehr machte kürzlich einen sreundnachbarlichen Besuch in Kirchheimbolanden und hatte ugleich Gelegenheit ihre Bravour an Tag zu legen.

ährend des freundlichen Zusammenseins mit der Kirch⸗ deimer Feuerwehr, brach in einem Hause Feuer aus, in dessen oberem Stock ein lleines Kird im Bette schlief. Die Eltern schricen, aber leiner der Kirchheimer Feuerwehr, nicht mal der Vater des Kindes, wagte es dasselle zu retten; da sprang ein Alz yer Feuerwehrmann, Schreiber Kantz, die Stiege hinauf, schlug die Stubentbür ein und tellele das Kind welches dem Ersticken nahe war.

, So weit die Polizei Kenntniß davon vat, wurden gele zenilich des Lutberfenes in Worms durch Taschendieb fahl entwendet: 1260 fl. und sonstige Werthichaften, u. A. neun goldene Uhren, acht siiberne, eine silberne Dose, tine goldene Broche ꝛc.

Im Kreise St. Wendel ist ein Kind weiblichen Geschlechtes geboren, welches zwei Essichter, d. h. doppelie Augen, doppelte Nase, doppelten Mund hatte, und in Folge letzteren Umstandes mit zwei Stimmen schrie. Dasselbe ledie nach der Geburt noch drei Tage.

Wie dasBayreuter Tagblatt aus guter Quelle vernimmt, ist Chorinsky auf dem Transporte nach Rosen⸗ derg sehr heiterer Laune gewesen, denn er hat seine Be⸗ gleinung mit vielen Anekdoten und Schnaken recht gut zu unterhalten gewußt. Diese Stimmung wurde nur mo⸗

mentan an den Haltest tionen unterbrochen. wo er weiblich auf dasucugierige Volk schimpfte. Nachdem ihm an seinem Bestimmungserte seine 3 lle(oder mödbliries Ge⸗ mach) ang wiesen, war das Erste, daß er aus seinem Keffer ein hölzernes sogenan nesHerrgoltle berausnahm und über sein Bett an der Wand befestigte.

Fesiprogramm für das dritte deutsche Bundes schießen in Wien.

Am 24. und 25. Juli: Fesilicher Empfing der ker⸗ porativ ankommenden Schütze ngäste in den Babnbösen und am Dampssch ffiahrt⸗Ladungsplatze. An beiden Aben⸗ den gesellige Zusammenkünfte in verschiedenen Lokalitä en.

Sonntag den 26. Juli: Festeinzug. Von 2 bis 4 Uhr Banket in der Festballe unter Muwirkung zweier Musik⸗ corps. Dann Musikproductionen auf dem Fesiplatze von fünf Militär⸗Musikbanden und einer ungarischen National⸗ musik. Um halb 12 Uor Nichis großer Zapfenstreich.

Montag den 27. Juli: Um 6 Uor Früh Beginn des Schi nßens, von halb 1 Uhr vis halb 3 Uhr Mitiags Banket mit Musiklproduction. Dann Platzmusik ror der Fest⸗ und Schießyalle. Von 8 Uhr Abends an in der Festhalle: Concert der Kapelle Strauß, abwechselnd mit Militärmusik.

Dienstag den 23. Juli: Fortsetz ing des Schießens, von halb 1 Uhr bis halb 3 Ur Miitags Banker. Um 8 Ubr Abends Festeinzug und Kommers der Wiener Stu dentenschaft in der Neuballe

Mittwoch den 29. Juli: Fortsetzung des Schießens. Von halb 1 Uhr bis hab 3 Uhr Miuags Banket. Von 4 Ubr Nachmittags bis 11 Uhr Platzmusik. Festausflug auf den Kahlenberg.

Donnerstag den 30 Juli: Vermittags Unterbrecheng des Schießens. Sitzung des Gesammt⸗-Auoschusses dee deutschen Schütze nvundes. Nachmittags Fortsetzung des Schießens. Von 4 Uhr an arwechselnd Einzel⸗ und Monstre⸗Producionen der verschil denen Muss banden. Und so fort Schießen, Essen, Musik bis zum folgenden Den nerstag, wo: Feierliche Ve theilung der Festpreise und fstiicher Ausmarsch der Schützen. Dienstag und Miuwoch vorher: Fa stball und Ausflug nach dem Semmering.

Mitbürger!

Unsere Feuerwehr leistet Ausgezeichnetes, die Hülfe unserer tüchtigen Mitbürger ist aner kannt und militärische Hülfe ist nicht minder schägenswerth. Können aber die besten Talente ihren Zweck er⸗ reichen wenn ihnen die richtigen Mittel hierzu sehlen d

Der Mangel zweier Saugspritzen Friedberg theuer zu stehen kommen! Dieser; für Friedberg höchst nothwendige Gegentalß kann aber auf die leichteste Weise beschafft werden, wenn die verschiedenen Feuer⸗Versicherungen ein Drittel, der löbl. Stad tvorstand das zweite Drittel gäbe und das dritte Drittel durch frei⸗ willige Beiträge gezeichnet würde.

1 Der löbl. Vorstand unstrer Fererwehr möge diese Angelegenheit ohne Säumen in An⸗ regung bringen. Sch

Zur Nachricht und Warnung.

1362 So sehr die Concurienz im Sinne des Wortes dem Consumenten zu Gute kommt, ebenso verabscheuens⸗ werib ist dieselbe, wenn sie durch Nachahmung den Käufer zu ftäuschen sucht. Ungeachtet allen gesetzlichen Schutzes werden die Stollwerck schen Brust⸗Bonbons in ihrer äußern Verpackung vielieitig auf das äuschendste nach⸗ geahmt, jr sogar die Firma des Fabrikanten hierzu miß⸗ braucht! Bei dem industriellen Wetikampfe aller Länder in Paris, wo alle nur denkbaren Hausmittel als: Brust⸗ syrups, Pastill n, Pectorinen, Pasten, Elix re, Cxiracte 2c. 2c. vertreten waren, wurde seitens der internationalen Jury nur den Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons die Preis⸗ Medaille zuerkannt, ein Beweis, daß die Composition des Königl. Geb. Dofralhs und Universitäzs⸗Professots Dr. Har leß noch von keiner Seite erreicht ist!

Möge daher der Leidende sich beim Kaufe von der Richtigkeit der Packung, der vollständigen Firm: un) dem Vorbandensein des Hof⸗Lieseranten⸗Siegels des Fabrikanten überzeugen.

Pferde Verkauf.

17586 Auf dem Obernsecner of bet Laubach geben soeben folgende verkäuflche, im vierten Jahre siehende veredelte pferde on der Weide: 1) 2 Füchse, Wallach und State, schwerer Wagenschlag, 72 Stuten, starket Wagenschlag (eignen sich zu einem Viergcsparn), J) 2 kunkelbraune Stuten, sa werer Wagenschlag, 4) 2 hellbraune Stuten, leichter Wageuschlag, 5) 2 Pferde, Wallach Rarre und schwarzbraune Stute, schwerer Wagenschlag.

Säͤmmtliche Pierde sind noch ungebraucht, vollständig treu und können täglich eingeseben werden.

Lau bach den 18. Juit 1863.

Grälliche n e b

t v.

Aufforderung 1761 Forderungen, welche an die Nachlaßmasse des Jobannes Supp zu Friedberg gebildet werden wollen, sind binnen 8 Tagen bei den Erben zur Anzeige zu bringen, gegenfalls sie bei der jetzt vorzunehmenden Bermögensabtheilung unberücksichtigt bleiben. Zriedberg den 22. Juli 1868.

Mühl⸗ Verkauf. 1762 Dienstag den 4. August l. J., Vormittage 11 For, wollen die Chrilan Kern Ebeleute ibee in dieiger Gemarkung lie zende Mühle, laut Grundbuch bezeichnet: 376 122 Klftr. Pefraitbe, bestebhend in Wähle, Wohn⸗ baus, Scheuer und Stallungen,

377 82 Grabgarten,

114-1397 Acker bei der Müble, 375 90 Wiese bei der Mühle. 378 884 Wiese bei der Mühle,

freiwillig dem Neisigebo le unter ren im Termin eröffnet werderten Bedingungen aue setzen lassen. Diese Müble liegt an der Staatsstraße von pomburg na Zrau Hurt, % Stunde von rer Bahn Homburg und Stunde von der Frankfurter Bahn entfernt. Ober⸗Esch bach den 20. ZJult 1868. In Auftrag: Großherzoglichts Ortsgericht Ober Eschbach immelreich.

Bekanntmachung. 1763 Otenstag den 28. Juli l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen auf dem Zefplatze circa 1200 Dielen verschierener Breite, zwet von Tannenbolz aufgesührte Gedäure, eine große Partie Bau- und Stangenhol; Iffenilich gegen gleich baale Zablung versieigert werden.

Butz bach den 22. Jult 1868. Großherzogliche Bürgermetsterei Butzbach Küche l.

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hier nicht angenommen werten).

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1723 Alle Diejenigen, welche sich im Militärdienst ver⸗ treten lassen wollen, werden hierdurch böflichst ersucht, sich del mir anzumelden, indem mir mit Genehmigung Gr. Kriegsminiflerlums eine Militärstellvertretungs⸗ Agentur üdertragen worden ist und ich durch das det mir offen liegende Einsteberverzeichniß in den Staud gesetzt bin, allen an mich gestellt werdenden Aufträgen auf soliteste Weise nachzukommen. Briefe erditte mir unter der Adresse a J. A. Schmitt in Offenbach, Biebererstraße Nr. 12.

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