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Worms. Als Deputirter der Stadt Königs berg wird ein Sprößling der Luther'schen Familie auf dem biesigen Feste erscheinen, nämlich der ostpreußische Grundbesitzer Herr von Kunheim⸗ Inditten, dessen Vorfahre Georg v. Kunheim, der in Wittenberg studirte, am 5. August 1560 mit Margarethe Luther, der dritten Tochter des Re- formators, vermählt ward und mit ihr nach seinem Stammsitz Knauten bei Pr. Eylau zog, wo sie 1570 verstarb.
Preußen. Hannover. Bei seiner An- wesenheit in Hannover erwiederte auf die Anrede des Stadtdirektors gelegentlich der Vorstellung der Stadtbehörden der König Wilhelm Folgendes: „Wir stehen uns zum erstenmal gegenüber, seit Ereignisse, welche große Veränderungen hervor— riefen, uns zusammenführten. Ich mißbillige und tadle nicht die persönlichen Empfindungen für frühere Verhältnisse. Was aber Herz und Haus ehrt, muß im Herzen und im Hause bleiben. Drängt es sich irgendwie in die Oeffentlichkeit, so treten Sie mir und meiner Regierung gegenüber und zwingen mich, demgemäß zu handeln. Er⸗ widern Sie mein Vertrauen, dann bin ich über— zeugt, daß wir glücklichen Zuständen entgegengehen.“
Bremen. Am 22. d. hat dahier eine ge⸗— waltige Feuersbrunst 8 Stunden lang gewüthet. Sie entstand durch Ziehen von Baumwollproben. Die arg bedrohte Stephanikirche ist trotz mehr⸗ maligen Feuerfangens gerettet worden. Die Pack häuser der Firmen Fritze, Boys, Oetling Sohn, welche Baumwolle und beträchtliche feine Tabaks⸗ vorräthe enthielten, sind zerstört. Das Feuer ward den entferntesten Vorstadthäusern zugeweht. Der Schaden wird auf 1½ Mill. Thaler taxirt.
Oesterreich. Wien. Die Skuptschina⸗ Wahlen in Serbien sind in größter Ordnung und Ruhe zu Ende geführt worden und im Sinne der Wahl Milans ausgefallen. Die Mehrzahl der Stimmberechtigten betheiligten sich an der Wahl. Die Gemeinden und die Truppenkörper der Volks- wehr übersenden fortwährend Zustimmungsadressen. Anläßlich von sich kundgebenden Befürchtungen, das Ausland möchte sich in die Thronbesetzungs⸗ frage mischen, sagt Vidordan: Die serbische Nation besitze das souveräne Recht selbstständig über den Thron zu verfügen. Die Serbenkrone sei erblich nach den von den Volksrepräsentanten festgesetzten Bestimmungen. Von diesem loyalen Standpunkte habe die Nation bereits Milan zum Fürsten proclamirt, der bevorstehenden Skuptschina liegt nur die feierliche Begrüßung des Fürsten ob, sowie die Wahl der gesetzlichen Vormundschaft bis zu seiner Volljährigkeit.
Prag. Am 21. d., Morgens um 5½ Uhr, kam der Kaiser hier an und wurde von der Be⸗ völkerung gufs Wärmste empfangen. Die Straßen, durch welche er fuhr, waren festlich geschmückt. Auch die von allen Seiten herbeigeströmte Land— bevölkerung betheiligte sich an der Feierlichkeit. Die Feierlichkeit der Brückeneinweihung fand unter großem Jubel und in der würdigsten Weise statt.
Serbien. Belgrad. Am 23. d. traf der junge Fürst Milan hierselbst ein und wurde von einer großen Menschenmenge unter Kanonen- donner feierlich eingeholt. Die Würdenträger des Staates und die Corporationen der Bürgerschaft begrüßten den Fürsten, der nach abgehaltenem Gottesdienste durch die Hauptstraßen in das fürst— liche Palais fuhr.
» Friedberg. In der Nacht vom 22. zum 23. Juni gegen 2 Uhr wurden wir durch Feuersignale aus dem Schlafe erschreckt. Bei Herrn Seifensieder Wolf in der Augustinergasse war das auf dem Speicher eines Neben⸗ baues aufbewahrte Heu in Brand gerathen. Rascher und eifriger Hülfe gelang es, schnell Herr des Feuers zu werden und die drohende Gefahr weiterer Verbreitung desselben abzuwenden.
* Friedberg. Ein gesegnetes Jahr ist das, in dem wir leben; denn am 15. und 16. Juni wurde bei Würz⸗ burg schon Getreide geschnitten und ein Gleiches geschah am 17. bei Nürnberg; auch der Hopfen ist gesund und üppig. Reisende, die in den letzten Tagen die Bahn zwischen Bingen und Mainz passirten, sahen bei Heides⸗ heim und Büdesheim geschnittenes Korn. Alles um 3 Wochen gegen frühere Jahre voraus. Auch in der Wetterau wird man mit dem Schneiden der Getreide früher be— ginnen müssen, als in sonstigen Jahren. In manchen Gemarkungen hat das Korn bereits die nöthige Reife er⸗ langt, so daß mit dem Schneiden täglich begonnen werden kann.
T Nauheim. Am Sonntage feierten die hiesigen Katholiken ihren ersten Gottesdienst in der von der evang. Gemeinde zu diesem Zwecke überlassenen Rheinhardslirche. Das früher sehr verfallene Kirchlein ist innerhalb drei Wochen so schön hergestellt worden, daß der Eifer, mit dem der prov. Kirchenvorstand alles hierauf Bezügliche betrieb, nur zu loben ist. Bei der sich in erfreulicher Weise zeigenden Opferwilligkeit der hier anwesenden Katholiken werden bald die enistandenen Unkosten gedeckt sein. Herr Pfarrer Helferich von Ober-Mörlen nahm die ganze Feierlichkeit vor und hielt eine dem Tage angemessene schöne Predigt. Die kirchliche Feier wurde besonders durch die ausgezeichnete Kapelle des Herrn Neumann gehoben, und auch der katholische Gesangverein von Friedberg hatte sich bei der Feier durch Vortrag mehrerer Gesänge bethei⸗ ligt. Mit der regelmäßigen Abhaltung eines katholischen Goltesdienstes ist ein großer Mißstand für das Bad gehoben und müssen darum zum Schlusse die Bemühungen der hiesigen Katholiken, sowie der Bade-Direktion und mehrerer Herren des Stadtvorstandes rühmlichst anerkannt werden.
Frankfurt. Der Zwölfkreuzertag des zoologischen Gartens zog am vergangenen Sonntag eine große Men⸗ schenmenge, namentlich von auswärts, an. Der Garten
war von 3581 Personen besucht. Zu bedauern bleibt nur, daß dem Publicum, welches an solchen Tagen nach Frank⸗ furt gezogen wird, die übrigen Sehenswürbigkeiten ber Stadt nicht ebenfalls zugänglich gemacht werben. Es wäre dies gewiß eine dankbare Aufgabe für den neuen Verein zur Hebung des Verkehrs.
Bensheim. Die„H. V.“ schreiben: Die plötzliche Entlassung eines Rentamisbieners des Grafen v. Schön⸗ berg, welcher dieser Tage aus Rom zurückgekehrt ist, erregt ger nicht geringes Aussehen und haben sich die öffentlichen Blätter bereits der Sache bemächtigt. Der betreffende Diener lebt nämlich in gemischter Ehe und will feine Kinder katholisch erziehen lassen, weswegen ihn der Graf aus seinem Dienste entließ, oder ihm die Bebingung stellle, seine Kinder protestantisch werden zu lassen. Bei dem bekannten toleranten Sinne des Grafen ist diese Handlungs⸗ weise um so auffallender.
Der Herriedener Wetterbeobachter schreibt unterm 19. ds.: Der seit gestern eingetretene Höhenrauch hat die Gewitterbildung verhindert, und verlängert uns das schöne, wenn auch weniger heiße Wetter.
München. Die Verhandlungen gegen den Grafen Gustav Chorinsly, welcher der Theilnahme an der durch Julie von Ebergenyi verübten Ermordung seiner Gattin angeklagt ist, hat am 22. Juni vor dem oberbayerlschen Schwurgericht begonnen und zwar bei einem so ungeheuren Audrange des Publicums, daß Hunderte sich wieder ent⸗ fernen mußten, ohne Platz gefunden zu haben. Auch der Herzog Karl Theodor von Bayern und der Justizminister v. Lutz waren in dem reservirten Zuhörerraum bemerkbar. Aus dem verlesenen Verweisungs⸗Erkenntnisse und der Anklageschrift läßt sich wesentlich Neues nicht mittheilen. Was von Interesse ist, wurde im Prozeß gegen die Julie von Ebergenyi so ziemlich zur Genüge an die Oeffentlich⸗ keit gebracht. Bei der Verlesung der Anklageschrift blieb Chorinsky Anfangs ruhig, bald aber konnte er sich nicht mehr bemeistern; bei einer Stelle, wo das leichtfertige Wesen der Ebergenyi geschildert war, fuhr er mit den Worten auf:„Ist nicht wahr.“ Vom Präsident deßhalb zur Ruhe verwiesen, nahm er sich zwar zusammen und schwieg ferner, aber das Zucken der Lippen, das unaus⸗ gesetzte Spiel der Finger ꝛc. verrieth seine heftige Erregung während des Anhörens der ihn beschwerenden Inzichten. Nach Verlesung der Anklagescheift wurde die Anwesenheit der Zeugen— 34 an der Zahl— festgestellt und daun das Verhör mit dem Angeklagten begonnen.
„ Bereitung der Stärke als Schutzmittel der Frauenkleider gegen Verbrennung. Die bekannten höchst beklagenswerthen Vorfälle, die durch die Entzündung von Frauenkleidern durch Zündhölzchen ꝛc. verursacht worden sind, haben dem Bergrath Hrn. Patera zur Erfindung einer Stärkemischung Veranlassung gegeben, welche einfach, leicht und wohlfeil herzustellen ist. Man hat nur nöthig, die gekochte Stärke mit feinem weißen Gypspulver und mit etwas gepulvertem Salmiak zu ver⸗ mischen, und zwar in dem Verhältniß, daß eine mit dieser Stärke gesteifte und getrocknete Stoffprobe in der Flamme eines Lichts sich nicht entzündet. Die dann einmal gefun⸗ denen günsligen Verhältnißzahlen der Zusätze merkt man sich leicht. Leichte Kleiderstoffe, Tülle ꝛc., die von einer Wäscherin mit dieser Stärle gesteift worden waren, zeigten bei vorgenommenen Proben, daß der Brand vollständig localisirt blieb und zwar dbergestalt, daß die betroffene Sielle nur verglimmte, aber nicht in Flammen aufging.
ieferung. 1532 Montag den 29. Inni d. J., Vormttitags 9 Uhr, soll die Lieferung von 90 Stecken Buchenscheit⸗ holz für das Militärhospital Friedberg auf dem Hospital⸗ bürrau, unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen, durch Summissson vergeben werden. Friedberg den 20. Juni 1868. Der Großherzogliche Hospital Commandant Hoffmann.
Lieferung von Gerste, Waizen⸗
kleie und Leinkuchen. 1531 Montag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden die obigen Bedürfnisse für die Garnison Butz⸗ bach auf das zwelte Halbjahr 1868 auf dem Büreau des Provlant⸗Amts dahier, woselbst auch die Bedingungen offen liegen, im Soummissionswege vergeben.
Darmstadt den 20. Juni 1868. Groß herzogliches Proviant⸗Amt.
Heugras ⸗Versteigerung. 1550 Freitag den 26. l. M., Mittags um 12 Ubr, soll das diesjährige Heugras in dem sogenannten Welt⸗ boden, eirca 18 Morgen, auf Ort und Stelle in mehreren Abthellungen meistbletend versteigert werden.
Fauerbach v. d. H. den 20. Junt 1868.
Großherzogliche Bürgermetsterei Fauerbach Philipps.
Tüchtige Herrenschneider,
1524 mit gutem Atteste versehen, können dauernde Beschäftigung erhalten bei M. Scheuer in Frank⸗
furt a. M., Ecke der Allerheiligengasse und Fahrgasse.
bel K. Friedrich neben der Post. 252⁵
Herrenkragen
Holz- Versteigerung. 1543 In den Gräflich Solms ⸗Rödelheim'schen Wal dungen sollen versteigert werden:
1) Montag den 29. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, ia der kleinen Diebseiche. 41 Stecken Eichen ⸗Prügelholz, 7400 Wellen Eichen ⸗Reisdolz, Schälholz.
500 Stück Eichen⸗Baumstützen,
2) Dienstag den 30. Juni l. J., Vormittage 8 Uhr, in dem Unter⸗Bainhards.
5 Stecken Eichen⸗Prügelholz,
575 Wellen Eichen⸗Astreisholz, 4150 15„ Schlagreisholz, 200„ Nadel Reisbolz,
8 Cichen⸗Stämme von 6 bis 7 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 20 Fuß Länge,
2 8½ Ae e e
00 ellen Eichen-Reisholz,
600 Stück Eichen⸗Baumstützen, J Schälbolz. 12 Haufen Allerxleiholz.
Zusammenkunft am ersten Tag, Morgens präcis
8 Ubr, an den Ruhebänken auf der von Ilbenstadt nach
Kaichen führenden Staatsstraße und am zweiten Tag, Morgens präcis 8 Ubr, am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 22. Juni 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal lac.
Einige kupferne Kessel,
1553 einige Schnellwaagen, jede 150 bis 200 Pfund auswiegend, und eine Meßtgerwaage hat zu verkaufen!
Mändle Garde.
Ein möblirtes Logis mit oder ohne Cabinet zu vermiethen bei
Joh. Fillmar.
1541
Arbeits ⸗Versteigerung. 1548 Samstag den 27. Juni, Vormittags 10½ Ur, sollen auf dem Rathhause zu Staden nachstehende Arbeiten, zur Pflästerung der Mittelgasse gehörig, an die Wenigstnebmenden in Accord gegeben werden:
3
2) Brechen, Fabren und Ausseßen von 2 Cubik⸗ Klafter Steine 123
3) Lieferung und Messen von 4 Cbk.⸗Kl. Sand 106
4) Fortfahren des Baugrundes 2.
5) Lieferung von 120 St. Pflöcken 4 Friedberg den 23. Junt 1868.
Der Bezirks⸗Bauausseher Schneider.
f gostaithe- Verkauf
1540 Eine sehr geräumige Hofraithe, bestehend in zwei Wohnhäusern mit gewölbten Kellern, Scheune, Stal⸗ lungen und Brunnen, an der Hauptstraße eines von Frledberg ½ Stunde entfernten Ortes gelegen, welche sich zu jedem Geschaftsbetrieb eignet, ist unter günstigen Bedirgungen von dem Elgenihümer aus der Hand zu verkaufen, mit dem Bemerken, daß die Hälfte des Kauf⸗ preises eventuell stehen bleiben kann. Zugleich können einige Güterstücke mit Baumpflanzungen dabei gegeben werden. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
2 8 Ein Garten 1544 am Schützenrain, ganz nahe an der Eisenbahn gelegen, vor einigen Jahren frisch angelegt, ist aus der Hand zu verkaufen. Zu erfragen dei der Expedition d. Bl
Pflasterarbeit mit Plantrung, veranschlagt zu 198


