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— Der Kaiser soll, mit Rücksicht auf die
Montmartre- Affaire, mehrfach sein Bedauern zu erkennen gegeben haben, daß die Sache so publik geworden sei. Einem vertrauten Freunde gegen- über hat er sich kürzlich dahin ausgesprochen, daß er Manifestationen der Opposition nicht fürchten zu müssen glaube.„Ich wünsche, daß man die Unordnung verhindert, aber die Freiheit gewähren läßt.“
8 Die„Patrie“ hört, daß alle Offiziere der mobilen Nationalgarde des Seine Departements bis Mitte December ernannt sein und am Neu- jahrstage die Ehre haben sollen, vom Kaiser officiell in den Tuilerien empfangen zu werden.
— Ueber den kürzlich verstorbenen König von Siam, theilt der„Gaulois“ mit:„Chao Phra Movo Gkout war im Jahre 1805 geboren. Er war mit den europäischen Einrichtungen und Wissenschaften wohl vertraut. Er hatte seine Armee in europeischer Weise organisirt, Buch⸗ druckereien und Religionsfreiheit in seinem Lande
eingeführt, Dampsschiffe bauen, Straßen anlegen lassen u. s. w. Er war Großkreuz der Ehren⸗ legion.
Belgien. Professor Karl Vogt gab im
Foyer des Antwerpener Theaters seine erste Vor- lesung über den vorhistorischen Menschen. Ein zahlreiches Auditorium folgte mit der gespanntesten Aufmerksamkeit dem Vortrage des berühmten Naturalisten.
Großbritannien. London. Der Rück tritt Disraeli's ist so gewiß, daß bereits zwischen Gladstone und Clarendon vorläufige Besprechungen zur Bildung eines Whig-Cabinets stattfinden. Tlarendon würde eventuell das Portefeuille des Auswärtigen acceptiren.
— Die bisber bekannten Wahlresultate sindi: 316 Liberale und 170 Conservative, dit Liberalen haben somit 38 Sitze gewonnen. 172 sind noch nicht erledigt.
— Der„Blobe“ kommt in einem Artikel auf Stanley's Rede in Kinglynn zurück und con⸗ statirt, daß Napoleon und Stanley in ihren An⸗ sichten über Krieg und Frieden ganz einig seien. Preußen habe in einem Kriege nichts zu gewinnen und Frankreich zeige keinen Wunsch, den status quo zu stören.
panien. Der„Correspondencia“ vom 15. zufolge haben die Marschälle Serrano und Prim bei der großen demokratisch ⸗monarchischen Mani ⸗ festation vom Balcon des Palastes der Präsident⸗ schaft folgende Worte an die Menge gerichtet. Der Marschall Serrano tritt auf dem Balcon vor und bestätigt die Worte Olozaga's.„Die provisorische Regierung will weder, noch kann sie etwas anderes sein als der treue und ergebene Bollstrecker des Nationalwillens. Den Cortes gebührt es, die großen Fragen zu lösen. Die Nation erwartet ihr Verdiet und die provisorische Regierung wird sich vor diesem Verdicte mit dem⸗ selden Gehorsam beugen, wie alle übrigen Bürger.“ Marschall Prim, sprach darauf folgende Worte: „Ich bestätige alle Erklärungen des Präsidenten des Ministerraths. Die provisorische Regierung will nichts, als was das Volk will, sie strebt darnach, die Errungenschaften der Revolution sicherzustellen, aber in unzerstörbarer Weise, und
dieses Resultat, ich zweifle nicht daran, wird er⸗ reicht werden, denn ich zähle auf die Mitwirkung der verständigen Bevölkerung von Madrid und von ganz Spanien. Volk, wenn man dir von Zerwürfnissen im Schooße des Cabinets spricht, so antworte dreist: das ist nicht wahr!(Der Marschall betont spark diese Worte.) Volk, wenn man dir sagt, daß Prim und der Herzog de la Torre nicht einig sind, so antworte laut und be⸗ stimmt: das ist nicht wahr 5
Italien. Neapel. Der Vesur war am 19. d. noch in Thätigkeit. Das prachtvolle Schauspiel lockt wie gewöhnlich Massen von Fremden hierher, welche die Eruption aus der Entfernung in Ruhe und Sicherheit betrachten wollen.
— Der Lavastrom des Vesuvs war am 20. d. zwar noch im Vordringen begriffen, ist aber schwächer geworden. Derselbe bedeckte die Straße zwischen San Sebastiano und San Georgio. Ein Seitenstrom fließt in der Richtung von Portici Cemetero. Die Eruptionen sind weniger geräuschvoll.
Rußland. Petersburg. Die russische telegraphische Agentur meldet, daß die Pforte unter dem Vorwande von Gefahren, die von Rumänien ausgehen sollen, Kriegsrüstungen mache. Die russische Agentur fügt hinzu, daß lange Be⸗ rathungen in dem(türkischen) Kriegsministerium statthaben und nach Gerüchten, die sich verbreitet hätten, im nächsten Frühjahre 100,000 Mann an der Donau concentrirt werden würden.
Amerika Newpyork. Der hiesige spa⸗ nische Consul hat telegraphische Nachrichten vom Generalcapitän Lersundi erhalten, welche melden, daß die revolutionäre Bewegung auf Cuba in den letzten Zügen liegt.
— Das nordamerikanische Geschwader im Paraguay-Fluß wurde nach Assumpcion beordert, um sich von Lopez Genugthuung für die von ihm beschimpfte Unionsflagge zu verschaffen.
— Im Staate Jowa wurden die Neger für stimmberechtigt erllärt. Der Gouverneur von Arkansas ordnete die Organisation einer Miliz von 60,000 Mann an.— Die Verträge, welche in Kansas mit den Indianern abgeschlossen wurden, sichern die Einstellung der Feindseligkeiten von acht Stämmen.— General Sheridan rüstet eine beträchtliche Expedition gegen die in den westlichen Prairien wohnenden Indianer aus.
Havanna. Die Insurgenten lieferten den Truppen des Statthalters ein siegreiches Gefecht, während ein anderes Insurgentencorps unter An- führung Uraba's die Stadt Puertorico einnahm und die dortige Garnison zu Gefangenen machte.
Frankfurt. Unter den Frankfurter Localnachrichten lesen wir: Die nun abgelaufene Woche war teich an Abenteuern im öffentlichen wie im Privatleben. Die Lust auszuwandern, mit oder ohne Erlaubniß, hat auch in den letzten acht Tagen erheblich zugenommen. So sind
zwei Leute von hier avgereist, welche vergessen haben, ihre eintägige Gefängnißstrafe abzusitzen, ein Anderer vergaß seine Frau mitzunehmen und in einem dritten Falle ging eine junge Frau spazieren, ließ ihren Mann zu Haus und reiste unter dem Schutze eines Liebhabers nach der anderen Seite des Oceans.
Frankfurt. Eine hiesige Firma wurde vor mehre⸗ ren Tagen um vier Stück Seidenzeug beschwindelt. Ein Buische erschien nämlich in einem Seiden⸗Geschäfte und
bestellte vier Stück farbiges Seidenzeug für einen hiesigen höchst achtbaren Abvocaten zur Ansicht. Der Auslaufer wurde in die näher bezeichnete Wohnung mit dem Ge⸗ wünschten gesandt. Auf der Stiege begegnete demselben der Bursche, welcher die Bestellung gemacht hatte, sprach seine Freude über die schnelle Bedienung aus; bedauerte daß Herr Doctor nicht zu Hause sei, nahm jeboch für den⸗ selben die Stücke in Empfang. Am Abend wurde der Auslaufer zur Zurückholung des Seidenzeuges hingesandt, und kam der Schwindel sosort an den Tag. Den Thäter vermochte man jedoch bis jetzt nicht wieder zu fassen. Darmstadt. Der mit 2000 fl. entwichene Auslaufer eines hiesigen Geschäftsmanns ist bereits vorgestern Abend freiwillig mit dem ganzen Gelde hierher zurückgekehrt und befindet sich dermalen in Haft. Er hofft die Verzeihung selnes Prinzipals zu erlangen, dem er, wie gemeldet 28 Jahre treu gedient.
In Paderborn stand ein ganz origineller Wilderer
Namens Klostermann vor den Assisen, der bei den Vauern wegen seiner Leutseligkeit sich eben so beliebt, als bei den Förstern wegen seiner gesetzlosen Beschästigung gehaßt und gefürchtet gemacht hat. Der verwegene Mann, eine Art deutscher Rinaldo und ein Bild männlicher Schönheit, aß, trank und schlief Jahre lang in den Wäldern, die er sein Revier nannte. Eine Förstersstelle, die ihm Graf Westphal anbot, schlug er aus, um seine Freiheit nicht daran zu geben. Daß er unter diesen Umständen mit der Forstpolizei in beständigem Kampfe lebte, ist begreiflich. Da er sich babei der Waffen bedient und am 1. Febr. d. J. den waldeck'schen Förster Heinemann durch die Lunge schoß — der Getroffene kam übrigens mit dem Leben davon — so stellte man eine Razzia auf ihn an, der er schließlich nicht entgehen konnte. Außer dem gesammien Forst⸗ und Polizeipersonal der Gegend wurde ein Piquet Soldaten von 36 Mann in das„Klostermann'sche Jagdrevier“ ent⸗ sandt, auf ihn zu vigiliren. Von Minden reiste der Polizeünspector Schnepel an Ort und Stelle, um die emeinschaftliche Verfolgung der Soldaten, der Polizei und der Forsibeamten zu organisiren. Da die Bauern den Wilderer nicht verriethen, dem sie auch deßwegen zu⸗ getban waren, weil er dem schädlichen Hochwild zu Leibe ging, so waren alle Maßregeln bis zum 14. Juni ver⸗ gebens. Schnepel gab sich fär einen Holzhändler aus und suchte als solcher das Vertrauen der Bauern zu ge⸗ winnen. Vergebens. Einmal entkam Klostermann dem Militär, das ihn schlau umzingelt hatte, durch die Schnelligkeit seiner Füße und sein Glück: denn keine der ihm nachgesandten Kugeln traf ihn. Endlich zeigte ihn die Frau des Büchsenmachers in Brilon, bei dem er sein Gewehr repariren ließ, der Polizei an, da sie die auf seine Auslieferung gesetzten 400 Thlr. verdienen wollte. Kloster⸗ mann wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilt.
Auf der Saarbrücker Bahn ist küzlich eine Locs⸗ motive durchgebrannt. Es wird nämlich berichtet, daß auf der Stalion St. Wendel eine einzelne Personenzugs⸗ maschine sich in Bewegung setzte und die Stecke St. Wendel bis Neunkirchen durchlief, woselbst man sie sich in den Boden festjahren ließ. Der Heizer war auf der Maschine, jedoch schlief derselbe. Glücklicherweise war die Strecke frei; andernfalls hätte bei Begegnung mit einem Zuge ein großer Unglücksfall geschehen können.
Von der Memel. Am Morgen des 18. wurde die Schiffbrücke dei Tilsit wegen starken Eisganges abgefabren und der Traject eingerichtet.
Bern. Im„und“ vom 17. d. wird ein neues Verzeichniß der aus dem Auslande eingegangenen Liebes⸗ gaben für unsere Wasserbeschädigten miigelbeilt. Eine erste Sendung der Schweizergesellschaft in Alexandrien besteht in 10,000 Fr., eine ditio des schweizerischen Consuls in Pbiladelpbia in 2000 Fr., vom schweizerischen Consul in Neapel 5500 Fr., vom Schweizer Verein in Bradford 3500 Fr., vom schweizerischen Consulat in Amsterdam (vierte Sendung) 7000 Fr.(im Ganzen von dort 18.000 Fr., welche lebhafte Betheiligung der holländischen Bevol⸗ serung rühmend hervorgehoben wird), aus Rotlerdam 1900 Fr., von der Gesandischast in Wien 868 Fr., vom schweizerischen Gencralconsul in Mailand sind bis jetzt 9128 Fr. eingesendet ꝛc.
„Zu einem wahren Schatz machen die unzähligen Denk: und Aussprüche berühmter Männer den Lahrer Hinkenden Boten, der über⸗ haupt in allen seinen Theilen mustergiltig dasteht.“ 2857(Schweinfurter Tagblatt.)
Lieferungen für das Garnison-Lazareth Friedberg.
2866 Samsiag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Bureau des Garnison⸗Lazareths dahier unter den daselbst zur Einsichi bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summisflon vergeben 1) Die Lieferung des Petroleums, der Stearin- und Talglichter auf das erste Halbjahr 1809 und 2) die Lieferung des Ochsenfleisches auf das erste Vierteljahr 1869. zriedberg den 22. November 1868. g Großherzogliche Garnkson⸗Lazaretb- Commission Sto dk, Hauptmann.
Beachtenswerth!
1761 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Sate sowle gegen Schwäche. zuffände der Harnblase und Geschlechtserganc. Specialarzt Dr. Kirchhoffer, in Kappel dei St. Gallen(Schweiz.)
Brod lieferung. Samßag den 28. November, Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Brodbedürfsnisses pro erstes Quartal 1869 für die Schwadronen zu Butzbach auf dem Bureau der Garnisonverwaltung nach den daselbst zur Einsicht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Summisston vergeben werden.
Butzbach den 22. November 1868. Das Großherzogliche Stations Commando daselbst Freiherr v. d. do o p, Ritimeister und Schwadronschef.
Concessionirtes Nachweisungs⸗Büreau.
2864 Gesunde Schenkammen, welche als solcht Stelle suchen, können sich brleflich melden bel Frau Schwabe, Bockgasse Nr. 6 in Frankfurt a. M. NB. Auch können selbige Aufenthalt und Beköftigung
2867
billigst erhalten.
Bekanntmachung.
2844 Unterzeichneter beabfichtigt Donnersiag den 26. d., Morgens 10 Uhr, in seiner Baumschule 400 bis 500 veredelte, hochflämmige Aepfel, Blirn⸗, Zwetschen⸗, Mitabellen⸗, Reineclaudenstämmchen öffentlich versteigern zu lassen.
Sollten allenfalls, durch Frost verhindert, die Stämm- chen nicht versetzt werden können, so können solche dis Früblahr fleben bleiben.
Mel dach den 18. November 1868. 25
W. Pbilippi.
Steinkohlen,
2128 nur Stücke, bester Qualität, per Waggon a 200 Centner zu 88 fl. Kleinere Quantitäten in meinem Magazin an der Bahn 8 Centner 30 kr. empfiehlt
Bad Nauheim. Jacob Schimpf.


