Ausgabe 
23.7.1868
 
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hatte seinem Leben selbst eln Ziel gesetzt. Eine ziemlich aßlreiche Trauerversammlung folgte zu dem ungiü flichen rade. Alle nahmen die U ber u ung mit binweg ein⸗ mal, daß, wenn irgendwo es bei einer solchen Gelegenheit Bedürfniß sei, daß dem, was Aller Herzen im iiefsten Grunde dewegt, Ausdruck vecliehen werde, und dann, daß dies kaum in geeigneterer Weise geschehen könne, als in der von Hrn. Prof. Dr. Köhler in ächt chrichihem Geiste gehaltenen Grabrede. Da war zusörderst mit allem Frei⸗ muth der unumstögliche Satz aus jesprochen: Wir dürfen nicht läugnen, nicht beschönigen! wis hier in tief um⸗ nachteter Stunde gescheben, ist schweres Unrecht. Dann aber: Wer unter Euch sich ohne Sünde weiß, der werfe den ersten Stein auf unsern unglücklichen Mitbeuder! Und endlich: Ihn empfehlen wir der Gnade des himm⸗ lischen Valers, uns aber seinem Schuß vor schweren Ver⸗ suchungen. Solche Worte mußten in ihrer einfachen b gesprochen, den Leidiragenden zum Troste, der emeinde aber zu wahrer Erbauung gereichen.

Frankfurt. Die Adlersammlung unseres zoolozischen Gariens hat sich um ein schönes Exemplar vermehrt. Von Hrn. Dr. R. Brehm in Madrid wurde nämlich eine neue Art Adler, Aqulla Alberti, entdeckt und ein Exemplar, das erste in den europäischen zeologischen Gärten, der Frankfurter zoologischen Gesellschaft übergeben.

Darmstadt. Im Anfang des nächsten Monats be⸗ ginnt unter außerordentlich zahlreicher Beiheiligung der landwirthschaftliche Lehrcursus für die Volksschullehrer. Vorträge halten die Herren Krämer, Hallwachs, Thiel, Vogel, Leisewitz, R. Noak, Beck und Dölp.

Darmstadt. Zur Vermeidung von Unglücksfällen erlaubt man sich die hiesige Polizei Behörde auf das ge⸗ fährlich rasche Fahren von Fuhrwerken diverser Art in den Straßen unmisielbar vor dem Jägerthor, insbesondere bei

dem Umbiegen um die Ecken des Luzaretbs, der Mimer⸗

und ber Heindeimer Straße, um so dringender aufmerksam zu miche n, als es nur allzuoft und mein nur mit Levens⸗ gef ihr möglich wird, bei einem derartigen Fahren ohne Schiden an Leib und Leben davonzukommen. Eine am Morgen des 17. d. M. nur mit äußerster Anstrengung bewirkte Rettung einer Dame vor drohendster Lebensgefahr am Huse des Herrn Kaufmann Roll veranlaßt uns zunächst, die Aufmerksamkeit der Locaspolizei auf diese, Lorzugsweise für die Anwohner peinlichen Mißstände hie zulenken, die wie gesagt nur allzuoft und zumsist burch möglicherweise angetrunkene und aus den auließenden Wirihschaften abfahrenden Bauernfahrwerke c. veran⸗ laßt werden.(Eine Erinnerung an die Möglichkeit von Unglückofällen durch zu schnelles Fahren in den Straßen ist auch hier in Friedberg nicht überflüfsig.)

Darmstadt. Wie verlautet, hat das Großherzogliche Minitterium des Innern sich an eine größere Anzahl aus⸗ wärtiger Regierungen mit dem Ersuchen gewendet, die Vor⸗ kehrungen, die gegen das Tollwerden der Hunde und bei dem wirklichen Ausbruch der Tollwuth auf polizeilichem Wege getroffen werden, hierher mitzutheilen.

Bingen. Kürzlich vor Abfahrt des um 7 Uhr 14 Miv. die hiesige Stadt rhein zbwäris verlassenden Eisen⸗ bahynzuges bemerkte man auf der Eisenbahnbrücke geraume Zeit ein sauber gekleidetes Mädchen, welches daselbst aus⸗ und abging, als ob sie Jemanden erwartete. Als der Zug angefahren kam, warf sich das Mädchen rasch auf die Schienen, so daß ihr der Hals durch gefahren und der Kopf vom Rumpfe gänzlich abgeirennt wurde. Wer die Un⸗ glückliche gewesen, ist bis jetzt noch nicht fesigestellt.

Aus dem Amte Weilburg. Es ist dem königl. Untersuchungsrichter des Kreisgerichts zu Limburg ge lungen, die sämmtlichen Geräihschasten, welche zur Ver⸗ serligung falscher Zehnguldenscheine der süddeuischen Bank zu Darmstadt gedient baben, in einem Walde unweit

Hasselbich, hiesigen Amts, zu entbecken. Der Ange⸗ schuldi te, welcher sie doct vergraben hatte, sol! mit an Ort und Stelle gewesen sein. Bel dieser Gelegenheit möge die Nachricht berichtigt werden, won ich die ganze Falsch⸗ münze bande von der großh. hessischen Behörde zur Haft gebracht worden sein soll. Es sind von dieser Behörte blos 2 oder 3 Personen verhaftet, olle Uebrigen aber(im Ganzen sind es eiwa 1316 Personen) von dem Unter⸗ suchungsgericht in Limburg in Gewahrsam gebracht worden. Im benachbarten Wetzlar sollen auch mehrere Personen aus dem dasigen Gerichtespreugel wegen Theilnahme an dem fraglichen Verbrechen in Haft sitzen.

Eine alte Prophezeih ung. DerCon⸗ stunionnel macht darauf aufmerksam, daß ber Astronom Thomas Moult im Jahr 1263, also gerade vor 600 Jahren, im 42. Jnbre der Regierung des heiligen Ludwig, ür das Jahr 1868 einen milden und schönen Frühling, einen trockenen und heißen Sommer, einen mittelwarmen und für die Aussaat wohlthuenden Herbst prophezeit hat. Es werde in allen Ländern viel Korn geben und dasselbe wohlfeil werden. Nach dem Augnust werde in vielen Ländern die Weinlese gut und reichlich ausfallen, der Wein gut und wohlfeil werden, daher das ganze christliche Volk Gott seinen Hern lobpreisen werde. Bis jitzt scheinen diese Vorbersaaungen gerechifertiat.

1758 Wir machen unsere P. T. Leser auf die in der heutigen Nummer angekündigte Politur⸗Composilion von F. Müllet in Wien aufmerksam.

Es ist dies eine neue Erfindung, welche besonders für Holzarbeiter, Schreiner ꝛc. von großer Wichtigkeit ist, da durch dieselbe das langwierige und koßtspielige Politiren der Möbel ungeheuer erl ichtert wird, und es ist vorgus⸗ zusehen, daß diese praktische Neuerung auch hier dald eingeführt werden wird.

Bekanntmachung.

1640 Nachdem der Stadtvorstand zu Vulbel

beschlossen und Großherzogl. Kreisamt Vilbel

genehmigt hat, daß der bisher den Dienstag und Mittwoch vor Ludwigstag dahier abgehaltene Jahrmarkt, verbunden mit einem Volksfeste, auf Sonntag und Montag vor Ludwigstag, und wenn dieser auf den Sonntag fällt, auf diesen, verlegt werde, so bringen wir dieß hier,

mit zur öffentlichen Kenntniß und fügen hinzu den Montag dagegen Vieh⸗ und Krämermarkt gleichzeitig zu recht zahlreichem Besuche mit das Volksfest demnach in diesem Jahre

daß den Sonntag ein sogenanntes Volksfest,

abgehalten werden wird und erlauben wir uns dem Bemerken ganz ergebenust einzuladenr, daß

Sonntag den 23. und der Markt Montag den 24. August

stattfinden wird. Vilbel am 4. Juli 1868.

Großherzoglich Hess. Bürgermeisterei Vilbel Simon.

Bekanntmachung.

1754 Es ist die Abhaltung eines Schweinemarktes zu Vilbel und zwar am sersten Frei- tag eines jeden der Monate März bis October des Jahres genehmigt word u und wird demnach der erste für dieses Jahr abgehalten werdende Schweinemarkt

Freitag den 7. August

dinter dem Rathhaus dahier stattfinden, wozu

wir das Handel treibende Publikum nicht nur,

sondern überhaupt zu recht zahlreichem Besuche ergebenst einladen mit dem Anfügen, daß

die Schweinemärkte dahier um so mehr einer

ziemlich bedeutenden Frequenz sich zu erfreuen

haben dürften, als gerade hier eine große Anzahl Haudelsleute ansaässig sind, die den Handel mit Zuchtschweinen im Kleinen und Großen betreiben.

Bilbel den 20. Juli 1863.

Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel Simon.

Arbeits ⸗Versteigerung. 1750 Freitag den 24. Jult, Nachmittags 4 Uhr, wird auf dem Büreou des Großberzogl. Bürgermeisters zu Trais- Münzenberg nachftehende Arbeit einer öffentlichen Bersteigerung ausgesetzt:

1) Naurerarbeit, für 26 fl. kt. ) Weiß binderarbeit 18% 30 3) Schlosserarbeit 8 Sambach den 19. Jult 1868. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider

Hofraithe⸗Versteigerung. 1731 Nächsten Freitag den 24. d. Mis, Vormittags 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause die dem Gastwirth E Fleischbauer hier zustehende Pofraltbe: P. M.

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B. 17225/ Rih.] An der Ecke der Burg 1298 27 0 und Paikaraße, 172 12/0 Hofraum zwischen sich selbst und der Stadt Naubeim, in welcher sich eine Trinkhalle und Kegelbahn befindet und eine frequente Wirehschaft betrieben wird, einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt. Nauheim den 20. Juli 1868. Großherzogliches Ortsgericht E. d. V

Der dienffaltesie Gerichtomann Geberinger.

Bekanntmachung.

1753 Für rie biesige Saline sollen folgende Materialien auf dem Sudmissionswege von den Mindestfordernden angekauft werden: 8 Stecken Buchen⸗ Scheitholz, 100 Stück reine(astfrete) breite Doppeldielen,

500 lange Latten,

100 Tannen⸗Stangen, bei 25 Länge, stark, 20 5 f 200 57 6 r 50 Pfund breite Rundkopfsnägel, 1000 Stück zu 15 Pfd. 100 kieeine 17 7 8 25 67 Schlotnägel, 7 3 17 150 Drahistifte, bis 3 lang,

50 1 1 bie 2 lang.

Die eingebenden Submissionen, die verssegelt und mit der AusschristMateriallieferung für die Saline Nauheim betreffend verseben sein müssen, werden im Termin den 4. August, Morgens 10 Pyr, cröffnet werden,

Die Lieferungebedingungen liegen bei der unterzeich⸗ neten Stelle zur Einsicht offen.

Nauhelm den 20. Juli 1868.

Groß berzogliches Salinenamt Nauheim F. Schreiber. Wels.

Eine Wohnung

1742 habe ich zu vermietben und kann im Oktober

bezogen werden. Georg Gröninger.

ee N A Neueste Erfindung! 1747 Die von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich 802 laut RNeskript Nr. 08

ausschl. priv.

2* 2 Politur- Composition it äußerst beachtenswertb für Tischler, Drechsler und Holzarbeiter zum Fertigpoliren den neuen Mödeln, und für Private ꝛc. zum Aufpoliren von alten und abgestandenen, oder solchen Möbeln, wo das Oel hervortritt. Durch diese Composition wird das zelttaubende und kostspielige Fertigpositen von nauen Möbeln durch Spiri us gänzlich beseitigt, da durch Anwendung einiger Tropfen in wenigen Minuten ein Tisch oder Kasten fertig polirt ist, und kann de emem mit diger Comvposinen polirten Ge genstand das Oel nie hervortreten D Die Anwendung ist höchst einfach, das Resultat überraschend= Alte un abgestandene HFöbel fönnen durch ein- faches Reiben miiteln eines befeuchteten Linwand⸗ larpens überpolirt werden und erhalten einen Hoch- glanz, weicher durch das Poliren mit Spiritus nie erzielt werden kann. Mit einem Fläschchen dieser Composition kann man ohne Beihilje des Tischlers in einigen Stunden eine complete Zimmereinrichtung ren oviren. llaupt- Versendungs-Depöt en- gros et en- dstail

bel Frledrieh Müller, k. k. Privilegiums-Inhader,

in Wien, Gumpendorf, Huschengasse Nr. 8, wobin die schriftlichen Aufträge erbeten, und gegen Einsendung des Betrages(da bei Versendungen nach deu Auslande Ponnachnahme nicht möglich ist) ungebend effermirt werden.

Preis: 1 Flacon(mit Belebrung) 15 Sgr. 1 Du. Flacens Thlr. Weniger wie 2 Flacons können nicht ver- sendei werden.

Aviso 11! Man biuct diese Annonce nicht un⸗ berüdsedugt zu lassen. Da bei richtiger Anwendung dieser Composition solche Vortheile erzielt werden, daß die bis jetzt übliche Art des Polirens bald ganz dieser neuen praktischen und billigen Erfindung weichen muß, so ersucht man das P. T. Publikum sich durch einen Probeversuch davon zu überzeugen, und weisen wir auf das veröffentlichte Zeugniß eines der ersten wissenschaftlichen Kapaciläten Deuischlands, sowie auf die Resultate, welche in Oesterreich durch die Politur⸗ Compositien erzielt wurden, hin.

Eleichzei ig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife aufmerksam gemacht, durch welche die Fracht⸗ spesen b'deutend reduzirt wurden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu senden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Pestnachnahme oder Postvorschuß bier nicht angenom⸗ men werden.

Zeugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur⸗Composition übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestansiheile zu unterzieben. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitativen als quanzitativen Analyse unterworsen und deren zweck mäßige Zusammensetzung völlig für gut befunden de. ze.

Ihr ergebenster Dr. Werner, Direktor des polptechnischen Institutes in Breslau.

mit einem Patent bevorzugte