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1868.
Dienstag den 22. September.
lzeiger für Oberhess 1
174—
9 Inthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblalt.
N 77 h Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Sama
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Hessen. Darmstadt. Die russische Kaiserfamilie ist am 18. d. mit Extrazug von Jugenheim nach Friedrichshafen abgereist.
— Oberst v. Lyncker, welcher bestimmt war, das Commando eines preußischen Regiments in Magdeburg zu übernehmen und Ende dieses Monats dahin abgehen sollte, wird vorerst in seiner bisherigen Stellung als Commandeur des 4. Inf.⸗ Regt. dahier verbleiben, möglicherweise auch eine andere Verwendung finden. Man spricht von dessen Zurückversetzung zur Aojutantur des Großherzogs.
— Durch eine im Regierungsblatte erschienene Verordnung ist die Großherzogliche Kriegsschule bis auf Weiteres aufgehoben.
— Die nun geschlossene Unterzeichnung der Adresse an den Großherzog, in der Mitzeniusschen Angelegenheit, hat nahe an 2500 Unterschriften ergeben, unter welchen die Namen der angesehensten hiesigen Bürger in die Augen fallen.
Preußen. Berlin. Neuerdings spricht man wiederholt davon, Bismarck werde durch langen Urlaub seinen Rücktritt vom Amte ein- leiten. Einem ärztlichen Ausspruch zufolge soll keine Aussicht vorhanden sein, daß Bismarck je den Vollbesitz seiner Kräfte wieder erlange und ihm darum jede größere geistige Anstrengung aus's ernstlichste zu widerrathen sei.
— Auf die Anrede des Bürgermeisters von Eutin an den Köntg von Preußen, worin derselbe der Exeignisse von 1866 gedachte, hob der König in seiner Antwort, wie die„Oldenb. Ztg.“ er wähnt, mit lebhafter Betonung hervor, die Er⸗ reichung so großer Erfolge sei nur dadurch möglich geworden, daß die Sache Preußens und Deutsch— lands auf so treue und loyale Verbündete, wie der Großherzog von Oldenburg in kritischer Zeit gewesen sei, habe zählen dürfen.
— Der Schriftführer des Hülfsvereins für Ostpreußen, Abgeordneter Dr. v. Bunsen, hat sich
kürzlich nach Ostpreußen begeben, um dort Er-
hebungen darüber zu machen, ob und inwieweit die Hülfe des Vereins demnächst erforderlich ist.
— Der Lehrermangel in der Provinz Preußen ist so fühlbar, daß man an maßgebender Stelle beschlossen haben soll, die Kräfte von concessionirten Lehrerinnen in Zukunft für diese Stellungen zu verwenden.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ widerspricht die Mittheilung der„Mittelrheinischen Zeitung“ in Wies baden, von der preußischen Regierung sei die Einziehung sämmtlicher Capitalien der nassauischen Landesfonds und die Uebermittlung derselben nach Berlin angeordnet worden.
— Die„Zeit. für Norddeutschland“ schreibt: „Die schwedischen Journalisten behandeln, seit sie sich im vorigen Monat zu Stockholm zum ersten Male als Stand versammelt haben, Norwegen, und Finnland unter der Rubrik Inland. Nord- schleswig eben dahin zu rücken, wurde zwar bean⸗ tragt, aber nicht angenommen.“
Schleswig. Der König eröffnete der Geist⸗ lichkeit: Er sei ein entschiedener Anhänger der Unton, werde aber keine der neuen Landeskirchen gewaltsam oder durch Ueberredung in diese Bahn drängen, jedoch sei Union, der auf der Freiheit der Ueberzeugung beruhe, willkommen.
Frankfurt a. M. Der Consul des nord- deutschen Bundes in Algier hat sich bereit erklärt, Preielisten deutscher Industrieerzeugnisse unentgelt- lich zur Kenntnig des dortigen Handels zu bringen.
Wiesbaden. In Betracht, daß auf der Limburger Versammlung eine Verhandlung über die auf die Tagesordnung gestellten Fragen nicht möglich war, ist nunmehr eine allgemeine Landes- Versammlung hierher auf den 27. Sept. d. J. anberaumt worden. Auf der Tagesordnung stehen: 1) Die Verhältnisse der nassauischen Landesbank; 2) die Gemeindeverwaltung; 3) die Dotation des nassauischen Provinzialfonds; 4) die Schulfrage.
In Hamburg ist, als Folge der einheit lichen norddeutschen Flagge, der Vortritt der Staatsangehörigen vor den Fremden bei der Be— setzung von Schiffsjungenstellen weggefallen. Von Berlin her ist in Bremen die Nachahmung dieses Vorbildes angeregt und wird ohne Zweifel erfolgen.
Sachsen. Dresden. Die Naturforscher⸗ versammlung wurde am 18. d. in Anmwesenheit des Königs und der Prinzen eröffnet. Nachdem die Versammlung von dem Minister Nostiz und dem Oberbürgermeister Pfotenhauer begrüßt wor— den, sprach Bruhns von Leipzig über die neuesten Himmelserscheinungen, Virchow unter stürmischem Beifall über den naturwissenschaftlichen Unterricht
Bayern. München. Nach offiziellen Erklärungen ist es als zweifelhaft zu betrachten, ob die in der Nähe von München beobachteten Fälle von vermeintlicher Rinderpest auch wirklich unter diese Categorie gehören. An dem in diesem Falle getödteten und sofort verscharrten Vieh ist die Untersuchung aus dem letzteren Grunde nicht wohl möglich; es wird sich also um Constatirung anderweitiger Erkrankungen handeln, und in dieser Beziehung ist glücklicherweise bis jetzt nichts beob- achtet worden, was als Rinderpest gelten körnte.
Württemberg. Stuttgart. Der „Staatsanzeiger“ meldet unterm 18. d. M.: Am nächsten Montag wird in München der Zusammen⸗ tritt einer Commission erfolgen, welche über die Bildung eines gemeinschaftlichen Organs zur ein— heitlichen Leitung des süddeutschen Festungswesens, unter Anschluß desselben an das allgemeine deutsche Vertheidigungssystem, berathen soll.
Baden. Karlsruhe. Unsere Regierung hat sich veranlaßt gesehen, zur gesetzlichen Regelung der in unserm Lande in Fiuß gekommenen Be⸗ wegung für Umwandlung der Confessionsschulen in gemischte Schulen eine Verordnung zu erlassen „über das Verfahren bei Anträgen auf Aufhebung oder Errichtung confessioneller oder gemischter Schulen.“
Oestereich. Wien. Die„N. fr. Pr.“ spricht sich wenig günstig über die Kieler Rede aus.„Hochmuthsvoll,“ meint sie,„und macht bewußt hat der König Wilhelm in Kiel geredet, aber weder klug noch vernünftig war es, in solcher Weise zu provoeiren; denn bei der in Frankreich herrscheuden Stimmung wird die Kieler Rede als eine Herausforderung betrachtet und darauf in entsprechender Weise replieirt werden. Und die Folgen davon? Sie könne der Erhaltung des Friedens nur abträglich sein. Man denke sich einmal, daß Napoleon die Worte König Wilhelms bei einem ähnlichen Anlasse sprach; würde man sie in Preußen etwa als eine Friedenskundgebung auffassen? Es kann nicht genug jener Leichtsinn
ihm ein Anschluß an die der triumphirenden Gewaltthätigkeit beklagt werden,
der in solcher Weise mit den höchsten Interessen der Völker spielt.“ Die„N. fr. Pr.“ hat bier- mit offenbar eine kleine Schwenkung gemacht.
— Offiziöse Correspondenten der amtlichen „Prager Zeitung“ und des„Pester Llopd“ con- statiren, daß die jüngsten Versuche, eine Annäherung
zwischen dem Berliner und dem Wiener Cabinet herbeizuführen, vollständig gescheitert sind z es habe sich gezeigt, daß Preußen nicht geneigt sei,„den specifisch-östecreichischen Interessen irgend eille en⸗ nenswerthe Concession zu machen.“ i — Das Gerücht, daß die Türken sich an⸗ schickten, in das rumänische Gebiet einzudringen, gewinnt an Bestand. Auf dem rechten Ufer Per Donau werden Vorbereitungen getroffen, den-Strom zu überschreiten.. 200 Pest. In der Unterhaus sitzung vom 19.“ d. bringt Eötvös einen Gesetzentwurf übet dit gegen⸗ seitige Gleichberechtigung der christlichen- Confes⸗ sionen ein. 120 Schweiz. Am 14. ds. fand im Züricher alten Schützen hause eine Versammlung vol Zürichern und Deutschen, etwa 200 Mann starke tat, zu dem Zwecke, eine Section der Freiheits und Friedensliga in Zürich zu gründen. 1 Frankreich. Paris. Der„Constisutionnel“ bestätigt ebenfalls, daß die Kieler Rede einen friedlichen Sinn habe. Weit davon entfernt, durchblicken zu lassen, daß die vor zwei Jab en Preußen auferlegte Nothwendigkeit von Mbment zu Moment wiederkehren könne, erklärt der König von Preußen kategorisch das Gegentheil indem er sage: Ich sehe keine Veranlassung zur ⸗Frixvens⸗ störung in Europa. Es sei unmöglich arin einen doppelten Sinn zu finden. Diese n Worte bewiesen, daß das Berliner Kabinet a micht auf Krieg rechne. b de — Auf der Börse hat die Rede des Königs v. Preußen in Kiel trotz der offiziellen frictlichen Auslegung eine Baisse von 60 Cent. bewirkt. — Franz II. von Neapel steht auf dem Punkte, in der Hoffnung auf eine Restauration, zu Hufisten des Grafen v. Girgenti abzudanken,„Wei die Sache ihre Richtigkeit hat, so erklärt sich„Alles, sowohl die Reise nach Fontainebleau als die an ⸗ gekündigte Zusammenkunft in St. Sebaftlat. — Der„Gaulois“ meldet, daß pie, c 13 canarischen Inseln verwiesenen spanischen Gezurale an der andalusischen Küste gelandet feiern In Andalusien wehe die Fahne des Aussfankes.(1 — In Metz ist im Arsenal 1 werkstatt in die Luft geflogen. Eine Arbeiterin warf so unglücklich mit der Scheere nach einer ihrer Genossinnen, daß die Spitze auff dien 9 masse siel. Bei der darauf erfolgend 15 u fanden etwa 20 Menschen den Tod(56% Patrie“
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weniger schwer Verwundete. Großbritannien. Lond o „Post“,„Herald“,„Daily News“
Guizot's Artikel. Alle timmen deff eretn, daß die Tendenz der Rede eine stistlißz i. „Daily News“ sagt: Eine solche Rede, encchiene
im Munde des Kaisers Napoleon Kine! Kriegs⸗
erklärung, im Munde König Wil wevzute sie Frieden, weil sie von Friedensthak 0 c ft. Italien. Florenz. Die Zeiltacen melden
bestimmt, daß die Antwort Frankreichs mußndie von Jalien geforderte Räumung Rosns Such“ die Franzosen eingetroffen ist. Die Antpte late entschieden abschlägig. Nnsigufes
Amerika. Hinsichtlich des drohenden In⸗ dianerkrieges werden Stimmen der Warkung kaut. Die Gräuel wurden von einer Banbe beg chigen, welche aus 250 Individuen bestad, Ind, e scheint grausam und unklug, darunter ganze Stämme, ja selbst diejenigen leiden zu lassen, welchen den
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