4 1 4 5 55 2 3 2. 1868. Samstag den 22. Februar. 4 23. 0*— Gedach 1. agd 8 90 8 n 0 —. 2 8E enthalt die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. eee 3 2 1— 8 4 1 N 10, 1 Bestellungen auf den„Anzeiger für Oberhessen“ werden noch fortwährend von Ade 9 9 2 0 5 9 18 5 5 2 1 *— allen Poststellen und der Verlagsexpedition für das erste Halbjahr angenommen 2 A. 5 g f N dert 4 Hessen. Darmstadt. Das Großherzog-talh Dr. Simtons zu Main;— am 7. Februar der für Aus bleibende, Untaugliche 1c. noch aufgerufen et ae liche Regierungsblatt Nr. 10 enthält(Schluß): pensionirte Regißralor bei dem Oberappellallens⸗ und werden— und auf das Recht der Präsentation — III. Uebersicht der im Jahre 1867 durch die Groß— ann a eines Stellvertreters verzichten, also ihre Mili— den 1 E rr— 5 Das Großh. Reg.-Blatt Nr. 11 enthält: tärpflicht selbst erfüllen, kann die Einlage mit 0 n. Im Laufe des Jahres 57 sind dur„ Polizei⸗ d Gebühren-Ordnung f Hafen 2 i ück⸗ 1 de Großberzogliche Gensdarmerie 4826 Arrestationen und zu Malm. ine een eee eee die, Versicherer zurück a 6844 Denuncialionen vollzogen worden. II. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden. Se. bezahlt werden, und es scheiden in Folge dessen
* gerlardt,
IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, den Octroitarif der Stadt Darmstadt, ins- kesondere die Erhebung der Octroiabgabe von Branntwe in di den Branntweingroßhändlern beiteffend.
V. Bekanntmachung Gresiherzoglichen Ministeriums ker Finanzen, den Anschluß des Herzogthums Lauenburg
Koͤnigl. Hobeit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 15. Jan. dem Genetalsecretär des Landesgewerbvereins Commerzienrath Finck die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Kaiser der Franzosen verliehenen Ritterkreuzes des Ordens der Ehren— legion— und am 29. Jan. dem Burcaudiener bei der
dieselben aus der Anstalt aus. Der Rückempfang der 275 fl. ist von dem Versicherer auf der Rück— seite der Versicherungs-Urkunde zu bescheinigen und das Geld gegen Abgabe dieser Urkunde bei dem Vorsteher der Stellvertretungs-Anstalt in
860 8 4 9 10 2 l 5 f. 3 7 1 24227— — an den Zollverein beireffend. Oberpostoircktien für das Großherzogthum Hessen Philipp] Empfang zu nehmen. Für diejenigen Versicherten 1— 1 re 8. n 2 zum 4 des Musterungsjahres 1867, welche sogenannte 8 es Art. des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt des ih: 0 Sr. Mal. dem oͤnige den Preußen f gige; ädchen, kannt zu machender Straferkenninisse der Gerichte der verliehenen allgemeinen Ehrenzeichens für Verdienstie zu Frelloose gezogen haben, aber bei* ann een den Frovinz Starkenburg. ertheilen. Truppenergänzung freiwillig in den Nilitärdienst drt alte VII. Dienß nachrichten. Seine Königliche Hoheit der III. Ertheilung eines Erfindungspatents. Seine eintreten, findet die Rückzahlung der Einlage Niger e drsdbben baben 8 55 2 8. 15 ne ae gleichfalls statt, jedoch haben dieselben ihren den von dem Herrn Fürsten zu Solms⸗Hohen⸗Solms⸗ Li 3. Jebruar den Fabrikanten J. B. A. Vollmar 14„ ö iner! a a auf die erste evangelische Knabenschulslelle zu Lich präsen⸗[zu Kempten auf sein Nachsuchen ein Erfindungepatent 1 erfolgten„ e 1 der ere ürlen Schullehrer an der zweiten Stestsschule daselbst auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte escheinigung des etreffenden egiments⸗ eder Valz für diese Stelle zu bestätigen;— am 21. Januar] Construction biegsamer Kautschuk-KRolben und Kautschuk⸗ Corps- Commandos nachzuweisen. 7 um edangelischen Pfarrer zu Engelstadt Thon die evan Ventile ür Pumpen und Gebläse, ohne jedoch Jemanden 3 l*„ ist Oberß 4 Cint. lische Pfarrstelle zu Kelsterbach zu übertragen;— am in der Anwendung bereits früher bekannt gewesener Theile* der„Darmst. Ztg. 8 L abe 8. Januar den Saalwärler Wenz zum Kreisdiener zu der Erfindung zu bindern, während der nächsten fünf arzt Dr. 5 eidenre ich auf sein ach suchen, entnnen;— am 1. Febr. dem evangelischen Schullehrer]Jabre für den Umfang des Großberzegiums zu ertheilen. unter Anerkennung seiner lang und gut geleisteten 1 13 Hartmann die evangelische Schulstelle zu 9 1* DN 1—* Dienste, in den Ruhestand versetzt und Stabsarzt an f. allernhausen zu übertragen— und den von dem Herrn sherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Februar den Dr. Reuling im 1. Reiterregiment zum Divi- „ ut d 1. Austen zu Isenburg⸗Birstein auf die erste evangelische] Oberfeldwebel im 1. Infanterie-Regiment Georg Ramge ona 0 t it N 1 des 90 N 5 g „n dn e Ichulstelle zu Weninge präsenlirten Schullehrer an der aus Reinbeim zum Bremser bei der Main-Weser⸗Eisendahn sonsgeneralarzt mit dem Range des Majors er⸗ peiten evangelischen Schule daselbn, Michael Müller für] zu ernennen. s g* f nannt worden. Oberquartiermeister Schomber 1 dere iin diese Stelle zu bestätigen;— am 1. Febr. den zweiten V. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit im 3. Inf.⸗Regt. wurde zum Stabsquartiermeister Ansgerichtediener dei dem Landgerichte Lauterbach Simon der Großberzon baben allergnädigßt geruht: am 1. Febr. befördert und Ministerialcanzlist Baumbach bei *. um ersten Land erichtsbiener daselbst zu ernennen. den Ortseinnebmer zweiter Klasse Philipp Raab zu Alzey, dem Kriegsministerir ter Anerk fei 3 VIII. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit dermit Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit, in den riegsministerirm, unter Anerkennung seiner
Ruhestand zu versetzen. langjährigen guten Dienste, in den Ruhestand
Croßberzog haben allergnäbigst geruht: am 14. Januar Ministerialrath Hall wache und Geh. versetzt.
un Oderbrückenwärter dei der Rheinbrücke zu Mainz Neuer auf sein Nach suchen seines Dienstes zu entlassen.
71 98 IX. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Regierungsrath Reuling sind vor einigen Tagen 7 Friedberg. Ueber die Richtung der 4 8 beit der Sroßberzog haben allergnädigst gerubt: am zu der Berathung über eine neue Militärersatz— I daß* die 71 9„Januar den ordentlichen Professor in der juristischen f 1 ä ist. leßen-Fuldaer-Bahn die ichtun ießen, *. Ane der Landebuntee fit Br.* 01 Rücsch Er der Stellvertre-[Großbuseck, Grünberg, Verggem agen, gu,— N.Sa Ae tunges-Anstalten macht bekannt: Für alle diejenigen feld, Renzendorf, Lauterbach, Großlüder, Fulda; ten= Psselbaum,— am 28. Januar ben Schullehrer Metz an in der Staatsversicherungs- Anstalt für Stellver- für die Gießen Gelnhäuser⸗Bahn die Richtung „ 4* kathelischen Schule zu Ober⸗Abisteinach.— und am tretung im Militärdienste versicherten Musterungs, Lich, Hungen, Nidda, Selters, Büdingen, Geln⸗ 10 b.; E. 1—— n pflichtigen des Jahres 1867, welche zur dies⸗ bausen in Aussicht genommen sind. I. N K. an* 4 a jährigen Truppenergänzung bereits zum Marsche Preußen. Berlin. Der Gesetzentwurf, 5 X. Gesterben: am 4. Febr. der Kreisarzt Medicinal⸗ aufgerufen worden sind— oder welche als Ersatz betreffend die Schließung der Spielbanken zu — U— W Ist dann die Brut ausgeflogen, so verbraucht sie noch mehr; es kommt N Der Staar. nun auch die zweite Brut hinzu, und ist auch diese ausgeflogen, so be— — Die Sonne beginnt schon höher zu steigen und bald werden ihre steht jede Familie aus 12 Stück, und vertilgt täglich 840 Schnecken oder ** Etrahlen an Kraft gewinnen, in Folge derer der Monat Februar schon f entprechend viel anderes Ungeziefer.“. 1 nanchen warmen, freundlichen Tag bringt. Daß an solchen Tagen schon Lenz erzählt dann weiter, wie er es durch anhaltende Bemühungen, — 7 iazelne der aus dem fernen Süden heimkehrenden Vögel sich zeigen, ist mit Rath und That durch Hülfe der Forstitute dahin gebracht habe, daß * kannt, und namentlich ist es der muntere Staar, der in zahlreichen Flügen[der Brauch, für die Staare Brutkästchen an den Bäumen in Wald und 15 Wiesen und Felder belebt und, zwischen den schwerfälligen Krähen und[Gärten zu befestigen, in dem ganzen Gothaer Lande ein allgemeiner ge— 1 Raben sich herumtummelnd, seine noch spärliche Nahrung sucht. Auf ihn worden sei, daß dadurch der Staar daselbst sich nun in äußerst zahlreicher 57 nöchten wir die Aufmerksamkeit lenken, indem wir bier abdrucken, was Menge alljährlich niederlasse, während er früher nur vereinzelt da zu 2 tenz, der bekannte fleißige Beobachter und Berichterstatter des Lebens finden war, und daß der Nutzen davon, die Vertilgung des Ungeziefers, 1 k. nd Treibens ver Vogelwelt, von ihm erzählt, Betreff seiner überaus in höchster Auffälligkeit zu bemerken sei. Er berechnet die Menge der 5 kroßen Mützlichkeit, seiner, man darf es so ausdrücken, staatsökonomischen] Staare in den Theilen des Thüringer Waldes, wo man ihnen die Brut— 1 Wichtigkeit.— Lenz sagt:„Der Staar verdient die größte Schonung; kästchen bietet, auf 180,000, und der Nahrung, deren sie täglich bedür⸗ „ denn er macht sich durch Aufzehren der schädlichsten Kerhthiere, Würmer fen, auf 12,600,000 große, dicke, fette Schnecken. 9 und Schnecken ungemein verdient. Bei keinem Vogel läßt sich so bequem Diese Zahlen sprechen für sich deutlich genug, um es böchst em- + 0 lobachten, wie viel Nutzen er thut, als beim Staar. Ist die erste Brut pfehlenswerth erscheinen zu lassen, daß dieser nützliche Vogel nicht nur ge- 13 tusgekrochen, so bringen die Alten in der Regel Vormittags alle drei schont, sondern recht eigentlich gehegt werde, d. h. daß man ihm die An⸗ — Minuten Futter zum Nest, Nachmittags alle fünf Minuten; das macht siedlung allenthalben möglichst leicht mache.— Das einfachste Mittel 1 been Vormittag in steben Stunden 140 fette Schnecken(oder statt deren hierzu bietet sich in den erwähnten Brutkästchen, die, in Gärten und Fel— 2 dus Gleichwerthige an Heuschrecken, Raupen, Würmern, Engerlingen und dern an Bäumen aller Art aufgehängt, im Frühjahre von dem klugen e dergl.), Nachmittags 84. Auf die zwei Alten rechne ich für die Stunde[Vogel gern und bald in Besitz genommen werden; sie ersetzen ihm die 73 berigstens zusammen 10 Schnecken, macht in 14 Stunden 140; in hohlen Bäume, in welchen er sonst seine Brutstätte aufzuschlagen oflegt. e. Suma werden also von der Familie täglich 364 fette Schnecken verzehrt.] Merkt er einmal, daß er in einer Gegend ein gerne gesehener Gast ist, .
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