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riffene räfn Hatzfeld bekannter, kam mit den preußischen Gerichten in wiederholten Konflikt und trat als Social-Reformator im Jahr 1862 auf, wo er sich an die Spitze des Berliner Arbeiter— vereins stellte. Seinen Tod fand er 1864 in einem Duell gegen einen wallachischen Bojaren, dessen Braut, auf die er frühere Rechte zu haben vermeinte, er in einem Brief beleidigt hatte. Seine Gewandtheit als Agitator und seine geist— vollen Reden, mehr aber noch die abenteuerlichen Ziele, die er ausstellte, verschaffte ihm bald Anhang in den Arbeiterkreisen der größeren Städte, wie Berlin und Wien, und jetzt sind sogenannte Lassallianer, wenn auch nur sporadisch, über ganz Deutschland verbreitet. Seine Lehren lassen sich kurz dahin präcisiren: Du darsst dir Nichts ab— darben. Sparen ist Unsinn. Das überlassen wir dem Staat. Wir gründen Produktiv-Asso— ciationen, und dem Staat liegt es ob, uns die
steht, so müssen wir uns dasselbe erwerben, und
dies kann nur auf dem Weg des allgemeinen Stimmrechts geschehen.—.
Alle Wohlmeinenden können solche in's Blaue vagirende Lehren nur bedauern. Sie können nie Verwirklichung finden. Der Staat hat die Ver— pflichtung, alle Hindernisse wegzuräumen, die der freien Entfaltung der Kräfte jedes Einzelnen im Wege stehen, seine Bildungsanstalten müssen Jedem zugänglich sein, der Weg zu allen Aemtern muß unterschiedslos jedem Besähigten offen stehen, Ackerbau, Handel und Wandel, Kunst und Wissen— schaft sind durch ihn zu fördern, außergewöhnliche Noth wird er durch direktes Eingreifen, wenn sich kein anderer Ausweg findet, zu begegnen um so mehr im Stande sein, wenn einmal die trost— lose Militärwirthschaft wird auf ihr natürliches Maß reducirt werden können; aber ein zu jedem Unternehmen verpflichteter Darleiher wird er
nöthigen Kapitalien dazu zu überlassen. Dann brauchen wir den fremden Unternehmer nicht, der einen Theil des Gewinnes an sich zieht. Erlah⸗ men wir dadurch in unserer Thatkraft und geht unser Geschäft rückwärts, das thut nichts. Wir fordern neue Subvention vom Staat, oder lösen die Association auf und gründen eine neue, unser Recht auf Staatshülfe bleibt uns. Da aber im Staatslexikon bis jetzt von diesem Recht nichts
niemals werden können, ohne sich selbst aufzugeben. Bedauerlich sind diese Theorien außerdem, weil sie nur schaden, wo sie nützen sollen, da sie Un— zufriedenheit und Genußsucht vermehren und das srische, kräftige Ringen nach verbesserter Lage lahm legen. Damit im Zusammenhang steht das Lassalleanische Verdienst(2), den unsinnigen Unter- schied zwischen Bürger und Arbeiter hervorgekehrt und verschärft zu haben. Wer ist Arbeiter, wer
ist Bürger? Wir leben ja doch nicht im alten Egypten oder in Indien, unübersteigliche Kasten kennen wir nicht. In England heißen nur die „Gentlemen“, die so und so viel tausend Pfund jährlich zu verzehren haben, um welche sie keinen Finger krumm zu machen brauchen. Schon der Banquier, der auf seinem Comptoir hinter seinen Büchern sitzt, ist es nicht. Das hat Sinn, obgleich wir den Gentlemans-Hochmuth verdammen, Alle, die zu eigenem und fremdem Wohlergehen einer nütz⸗ lichen Beschäftigung sich widmen, sind Arbeiter im edelsten Sinn des Wortes. Der Mensch hat nicht blos für seine Eigenexistenz zu sorgen, er muß vielmehr ein nützliches Glied der Gesellschaft sein, das ist sein Beruf. Jeder Bürger ist Arbeiter und jeder Arbeiter ist Bürger. Wo ist die Grenzlinie? Wer heute ohne Besitz ist, kann morgen Besitzender sein, und umgekehrt. Das Wort„Arbeiter“ im Gegensatz zu Bürger sollte aus dem Sprachgebrauch verbannt werden; es bezeichnet etwas, das nicht existirt.
Der Lassalleanismus bat sich unlängst beim Schützenfeste in Wien in den Vordergrund ge— drängt. Er hat sehr philosophisch und kosmo— politisch aussehende Sätze ausgesprochen, wie: „Wir sind keine Deutsche oder Oesterreicher oder dergl., wir sind Menschen ꝛc.“— und hat damit natürlich Fiasco gemacht.
Grummet⸗Gras⸗Versteigerungen
bein dem Großherzoglichen Nentamte Friedberg. Das dießjährige Grummet-⸗Gras von nachgenannten Großberzoglichen Domanialwiesen wird in folgenden
1932 Terminen öffentlich an den Meistbtetenden versteigert: ee 4 Größe . det 2 Gemarkung. Wiesen. O— Morgen.
Versteigerungstermin.
Ort d. Zusammenkunft.
1[Okarben, Groß und Kleinkarben 66
Frtedberg am 16. August 1868.
Montag den 24. August 1868,
Vormittags um 8 Uhr, Okarben. 2[Bauernbeim und Ossenheim, die 234 Mittwoch den 26. Auguff 1868, J Bauernheim bei Gaftwirth sog. Markwiese Vormittags 10 Uhr, Höres. 3 Lindheim 33 Freitag den 28. August 1868, Lindbeim bei Gastwirth Vormittags 10 Ubr, Koch. 4[Hainchen 40 Freitag den 28. Auguft 1868,] Hainchen del Gaftwirth
Auf dem Selzerbrunnen bei
Mittags 12 Uhr, Jacob Schmidt. Großherzogliches Rentamt Friedberg en dene
Frühobst⸗ Versteigerung. 1957 Dongerstag den 20. August d. J., Nachmittags 4 Uhr, sollen in den städtischen Obstbaumanlagen eine Parthtie Frühäpfel und Birnen an Ort und Stelle öffentlich meißbietend versieigert werden. Der Anfang wird am Neuenthot gemacht.
Friedberg am 18. August 1868.
Großherzogliche Bürgermelsterei Friedberg Foucar.
Güter- Versteigerung.
1958 Freitag den 21. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Frau Hosapolbeker Wahl Wittwe dahier die derselben zustehenden Güterstücke 195 Klafter Grabgarten an der Fauerbacher Straße mit sämmttichem Gartenmöbel. Regencisteine mit esserner Pumpe, Turngeräthe und den darin befind- lichen Gewächsen, mit Ausnahme des Obßfes und der Gemüse, 137 Klafter Ackergarten am neuen Frledhofe mit der dieß jährigen Kartoffel⸗ und Obsterndte nochmals öffentlich meistbietend unter dem Anfützen ver⸗ steigert werden, daß nunmehr bei entsprechenden Ge⸗ boten die Genehmigung alsbald ertheilt werden kann. Frtedberg am 18. August 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar.
Versteigerungs⸗ Anzeige. 1943 Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, will Christoph Laubach I. Wittwe dahier nachfolgende Gegenstände freiwillig versteigern lassen:
1) 1 Pferd, hellbraune Stute, 6 Jahre alt, 2) 1 einspänniger Wagen mit eisernen Achsen, 3) 1 Pflug und 1 Walze, 4) 2 Rinder(eln⸗ und zwellährig). Ober⸗Mockstadt den 17. Auguft 1868. Groß herzogliches„ Ober⸗Mockfladt e.
Ein älrincs möblirtes Zimmer
1954 hat zu vermiethen C. Erhardt, Casinodlener.
3000 Gulden
1700 werden in hiesiger Stadt gegen hyppotbekarische Sicherhett zu leihen gesucht. Näheres unter Nr. 1700 bei der Exped. d. Bl.
Kelterschrauben,
1935 vorrätbig und nach Maaß bei deßer Ausführung zu billigen Preisen, liefert die Maschinenfabrik von
Aleyer& Beck
in Darmstadt.
Agenten
1951 werden für eine bedeutende Lebensversicherungs · Gesellschaft gegen hohe Provision zu engagtren gesucht.
Offerten beliebe man unter Chiffre L. Z 280 der Exped. d. Bl. einzusenden.
ee—— J Gesucht 1961 wird eine Magd in eine bürgerliche Haushaltung.
Zu erfragen bei der Exped. d. Bl.— Eintritt kann sogleich erfolgen.
Junge Pudelhunde, reine Race,
1955 verlauft Ch. Stadelmann, breite Straße Nr. 65.
3 Männerstände
1945 bat zu verkaufen oder zu vermtethen
Mathilde Katzenstein. Verloren
1937 wurde vom Kreisomt bis vor das Burgthor ein leinenes gesticktes Batisttaschentuch(ohne Namen). Der redliche Finder wolle dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Bl. abgeben.
U. 7 Neueste Erfindung:! 1747 Die von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich 5„ 13802 1 85 laut Reskript Nr. 105 mit einem Patent bevorzugte
aus schl. priv.
Politur- Composition
ist äußerst beachtenswerth für Tischler, Drechsler und Holzarbeiter zum Fertigpoliren von neuen Möbeln, und für Private ꝛc. zum Aufpoliren von alten und abgestandenen. oder solchen Möbeln, wo das Oel hervortritt.— Durch diese Composition wird das zeitraubende und kostspielige Fertigpoliren von neuen Möbeln durch Spiritus gänzlich beseitigt, da durch Anwendung einiger Tropfen in wenigen Minuten ein Tisch oder Kasten fertig polirt ist, und kann bei eimem mit dieser Composilion polirten Gegenstand das Oel nie hervortreten W Die Anwendung ist höchst einfach, das Resultat überraschend Alte und abgestandene Möbel können durch ein- faches Reiben mittelst eines befeuchteten Leinwand— lappens überpolirt werden und erhalten einen Hoch- glanz, welcher durch das Poliren mit Spiritus gie erzielt werden kann.— Mit einem Fläschchen dieser Composition kann man ohne Beihilfe des Tischlers in einigen Stunden eine complete Zimmerein richtung renoviren Haupt- Versendungs- Depôt en- gros et en- détail bei Friedrieh Müller, k. k. Privilegiums⸗Inhader, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8, wohin die schriftlichen Aufträge erbeten, und gegen Einsendung des Betrages(da bei Versendungen nach dem Auslande Posinachnahme nicht möglich ist) umgehend effectmirt werden. Preis: 1 Flacon(mit Belebrung) 15 Sgr.— 1 Dutz. Flacons 4½ Thlr. Weniger wie 2 Flacons können nicht ver⸗ sendet werden.
Aviso!!! Man bittet diese Annonce nicht un— berücksichtigt zu lassen. Da bei richtiger Anwendung dieser Composition solche Vortheile erzielt werden, daß die bis jetzt übliche Art des Polirens bald ganz dieser neuen praktischen und billigen Erfindung weichen muß, so ersucht man das P. T. Publtkum sich durch einen Probeversuch davon zu überzeugen, und weisen wir auf das veröffentlichte Zeugniß eines der ersten wissenschaftlichen Kapacitäten Deutschlands, sowie auf die Resultate, welche in Oesterreich durch die Politur⸗ Composition erzielt wurden, hin.
Gleichzeitig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife aufmerksam gersacht, durch welche die Fracht- spesen bedeutend reduzirt wurden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu— senden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Postvorschuß hier nicht angenom— men werden.
Zeugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur-⸗Composilion übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestandtheile zu unterziehen. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitaliven als quantitativen Analyse unterworfen und deren zweck mäßige Zusammensetzung völlig für gut befunden de. ze.
Ihr ergebenster
Dr. Werner, Direktor des polytechnischen Institutes in Breslau.
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