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Donnerstag den 20. August.
98.
Anzeiger für Oberhessen.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligeuzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Amtlicher Theil.
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Die Forststrafen vom 3. Quartal 1868 können an den bestimmten Zahltagen, Dienstag und Donnerstag Morgens von 8— 12 und
Mittags von 2— 5 Uhr, an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden.
Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach
bestimmen wir Montag den 31. August d. J., Vormittags von 8— 10 Uhr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach.
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Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses, im Interesse ihrer Ortsangehörigen, mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 15. September die Mahnung erfolgt.
Friedberg den 17. August 1868.
Großherzogliches Rentamt Friedberg dec,
Hessen. Darmstadt. Der Gemeinderath beschloß in seiner Sitzung vom 13. d. die Auf— nahme eines Capitals von 105,000 fl. zu der wegen der Riedbahn beschlossenen Vorlage und zur Bezahlung mehrerer bereits beschlossener Im— mobiliarankäufe; das Anlehen soll ohne Vermitt— lung eines Banquiers durch Offenlegung einer Liste bei dem Stadtrechner aufgenommen werder; es wird pari angesprochen und mit 5 Prozent verzinst. Der Gemeinderath beschloß ferner, einen Beitrag von 2000 fl. zu Erbauung der Stallungen für das bevorstehende landwirthschaftliche Fest unter der Bedingung zu geben, daß ihm die Er— laubniß zur Abhaltung von Viehmärkten ertheilt und für dieselben die Stallungen auf ein halbes Jahr überlassen werden.
— Wie die„H. V.“ melden, würden nach den neuesten eingclangten Nachrichten JJ. MM. der Kaiser und die Kaiserin von Rußland am Dienstag den 25. August hier eintreffen und sofort auf der Main⸗Neckar⸗Bahn nach Bickenbach weiter fahren. Der Aufenthalt des Kaisers ist bis auf den 12. September fixirt, die Kaiserin wird einige Wochen länger auf dem Heiligenberg verweilen. Die obere Leitung der Geschäfte in Jugenheim ist Herrn Direktor Menges übertragen.
— Eine öffentliche Aufforderung des Kriegs- ministeriums vom 16. August fordert diejenigen Personen des Soldatenstandes, welche an dem Feldzuge des Jahres 1866 Theil genommen haben und nach einem Gefechte oder Rückzuge vermißt worden sind, auch bis jetzt von ihrem Leben oder Aufenthalt keine Nachricht gegeben haben, auf, sich binnen drei Monaten von heute an bei ihren Commandostellen zu melden, widrigenfalls deren Tod nach den Bestimmungen des Gesetzes ver⸗ muthet werden wird.
— Die Intendantur der 25. Division zu Darmstadt macht bekannt, daß Montag den 24. d., Vormittags 10 Ubr, auf dem Burtau der Divisions ⸗Intendantur daselbst die Lieferung des Bedarfs an Fleisch, Victualien, Brennholz und Lagerstroh für die während der ditsjährigen Herbstübungen der Gr.(25.) Division vom 9. bis 19. September in der Gegend von Langen, Dieburg, Reinheim, Babenhausen und Groß- Umstadt stattfindenden Bivouaks durch Submission vergeben werden soll. Die Lieferungsbedingungen können täglich, Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, auf genanntem Bureau eingesehen werden.
— Die„H. L.⸗Z.“ berichtet: Der französische Unterrichtsminister Duruy studirt bekanntlich schon stit Jahren die deutschen Schuleinrichtungen. Von einem Beamten des französischen Cultus ministeriums wurde nun kürzlich Lehrer Schmitt von Hergers- hausen, der bekannte Redakteur des Schulboten, um eine Darlegung der hessischen Schulverhältnisse, namentlich des Conferenzwesens angegangen.
Preußen. Berlin. Vor einiger Zeit wurden von Seiten des Handelsministeciums die
Eisenbahn-Directionen aufgefordert, sich gutachtlich darüber zu äußern, ob die Beförderung von Pulver und Patronen für Privaten auf den Eisenbahnen zulässig erscheine. Die meisten Direktionen haben gegen solche Transporte sehr ernste Einwendungen erhoben. In Anbetracht dessen ist vom Handels— minister entschieden worden, daß einstweilen das betreffende Transportverbot noch aufrecht zu er— halten sei.
— Nachdem der Bundesrath des deutschen Zollvereins die Erleichterung, wonach ohne Ver— zollung eingegangene ausländische Waaren zum weitern Vertriebe nach dem Auslande an Groß— handlungen,„auf den Meßplätzen“ unter der Bedingung verabfolgt werden konnten, daß die Eintragung dieser Waaren in ein fortlaufendes Conto stattfinden und demnächst die Wiederaus— fuhr derselben nachgewiesen oder die Verzollung zum Eingange bewirkt werden mußte, jetzt auf alle Handelsplätze, in denen sich Großhandlungen befinden, ausgedehnt hat, kann regulativmäßig die Bewilligung eines solchen fortlaufenden Contos auf folgende Waaren sich erstrecken: baumwollene, seidene und halbstidene Waaren, Kleider und Putzwaaren, leinene Leibwäsche, Gewebe aller Art, mit Kautschuk überzogen und getränkt, oder in Verbindung mit Kautschukfäden ic.
— Der Mangel an Elementarlehrern wird in Preußen immer fühlbarer. In der Provinz Posen tritt, wie der„Köln. Ztg.“ geschrieben wird, der Mangel an Lehrer-Aspiranten besonders merkbar hervor, und in einer dort erschienenen amtlichen Aufforderung wird gesagt, daß, während noch vor wenigen Jahren mehr als die doppelte Anzahl der aufzunehmenden Zöglinge sich zum Eintritt in das Seminar meldete, die Zahl der— selben„so erheblich abgenommen hat, daß auch bei den mäßigsten Anforderungen, welche für den Eintritt zu stellen die Wichtigkeit der Sache ge— stattet, die erforderliche Zahl von Zöglingen nicht gewonnen werden kann.“
— Die Verhandlungen im norddeutschen Bundesrathe bezüglich der von den süddeutschen Staaten gewünschten Freizügigkeitsverträge gelangen gegenwärtig an die Oeffentlichkeit. Der Antrag des Bundesraths-Ausschusses geht wörtlich dahin: „Der Bundesrath wolle sich geneigt erklären, dem Abschlusse von Verträgen mit den süddeutschen Staaten über gegenseitige Freizügigkeit dann seine Zustimmung zu ertheilen, wenn bei den dieserhalb einzuleitenden Verhandlungen von Seiten der süddeutschen Regierungen befriedigende Vorschläge zur Beseitigung der Schwierigkeiten gemacht würden, welche sich aus einem solchen Vertragsverhältnisse für die nothwendige Fortbildung der Gesetzgebung auf diesem Gebiete ergeben.“
— Mit den von officiösen Blättern in letzter Zeit in die Welt geschleuderten Gerüchten über die nahe bevorstehende Inangriffnahme der Justiz— reform, Freigebung der Advokatur, Vereinfachung der juristischen Prüfungen ic. scheint es doch noch
gute Wege zu haben. Wenigstens ist ein hiesiger anscheinend offiziöser Berichterstatter der„K. Z.“ dieser Ansicht.„Die umfassende Reorganisation der Justiz hat noch so viele Stadien zu durch— laufen, bis die angestrebten Reformen greifbare Gestalt gewinnen, daß alle diese Dinge noch in weitem Felde stehen. Die Handhaben für die anzustrebenden Resultate geben bekanntlich die Arbeiten der Civilprozeß-Ordnungs⸗Commisston, welche seit dem 11. v. M. ruhen, in circa drei Wochen wieder aufgenommen werden und erst über Jahr und Tag einen vorläufigen Abschluß finden sollen.
— Der Herzog von Nassau soll, nach der „Post“, sein Ausscheiden aus der preuß. Armee, in seiner Eigenschaft als General der Cavallerie und Chef des westiphälischen Ulanen-Regiments Nr. 5, erbeten haben.
Kassel. Die vormaligen kurhessischen Amts- actuare, welche durch die ihnen gewordene Ent- schädigung keineswegs befriedigt sind, werden am 23. August d. J., Nachmittags 2 Uhr, im Bahn- hof zu Guntershausen eine Versammlung abhalten, „da noch Fragen von der größten Wichtigkeit zu erledigen sind“.
Hanau. Der Oberbürgermeister Cassian dahier zeigt an, daß der König von Preußen nächster Tage auch hierher kommen werde; Tag und Stunde werde noch bekannt gemacht werden. Dabei werde vorausgesetzt, daß die Bewohner der hiesigen Stadt bei dem Empfange sich be— theiligen und ihre Häuser in gleicher Weise, wie dieses bei den städtischen Gebäuden geschieht, festlich beflaggen werden.
Lübeck. In der Sitzung des Bürger⸗Aus⸗- schusses zeigte der Senat an, daß er dem Antrag: den hiesigen Staatsangehörigen den Besuch der Spielbank in Travemünde zu untersagen, nicht Folge geben könne, und daß der Antrag auf Verbot des Travemünder Spiels an Sonn- und Festtagen bereits dadurch seine Erledigung gefunden habe, daß das betreffende Bundesgesetz auch für Trave⸗ münde zur Vollziehung gelangt sei.
Oldenburg. Wie die„Prov.⸗Ztg.“ wissen will, ist die Abtretung der Insel Wangerdog an Preußen in Aussicht genommen, zu der sich Olden⸗ burg um so leichter verstehen dürfte, als es sich damit von den Pflichten der Unterhaltung des dortigen Leuchtthurmes und der Schutzwerke für den ehemaligen Kirchthurm gänzlich befreien würde.
Gotha. Der Dampfer„Bienenkorb“ hat folgende Nachrichten über die deutsche Nordpol— Expedition überbracht. Die„Germania“ war bereits am 23. Juni aus dem Eise befreit und wurde 74½ Grad nördlicher Breite und 15 Grad westlicher Länge nordwärts steuernd gesehen.
Oesterreich. Wien. Die ungarische Polemik gegen jede deutsche Politik in Oesterreich wird immer hitziger. Auch die ossiziöse, mit dem Pester Preßbureau in direkter Verbindung stehende „Debatte“ bringt einen Brief, in welchem gegen


