Ausgabe 
17.10.1868
 
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wie früher meine Kunden zu bedienen.

Manifestes bemächtigen wollen, was zu etwas Lärm Veranlassung gegeben hat. Es sind mehrere Personen verhaftet worden, unter welchen sich auch emigrirte Römer befinden sollen.

Dkußland. Petersburg. Die deutsche Pete sburger Zeitung wurde verwarnt, weil ibre Wemerkungen anläßlich der gegenwärtigen Ereign e jegliche Grenze der politischen Schick lichkeit nißachten, und wegen ihres beständigen Streben die russischen Zustände ungünstig dar- zustellen, eine Tendenz deren Kundgebung mit dem Erschein eines Blattes in Rußland unverträglich ist.

An rika. Newyork. Der General- capitän Lersundi von Cuba hat eine Proklamation erlassen, worin er die provisorische Regierung Spaniens anerkennt.

Die Nachricht von der Anerkennung der pro visorischen Regierung in Spanien durch den General- gouverneur von Cuba ist ungenau. Der General- gouverneur hat nur angezeigt, daß er beabsichtige, Cuba von einheimischen politischen Bewegungen unbeeinflußt zu halten und seine Bemühungen auf die Aufrechthaltung der Ordnung und des Frie- dens zu richten. Der Indianerkrieg nimmt täglich eine bedenklichere Gestalt an. Raub und Mord sind in Kansas jetzt an der Tagesordnung; Männer werden zu Dutzenden sealpirt, Weiber und Kinder in der schrecklichsten Weise mißhandelt und verstümmelt. Dagegen sind der amerikanischen Truppen nur wenige, denn, in eine Abtheilung concentrirt, könnten sie auf diesen weiten Ebenen nichts ausrichten, und der Krieg verspricht eine gute Spanne Zeit anzudauern. Wie die Sachen jetzt stehen, läßt sich kaum eine Beendigung dieser Indianer- Angriffe vor Vertilgung des ganzen Stammes erwarten.

Friedberg. Das Ergebniß der am 14., 15. und 16. d. vorgenommenen außerordentlich n Ergänzungswahl von drei Mitzliedern des Gemeinderaihs ist fel gendes:

III. Classe. Von 381 Wahlberechtigten wurden 77 Stimmen abgegeben, von welchen Gerber Adam Stein⸗ häuser mii 61 Stimmen gewählt wurde.

II. Classe. Zimmermann Jol. Bender mit 8 Summen. Von 114 Wählern waren 25 bei der Wahl erschienen.

I. Classe. Gerber Baruch Orödel mit 11 Summen. Von 46 Berechtigten wäylien 25.

Steinbach bei Gießen. Als Merkwürdigkeit darf wohl gelten, daß ein hiesiger Einwohner nächsten Sonntag cinen neunten Sohn tausen läßt. Von den neun Knaben, deren Reibenfolge durch keine Tochter unterbrochen ist, sind roch sieben am Leben.

Offenbach. Auf Eingabe unseres landw. Lokalver⸗ eins an Gr. Ministerium,die Abbaltung von Viebmärklen

in Offenbach betreffend, wurde die Genehmigung zu 6871 derselven ertheilt und wird der erste schon Ende d. M. auf dem biesi en Neumarkt abgehalten.

Darmstadt. Nach Angabe derH. V. ist der Streit über die Richtung der Odenwaldbahn nächst Darm- stadt dahin entschteden worden, daß die Linie norböstlich der Stadt, die dortige Höhe und die Dieburger Straße vermittelst eines Vladuetes durchschneidend, geführt wird. Der Bahnhof dürfte theilweise an Stelle des bisherigen Bahnhofs der hessischen Ludwigsbahn, theilweise auf den freien Platz vor der Hofraiihe des Steinlohlenhändlers Schneider zu steben kommen.

Darmstadt. Das Resultat des am 13. d. M. ab⸗ behaluenen ersten Viehmarktes war ein über alle Erwartung

günstiges. Ee wurden nämlich:

Ochsen. Kühe. Rind. Kälb. Schweine. Pferde. Eingestellt 18 282 21 38 43 11 Verkauft 17 279 21 38 48 4

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Nichtverk. 1 3 0 Es blieben hiernach nur 11 Stück des aufgetriebenen Viches unverkauft, weßhalb auch der auf den 14. vorgesehene zwene Viehmarkt aussallen mußte. Auf Wunsch der Händler findet bereits am 3. November wieder ein Zucht⸗ und Fetleiebmarkt statt, der nach den genachten Zusagen noch viel bedeutender beiahren werden dürfte. Auch dem vielfach geäußerten Wunsch nach einer erleichterten Kontrolle dei der Ociroibezettelung wird Rechnung gehalten werden.

Darmstadt. Bel großh. Cassationshofe kam dieser Tage ein RNechisstreit zur Verhandlung, welcher auch füt weiiere Kreise von Juteresse. Die Lebensversicherungs GesellschastGermania in Sietin hat nämlich die Auezaylung der Versicherungssumme für einen erst kurze Zeit bei ihr versi cherten Mainzer Bürger um deßbhalb verweigert, weil dei der von dem Versicherten seiner Zen erfolgien Fragenbeantwortung Uurichlgkeiten staltgefunden haben sollen. Das Gericht unterschied hierbei jedoch, ob diese angeblichen Unrichtigkeiten wissentlich oder aus Un lenntniß stanfanden, und ist ein dem enisprechender Be weis auferteat worden.

Darmstadt. Die Arbeiten an der Riedbahn und der Bensheim-Wormser Bahn schreiten rüstig voran: erstere soll mit dem 1. Januar, letztere mit dem 1. April des künftigen Jabres dercits befahren werden.

Aus Herrieden, 12. Oct., schreibt man derF. Z.: Der kurze Vo: winter im nordöstlichen Europa ist wieder ver schwunden, ein mit einem tiefen Lufithal verbundener Acquatorialstiom hat die dortige Temperatur wieder er⸗ höyt. Im mittleren und westlichen Europa hat sich der Himmel meist aufgehettert, nur im Süden wollen die Wolken noch immer nicht weichen, obwohl die Regengzüsse aufgehört haben. Im Allgemeinen ift das Luftmeer wieder ziemlich ruhig. Auch die Temp raturunterschiede sind wieder weit geringer. Rur der meist unter dem Mittel befindliche Luftdruck beeinträchtigt den Schluß auf die Foridauer des wieder eingetretenen schöueren Herbst wetters, das überall den sogenannten Alt-Weiker-Sommer hervorlockte. In Konstantinopel war vorgestern ein sich fünf Mal wiederbelendes Erdbeben. Nord-Amerika halte bei sehr tiejem Va ometerstand wieder mi dere Temperatur.

Ein entsprungener Löwe. Am vergangenen Freiiag wurde die Stadt Nottingham durch das Ent⸗ weichen eines Löwen aus der dasellust sich aufhaltenden

Menuagerie des Herrn Wyittington in nicht geringe Be⸗

stürzung versetzt. Menageriebude ertichtet war, producirte ber Löwe, ein aus⸗ gewachsener Puna, der allgemein für harmlos gehalten wurde, unter der Aussicht des afrikanischen Löwenjä ers Metant, seine Kunststücke, als das Thier plötzlich sein Augenmeck auf einen Hund richtete, den ein junger Bursche

Auf einer Bühne, welche außerhalb ber

in der Zuschauermenge an einer Leine führte. Der Löwe riß sich von seinem Führer los, sprang mit einem ge⸗ walligen Satze von der Bühne berab auf den Hund zu und riß ihn in Stücke. Die Menge zerstob mit Angstge⸗ schrei nach allen Richtungen, und der Löwe ersah sich dald einen anderen Hund, mit dem er ebenfalls kurzen Prozeß machte. Mit äuferster Anstrengung gelang es Melani, den König der Wüste wieder einzufangen, und sührte ihn, mit dem todten Hund im Rachen, nach der Menagerie zurück. Hier mußte die größte Gewalt ange⸗ wendet werden, um dem Löwen seine blutige Beute zu entreißen. Seltsamerweise kam der Bunsche, welcher den zuerst getödteten Hund führte, ganz unverletzt, und die Zuschauermenze mit dem bloßen Schrecken davon.

, Russische Ernte. In Bezug auf die dies⸗ jährige Ernte haben die von der Wolga durchschnittenen Gouvernements, besonders die an ihrem mittleren Laufe gelegenen, sowie die Küstengegenden des Asowschen Meeres eine ausgezeichnete Ernte gehabt, die große Quantitäten ven Geireide dem Export bietet. Die Central- und West⸗ Gouvernements sind weniger gut weggekommen, jene wegen zu großer Trockenheit, diese wegen zu starker Regen⸗ güsse. Die Odessaer und Nikolajewer Gegend haben nur eine halbe Ernte gehabt, die die Producenien wenig be⸗ sriedigt. Im Allgemeinen ist die öffentliche Ernährung gesichert, aber es werden wenig Vorräte übrig bleiben.

Landwirthschaftliches.

Rosenbäumchen müssen nicht im Frühling, sondern im Herbst versetzt werden, wenn man Freude an denselben erleben will. Da bei den Rosen die Vege⸗ tation sehr früh beginnt, so haben dieselben beim Aus⸗ heben im Frühling schon eine Masse zolllanger Faser⸗ wurzeln getrieben. Diese gehen aber bei nicht sebr sorg⸗ sätiger Behandlung meistentheils wieder zu Grunde. Kommt nun ein trockner Frühling und Sommer, so kräukeln die Bäumchen, bringen nur kümmerliche oder gar keine Blumen und sterben gar ost ganz ab. Versetzt man dagegen im Herbst und schlämmt die Bäumchen dabei recht ein, so wachsen sie im folgenden Frühung so freudig jost, als wenn sie gar nicht versetzt worden wären, und man ist des so lästigen Gießens den Sommer hindurch überhoben. 8.

Jür die Abgebrannten in Laisa

habe ich an Gaben weiter empfangen: aus der Gemeinde⸗ kasse in Melbach 10 flo, durch Herrn Pfarrer Decker in Hoch⸗Weisel gesammelt 29 fl. 30 kr., aus der Gemeinde⸗ kasse in Nieder⸗Weisel 15 fl., von Gemeindeeinnehmer Krausgrill daselbst 1 fl., aus der Gemeindekasse in Bruchen⸗ brücken 8 fl., in der Gemeinde Fauerbach v. d. H. gesammelt resp aus gelieferten Naturalien gelöst 52 fl., aus der Gemeindcekasse in Friedberg 25 fl.

Außer den bereits abgelieferten 350 fl. sind weiler 175 fl. an das Hüljscomite abgegangen.

Friedberg den 15. Otkober 1868.

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