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liche Versicherungen geben: so lange es nicht ab-
sich mehrere Pariser Blätter lebhaft mit der⸗ Auf einen Artikel des„Golos“, in dem ausgeführt war, Frankreich möge noch so fried⸗
rüste, werde man ihm nicht trauen, läßt das Staatsoberhaupt durch den Constitutionnel ver⸗ sichern, Frankreich habe gerüstet, um auf gleicher Linie mit anderen Mächten zu stehen. Hierzu erklärt Marschall Niel,„auch nicht einen Sou vom Kriegs- oder Marine⸗Ministerium abstreichen lassen zu wollen.“ Das Journal de Paris erinnert daran, daß der italienische Krieg von 1859 und der Krieg in Deutschland von 1866 mit einer Entwaffnungsforderung begonnen habe, es sehe es daher lieber, wenn Frankreich keinen Schritt in dieser Beziehung thäte.
— Paris soll jetzt in halben Bewaffnungs⸗ zustand gesetzt werden. Man gießt nämlich gegen⸗ wärtig die Kanonen, mit welchen die Wälle des⸗ selben versehen werden sollen, und läßt die Zug⸗ brücken für die verschiedenen Thore anfertigen. Die Wallgräben, welche bis jetzt an den Thoren und Stellen, durch welche die Eisenbahnen in Paris einlaufen, unterbrochen waren, sollen voll⸗ ständig ausgegraben werden, so daß der Eintritt in Paris in Zukunft nur vermittels der Zugbrücken möglich ist. Diese Vorbereitungen scheinen übrigens nicht allein für den Krieg berechnet zu sein, sondern man hat dabei auch die Eventualität eines Aufstandes in Aussicht und will in einem solchen Falle die Möglichkeit haben, Paris vom Weich⸗ bilde gänzlich absperren zu können.
— Das„Journal des Debats“ veröffentlicht einen Artikel, welcher zwar die Kriegsgerüchte erklärt, jedoch zeigt, daß dieselben jeder Begrün⸗ dung entbehren. Frankreich hat die Allianzauer⸗ bietungen mehrerer Mächte zurückgewiesen und lehnt das Verlangen Dänemarks ab, in seinen Verhandlungen mit Preußen zu interveniren. Frankreich habe somit bewiesen, daß es den Krieg nicht wünsche und Alles vermeide, woraus auch nur eine einfache Meinungsverschiedenheit entstehen könnte. Die„Debats“ hoffen folglich, daß die Kriegsgerüchte aufhören werden.
Großbritannien. Durch den britischen Consul in Zanzibar sollen von dem Nilreisenden
Gegend der Nilquellen datirt sind und die Er- haltung Livingstons unzweifelhaft machen.
die Nachricht aus New⸗Nork, der von der hesfischen
Amerika. Amerikanische Blätter enthalten Behörde steckbrieflich verfolgte Wolff Mayer, alias Miller aus Butzbach(Großherzogthum Hessen), welcher die Darmstädter Bank und das Bankhaus Jäger in Frankfurt um 28,000 fl. beschwindelt habe, sei auf telegraphische Meldung durch den preußischen Consul kurz nach seiner Ankunft ver- haftet, aber schon Tags darauf wieder in Freiheit gesetzt worden(?).— Die Gesammtzahl der in den Häfen der Union im Jahre 1867 gelandeten Einwanderer beläuft sich auf 242,731 Seelen, 9133 mehr als im Jahre vorher. Auf Deutsch⸗ land kommen davon 117,951, während Irland 65,134, England 31,712 und die übrigen Länder 26,292 Seelen hinzufügen.
Aus Oberhessen. Nach Nachrichten aus Darmstadt wären die Statlonsplätze auf der Linie Gießen⸗Fulda wie folgt bestimmt worden: Gießen, zwischen Gießen und Grünberg, Grünberg, Burg-Gemünden, Zell⸗-Romrod Alsfeld, Hofgarten, Lauterbach, Großenlüder. Auf der Linie Gießen⸗Büdingen: Gießen, Lich, Hungen, Nidda, Selters für Ortenberg und Büdingen.
Darmstadt. Prälat Dr. Zimmermann hat in den letzten Wochen, wohl aus Veranlassung des Brieswechsels mit dem Hrn. Bischof v. Ketteler, an fünf auf einander folgenden Sonntagen über die christliche Toleranz gepre⸗ digt. Die betreffenden Predigten sind nunmehr im Druck erschienen und bei dem Verfasser zu 15 kr. zu haben. Sie führen auf dem Titel den Beisatz:„ein Beitrag zu den Grundlagen des religidsen Friedens.“ Der Reinertrag soll der Prälat Dr. Köhlerstiftung zufließen.
Groß⸗Hausen. Kürzlich starb dahier im 84. Le- bensjahre Jacob Matthes. Derselbe war einer der ältesten Veteranen und hat als Artillerist den Feldzug nach Ruß⸗ land mitgemacht. Ihm allein war es vergönnt, seine Kanone wieder nach Darmstadt zurück zu bringen, wozu er sich einige Mal die Pferde erobern mußte.
Mainz. Eine größere Anzahl hiesiger junger Leute machen ihren einjährigen Militärdienst bei den preußischen Truppenkörpern dahier ab. Sie tragen die preußische und auch die hessische Kokarde.
Worms. Die Restauration in der 1200 Personen fafsenden Festhalle während der Dauer des Festes der Enthüllung des Lutherdenkmals dahier, am 24., 25. und 26. Juni 1. J., wobei ein Festbanket stattfinden wird, soll vergeben werden. Hierauf Reflectirende haben sich bis längstens zum 1. Mai an Herrn A. H. Neidhart dahier zu wenden.
Heidelberg. Nach einem Brief des italienischen
Livingston Briefe eingetroffen sein, welche aus der
Philosophen Antonino Maugeri an den Heidelberger
Universitäts⸗Professor v. Reichlin⸗Meldegg hat die köͤnigl⸗ Universität zu Catania in Sicilien im verflossenen Se⸗ mester eine Trauerfeierlichkeit zum ehrenden Andenken des verstorbenen berühmten Juristen Mittermaier veranstaltet. Der dortige königl. Professor Carnara-Persigli hielt zur Ehre dieses Vorkämpfers für Licht und Recht die Festrebe. „So verehrt ist auch in unserem Lande der Name Mit⸗ termaier(so schreibt Maugeri), daß die Universität Ca⸗ tania es für Pflicht hielt, ein öffentliches Zeichen ihrer besonderen Verehrung dem großen Lehrer und Schrift⸗ steller der berühmten Universität Heidelberg zu widmen.“
Reutlingen. Das hiesige pomologische Institut zählt gegenwärtig 38 Zöglinge, hierunter 12 Württemberger und 9 Baiern; die übrigen gehören andern deutschen Ländern, Schweden, Rußland und England an. Auch der Versandt von Bäumen war dieses Frühjahr sehr be⸗ deutend; eine namhafte Senbung ging sogar nach dem Vorgebirge der guten Hoffnung.
Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.
Das Hamburg⸗New⸗Yorker Postdampfschiff„Saxonia“, Capt. Meier, welches am 25. März von hier und am 27. März von Southampton abgegangen, ist nach einer Reise von 12 Tagen 10 Stunden gestern 1 Uhr früh Morgens wohlbehalten in New⸗York angekommen.
Das Hamburger Postdampfschiff„Allemania“, Capt. Bardua, welches von New-⸗York am 1. April abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 8 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich be⸗ stimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg forigesetzt. Dasselbe bringt 104 Passagiere, 900 Tons Ladung, 173,029 Dollars Con⸗ tanten und 58 Briefsäcke.
Neueste Nachricht.
Darmstadt, 14. April. Nachstehender Allerhöchster Erlaß S. K. H. des Großherzogs ist unterm Heutigen ausgegeben worden:
Da die mit der Krone Preußen abgeschlossene Militärconvention in ihren wesentlichen Theilen durchgeführt ist und eine vereinfachte Organisation Meines Kriegsministeriums nunmehr stattfinden kann, so enthebe Ich den Generalmajor von Grolman, Präsident Meines Kriegsministeriums, auf dessen mehrfach gestelltes Ansuchen, seiner jetzigen Dienststellung. In dankbarer Anerkennung seiner stets treu geleisteten langjährigen Dienste befördere Ich denselben zum Generallieutenant unter gleichzeitiger Versetzung zur Suite der Infanterie.
Darmstadt, den 14. April 1868.
Ludwig.
Pro kla m 710 In Folge der Insolvenz⸗Anzetge des vorhinigen Domänenpachters Theodor Batst zu Batersröderhof (bei Marköbel), zur Zeit daselbst wohnhaft, werden sämmtliche Gläubiger desselben aufgefordert, ihre Forde rungen im Termin den 24. April d. J., Vormittags 11 Ubr, dahter anzumelden und dem Güteversuche behufs Ab. wendung des förmlichen Concurses beizuwohnen und sollen die ausbleibenden chirographartschen Gläubiger als dem Beschlusse der Mehrzahl der Erschienenen beigetreten angesehen werden. Windecken am 23. März 1868. Königliches Amtsgericht Schwarzenberg. vdt. Kahler.
Bekanntmachung.
875 Da del der bevorstehenden Vergrößerung der Schülerzahl im Großherzoglichen Schullehrer⸗Seminar die Käumlichkeiten der bisherigen Koflwirthschast nicht mehr ausreichen, so ist hoben Orte verfügt worden, daß noch ein zweiter, unter Umftänden vielleicht noch ein dritter Speisewirth angenommen werden soll. Demzufolge fordern wir diejenigen hiesigen Einwohner, welche ge · neigt find, unsern Zöglingen den Mittags⸗ und Abend⸗ ilsch zu geben, hiermit auf, sich binnen 8 Tagen unter Angabe des verlangten Preises schriftlich bei uns zu melden. Friedberg am 15. April 1868. Großberzogliche Direktion des Schullehrer Seminars zu Friedberg Steinberger.
Holz- Versteigerung. 885 Die am 30. und 31. März l. J. im biesigen Cemelndewald stattgehabte Holzversieligerung ist ge nehmigt. Für das in verschledenen Oistrikten ver⸗ fleigerte Holz ist der erste Abfahrtag auf Samstag den 18. d. M. und für das im District„Birkenspitz“ ver- fleigertt Gehölz auf Montag den 20. d. M. bestimmt worden. Ober Mörlen am 14. April 1868. Großherzogliche. Ober⸗Mörlen e
Arbeits-Versteigerung.
881 Dtenstag den 21. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, werden auf dem Gemeindthaus zu Wölfersheim folgende Arbeiten zu fertigen, sowie Materalten zu llefern einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt: fi. kr
1) Maurerarbeit lt. Kostenüberschlag für 88— 2) Zimmerarbeit 34 40 3) Schreinerarbeit +1— 9 Schlosserarbeit 12 5) Dachdeckerarbeit 14 6) Pflasterarbeit 36— 7) Chaufstrarbeit 40—
8) Brechen, Anfahren und Aufsetzen von Mauer⸗ und Pflastersteinen aus den Wölfersheimer Brüchen 12
9) Liefern von Sand aus der Wölfersheimer Sandgrube
10) Liefern von Kalk
115„„ RNussensteinen
12) Liefern von Ziegeln
Gambach den 14. April 1868. Schneider, Bezirks ⸗Bauauffeher.
Holz- A e e e 882 Freitag den 17. April l. J. soll in hiessgem Ge⸗ meindewald nachstehendes Holz versteigert werden: 2 Stecken Eichen⸗Scheitholz,
0
3„ Aospen⸗* 2„ Etchen-Prügelholz, 5„ Buchen⸗ 5 4„ Etlchen⸗Stockholz, 29„ Buchen-„ 150 Stück Eichen⸗Wellen, 375„ Buchen ⸗ 2„MFichten⸗Bauholz von 10“ Durchmesser und 71“ Länge,
10 Stück Klefern⸗Bauholz von 7“ Durchmesser und von 25—407 Länge, 9 Stück Klefern⸗Stangen von 5“ Durchmesser und
35“ Länge. Ole Zusammenkunft ist am Holzweg Morgens 10 Uhr.
Ober⸗Florstadt am 14. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Florstadt Schmidt.
Holz- Versteigerung. 876 Freitag den 17. l. M. Vormittags um 9 Uhr
ansangend, werden in hiesigem Gemeindewald, Distrikt Heide, nachfolgende Holzsortimente versteigert:
4 Stecken Buchen⸗Prügelholz,
1„ Eichen ⸗Scheitholz,
2„ Eichen⸗Peügelholz,
7„ Aopen⸗„
10„ Buchen ⸗Stockholz,
7„ Aopen;
3„ Nadel- 6 2000 Stück Buchen⸗ Wellen, 1500* Eichen 7 800» Aspen-„
8500„ Nadel⸗„ 1900„ Ginftern⸗
43„ Fichtenbaustämme von 21 bis 0 Juß Länge, 716 Cubikfuß haltend, zu Strack⸗ holz geeignet,
135 ü—H Fichten⸗Stangenholz, zu Sparren und
keiterbäumen geeignet.
Die Zusammenkunft ist am Pflanzgarten an dem Weg von Münster nach Maibach und wird mit dem Fichtenwerkholz der Anfang gemacht. Gegen Bürg⸗ schaft wird das Holz dis Martinttag d. J. geborgt.
Fauerbach v. d H. den 9. April 1888.
Großherzogliche Bürgermelsteret Fauerbach v. d. H.
Philipps. Holz ⸗Versteigerung. 878 Die am 3. d. M. im biesigen Gemeindewald ad⸗ gehaltene Versteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Samftag den 11. d. M. bestimmt worden. Boönstadt den 9. April 1868. a Großherzogliche Bürgermeisteret Bönstadt Geibel.
Annonee.
783 Gesucht werden bei einem boͤchst respectabeln, von der englischen Regierung concessionirten Genetal⸗Agenten für Auswanderer in Hull einige tüchtige zuverläsfige Agenten in oder in der Umgegend von Frtedberg. Näheres ertheilt F. H. Laube, Secretär der deulschen Gesellschaft, 172 High⸗Street, Hull, England.


