Ausgabe 
14.11.1868
 
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Sicherheitscorps errichtet ist. Er sagt bei dieser Gelegenheit: Frei von Traditionen und von ver⸗

hängnißvollen Erinnerungen, haben diese Agenten leine Beleidigungen zu rächen, noch willkürliche Befehle auszuführen. Sie werden in Madrid nichts anders repräsentiren als die Ordnung, das

Vertrauen und die individuelle Sicherheit.

DerImpartial veröffentlicht ein Mini- sterial⸗Decret, durch welches Herr George Fitch zum Bau einer protestantischen Kirche ermächtigt wird.

10. Nov. Der Aufstand auf der Insel Cuba ist besiegt; 200 Insurgenten wurden nach einem Siege vor den Thoren der Stadt Tunas ge- fangen genommen; ihre Kanonen, Fahnen und Correspondenzen fielen den Truppen in die Hände. Die Rebellen plündern in kleinen Haufen die Plantagen; die Weißen sind die Führer, die Neger dienen unter ihnen; der Aufstand erstreckt sich nur über einen kleinen Distrikt im Innern, der Rest der Insel ist ruhig.

DieEpoca vom 8. November enthält folgende Mittheilungen aus Port-⸗au⸗Prince vom 9. October: Jeremia ist den 6. bombardirt wor- den. Man hatte den fremden Consuln befohlen, die Stadt binnen sieben Tagen zu verlassen; allein sie haben dieser Weisung nicht Folge geleistet und sind in der Stadt geblieben. Salnavt erklärte, daß er die Stadt niederbrennen würde, wenn sie sich nicht ergebe. Er griff sie zu Wasser und zu Lande an und occupirte die Wasserzufuhr.

Die Stimmung in allen Kreisen der Ge sellschaft ist die beste, und Beispiele von feurigem Patriotismus werden aus allen Provinzen des Landes gemeldet. So haben die Offiziere der saragossanischen Besatzung, die gelegentlich der Volkserhebung von ihrer ehemaligen Kriegsherrin

Isabella decorirt wurden, oder in der Armee avancirten, einstimmig diese Anordnungen der bourbonischen Regierung für null und nichtig er⸗ klärt und die vor der Revolution bestehenden Per sonalverhältnisse wieder hergestellt. Vom Enthustas mus Saragossas bei dieser Nachricht mache man sich keinen Begriff!

Amerika Dampfernachrichten melden aus Veracruz vom 15. October, daß die öffentlichen Kundgebungen gegen den Präsidenten Juarez im Zunehmen begriffen sind.

Friedberg. In der Nacht vom Sonntag auf Montag brannten in dem nahen Assenheim drei Scheunen nieder, darunter die Pfacrscheune. Durch welche Veran lassung das Feuer entstanden, ist bis jetzt nicht ermittelt.

* Friedberg. Seit einigen Tagen sind die Höhen des Vogelsberges und des Taunus, wie es scheint, mit hohem Schnee bedeckt. Am Morgen des 10. d. hatte er sich bis in die Niederungen herab ausgebreitet. Aus Bodenrod schreibt man uns, daß dort ebenfalls seit Dienstag an manchen Stellen der Schnee 1 bis 2 Fuß hoch liege, während in dem eine Stunde von da entfernten Münster nichts von Schnee zu sehen sei.

Frankfurt. Hiesige Blätter melden, daß wegen der auf dem Dome aufgezogenen schwarzen Fahne eine Untersuchung eingeleitet worden sei. Wie allenthalben er zählt wird, sollen in der fraglichen Nacht die Sicherheits wachen sehr thätig gewesen sein. Alle Orte, welche zum Aufstecken einer Fahne sich, iheilweise auch auf Grund früherer Erfahrungen, als geeignet erwiesen, hatten sich einer besonderen Aufmerksamkeit erfreut; an die luftige Höhe des Pfarrtyurmes dachte Niemand. Eigenthümlich waren die Betrachtungen, welche die zur Stadt kommenden Landleute angestellt haben sollen. Die meisten, die an Robert Blum nicht dachten, meinten, der König sei ge⸗ storben, und die schwarze Fahne solle der Umgegend da von Kenntniß geben.

Wiesbaden. Die rheinische Verficherungsgesellschaft hielt hier eine Generalrersammlung, in welcher einstimmig die Liquidation der Gesellschaft beschlossen, der mit der Frankfurter Providentia verabredete Vertrag genehmigt und eine Liquidationscommission gewählt wurde.

Aus Mheinhessen. Zwei Leute aue Gimbsheim, welche an dem Eisenbahnbau im Ried arbeiteten, wollten ihren Angehörigen einen Vesuch machen und begaben sich am 4. d. Abends nach beendigter Arbeit auf den Weg. Bei Stockstadt ließen sie sich über den Altrhein fahren, um sich an der Ueberfahrt bei Guntersblum nochmals übersetzen zu lassen. Durch den herrschenden Sturmwind wurde je⸗ doch ihr Rufen nicht gehört und mußten sie nunmehr auf der Insel campiren. Von Frost geschüttelt, suchten sie Schutz bei einem brennenden Backsteinofen. Plötzlich fällt dem einen derselben ein Stein auf den Arm, worauf er sofort aufsprang unb seinen Kameraden aufforderte, ein Gleiches zu thun; doch dieser zögerte etwas und gleich darauf fiel eine große Masse Steine herab, die ihn völlig begruben. Bei den wiederholten Versuchen des ersteren, die glühenden Steine von dem Unglücklichen zu schaffen, geriethen seine Kleider in Brand und konnte er sich nur dadurch retten, daß er in den nahen Rhein sprang. Der Verschüttete, der Sohn einer Witte, der seine Geschwister brav ernährte, mußte unter der glühenden Steinmasse elendiglich zu Grunde gehen. Am 5. d. wurde die Leiche hervorgezogen. Der noch Lebende, Vater von mehreren Kindern, hat arge Brandwunden an Händen und Füßen davongetragen. Er mußte mit dulchnäßten Kleidern warten bis zum Morgen, bis er aus der traurigen Lage befreit wurde.

Vom Bodensee. Den Verkehr auf dem Bodensee vermitteln gegenwärtig 87 größere Fahrzeuge. Hierunter besinden sich 21 Dampfer mit 961 Pferdekräften und einer Gesammttragkraft von 15,300 Ctr. Durch die württembergisch-schweizerische Trajectanstalt wird diese Leistungsfähigkeit beträchtlich vermehrt werden. Die 21 Dampfer vertbeilen sich unter die Uferstaaten wie solgt: Bayern 4, Württemberg 5, Baden 6, die Schweiz 6. Sämmtliche 87 Fahrzeuge haben eine Tragkraft von 92.800 Ctrn. und kommen hievon auf Bayern 23 Schiffe, die Schweiz 23, Württemberg 18, Baden 16, Oesterreich 7. Unter den Bodenseehäfen hat Lindau weitaus den leb⸗ hastesten Verkehr.

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