n ie Errichtung einer katholischen Universität in], Lich. Vor einigen Tagen waren zwei Ofsiiere des 1 Irland machen. Einige die Religion betreffende 2. Jäger⸗Bataillons in höherem Auftrage dahier anwesend, . g N a g um sich über den Stand der von der Stadt eingerichte 1 Vorlagen würden jedoch nicht mehr in dieser W. 1 ent! kasten Serin 8 9 U Wohnungen für Militärfamilien zu unterxichten. de 90 esston gemacht. g 4 l Darmstadt. Am 10. d. M. ist nach längerem Amerika. Der Dampfer„City of Boston“ ae 3 den 1 0 Kreisen 1. ist in England eingetroffen und bringt folgende rühmlichst bekannte Rupferdrucker Felsing gestorben. * i N r* iesige Blä e bringen die itthel 90 die zen Nachrichten aus Newpork vom 29. Februar: Das Wr 8 Nit 5, Verhör Johnsons wird öffentlich staktfinden. John Postillon als Anerkennung seiner besonderen Geschicklichkeit
son wird aufgefordert werden, persönlich zu er- scheinen oder sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. Im Falle des Nichterscheinens werden die Verhandlungen geführt, als wenn der Angeklagte
bean,(ch nicht für schuldig erkläre.—, General Thomas
pril bat gestern in Folge einer Einladung Johnsons „ un einem Cabinetsrathe als Interims-Kriegsministe, adigt beigewohnt.
Irn
3«Friedberg. Einem Wormser Blatte entnehmen wir
Aber die Berechtigung zum einjährigen Militärdienst folgende Notizen: Genügend sind Schulzeügnisse, wenn sie 1) in allen, Fächern befriedigend lauten, 2) Lon der Lehrercon⸗ serenz festgestellt find und 3) darthun, daß der Betreffende entweder a) mindestens sechs Mongte die(Iweijährige) Secunda eines preußischen Gymnastums oder Vollständigen Progymnasiums bei Theilnahme an allen Untetrichts⸗ gegenständen(namentlich auch im Griechischen), 2 d) bei Befreiung vom Griechischen aber ebenso lange die (gleichfalls zweijährige) Prima eines Gymnasiums, oder o) mindestens sechs Monate die Secunda einer Realschule erstet oder der Prima einer Realschule zweiter Ordnung besucht, oder d) an einer
anerkannten höheren Bürger schule die Abgangsprüfung bestanden hat.— Dem Ver⸗ nehmen nach wird neuerdings und für die Folge stait des sechs monatlichen ein ganzjäbriger Lesuch der betreffenden eden Klassen und dem entsprechend bei den Realschulen zweiter u an Ordnung ein Abgangszeugniß verlangt. Wer nicht im Befitze eines Zeugnisses einer der obigen Arten ist— sei es nun, daß er in Ptivatanstalten gewesen, oder daß er irgendwie sonst die nöthigen Kenntnisse gewonnen zu haben glaubt— der muß sich einer besonderen Prüfung unter- ziehen und in dieser darthun, daß er alle die Kenutnisse sich wirklich erworben hat, die in öffentlichen Schulen auf der betreffenden Stufe des Lehrkurses erworben werden können. Die Untersecunda eines preußischen Gymnasiums ist der viertletzte Jahrgang des mit der Maturitätsprüfung schließenden Gesammteurses, enispricht also im Allgemeinen z. B. der Untersecunda des Gymnasiums in Worms. Realschulen erster Ordnung, die(nach preuß. Rechnung) dem Gymnasium parallel und in vielen Beziehungen ganz ebenbürtig sind, gibt es im Großherzogthum Hessen zur Zeit noch gar nicht; und es entsprechen die„berechtigten“ sechsklassigen Realschulen in Mainz, Darmstabt und Offen⸗ bach eben nur den preußischen Realschulen zweiter Ordnung.
er- Acer. Alle übrigen Realschulen des Großherzogthums Hessen, 458 Worms, Alzey, Bingen, Gießen, Friedberg, Michelstadt ꝛc.) 23 fend vorerst und thafsächlich nicht in der Lage, Zeugnisse an 1 aus zustellen, die ohne Weiteres als genügender Nachweis nine d. der wissenschaftlichen Befähigung(von der Uebergangszeit 1 u bis 1872 abgesehen) betrachtet werden müssen. Viele der
Zeit noch nicht berechtigten Realschulen haben indessen
zur rech! 0 n a die ihnen die fragliche Berechtigung
Schritte eingeleitet,
im Fahren und Blasen eine werthvolle Peitsche mit Silber⸗ beschlag habe zukommen lassen.
Mainz. In der Nähe des Ortes Wessenau wurde die Leiche eines elegant gekleideten jungen Mannes ge⸗
914. Die Doctrix à Siebold schrieb einige lateinische Dissertationen über Kinder- und Frauenkrankheiten, und hat in Darmstadt lange als praktischer Frauenarzt ge⸗ wirkt. In Heidelberg hörte ich einen verbürgten Zug aus ihrem Pben“ welcher den schlagendsten Beweis für den ärztlichen Scharsblick liefert, der sie schon als Kind aus⸗ zeichnete. Ihr Vater machte dem erkrankten Kurfürsten von Mainz in seiner Residenz wöchentliche Besuche. Bei dieser Gelegenheit pflegte er seine Tochter, die damals sich noch unter seiner Leitung der Heilkunde befliß, mitzu⸗ nehmen. Als Vater und Tochter, bei einer solchen Fahrt, während des Umspannens der Pferde, durch ein Dorf an der Landstraße gingen, fiel ihnen ein Greis auf, welcher weinend
vor der Thülte seines Hauses saß. Der menschenfteundliche
Uns liegt folgender neuer Fall vor.
den Staatsanwalt vorliegt.
funden, den der Eisenbahnzug überfahren hakte. Man erkannte in ihm den Kassier der Versicherungsgesellschaft
Arzt erkundigte sich nach Ursache seiner Thränen und er⸗
fuhr, daß mehrere Aerzte drinnen im Begriff ständen,
Germania in Frankfurt. seinem Sohn ein krankes Bein abzunehmen. Sogleich Von Köln wird gemeldet: Die seit Jahren betriebene pochte er au, bekam aber zur Antwort, daß Niemand Londoner Schwindelelen mehren sich in neuerer Zeit.] Zutritt erhalten könne; als Siebold indeß seinen Namen
Auf eine sehr be⸗ deutende Bestellung, welche aus Richmond Street in London hier in der renommirten Hutfabrik Spitz und Levy eintraf, stellte man durch einen Agenten in London Erkundigungen ein, welche das Mißtrauen rechtfertigten, indem die Nachricht einlief, daß die quäst. Firma und Comp. sich in einem höchst verfallenen Hause mit einer ärmlichen und verdächtigen Umgebung etablirt habe; man möge die geforderte Sendung nur ja nicht effectuiren. Bald nachher traf ein zweiter ganz analoger Auftrag von London aus einem andern Bezirk ein. Aber auch diesmal ließ sich das Haus Spitz und Comp. nicht düpiren; denn trotz der großen Verschiedenheit der beiden Briese und ihrer Handschrift fand man, daß ein und derselbe Schwindler die Briefe geschrieben. Es fragt sich, ob in solchen Fällen, wo die Handschrift gefälscht und ein fingirter Name nach⸗ gewiesen werden kann, nicht Grund zum Einschreiten für
Berlin. Ein vielleicht neuer Fall von Schwindel durch Zeitungs-Inserate wird von dem Berliner„Fremden⸗ blatt“ erzählt: Es erschien in dortigen Blättern die Anzeige: „Der Restanrateur N. N. hat den Auftrag, 10,000 Thlr. gegen die üblichen Zinsen unterzubringen.“ Das Locel dieses Herrn N. N. erfreute sich in Folge dessen einige Tage lang eines starken Besuches von Geldbedüsftigen, die, um nicht insolvent zu erscheinen, nur Wein tranken. Das Geld war aber bereits untergebracht, Herr N. N versicherte indeß daß er einem neuen Auftrage entgegen⸗ sehe und deßhalb die darauf Reflectirenden zu wieder⸗ holtem Besuche einlade. Die Mehrzahl hatte jedoch an dem ersten Besuches genug.
„ Ein deulscher weiblicher Arzt. Die weib⸗ lichen Aerzte Ametikas sind nicht ganz ohne Colleginnen in unserem Valerlande; ja, sie haben schon eine bedeutende — deutsche Vorgängerin gehabt. Es war die Tochter keines geringeren Mannes, als des berühmten Doctor v. Siebold, dessen Namen bis in die Neuzeit bei Männern der Heilwissenschaft einen guten Klang hat. Er war Leibarzt des Landgrasen don Hessen⸗Daxmstadt und wohnse in Dartustabt in der letzten Hälfte des vorigen und im Anfange dieses Jahrhunderts. Schon frühe be⸗ merkte Siebold in seiner Tochter einen ungewöhnlich leben⸗ digen Sinn für die Naturwissenschaft und besonders für die Heilkunde, deßhalb bereilete er sie durch die Hülfs⸗ wissenschaft gehörig vor und gestattete ihr, als sie dazu
nannte, kamen die Aerzte ihm höflich entgegen und führten ihn zu dem Kranken. Der junge Mann war schon vor⸗ sichlig festgebunden und sollie eben seines leidenden Fußes beraubt werden. Sievold betrachtete den kranken Fuß aufmerksam und veranlaßte alsdann seine Tochter, welche er mit eingeführt hatte, das schadhafte Glied zu unter⸗ suchen. Fräulein v. Siebold that es, und als er sie auf⸗ forderte, ihre Meinung zu sagen, erwiederte sie:„Mit erfrornen Rüben würde der Fuß wohl leicht erhalten werden können.“ Der Leibarzt nickte ihr beifällig zu und wandte sich dann zu den betroffen dastehenden Aexzten: „Ja, meine Herten“, sagte er,„das Kind hat recht ge⸗ sehen; der Fuß ist nur erfroren und kann mit Umschlägen der bezeichneten Art bald wieder hergestellt werden. Wen⸗ den Ste dieselben auf meine Verantwortung an!“ Herr v. Siebold nahm darauf seine Tochter bei der Hand, ver⸗ abschiedete sich von seinen Collegen, tröstete draußen den noch weinenden Vater und fuhr weiter.
Schiffsnachrichten.
Mitgetheilt don Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Postdampsschiff„Allemannig“, Capt. Bardua, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachf., am 11. März von Hamburg via Southampton nach New⸗York ab. Außer einer starken Brief. und Packetpost hatte dasselbe 40 Passagiere in der Cajüte und 514 im Zwischendeck, sowie 400 Tons Ladung. Das Bremer Postdampsschiff„Deutschland“, Capt. Wesfels, welches am W. Februar New⸗York verließ, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Neise von 10 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passa⸗ giere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen sortgesetzt. Dasselbe bringt 82 Passagiere und 700 Tons Ladung.
Angekommen in New⸗ York:
Am 23. Februar Segelschiff„Elisabeih“ von Havre. 1 2.* n„Niagara“„ Bremen. 3. Dampfer„City of Boston“„ Liverpool.
Abgehend nach New Mork:
Am 17. März Segelschiff„Jenny“ von Bremen. 3 3„Sterkors“„ Antwerpen. „ 18.„ Dampfer„Cimbria“„ Hamburg. 5 5„City of Boston“, Liverpool „. 60„Cordova“„ Havre. 55 2„Deutschland“„ Bremen.
Wegen Frachten und Passagen beliebe man sich an
obige Specialagentur zu wenden.
erwerben sollen; auch ist gewiß, daß seitens der Regierung befähigt war, sich in Göttingen und Gießen der ärzt⸗ demnüchst(vielleicht ist es schon geschehen) den Landständen lichen Laufbahn ganz zu widmen. Sie erwarb ö desfällige Vorlagen gemacht werden. daselbst auch nach fleißigen Studien 1817 den Doctor- * 1 e ersteiger 3 602 Ein hartnäckiges Geschwür an meinem rechten Arm tren. 615 Nee 5 1 5. f enen 10 machte mich zu jeder Arbeit längere Zeit unfähig und 1 Uitt? Ubr, soll in blefigem Ratbbause die zum Nachlasse des blieben alle angewandten Mittel ohne Erfolg. Es wurde debetrecht⸗ Bürgers und Spengleimeisters Kitran Ludwig ge⸗ mit recht bange dabei, indem ich glaubte, daß ein bleiben⸗ Der At- hörende Hofraithe in hiesiger Stadt Flur II. Nr. 438 des Uebel daraus entstehen würde. Da hörte ich von dem * Folge eines eingelegten Nachgebots nochmals öffent⸗ b. Nephuth cn Unäbersal-Balsam und ließ mir allen; lc et Jabeigert werden unter dem Anfügen einige Büchschen von demselben kommen. Nach mehr- dt tg daß in diesem Versieigerungs termin dem Döchfigebote a Gebrauch trat eine auffallende Besserung ein und „ 3 J Tagen später hatte ich die Freude, meinen Arm dereits dit Ge der Zuschlag unabänderlich ertbellt wird. 7 f 0 g in Arm eren ö 30* Frledberg am 10. März 1868 L brauchen zu können. Ich kann daher jenes Miuel g. t 0 5 In Auftrag allen an ähnlichen Uebeln Leidenden mit zutem Gewissen De Men Großberzoglichen Landgerichts Frievberg feln. eg 20 en 1 eee e Friedberg Maine dei. M Subneisch Fandel ee enn * d.— 0 Wr. U 7— n Fstet 5 Der Universal⸗Balsam ist steis vorräthig 4 Büchs⸗ And g 5 4 e en 18 kr. bel Jean Huber in Friedverg und Ph 1%.— n det A e N f 2 — Die billigsten 0 1 f* 7 d 3 1 Aelgt die M 6 b e len honig g litt. 4* 4. elegant und solid gearbelset zu haben in dem 54% zum daft wer Bienen in vorzüglicher Qualität, en Oba 50 Möbellaget der billigst beiin Ph. Dan. Kümmich. „ Gehendes. Wien, leber 100 Ctt. qules Hen . Nötenprohe. Darmstadt. eber 1„ aules He N* aud Verpackung unter Garantie wird billigst berechnet. 595 und eine ziemliche Quantität gutes Grummet 11 dug 16621114 8 sind zu verkaufen im Pfarrhofe zu Muünster bei 1 Butzbach. idtr—* 2 555— 7 5 f ken- Wicke % Linsen! Franken ⸗Wicken, „* 13 7 „„ Erbsen und Bohnen Erbsen, Brodmehl und Kleien ene 598 in gul kochender Waare bel 5 552 empfiehlt billigst Löb Straus, 5 11 Bäckereibefitzer.
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Zikelselle
613 werden im Einzelnen, sowie in größeren Parthlen aufgekauft von H. Gonder.
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546
Mann
G. Groß.
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