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Jamstag den 14. März.
N32.
zeiger für Oberhessen.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
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Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Altenstadt: Frankwaret, rothbraun, 16 Faust 1 Zoll groß, mittelgroßer, sehr ver—
edelter Reit- und Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Frankwaret und der normännischen Slute 2 Zoll groß, großer Reit- und Wagenschlag; Anglo— beschäler Froshdolff und einer Tochter des Diadem aus
Berstadt: Virgil, kastanienbraun, 16 Faust 3 Zoll groß,
Amtlicher Theil.
Verzeichniß über die Vertheilung der Gr. Landgestütsbeschäler in die Landgestütsstationen fuͤr das Jahr 1868
in der Provinz Oberhessen.
0 englischen Halbblutbeschäler großer Wagenschlag; Anglo ⸗Normann, vom Habblutbeschäler Bijou.— Diadem, Rothsuchs, 16 Faust anglo⸗normännischen Stute. Normann, vom Vollblut-Nieder-Wöllstadt: Uzel, schwarzbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, starker Reit⸗ und
dem Gestüt du Pin.
eleganter Wagenschlag; Aner
Anglo⸗Normann, vom Halbbluibeschäler Virgil im Gestüt du Pin und der edlen groß, großer, veredelte 1. 2„
Stute Lama aus demselben Gestüt.— Grenoble, rothbra großer, eleganter Reit- und 2
dem Gestüt St. Lo.— Iris, rothbraun,
edelten anglo-normännischen Stute.
Geünberg: Silvio, Prämienhengst, schwarzbraun, 16 Faust groß,
Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Novi im Gestü des englischen Halbblutbeschälers Silvio.— Homer, Zoll groß, edler Reitschlag; Anglo-Normann, vom V einer Stute von Chesserfield aus dem Gestüte du P braun, 16 Faust 1 Zoll groß, lischen Halbblutbeschäler Balthazar in Merle-traut und Stute. Hirzenhain: vom Vollblutbeschäler Myrthe im Gestüt du Pin und Debardeur, schwarzbraun, 16 Faust 1 Zoll groß, vered
Normann, vom Vollblutbeschäler Debardeur im Gestüt St.
Bailette, Tochter von Firouzo aus demselben Gestät. Neu⸗Ulrichstein: Dorus, kirschbraun, 16 Faust groß Normann, vom Halbblutbeschäler Dorus im Gestüt d
Jagenschlag; Anglo-Normann vom Halblutbeschäler Pledje im Gestüt du Pin und einer Stute vom Vollblutbeschäler Debardeur aus 16 Faust 1 Zoll groß, veredelter Reit⸗ und Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halblutbeschäler Acacia und einer ver—
kastanienbraun, veredelter Reitschlag; Anglo-Normann, vom eng⸗
Myrthe, kirschbraun, 16 Faust groß, veredelter Rei
un, 16 Faust 2 Zoll grob, Chesée und der original du Pin.
Ober⸗Seibertenrod: Reit⸗ und Wagenschlag;
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edler Reitschlag; Pin und einer Stute 16 Faust 1 ollblutbeschäler Homer und in.— Balthazar, schwarz
t du Romrod: Jocko, Wagenschlag; einer Camisard⸗ 3 Zoll groß, großer Wage einer anglo-normännischen Telegraph im
t⸗ und Wagenschlag; Normann, vom
einer Percheron-Stute.— lter Wagenschlag; Anglo— Lo und der Stute dunkelkastanienbraun, 16 „edler Reitschlag; Anglo— u Pin und der anglo-nor⸗
im Gestüt du Pin.
männischen Stute Vandarina.—
Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutbesch veredelten normännischen
Eutiner Stute.— Favori, Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblulbeschäler Ursin im Gestüt St. Lo und von einer Tochter des Eabalunzy.
hellrothbraun, 16 Faust, 1 Zoll groß, starker, veredelter Reit⸗ und Anglo⸗Normann, vom Vollblutbeschäler Jocko im Gestüt St. Lo und Stute aus demselben Geflüt.— Telegraph,
Gestüt du Pin und der
Jericko, Rothfuchs, 16 Faust 2 Zoll groß, starker Reit- und Wagenschlag; Anglo⸗
Halbblulbeschäler Corigany im Geslüt du Pin und einer ver⸗ edelten Stute vom Beschäler Jericko.
Schlitz: Grenadier, kastanienbraun, 16 Faust groß, edler aus dem Ivenacker Gestüt, vom Herodot und einer Vollblutstute.—
Vollblutbeschäler Historien und der Stute Lisette,
Necker, rothbraun, 16 Faust 2 Zoll groß, mittel⸗ Necker und einer
äler Uzel im Gestüt St. Lo und Stute.— Heros, litschbraun, 16 Faust 3 Zoll Wagenschlag; Anglo-Normann, vom Halbblutbeschäler englischen Stute Dancré, dee Beschäler aus dem Gestüt
arent, Prämienbengst, Dunkelrothsuchs, 16 Faust groß, von dem englischen Halbblutbeschäler Tarent und einer rothbraun, 16 Faust groß, gedrungener Reit⸗ und
rothbraun, 16 Faust Anglo⸗Normann, vom englischen Halbblutbeschäler
nschlag; anglo-normännischen Stute Laurette.—
Reitschlag; vom Grenadier Fra⸗Diavolo, Faust 2 Zoll groß, edler Reitschlag; Anglo⸗Normann, vom Tochter vom Beschäler Kleber,
Hessen. Darmstadt. Das Großherzog ⸗ liche Regierungsblatt Nr. 13 enthält:
I. Rechnungs- Ablage über die Verwendung der für das Jahr 1865 in dem Großherzogthum ausgeschriebenen Brandversicherungsbeiträge.
II. Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. Februar dem Consul Carl Stöß zu Liverpool das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen.
III. Ermächtigungen zur Annahme fremder Orden. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. Februar dem Briefträger Gens in Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen all⸗ gemeinen Ehrenzeichens,— am 22. Februar dem Ober⸗ postmeister Pfaltz zu Darmstadt die Erlaubniß zur An⸗ nahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Könige von Preußen verliehenen rothen Abdlerordens vierter Klasse— und am 25. Februar dem Adolph Michell aus Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S. K. H. dem Großherzog von Baden verlie⸗ enen Ritterkreuzes zweiter Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen zu ertheilen..
IV. Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 15. Febr. dem Ludwig Bötticher ron Pfungstadt zu gestatten, in Zukunft statt seines bisherigen Familiennamens den Familiennamen Gunkel und am 22. Februar der Maria Metzler zu Kleestadt zu gestatten, in Zukunft statt ihres bisherigen Familiennamens den Familiennamen Beckenhaub zu führen. 8 ö
V. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 24. Dec. 1867 den Kaufmann Ferdinand Schott zu Gibraltar zum Großherzoglichen Consul daselbst,— am 15. Februar den Hülfswärter bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Diehl aus Nauheim zum Bahnwärter bei dieser Eisenbahn,— am 25. Februar den seither mit der Verwaltung des Salz⸗ Magazins zu Fürth beauftragten J. H. Krast in Fürih zum Amtsdiener bei dem Nebenzollamt erster Klasse Bensheim— und am 29. Februar den Adam Peth von
Urberach zum Portier auf der Station Ossenbach der Eisenbahn von Offenbach nach Frankfurt zu ernennen.
VI. Charakterertheilungen. Seine Königl. Hohelt der Großherzog haben allergnägigst geruht: am 15. Februar dem Kaufmann Joseph Nußbaum in Nauheim den Cha⸗ rakter als Hoflieserant— und dem Schneidermeister Max Joseph in Mainz den Charakier als Hosschneider zu verleihen.
VII. Dienstentlassungen. Seine K önigliche Hohest der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 5. Febr.
— und am 15. Februar den evangelischen Pfarrer zu Gelnhaar, Christoph Schmidt, auf sein Nachsuchen von seiner Dienststelle zu entlassen. VIII. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 1. Februar den Schullehrer an der evangelischen Schule zu Reiskirchen, Sommerlad— und am 22. Februar den ersten evangelischen Schullehrer zu Reichelsheim, Althen, in den Ruhestand zu versetzen. IX. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Pfarrstelle zu Engelstadt, im Decanale Ober- Ingelheim, mit einem Gehalte von 1065 fl. 50 kr.;— die mit einem Theologen zu besetzende zweite evang. Knabenschulstelle zu Butzbach mit einem Gehalte von 550 fl., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullokals;— die erste katholische Schulstelle zu Ober⸗Roden mit einem jährlichen Gehalte von 442 fl. 26 kr. nebst elner Vergütung von 20 fl. für Heizung des Schullokals; dem Großherzoglichen Kreisrath zu Dieburg, dem kathol. Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Ober-Roden steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu;— die zweite evangelische Schulstelle zu Ober⸗ Stemen mit einem jährlichen Gehalte von 301 fl. 7 kr., nebst vier Stecken Holz zur Heizung des Schullokals; dem Herrn Grasen zu Stolberg-Roßla und Ortenberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.
— 12. März. In der heutigen Sitzung der II. Kammer liesen Petitionen aus Schotten, Als- feld, Lauterbach, Hungen, Gedern, Ortenberg z. wegen Baues der oberhessischen Eisenbahnen ein. Auch die preußische Gemeinde Meerholz sucht in einer an die hessischen Stände gerichteten Vor- stellung nachzuweisen, daß die Ausmündung der Linie Gießen ⸗Gelnhausen in die Bebra⸗-Hanauer Bahn besser in Meerholz als in Gelnhausen stattfinde. Die Kammer beschäftigte sich sodann mit der Regierungsvorlage dem Gesetzesentwurf,
die Ausgleichung und Vergütung der in dem Jahre 1866 durch die preußischen und die mit denselben verbündeten Truppen während ihres
Aufenthalts in dem Großherzogthum verursachten Kriegslasten betreffend. Die Ausgleichung dieser Lasten erfolgt durch gleichmäßigen Ausschlag auf sämmtliche Gemeinden des Landes, so daß die— jenigen, welche verhältnißmäßig mehr belastet waren, eine Auszahlung von den wenigen oder gar nicht betroffenen Gemeinden erhalten. Die
auszuzahlende oder zu Empfangende eine Ausgabe, beziehungsweise Einnahme der Gemeindekasse bildet. Die Verhältnisse der Gemeinden zu der Einzelnen, welche Lasten getragen oder Leistungen gemacht haben, sind im Innern der Gemeinden zu ordnen. Die ferneren Artikel des Entwurfs bestimmen die Gegenstände der Ausgleichung, die Vergütungs- sätze, Verfahrungsart und Vollzug des Gesetzes und werden mit Ausnahme unbedeutender Aen⸗ derungen ohne längere Debatte angenommen.
— Am 10. d. M. wurde mit den Erdarbeiten für die Riedbahn in der Nähe unserer Stadt der Anfang gemacht.
— Nach einer Benachrichtigung der Postamts- Zeitungs-Expedition hat die Generalpostdirektion zu Berlin nunmehr gestattet, auf die in den Post⸗ bezirken Darmstadt und Frankfurt erscheinenden Zeitungen auch für den zweiten und dritten Monat eines jeden Viertelsjahrs Abonnements anzunehmen und dafür nur zwei, bezw. ein Drittel des viertel jährigen Preises zu berechnen.
— Die„Hess. Volkebl.“ melden: Am 11. d. tagte wieder der Eisenbahnausschuß in Anwesen- heit von Regierungscommissären bis in die Nacht hinein, ohne daß er über die Vorlage schlüssig geworden wäre. Wie in Abgeordnetenkreisen ver- lautet, unterhandelt man noch mit Erlanger wegen Concession in Betreff von Bauconditionen. Der Staat soll, wie behauptet wird, den Selbstbau bestimmt abgelehnt haben.
— Seit einigen Tagen verweilen hier mehrexe Deputationen aus Oberhessen um für die Durch- führung der projektirten Eisenbahnlinien sich an⸗ gelegentlichst zu bemühen.
Nach einer von Berlin eingetroffenen telegraphischen Depesche sollen sofort die Verhand- lungen wegen des Baus der Hanau-Offenbacher⸗ Bahn gepflogen werden und steht die Abreise des Ministerialraths Schleierwacher nach Berlin bevor.
— Actuar Schäfer ist von Höchst nach Klein- Umstadt, Actuar Roth von Ullrichstein nach Höchst versetzt, Actuariatsgehülfe Kleinstüber in Zwingen⸗
Ausgleichung erfolgt nur von Gemeinde zu Ge—
den Schullehrer an der 2. evangelischen Schule zu Wesi⸗ hosen, Dauth auf sein Nachsuchen aus dem Schuldienste
meinde im Ganzen in der Weise, daß das Her—
berg zum Aetuar in Ullrichstein ernannt worden.


