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L̃echt- Gerüthe!
588 Fleurets, Fechtsäbel, Stoßmasken, Haumasken und Fechthandschuhe, sind nach offen—
liegender Preisliste zu haben bei
Ph. Dan. Kümmich.
Oberhessische
568 Ist es nicht auffallend, daß alle Artikel gegen den Oberhessischen Vertrag
Eisenbahnen.
anonym und aue für denselben von bekannten und das Licht nicht scheuen—
den Personen verfochten werden?
Sollte hinter dieser Anonymität nicht der Neid gewisser Leute zu suchen sein, die durch ihre plump geschmiedeten Pläne und Ränke die
Sache aus Eifersucht über einen etwaigen Gewinn oder aus Concurrenzrücksichten scheitern
machen möchten.
9500 Centner Eichenlohrinde
578 der 1868 r Ernte aus den auf dem Taunus und in der Wetterau gelegenen Staats-, Gemeinde⸗ und Privatwaldungen des Großh. Hess. Forstamts Friedberg
sollen Donnerstag den 2. April d. J., Vormittags 10 Uhr
beginnend, zu Friedberg i. d. W. im Trapp'schen Gasthofe öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Entrindungskosten des meist 18 bis 20 jährigen Stockausschlags üdernebmen die Waldeigenthumer. Nähere Auskunft erthetlen die einschlägigen Forfldeamten.
Holzversteigerung. 581 Im Stammbeimer Revier, Distriet Kühmark und Heegwald, kommen Mittwoch den 18. März l. J. zur öffentlichen Versteigerung: 75 Stecken Buchen ⸗Scheidholz,
17—„ Prügelholz, 1300 Stück Buchen⸗Astwellen, 2400„„ Stammwellen, 400„ Eick en⸗*
1350 7 Aspen⸗ 7
Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Chaussee am Distriet Kühmark gegenüber dem Oppelshaͤuser Hof. Büdingen den 10. März 1868. Fürstliches Forstamt Büdingen Ur lch.
Aufforderung.
584 Da es seit einiger Zeit öfters vorgekommen ist, daß Zahlungen für mich durch meine Dtenstboten be⸗ werkftelligt wurden, was mancherlet Unannehmlichkelten zu Folge hat, so sehe ich mich genöthigt, darauf auf— merksam zu machen, für mich destimmte Zahlungen nur an mich oder meine Mutter leisten zu wollen. Fauerbach v. d. H. den 10. März 1868.
Joh. Schmidt IX., Müller.
Gefunden.
582 Fuhrmann Schmidt zu Hungen hat am Sam- tag den 7. d. Mts. auf der Chausse zwischen Berstadt und Wölfersbeim einen Sack mit Waizen gefunden und an uns abgeltefert. Der rechtmäßige Eigenthümer kann denselben gegen Entrichtung der Inseratgebühren von 33 kr. bei uns in Empfang nehmen.
Berstadt den 10. März 1868.
Großherzogliche. Berstadt e il.
Zu vermiethen.
510 Eine Wohnung im ersten Stock, in der Burg⸗ siraße in Nauheim gelegen, bestehend aus vicr heiz⸗ baren Zimmern, Mansarden, Küche, Keller, Bodenraum, 255 Anthell am Hausgarten und ist sogleich zu be⸗ ziehen.
Näheres zu erfragen dei Schutt in Nauheim.
Zu verkaufen.
511 Ein Wohnbaus, in der Nähe des neuen Kur- hauses und dee Landgerichte, bestehend aus acht helz⸗ baren Zimmern, 2 Küchen, 6 Mansarden, Keller, Boden und Hausgarten, stebt abtheilungsbalber unter änßerf vortheilhaften Bedingungen billig zu verkaufen.
Näberes zu erfragen bet Herrn Stadtschreiber Schutt in Nauheim.
Die Dr. Steffan'sche Augenheilanstalt zu Frankfurt am Main
90(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreikönigs
straße) anf's Bequemste eingerichtet, nimmt jederzelt
Augenkranke auf. Unbemiitelle zu ermäßigtem Preise und unentgeldlich.
Derrn Stadtschreiber
Oberhessische Eisenbahnen.
An die Landesvertreter!
569 Der Derr Gemeinderath Ferber hat eine Er⸗ klärung erlassen, in welcher uns Unkenntniß und Vor- eingenommheit vorgeworfen wird.
Eine Widerlegung unserer Angaben aber finden wir nicht, vielmehr gesteht Herr Gemeinderath Ferber selbst zu, daß der Vertrag Erlanger revidirt werden müsse. Wir haben mit Personen gar nichts zu thun, also gegen Niemanden eine Voreingenommenheit.
Wir halten uns nur an die Sache. Wir wollen den Bau der Etsenbahnen unsrer Provinz fichern und rasch ans Werk gegangen sehen, deßhalb find wir für Staatsbau.
Wir wollen nicht durch allerdings kolossale Opfer unsere Steuern erhöht wissen, deßhalb find wir für Staatsbau. Wir wollen nicht ein Drittel des Nutzens nehmen, wenn wir den ganzen Nutzen genießen können.
Nun aber noch einiges zur sachlichen Widerlegung.
Die Schaffung des Kapitals durch den Staat ist unverhältnißmäßig billiger, denn wenn man genötbigt ist, die 3½% garantitten Eisenbahnactien an der Börse schon vorher zu 70% auszubieten, wie das an der Berliner Börse der Fall war, während unsere 3½% Obligationen obne Hoffnung auf Extradioldende 84% stehen, so ist dies der schlagendste Beweis. Hat Herr Ferber dies nicht gewußt? Wir haben es verschwiegen, um selbst nicht den Scheln zu haben, daß wir gegen Personen eingenommen find.
Herr Ferber sagt ferner, die Behauptung sei kühn, daß die Bahn nur 20 Millionen koste. Wo ist die Widerlegung? Herr Ferber behauptet nalv, die Herren Erlanger seien nicht befugt Prioritäts⸗Oblt⸗ gationen in unbeschränkter Anzahl zu emittiren und zwar zu Lasten der Bruttoeinnahmen, d. h. zu Lasten des Staats, er sagt aber offenherzig genug nur wann das Geld nicht ausreicht ll!
Wo ist da der Anfang und das Ende? Da wird dann sehr leicht aus der Staatsgarantie eine Staats- subventton, welche allerdings während 99 Jahren eine jährliche Zubuße von 1 Millton Gulden, zusammen also 99 Millionen kostet. Wo aber bleibt bei dem ge; priesenen Vertrag Erlanger überhaupt eine Garantte der Ausführung.
Eine Gesellschaft dilden, die Aetien zu 70% zu offeriren, dadurch den Staatseredit schädigen, ist leicht gethan; repräsentirt aber noch lange keine fertig gestellte Eisenbahn. Warum stellt die Gesellschaft eine Garantie von nur winzigen 500,000 fl. bet einem Unternehmen von 20 Millionen Gulden Geld! Ist dies eine Garantie für die Ausführung, wenn in einem Jahr der Bahnbau etwa ins Stocken 1 ist; wo in dann die Verontwort⸗ lichkeit der Bankters und wo die Sicherstellung des Auobaues. Bei einem solchen Unternehmen muß der ursprüngliche Unternehmer haftbar bleiben, der Staat aber, der so enorme Vortheile einem Bankier zugesteht, muß mindestens durch 10% wirklicher Caution ge⸗ deckt sein, damit alle Theile des Vertrags sicher erfüllt werden.
Hausener Mehl& Prodsabtil.
539 Von heute an werden in unserem Etablissement Mehl, Kleien und Brod abgegeben. pausen den 1. März 1868.
May& Comp.
Weiße leinene Calchentücher,
270 geflickt und glatt, Manschetten mit Kragen, Herrenkragen, Vorhemden, so wie Hosenträger bei
K. Friedrich neben der Poft.
Heiligenstädter s. g. grüne Kartoffeln, 566 von den landwirthschaftl. Vereinen als die ertrag ⸗ reichsten empfohlen, verkaust einige Malter
Dr. Siebert in Nauheim.
Olethesuce Eisenbahnen. 1848
576 Die Gegner der Oberhessischen Eisen⸗
bahnen verlieren noch den Verstand. Aus einer und derselben Quelle kommen die
beiden
Artikel. Der erste— die Banquiers stecken
8½ Millionen ein— und der zweite Artikel — die Actien werden an der Berliner Börse
7
zu 70 ausgeboten. Wir überlassen dem gesunden Menschen⸗
zu reimen und solche Widersprüche zu lösen.
Uebrigens hort man, daß die Unternehmer,
nachdem die Concession für die Ludwigsbahn bekannt ist, auf gleichem Fuße behandelt sein wollen und gleiche Vortheile verlangen.
Geschäfts- Eröffnung.
561 Elnem geehrten Publikum mache hiermit dse er⸗ ebene Anzeige, daß ich unterm 9. März mein Pu tz⸗ und Kurzwaaren⸗Geschäft, sowie Strohhut⸗ wascherel eröffnet habe, und bitte um Zuspruch unter Zusscherung bester Bedienung.
L. Backes,
Schirnstraße in Friedberg.
Prima leinen Maschinengarn
580 empfiehlt zu billigem Preise H. W. Hatteroth.
Ein Hausknecht
586 wird in den„Hessischen Dof⸗ in Butzbach gesucht.
Bei Bindernagel& Schimpff ist wieder vorräthig! Neuster
Taschen- Fahrplan
für die Mittel Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen.
Cheater in Ftiedberg.
Im Saale des Hotel„zu den drei Schwertern.“ Freitag den 13. März 1868.
Ein geadelter Kaufmann
oder:
Die beiden Familien. Preis⸗Luftsptel in 5 Abtheilungen von C. A. Görner. (Ganz neu.)
In Bertin über 80 Mal wiederbolt.
Preise der Plätze:
Erster Platz 30 kr. Zweiter Platz 18 kr. Dritter Platz 9 kr. Abonnements-⸗Billets das Dutzend erster Platz 4 fl., zweiter Platz 3 fl.
Tages ⸗Billets nur für die heutige Vorstellung gültig, find in meiner Wohnung bei Herrn Zeugschmied Fllmar und in der Cigarrenhandlung des Herrn J. C. pdagemann sowie bei Herrn C. Fr. Walz zu nachstehenden Preisen zu haben:
Erster Platz 24 kr. Zweiter Platz 15 kr. Kassa⸗Eröffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ich erlaube mir ein hochgeehrtes Publikum zu dieser
Vorstellung ganz besonders einzuladen. Kein Stück der Neuzeit hat sich eines solchen Erfolges zu erfreuen gehabt wie das obige. Die Situatlonen find so witzig, so originell, daß sie selbst dem schlimmsten Hypochonder ein herzliches Lachen abgewinnen werden. Da mein Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein wird, werde sch mich bemühen nur das Neueste und Beste vorzuführen. Hochachtungs voll C. Pötter, Theater⸗ Director.
Frucht preise. Per Malter.
Friedberg, 11. März. Waizen 17 fl. 10 kr.; Korn 13 fl. 40 kr.; Gerste 10 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 35 kr. Frankfurt, 10. März. Waizen 17 fl. 30 kr. Korn 14 fl. 55 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 10 kr.; Grünberg, 7. März. Waizen 17 fl. 26 kr.; Korn 14 fl. 15 kr.; Gerste 10 fl. 30 kr.; Hafer 6 fl. 15 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl. 47 kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen u. Lein 16 fl.— kr.; Kartoffeln 4 fl. 21 kr. Mainz, 6. März. Waizen 17 fl. 10 kr.; Korn 13 fl. 35 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl.— kr.; 0 4 fl. 16 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund
— kr.
Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.
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