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Schrenzer am Pohlgraben.
Rach⸗Gia(72) an der Grenze von Cochinchina überfallen und die in demselben befindlichen 25 Soldaten sämmtlich niedergemetzelt haben. Am 21. desselben Monats haben darauf die Franzosen den Posten wieder erobert und die Rebellen zerstreut.
Großbritannien. London. Das Kabel ist an derselben Stelle, wie früher, beschädigt. Man vermuthet, daß das Sinken eines Eisberges den Bruch des atlantischen Kabels verursacht habe.
— Der Pariser Correspondent der„Morning— Post“ behauptet, im Vatican werde ein dogmatisches Memorandum vorbereitet, worin die Katholiken Oesterreichs, welche die Abänderungen des Con— cordats gutheißen, vor ihrem Gewissen verant— wortlich gemacht werden, außerdem jedoch erklärt wird, es habe nie die Absicht bestanden, öster— reichische Unterthanen gegen die Constitution auf— zuregen; die Kirche halte den Gehorsam gegen den Souverän und die Autorität des Gesetzes hoch.
Spanien. Zu Madrid, Valencia und in Barcelona hat man neue Waffenniederlagen mit Beschlag belegt, in Valencia auch eine geheime Druckerei entdeckt, in welcher das Blatt„El Exterminio“(die Ausrottung) gedruckt wurde. Die Druckergehülfen wurden verhaftet und nach Afrika deportirt. Ein anderes in Madrid ver— breitetes geheimes Blatt:„El Eco del Puebla“
enthält die gröbsten Beleidigungen gegen die Königin. Italien. Die„Turiner Zeitung“ läßt sich
aus Rom schreiben: Oberst de Charette ist wieder zurückgekehrt und hat etwa 300 Individuen mit— gebracht, welche sich zu den päpstlichen Zuaven anwerben lassen. Hr. v. Charette scheint auf die baldige Wiedereinsetzung des Herzogs v. Chambord in Frankreich zu zählen; die Restauration der kleinen italienischen Fürsten, pflegt er zu sagen,
macht sich alsdann von selbst.
Amerika. New⸗Nork. Der Verkauf des Nordwestzipfels von Amerika am Behringsmeer, der seither in russischem Besitz war, an die ver— einigten Staaten ist nunmehr definitiv geregelt. Die Kaufsumme, im Betrag von 7,200 000 Dollars Gold, wird dieser Tage auf dem hiesigen Schatz amte ausgezahlt werden. Der Bezirk wird den Namen„Alaska“ führen(nach der Halbinsel Alaska). Ob ein Staat daraus werden wird?
Kassel. Die„H. V. Z.“ erzählt vom 31. Juli unter ihren Lokalnotizen, zwei Damen, die in der Aue pro— menirten, seien an einer Schaafheerde vorübergekommen, die sich gesättigt niedergelegt hatte und der Ruhe pflegte; nur ein einziges Schaaf, ein schwarzes, mit weißen Streifen am Kopf, lief umher und rupfle Gras.„Sieh)' ein Mal, Julie!“ sprach die eine Dame zu der anderen, „das Schwarzweiße frißt alles auf!“ Es war der Notiz die Bemerkung beigefügt:„Wir gratuliren der holden Schönen, daß ein gewisses Polizeigenie nicht an unserer Stelle Zeuge dieser naiven Bemerkung war, sonst.....“ Jetzt meldet die Red. der„H. V. Z.“, daß ein Polizei— Commissar in der Expedition des Blattes gewesen sei und zu wissen verlangt habe, wer die beiden Damen gewesen ein Verlangen, dem indeß nicht gewillfahrt worden ist.
Aus Herrieden schreibt man der„Fr. 31g.“: Obwohl mit Ausnahme des äußersten Südostens und Nordwastens der Polarstrom wieder quer von Nordost nach Süd west durch Europa zieht, und sich im Westen unseres Erdtheiles auf's Neue ein Luftberg gebildet hat, so ist unser wieder eingetretenes schönes Welter doch nicht vor Räͤckhällen ge— sichert, indem die Isobaren senkrecht von Norden nach
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Süden verlaufen, und die Luftdifferenzen für den Sommer
immerhin bedeutend sind.
Cöslin. Seit einiger Zeit brennt es auf dem Kleister Moor. Schon steht eine Fläche von 4—500 Morgen in Brand. Neulich, bei Nordostwind, war hier der ganze Horizont mit Rauch erfüllt, bei Ostwind wälzten sich kürzlich die Rauchwolken über Kolberg und wurden dort für solche gehalten, die von russischen Moorbränden her-
rühren. Es dürfte aber näherliegend sein, sie diesem Moorbrande zuzuschreiben. Schleswig. Die Moorbrände welche verschiedene
andere Länder heimsuchen, nehmen auch dei uns in er— schreckender Weise überhand. Nachdem seit einigen Wochen
schon im Dam gaarder Moor bei Apenrade und im Löwen⸗ stedter Moor zwischen Schleswig und Flensburg bis zu 7 Fuß Tiese der Brand wülhet, ist kürzlich auch das in der Nähe des letzteren belegene Nupeler Moor entzündet worden. Es sind die Bewohner der umliegenden Orischaften und anderer aufgeboten, durch Abgrabungen dem verheerenden Elemente ein Ziel zu setzen.
„Die Beerdigung der verstorbenen Königin von Madagascar hat unter sehr sonderbaren Cere— monien stattgefunden. Der Leichnam wurde in 500 seidene Lambas gehüllt, in deren Falten sich 20 goldne Uhren, 100 goldne Ketten, Broschen, Ringe, Armbänder und andere Schmucksachen, sowie 600 Goldstücke befanden. Alle Geschenke, welche die Königin früher von der Kaiserin und dem Kaiser der Franzosen erhalten hatte, wurden mi ihr begraben, ebenso ihre sämmtlichen Möbel und ihre Kleider.
4„ Bei ben jetzt häufigen Brechruhranfällen lasse man den Kranken, bis der Arzt kommt, kaltes Wasser
trinken— wo man's haben kann, Eicsstückchen schlucken; äußerlich halte man ihn warm, gebe aber ja keine warmen Getränke, höchstens einen Löffel voll Wein.— Vor dem
vielen Obstessen haben sich Alle zu hüten, die Ursoche haben, ihre Kräfte zu Nathe zu halten; also namentlich Brusikranke, Blutarme und selbstverständlich solche, die Un⸗ terleibsleidend sind. Gesund ist es allen Vollsäfligen, Leberleidenden, Fett üch igen
Vorschuß- und Cxeditperein zu Friedberg.
Geschäftsbericht pro Juli 1868. Einnahme. Ausgabe. 5423 fl. 30 kr. Discontirte Wechsel 5148 fl. 36 kr. 5191„—„ Conto-Corrent 839„ 830„—„ Depositen 480„—, 4799„ 56„ Darlehen⸗ u. Spareinlagen 4123„ 27„
Mitgliederzahl 451.
Ein gesandt.
Wie wir hören, wird in dieser Woche Herr Franck, Vorleser Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Oldenburg, auch hier eine dramatische Vorlesung halten: „Antigone von Sophokles.“ Wir verfehlen nicht, ein hiesiges kunstliebendes Publikum darauf aufmerksam len: sich diesen geistigen Genuß nicht entgehen zu assen.
Oeffentliche Aufforderung.
1361 Die Geweikschaft der consolidirten Braunkoblen⸗ Zeche Wilhelms⸗ Hoffnung bei Dorn Assenheim, bestehend aus: 1) den Erben des Hofgerichtsadvokaten Wilhelm Trapp III. zu Friedberg, 2) den Erben des Salinen ⸗Inspectors Heinrich Wilbelmi zu Nauheim, 3) den Erben des Peter Carl Seitz zu Ockstadt, 4) dem Kaufmann Philipp Dantel Kümm ich zu Friedberg, daben ihre Braunkohlengruben nebst dem zugelegten Felde, ihr sämmtlicheszu diesen Grubenseldern erworbenes Grundeigenthum u. s. w. an seine Durchlaucht den Jürsten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels verkauft. Nach dem Beiggegenbuch find
1) 26% dem Kaufmann Ph. D. Kümmich und 23
dem Hofgerichts⸗ Advocaten W. Trapp III. zu⸗ geschriebene Kuxen unterm 20. April 1853 dem Großherzoglichen Physikatsarzt„Dr. Möbus zu Dieburg“ für 1625 fl., 26 dem Kaufmann Ph. D. Kümmich und 26½ dem Hofgerichts⸗Advocaten W. Trapp III. zu⸗ geschriebene Kuxen unterm 23. März 1854„dem Hermann Schenk(Schwan) zu Gießen“ fur 1105 fl. verpfändet. Die diesen Verpfändungen zu Grunde liegenden Forderungen sollen nach An⸗ gaben der Geweikschaft und ihres Nepräsentanten gelilgt sein. Die Urfunden aber find nicht zu be⸗ schaffen, und ergeht darum an Alle, welche bezug⸗ lich der angegebenen Verpfändungen Ansprüche eltend machen wollen, hiermit die Aufforderung, olches um so gewisser innerhalb 90 Tagen, vom erstmaligen Erscheinen dieses in der Zeitung ge⸗ rechnet, zu thun, als sonst die beantragte Löschung dieser Eigenthums⸗Beschränkungen vollzogen wet⸗ den wird. Friedberg den 18. Mai 1868.
Groß herzogliches Landgericht Friedberg
Reiß, Zimmermann,
Landgerichts Assessor.
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Landrichter.
Holz ⸗Versteigerung. 1885 Montag den 17. l. Mts., Vormittags 9 Ubr anfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distriet Schrenzer und Jungwald, nachverzeichnetes Holz meist⸗ bietend versteigert werden, als: 5 4½ Stecken Buchen⸗Schelt⸗ und Prügelbolz, 22/ 5 und Kiefern⸗Stockpolz
540 Wellen 5 Reisholz, und 475„ Kiefern⸗ Ole Zusammenkunft ist am Eingang nach dem
Buß bach den 8. Augast 1808.
Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach Küche l.
Edietalladung 1271 Nachdem über das Vermögen des Philipp Stelz von Leidhecken der formelle Concurs erkannt worden ift, so werden sämmtiche Gläubiger desselben zur Anzeige ihrer Forderungen und Begründung etwaiger Vorzugsrechte auf Mittwoch am 2. September J. J., Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechts nachtbeile des stillschweigenden Aus⸗ schlusses don der Masse und mit dem Anfügen geladen, daß bezüglich der nicht erschlenenen oder durch Vollmacht nicht genügend vertretenen Gläublger der Beitritt zu den von den Erscheinenden über Masseverwaltung und über ein etwaiges Airangemenat gefaßt werdenden Be⸗ schlüssen unterstelll werden wird. Friedberg am 14. Mai 1868. Großberzogliches Landgericht Frledberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerlchts⸗Assessor.
Edicetalladung.
1272 Ueber das Vermögen der Christian Philipp Kellers Eheleute von Beienheim ist der formelle Concurs erkannt worden. Es werden daher alle Die— jenigen, welche Forderungen oder Ansprüche irgend einer Art an das Vermögen derselben zu bilden haben, bier⸗ mit aufgefordert, dieselben im Termine Mitwoch am 9. September l. J., Vormittags 9 Ubr,
bel Vermeidung des senst stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Cencursmasse, dahter anzumelden, auch etwaige Vorzugsrechte zu begründen.
Zugleich soll in diesem Termine über die fernere Behandlung des Concurses Beschluß gefaßt, insbesondere auch der Abschluß eines Arrangements versucht werden und werden alle Gläubiger aufgefordert, hierzu in dem Termine in Person zu erscheinen, oder sich durch Specialbevollmächtigte vertreten zu lassen, widrigenfalls sie als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen resp. vertretenen Glaͤubiger beistimmend angtsehen wer⸗ den würden.
Friedberg am 15. Mal 1868.
Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Arbeits-Versteigerung.
1882 Freitag den 14. August, Vormittags 10 Ubr, soll zu Staden die Lieferung von 28,2 lf. Fuß 12“ br. 7½“ d. sandstelnernen Treppentritten in die Mittel- gasse daselbst, sowie das Legen und Untermauern der— selben und das Abbrechen einer alten Treppe an die Wenigstsordernden versteigert werden.
Friedberg den 10. August 1868.
Der Bezirks-Bauaufseher Schneider.
Vergebung von Bauarbeiten. 1865 Die zur Errichtung eines 3. Stocks auf das Schlafhaus des Schullebhrersemtnars zu Friedberg und die Erbauung eines Anbaus an dasselbe erforderlichen Arbetten und Materlallteferungen, vetanschlaat:
Maurerarbeit 1978 fl. 10 kr. Stleingauerarbeit 1922„ Zimmerarbeit 4254„ 44 Dachdecketarbeit 1319„ 40„ Schretnerarbeit 2065„ 20
Schlosserarbeit 1657„18„ Glaserarbeit 999„ 24„ Weiß dinderarbeit 2007„ 3 Spenglerarbeit 80„ 28
2* Lieferung von 74 Cubik⸗Kifir. Ockfädter Mauersteinen,
5„150.000 Stück gut gebrannten Russensteinen,
—„ 215 Bütten Kalk,
*„12,6 Cubik-Klftr. Ossenheimer Sand, sollen auf dem Submissionswege an die Wenißstfor⸗ dernden vergeben werden.
Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Stelle vom L. bis 15. August 1868 des Vormtitags von 8 dis 12 Uhr zur Einsicht offen, woseldst auch die Offerten mit der Aufschrist:„Submessien zur Uebernahme der Arbeiten oder Lieferungen bei Errichtung eines dritten Stocks auf das Schlafhaus des Schullehrer⸗ seminars zu Friedberg und die Erbauung eines Anbaus an dasselbe“ verseben, verfiegelt und frarkirt bis spoͤtestens Montag den 17. August 1868, Vormittags um 10 Uhr, eingerticht sein müssen.
FIrtedberg den 5. August 1868.
Kantenah eee Friedberg e u ß.
Arbeits- Versteigerung.
1880 Donnersiag den 13. August 1868, Vormittags 9 Udr anfangend, werden auf dem Rathhause zu Ockstadt nachstebende Arbeiten versteigert: 1) Planir- und Chaussirarbeit in der s. g. Zwischen⸗ rörfer Gasse. 2) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 8 Cbk.⸗Klftr. Steinen dazu. 3) Pflasterarbeit, neben Stepers Wohnung, veran⸗ schlagt zu 35 fl. 4) Brechen, Fahren und Aussetzen von 2 Cbk.⸗Klftr Pflaslersteinen. 5) Luferung und Messen von 2 Cbk. Klste. Sand dazu. 6) Mauterardeit, Verlängerung des Kanals in der Ortestraße, veranschlagt zu 36 fl. 6 ke. 7) Brechen, Fahren und Aussetzen von 1 Cbk.⸗ Klftr. Steinen. 8) Lieferung und Messen von 0,3 Cbk.⸗Klstr. Sand. 9) Lieferung von 80 Stück 2“ langen buchenen Pfloͤcken. FIrtedberg den 7. August 1888. Der Bezirks ⸗Bauaufseher S chnelder.


