alcraßt t n.
ichtung b, als Zvehe nigegtn cot er
enfreundlichkeit Ad Mannes bewundern.
trzählt darüber Folgendes:„Joh. W. Farmer t nicht nur in der Stadt New Jork, sondern
Horden sein sollen, wollen vor Offenlegung des für die Ge⸗
U 1
ine uns vorliegende, in Amerika erschienene zeitschrift eines der Humanität dienenden Vereins
zuch in weiteren Kreisen, als einer jener seltenen Nenschen bekannt, welche mit einem warmen berzen für Menschenwohl ausgerüstet und von nem gütigen Geschick mit hinlänglichen Mitteln zersehen, ihre Aufgabe darin erblicken, Elend und Armuth, wie sie dieselben wahrnehmen, zu lindern. Es ist bekannt, daß Farmer seit Jahren in seinem seräumigen Hause Nr. 47 Ludlow Street zu New⸗Nork jeden Winter alle zu ihm kom⸗ nenden Armen täglich einmal umsonst speis't, auch lieselben außerdem oft mit Kleidung u. Feuermaterial zersieht. Die New⸗JNorker Tagespresse machte üürzlich die folgende Mittheilung über eine neue Art seiner wohlthätigen Unternehmungen; es heißt: Nr. John W. Farmer, der Menschenfreund, hat heine nützliche Anstalt Nr. 47, Ludlow Straße, u einer Weise ausgedehnt, daß er mit derselben en freies Lesezimmer und einen Zufluchtsort für
lichte Circular des Mr. Farmer sagt:
den haf. Das
rend ere Farser ren
Damen und Herren haben hier in abgeson— derten Zimmern zu jeder Zeit Gelegenheit freie Toilette zu machen; Seife, Haaröl, Rasir-Apparat, Bürsten, Schuhwichse 1c. stehen zur Verfügung. In der großen Halle des Gebäudes haben die Arbeiter inen kostenfreien Versammlungsort. Es wird gewiß selten vorkommen, daß der freie Ge— brauch von Seife, Haaröl und so vielen andern Bequemlichkeiten offerirt wird. Mr. Farmer sagt jedoch:„Ich wünsche anständigen, aber armen Leuten, welche an Reinlichkeit gewöhnt sind, Ge⸗ legenheit zu geben, anständig und reinlich bleiben zu können.“
Es gibt keinen Mann im Lande, der seinen Mitteln gemäß mehr für die Armen und über haupt mehr Gutes für die Menschheit gethan hat, als Mr. Farmer.
Wahrlich ein großes, aber ein verdientes Lob!
Ihr Landsleute, die ihr nach New-Nork kommt, merket euch die beschriebenen beiden An— stalten für den Fall, daß Verlegenheit oder gar Noth über euch kommen sollte!
1—
Der Fürsilich Solmsische Rentmeister, Herr Kreutzer zu Lich, schreibt an die land wirthschaft⸗ liche Zeitschrift des Großherzogthums, daß sich die Braunkohlenasche als Wiesendünger gut be⸗ währt habe, so daß man dieselbe in so ausgedehntem Maße verwenden sollte, als man deren nur hab— haft werden könne. Als Beleg hiezu theilt er folgendes Erträgniß mit: Von einer 15 Morgen großen Wiesenfläche, mager und in geringer Lage, wurden bei öffentlichem Ausgebot erlöst im Jahre:
1866 für das Heugras fl. 63. 5 kr. für das Grummetgras..„ 40. 20
Summa fl. 173. 25 kr. 1867 nach vorhergehender Düngung mit Braunkohlenasche: für das Heugras fl. 248.— kr., für das Grummetgras.„ 86. 20„ Summa fl. 334. 20 kr. Die Quantität des Grases in 1867 war wohl das Vierfache gegen 1866; dabei war die Qualität nach der Düngung eine ausgezeichnete und waren besonders viele Kleearten und Wicken reich vertreten.
Edictalladung.
30 Die Befitzer der in Nr. 23 des Anzeigers für Ober⸗ essen, Inserat 412, näher bezeichneten Immobilien, welche durch Erbfolge und Ersitzung oder Kauf erworben
narkung Griedel neu errichteten Grundbuchs ihre Er⸗ perbstitel in dasselbe eintragen lassen, vermögen aber den rwerb urkundlich nicht nachzuweisen. Es werden daber lle Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde An⸗ Ztüche an diese Immobilien bilden zu können glauben, mifgefordert, solche sogewiß binnen 3 Monaten dahier geltend zu machen, als sonst die betreibenden Besitzer nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 u Grundbuch als vermuthete Eigenthümer eingeschrieben perden sollen. Buß bach den 6. Februar 1868. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gilmer, Königer, Landrichter. Landgerichts Assessor.
Oeffentliche Aufforderung. 184 Gastwirth Karl Petri in Nieder⸗Florstadt und sessen Ebefrau haben zur Abwendung des Concurs⸗ Frocesses über ihr überschuldetes Vermögen um Zu⸗ ammenberufung ihrer Gläubiger zum Zwecke des Ab⸗ chlusses eines Nachlaß⸗ oder Stundungsvertrags ge⸗ teten. Die Gläubiger derselben werden deßhalb auf gefordert, ihre Ansprüche so gewiß Mittwoch den 22. April l. J., Morgens präcis 9 Ubr, vahter anzumelden, als sonst von den nicht erschienenen ungenommen werden wird, sie stimmten den von der Mehrheit der erschlenenen Gläubiger in obiger Be⸗ fehung gefaßt werdenden Beschlüssen zu. zrledberg den 17. März 1868. i Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Dofmann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
Holz⸗Versteigerung.
815 Dienstag den 14. d. M. sollen in dem Fürst; lichen Walddistriet Herrungarten bei Villingen 56½ Stecken Eichen ⸗, Buchen⸗ und gemischt Scheit ·
bolz,
134% Stecken desgleichen Prügelholz, A„ desgleichen Stockholz,
„ desgleichen Reiserholz, 278 Schichten desgleichen„ Mittwoch den 15. d. Mts. eben daselbst: 117 Eichen Stämme= 4759 Cbkfg., 10 gemischte Stämme= 225 Cbkfß., 165 Nadelholz Stämme und Stangen= 2546 Cubikfuß und Donner ssag den 16. d. M. in dem Fürstlichen
Walddistrict Thiergarten bei dungen:
48 Stämme Eichen⸗Nutzholz= 1127 Cubikfuß,
9 5 gemischt Nutzhol!= 200 Cubi' fuß, 17 Stecken Eichen ⸗„ Buchen⸗ und gemischt Scheitholz,
153 Stecken desgleichen Prügelbolz.
39¼„ desgleichen Stockbolz.
21⁵„desgleichen Reiserbolz, öffentlich verkauft werden. Der Anfang ist jedes⸗ mal Morgens 9 Uhr.
bungen am 3. April 1868.
Fürstliches Rentamt De m me.
Kleelamen
+ 1 Holzversteigerung. 830 Ju den Gräflich Solms-Rödelbeim'schen Wal⸗ dungen sollen versteigert werden 1) Mittwoch den 15. April l. J., Vor⸗ mittags 9 UÜhr, in der kleinen Diebseiche: 15000 Wellen Gemischt⸗Reisholz. 2) Freitag am 17. April l. J., Vormittags 9 Ur, in dem Ober- und Unter Bainhards: 24 Stecken Buchen⸗Prügelbolz,
20„ Eichen⸗ 5 15„ Ruchen Stockholz, 15„ Eichen⸗* 65„ Buchen Reisholz, 70 Eichen⸗ 8
LE 2500 Wellen Eichen⸗Durchforstungsreisholz. Zusammenkunft am ersten Tage Morgens präcts 9 Uhr an den s. g. Ruhebänken auf der von Ilbenftadt nach Katchen führe den Staatsstraße, und am zweiten Tage Morgens präcis 9 Ubr am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 4. Apetl 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenbeim Schallas.
Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei
Eichelsdorf.
837 Mittwoch den 15. und Donnerstag den 16. d. M. werden im Distriet Lappenwiesenschlag nachstehende Holzsortimente versteigert:
A. Brennholz.
Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Neisholz Holzart: Stec en. Buchen⸗ 688½ I. Cl. 163 2⁴⁰ 630 Buchen⸗ 29 II. Cl.——— Elsbeeren;— 1—— Eichen · 1
B. Bau-, Werk- und Nutzbolz: Eichen 7 Stämme von 9—15½ Durchm. und 25 bis 80“ Länge mit 328 Cokfß., Buchen 25 Stämme von 13—25½½“ Durchm. und 25 bis 35“ Länge mit 1942 Cesz., Elsbeeren 4 Stämme von 9½— 14“ Durchm. und 22 bis 45“ Länge mit 157 Cubikfuß. Anfang der Versteigerung jedesmal Morgens preis 9 Uhr, Jusammenkunft im Holzschlag det den ersten Dolzunmmern. Das Ho sitzt großenteils unmittelbar an dem chauffirten Langder Vicinalweg. Das Bau⸗ Werk. und Nutzholz kommt sämmtlich am ersten Tage zum Ausgebot. Eichelsdorf am 4. April 1863. weren Oberfoͤrsterei Eichelsdorf te per.
Holz ⸗Versteigerung. 838 Mittwoch den 15. April l. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen im Selterser Gemeindewald nachbenannte Holzsortimente, als: 118 Eichen⸗Stämme von 15—45“ Länge und 8 bis 20“ mittlerem Durchmesser, 115 Cichen⸗Stangen von 15—207 Länge und 4 bis 5“ Durchm., zu Wagendeichseln und Dung; hortsbäumen geeignet, 16 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 2 0„ Prügelbolz, 10 5„ Stockholz, „„ Reisholz, öffentlich und meistblelend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im biesigen Ort. Selters am 6. April 1868.
520 empfiehlt J. Schimpf.
Nauheim.
Bekanntmachung
834 Samstag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,
sollen auf dem Bürgermeisterel⸗ Bureau dahter die zur Chaussirung der Taunusstraße erforderlichen Arbeiten und Lieferungen an die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr. Plantr⸗ und Chaussirarbeit, in mehreren
Loose veranschlagt zu 312— Brechen und Anfahren von 2.25 Cubik Klafter
Steinen aus dem alten Kalkbruche, Ge⸗
markung Nieder ⸗Weisel, zur Baustelle 81— Aufsetzen der Steine 6 45
Butz bach am 6. April 1868. Großherzogliche Bürgermeistere! Butzbach Kü ch e l.
Holz.⸗ Versteigerung. 841 Moniag den 20. d. M., Vormittags 9 Ubr, sollen
in dem Died'schen Kirchenwald dahier: 190 Stecken Buchenscheid⸗
20„ Birken⸗ und Eichenprügel⸗] Holz, 18„ Buchenstock⸗
4500 Buchenastholz⸗
24000 Birken und dagen
2000 Backholz ·
öffentlich versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist im langen Treiben.
Ziegenberg den 6. April 1868. Kirchner.
Holz ⸗Versteigerung.
835 Donnerstag den 16. April l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Pro b ststünmpfe in der großen Diebseiche, ganz nahe an der Hanauer
Wellen,
Chaussee: 4 Stecken Buchen ⸗Prügelholz, 30½„ Eichen⸗* 5„ Birken⸗ 8 1„ Lirschen⸗„ 10„ Buchen⸗Stockholz, —5½— Eichen⸗ 7 4550 Stück Buchen⸗Wellen, 4150 7 Eichen⸗ 97 700„ Birken⸗„ 200„ Aspen- 175„ Kitschen⸗„
60„ Dorn Wellen und 100 Buchen Stangen von 1 Zoll Durchmesser und 17 Fuß Länge, zu Pferchyfählen geeignet, oͤffentlich an den Meifbietenden versteigert werden. Schloß Ilbenstadt den 4. April 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Nentep daselbt Beru bardt.
f Hostaithe- und Geschaͤstsverkaus.
639 Die Erben des verstorbenen Kaufmanns Friedrich Eckel zu Büdingen beabsichtigen die ihnen zugebörige, in Büdingen an der Hauptstraße gelegene, dequem und gut eingerichtete Hofraithe mit Nebengebäuden, ge⸗ schlossenem großen Hofraum, guten großen Kellern nebst daran sloßendem Garten, wo in ersterer seit Jahren eln Colonialwaaren- und Eisengeschäft sowie Aepfelwein; sabrikation mit gutem Erfolg betrieben wird, unter an⸗ nehmbaren Bedingungen aus der Hand zu verkaufen. Auch können auf Wursch zwei große gute Keltern, sowle mehrere Hundert Ohm Aepfelwein sammt Faß mitver⸗ kauft werden.
Kaufllebhaber köunen das Nähere an Ort und Stelle sowie bei Verwalter Heinrichs zu Hirzenhain und Rechnungsrath Dietz in Laubach erfahren.
Einen Faselochsen, 812 Schwarzscheck, Berner Nace, bat zu verkaufen Reiche ls heim. N. W. Vogt,
Großherzogliche Bürgermelslerel Selters Kraft.
Gastwirth.


