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Fried Der vor einigen Tagen verunglückte Locomotlosübrer Rausch ist in der Klinik zu Gießen am 6. d. M. in Folge seiner schweren Verletzungen gestor ben. 558
Gießen. Prosessor Heger, Lehrer der Geburtshülse an der Universtiät Freiburg i. Br., bat einen Ruf nach Gießen erhalten, für dessen Annahme Hoffnung vorhanden sein soll.— Es kann die erfreuliche Thalsache gemeldet werden, daß die Sitzungen des 1. Quartals der Schwur⸗ gerichte unscrer Provinz deshalb ausfallen, weil nicht eine einzige Anklagesache dis daher an jenes Gericht zu ver⸗ weisen war.
Frankfurt. Die Sammlungen für Ostpreußen nehmen dei der hi sigen Bevölkerung einen sehr erfreulichen Forigang und sind die von Einzelnen gezeichneten Summen nicht unerheblich. Zeichnungen von 100 fl. sollen nichts Seltenes, ja 500 fl. von Einzelnen gezeichnet sein.
Darmstadt. Ein bei dem hiesigen Stadtgerichte deschästigter Actuartatsgehülfe wurde verhaftet, weil er verdächtig erscheint, vor Kurzem die Stempelkasse des Actuariats bestohlen zu haben.— Das erste Bataillon des J. Inf.⸗Regiments wurde am 6. d. M. von Darmstadt nach Pfungstadt auf die Dauer von drei Monaten ver⸗ legt und rückie an dessen Stelle das zweite Jägerbataillon dahier ein.— Papiermüller Steigauf von Groß⸗Zimmern in, nachdem die Untersuchung keine genügenden Anhalto⸗ — für seine Miibetheiligung an der Entwendung und
rausgabung falschen hessischen Papiergelds ergeben, seiner Haft wieder entlassen worden.
In Darmstadt sind nahezu 60 Eiskeller, der größte (W. Diehl) enthält 41000 Kubikfuß. Nach einer an⸗ näternden Berechnung brauchen sämmtliche Gruben zu ihrer Füllung etwa 600 000 Kubitfuß.
88 99 Bon Mainz wird mit Bezug auf den Eisbebarf bieser Stadt gemeldet: Ein neuer Erwerbezweig hat dleses Jahr eine ungeahnte Ausdehnung genommen. Die Aushedung von Rheincis ist in Folge der vermehrten Anlage von Eickellern über 150 000 Karren gestiegen, von denen die Actienbrauerei wohl über ein Drittheil erfordert. Da für den Karren durchschnittlich 48 kr. gezahlt werden, ergibt sich eine Summe von 120 000 fl., welche im Winter erwerblosen Arbeitern zu Gute kommen.
F. Postverkehr mit den Vereinigten Staaten von Uordameriha.
Nach dem neuen Postvertrag kostet seit dem 1. d. M. ein einfacher Brief nach allen Orten der Vereinigten Staaten von Nordamerika:
) bei der Beförderung über Bremen oder Hamburg 14 kr., d) bei der Beförderung über England 21 kr. Unfrankirte Briefe erleiden einen Zuschlag von 7 kr. Necommandirte Briefe müssen frantirt werben und kostet die Recommandation 7 kr., zusammen also ein recommandirter Brief 21 oder 28 kr.— Zeitungen, ireularien und andere gedruckte Gegenstände, sowie Waarenproben haben ein ermäßigtes Porto von 4 kr. für je 2½ Loth über Bremen oder Hamburg und 6 kr. für je 2½ Loth über England, müssen jedoch frankirt werden.— Auch können bei jeder Post⸗Anstalt des Norddeutschen Postgebiets Gelder behufs Wieder⸗ auszahlung in Orten der Vereinigten Staaten von Nord⸗ amerika mittelst Postanweisung eingezahlt werden und
wird für
welcher vorausbezabhlt werden muß.— Wit machen auf
dlese ermäßigten Porto- Taxen aufmerksam und bemerken noch, daß der Weg über Bremen ober Ham! nut auf ausbrückliches Verlangen des Absenbere gewählt wirb, bie
Briefe also für biesen Fall bie Ausschrift„wia Bremen“ ober„via Hamburg“ tragen müssen
Petition der Spatzen.
jehorsamst unterfertigten Spatzen, Finken, Meisen, Ammern u. s. w. ersuchen hiermit sämmtliche Natur⸗, Thier⸗ und Menschenfreunde, insbesondere die des landwirihschaft⸗ lichen Standes und bie Kinder und Großen ber Stadt, anjetzt, nach hereingebrochener grausamer Winterszeit, bei Schnet und Kälte, uns für einstweilen als genügsame Kostgänger an⸗ nehmen zu wollen, und an getigneten Orten von Zeit zu Zeil ein Paar Hände voll Samen, Korn, Brosamen und andere Abfälle hinzustreuen. Wir versprechen auf unsere Ehre, solche mildihätige Handlung damit zu bezahlen, daß wir Frühlinges⸗ und Sommerszeit alles vorhandene Ungeziefer beflissentlich wegfressen und schon anjetzt auf die vorhandenen Raupennester, Larven und Eier dieses Geschmeißes emsig vigiliren werden.— Namens der hungrigen Hauptversammlung: Der Centralausschuß
Wit di
Verloos ungen.
Mailänder 45 France Loose. Ziehung vom 2. Januar. Gezogene Serien: 592, 1765, 1101, 3109, 3154, 3763, 6458, 6550, 7934. Hauptpreise: Serie 6550
jeden Thaler 1 Sgr.= 3½ kr. berechnet, Nr. 33 100 000 France, Serie 7934 Nr. 3 5000 Francs
Holz ⸗Versteigerung.
48 Dienssag den 14. Januar l. J., Vormittags 11 Upr, kommen in dem Königlichen Domantalwalddlstrict Clecbaum II. Tol., Oberförsteret Brandobern⸗ dorf, Gemarkang Cleedberg:
1etchener Werkbolz Stamm von 35 Cblsß.,
1⅜ Klaster eichenes Scheitholz,
2 bduchenes Scheitbolz,
DN buchenes Prügelbolz, 1¼„ gemischtes Holz, 5 eichenes Reisig. 59„ bduchenes Reisig, „„ gemischtes Neisig, 37. Stockdolt,
12½ Karren Schlag- Abraum zur öffentlichen Versteigerung. Clecberg den 3. Januar 1868. Der Königliche Oberförster Tb. Ferger.
ein- Deser- Bahn. 50 Zur Untformirung der Wärter und Portlers soll die Lieferung von 36 Röcken, 88 Posen, 74 Mützen und 14 Paletots, veranschlapt zu 1484 fl. 24 kr., auf dem Submisstonswege vergeben werden.
Die Liesezungsbedingungen können auf dem Bürkau des Großberzoglichen Maschinenmeisters dahler eln⸗ gesehen werden und find die Gebote bis längstens 22 d. Mie, Nachmittags 3 Uhr, verslegelt und mit der Ausschrift„Unisormirung betreffend“ einzureichen.
Giesen den 7. Januar 1868
Großherzogliche Magazins Commisston Eicke meper.
Mobiliar-Versteigerung. 2 Otenstag den 14. d. M. Vormittags 9 Uhr an⸗ saugend, sollen in der Freiberrlich von Löw'schen Be⸗ bausung in der Burg dahier verschiedene Mobilien, bessehend in Möbel allen Art, Glas, Porzellan, Paus und Küchengerätbschaften, sowie verschiedenen Daus baltungsgegenständen, öffentlich freiwillig gegen Baar⸗ zahlung versteigert werden. Friedberg ar 8. Januar 1868. In Auftrag N 1 Irtdberg d. B.
Der vicnftältetie Gerichlemaun goucar.
Bekanntmachung. 56 Mittwo p den 15. Januar 1868, Sormitiags 9 Uhr und die folgenden Tage sollen in der Behausung des Dastwirths Ph IItpy dahter, wegen Aufgabe seines Oeschäfts, 2 Pferde, das eine sechs, das andere vler alt, 4 Kade, 3 zwel⸗ und 2 einjährige Rinder, Ziegen, 1 fettes Schwein von circa 300 Pfund, 1 tkächtiges Multerschwein, 15 Sprenger, Gänse und dner, 2 vollständige Wagen und 1 kleiner Wagen, Pflage von verschtebener Art, 1 Egge, 1 sechsohmiges bifaß, 2 vollßändige Wagen und Acker- Pferdege⸗ t, 40 Oĩm Aepfelweln mit Faß, 1 Kelter mit Aepfelmüble, 1 Windmühle, circa 100 Malter Kartoffel, Centner Rangen, 100 Centner Peu, 60 Ceniner Orummet, 200 Körbe Spreu, eine Quantität Roggen, Walzen-, Gerste⸗ und Hafer Stroh, sowie sämmtliche Daus, und Wirthschaftsgeratbe, Möbel und Betten nicht ausgenommen, dem öffentlichen Verstrich aus⸗ —5 werden. Mit dem Bieb soll die Verstelgerung
en Anfang nehmen. Groß- Karben den 6. Januar 1868. Großherzogliche 89 Oroßb-Karben t.
2999 Für die gegen Credit zu beziehenden Braunkohlen mit dem 2. Januar 1868 eine neue
Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine del jedem Koblendezuge mitbringen, damit die einzelnen Zablung de Credissumme an Großherzogliche Bergkasse scheins erforderlich.
Friedberg im Januar 1868.
15 als: Canzleu, Concept- und Postpapier, Briefebuverts in allen Größen, und Notizbücher nach jedem Muster,(was nicht vorräthig, allen Sorten Schulheften, Spielkarten, als: zu allen Preisen, bringe in empfehlende Erinnerung.
* Zraunhohlenverkauf.
beginnt auf dem Großherzoglichen Dorbeimer Bergwer
Creditperiode laufend dis Ende März und verbunden mit einer Zablungs⸗ frist die Ende Junt 1868. Der Preis der Kohlenklotze ist wie seither 12 kr. für den Centner S 14 Stück Klötze. welche ibnen bei Abgabe des Bürgscheins einge händigt werden,
Bezüge in dem Gegenschein notirt werden können Bei zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗
Dorbeimer Bergwerk den 21. December 1867
Großherzogliches Bergamt Dorbeim S 18088 ch.
Mein Lager in Schreibmaterialien,
5 Geschäfts⸗ kaun baldigst angefertigt werden) v'bombre-, Whiste- und Piquetkarten
Ph. Garde.
Bekanntmachung 57 Olenstag den 14. d. M. Nachmittags balb 2 Ubr, soll auf hiesigem Nathbause das zur Concursmasse des Bernbard Dörfler daßter gebörtge Wobnbaus nebff Garten in der Martelgasse nochmals öffentlich mei bietend versteigert werden, wobel demerkt wird, daß mlt dem Zuschlag die Genehmigung erfolgen soll.
Butzbach den 6. Januar 1868 Großberzogliches Ortsgericht Butzbach Küche l
Zur Beachtung!
63 Sämmtliche Ausstände des Perrn Apotheker Louts Werner werden, wenn solche nicht bis längstens Ende dieses Monats an den Uuterzeichneten bezahlt find, gerichtlich eingeklagt. Frledberg den 8. Januat 1868. 5 Nömig.
Mehrere Webergesellen 39 konnen gegen bohen Lohn in Arbeit treten bei
Kaufmann Anton Löhr in Wetzlar.
Kegenschirme
1237 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preiscu bei K. Friedrich,
neben der Post in Frledberg.
Bel Bindernagel& Schimpff ist erscktenen und zu haben:
Fiedberget Adreßhalender f
ür 1868.
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Illustrirter Familienkalender. 000%% 69
Mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Stempel 11 kr. Prämien für 1868:
105 fl., 87 fl. 30 kr., 70 fl., 52 fl. 30 kr., 35 fl., 5 f. und se det vierte Theil als Berkäuferprämte.
Zu baben bel
Bindernagel& Schimpff.
FIrtedderg.
Osen-, Flamm und Schmiedekohlen 2630 empfleblt Jac. Schimpf.
Naubeim.


