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Anzeiger für Oberhessen.
ticende Ursache, ihre Hülse verweigern, mit dtbedbuße von 20 bis 500 Thlrn. bestraft werden.
1868.
Donnerstag den 3. September.
M 104.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
tiedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Betreffend: Die Geometeischule zu Wiesbaden. B und in der Technik landwirthschaftlicher Verbe
richt während des Laufes eines Semesters, da Der landwirthschafteiche Bezirksverein
Beometerschule in Wiesbaden im Laufe des Winters 1868/69 besuch geneigt sind, auf, mir dies bis Ende September dieses Jahres schriftlich anzuzeigen.
2 In Wiesbaden besteht eine Geometerschule,
Amtlicher Theil.
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worin Geometergehülfen im Consoliba
sserungen, z. B. der Elemente des Wasser⸗ und Wegbaues, des Feldeintheilung, Fertigung der Voranschläge zur Ausführung solcher Verbesserungen und L
s spätestens am 25. des Kreises Friedberg hat nun eine Summe zu
schule können auf dem Bureau des Großherzoglichen Kreisamts Friedberg eingesehen werden. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins des Kreises Friedberg
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Friedberg den 1. September 1868.
n g. tionsfache(Zusammenlegung der Grundstücke) Wiesenbaues und der Drainage,
eitung derselben, theoretischen und practischen Unter⸗ November dieses Jahres beginnen wird, erhalten.
r Unterstützung eines Geometergehülfen, der die
en will, bewilligt, ich fordere daher diejenigen Geometergehülfen, die hierzu Aufnahmebedingungen wie das Statut der Geometer—
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Hessen. Darmstadt. Die Lehrer der hiesigen Volksschulen haben dem Stadtvorstand ne Denkschrift überreicht, in welcher, gestützt auf datistische Nachweisungen, auf das Evidenteste nachgewiesen wird, daß die vor mehr als 20 Jahren ormirten Gehalte, wenn auch vor mehreren fahren um etwas verbessert, in großem Mißver— stältniß stehen mit den jetzigen Lebensbedürfnissen, dwie den in Offenbach, Mainz und Frankfurt en Volksschullehrern gewährten Besoldungen.
— Den 14. September kommt vor dem lassationshof die Nichtigkeitsbeschwerde des Ver- gers des„Deutschen Wochenblattes“, Johann Schneider in Mannheim, zur Verhandlung. An semselben Tag wird auch über das Cassations⸗ Esuch der wegen Papiergeldfälschung verurtheilten rbeiter der Steinanuf'schen Fabrik entschieden gerden.
— Der älteste Sohn des Prinzen Alexander, telcher ohnlängst das 14 Lebensjahr zurückgelegt, rärd in die englische Marine eintreten.
Gießen. Mit den Bauarbeiten an der ober— ssischen Eisenbahn soll am 1. Sept. begonnen gorden sein.
Mainz. In der Angelegenheit der Ufer⸗ eweitecung ist in der letzten Gemeinderathssitzung ine ncue Variation erfolgt. Festungsbehörde, friegsministerium in Berlin und Stadtvorstand uren bezüglich des Details und im Prinzip des Fojeltes auch die Staatsregierung einig. Die dusführung des Projektes ist in finanzieller Hin⸗ ut einzig auf die Verwerthung des durch die weiterung des Ufers als Eigenthum der Stadt „ gewinnenden Geländes basirt. Nun aber ver— guigt die Oberbaudirektion auf einem fast ein Dritttheil der Erweiterung betragenden Raum die hrichtung eines Winterhafens für die Equipage e Brücke. Der Gemeinderath hat diese neue gimuthung zurückgewiesen.
Preußen. Berlin. Der„Staatsanz.“ ent- län eine Bekanntmachung des Handelsministeriums, zach welcher die in Canada Einwandernden weder literstützung noch Landpassagegeld mehr erhalten. L Der„K. 3.“ zufolge hat sich eine große ahl Aerzte zu einer Eingabe an das Haus n Abgeordneten vereinigt, um die Entfernung % F. 200 des preußischen Strafgesetzbuches aus huselben herbeizuführen. Dieser Bestimmung folge sollen nämlich Medicinal-Personen, welche Fällen einer dringenden Gefahr, ohne hin—
Augenblicken dringender Noth Hülfe suchenden Pubkikums wäre eher eine Verschärfung, als eine Aufhehung dieses Paragraphen gerechtfertigt.
— Nach offiziöser Mittheilung wird nächstens eine Conferenz von Bevollmächtigten der Staaten des Nordbundes und der süddeutschen Staaten hier zusammentreten, um über einen mit Italien abzuschließenden gemeinsamen Postvertrag zu ver⸗ handeln.
— Die„Insterb. Ztg.“ meldet von einer Einrichtung, welche ein Superintendent bei den jährlichen Kirchenvisitationen in seinem Kreise getroffen habe. In jedem Kirchspiele werden sämmtliche Schulen nach vollendeter Prüfung vor der Kirche versammelt und müssen der neugierig herbeiströmenden Menge patriotische und Volks- lieder vorsingen. Der Herr Superintendent gedenkt auf diese Weise dem Volke„Patriotismus“ ein— zuimpfen und die schlechten Volkslieder durch gute zu verdrängen.
— Dr. Birch in Berlin ist seiner Frau (Charlotte Birch- Pfeiffer) bald nachgefolgt; er starb am 29. August, 75 Jahre alt.
Halberstadt. Am 26. und 27. August tagte hier die Hauptversammlung des Gustav⸗ Adolf⸗Vereins. Dem von Dr. Fricke aus Leipzig erstatteten Bericht über den Stand des Vereins entnehmen wir Folgendes: an 783 Gemeinden konnten im vorigen Jahre 175,197 Thaler ver— wendet werden. 22 Kirchen waren eingeweiht worden und 12 Schulen, im Bau begriffen sind 59 Kirchen, 30 Schulen, 15 Pfarrhäuser. Reich- liche Legate fielen dem Vereine zu. Er besteht jetzt aus 48 Haupt-, 1134 Zweig-, 248 Frauen-, 10 Studenten- und 9 selbstständigen Vereinen und hat seit 25 Jahren an 1798 Gemeinden die Summe von 2,642,408 Thaler verwendet. Die Liebesgabe, zu welcher alle Vereine beitrugen, erhielt Schinotzken(Ostpreußen) mit elrca 5000 Thalern.
Kiel. Die norddeutsche Marine ist jetzt in regster Thätigkeit. In vergangener Woche haben nicht weniger als vier Schiffe größere Reisen an— getreten, und zwar das Kanonenboot„Delphin“ nach Konstantinopel, wo es Station nehmen wird, die Brigs„Rover“ und„Mus quito“ nach dem Mittelmeer, um dort Uebungsfahrten abzuhalten, und die Fregatte„Niobe“ nach Westindien. Außerdem wird jetzt die Corvette„Medusa“ auf- gerüstet, um eine auf 3 Jahre festgesetzte Fahrt nach China zu machen; die Corvette„Hertha“
offentlich werden die Herren vergeblich petitioniren.
en gewissenhaften Mann fügt eine solche Be—
nmnung nichts an, dem gewissenlosen gegenüber (ii solche gibt es doch wohl auch) ist sie aber
soll nach ihrer Reparatur nach Japan nachsolgen. Hannover. Das„Tagblatt“ enthält fol⸗
eine sehr wohlthätige und im Interesse des in
in dieser Gelegenheit hat der Lordbischof von London die üblichen kirchlichen Ceremonien vollzogen und die Festrede gehalten.
Hofbesitzers Volker, Erbe der Stelle, wurde vor einiger Zeit von einem Hunde unbedeutend an der Hand geschrammt; bald darauf stellte sich bei dem Sohne Wasserscheu ein, welches er seinen Eltern mittheilte. Gestern leider hat der Un- glückliche, der an der Tollwuth litt, abgeblutet werden müssen.“(22)(In Bezug auf diesen seltsamen Ausdruck„Abbluten“ theilt das„Hann. Tagblatt“ nachträglich mit, daß derselbe volks- thümlich für„zur Ader lassen“ sei, und für den an der Hundswuth Erkrankten und Verstorbenen
lediglich ein Aderlaß angeordnet worden sei. Die Red.) Schmalkalden. Eine Adresse, in welcher
Zustimmung zu den in dem Aufrufe des Ausschusses des Protestantenvereins ausgesprochenen Grund sätzen erklärt wird, ist vor einigen Tagen von hier an diesen abgegangen. Unterzeichnet ist die⸗ selbe von 135 der angesehensten Einwohner unserer Stadt.
Homburg. Nach dem„Taunusboten“ stehen die Aussichten auf Berücksichtigung des von dem Gemeindevorstand unserer Stadt bei der Staats- regierung gestellten Antrags bezüglich der Veran- lagung und Verwaltung des Kurfonds recht günstig.
Homburg v. d. H. Am 2. September um 11 Uhr ist hierselbst die neue englische Kapelle feierlicher Weise eingeweiht worden. Bei
Frankfurt. Dieser Tage wird die Beei⸗
digung des hiesigen Consistoriums auf die preuß. Verfassung erfolgen. Es liegt in dieser Beeidigung jedenfalls indirekt die Anerkennung des Consisto⸗ riums als einer legalen Staatsbehörde.— Auch soll im Laufe dieser Woche noch die Beeidigung der Classenlehrer unserer städtischen Schulen auf die Verfassung erfolgen.
Wiesbaden Dem„Mz. J.“ wird von
hier geschrieben:„Das bischöfliche Ordinariat in Limburg hat die Vorschläge zur Besetzung don 17 Pfarreien nach Kassel gelangen lassen, so daß also vom 1. Oklober an die meisten der erledigten Pfründen Man ist dahin übereingekommen, bis zu aus- gemachter Sache und unter einstweiliger Absehung von dem königl. Patronat den zuletzt unter dem Herzog Adolph vereinbarten Modus für Bestellung der Pfarrer beizubehalten.
wieder definitiv besetzt sein werden.
— Dieser Tage kam in der Strafkammer die
Anklagesache gegen v. Pöhl(Rittergutsbesitzer) und v. Scheither(ehemals sächsischer Offizier) wegen
Zweikampfes zur Verhandlung. Das
gende Mittheilung:„Aus dem Amte Wennigsen, 21. August.
Duell hatte am 20 Der etwa 22 jährige Sohn des wobei v. Scheither in die linke Brust geschossen
Juni d. J. stattgefunden,


