— Von Toulon ging am 28. das zweite Geschwader mit einer Brigade in See. Fort— während treffen dort neue Truppen ein, welche noch eingeschifft werden sollen. Die beiden nach
(worunter 2 Römer), sowie eine große Quantität Waffen und Bomben mit Beschlag belegt.„Die Stadt ist ruhig.“
H. Friedberg
Der hiesige Gewerbeverein hat die
von Hochheim gelegene Hecke gekommen, ein aus bieser heraustretender unbekannter, sehr großer und starker Mann plötzlich an dem Hals gepackt, und zwei andere Manns⸗ personen, welche ebenfalls aus der Hecke herausgesprungen wären, ein Kleidungsstück, das er für einen Röck gehalten,
den dr. Rom gebenden Brigaden sind mit Chassepot-Ge— lobenswerthe und zeitgemäße Einrichtung getroffen, daß, 35 über den Kopf n ihn zusammen gerissen
15 5 1 wehre bewaffnet. swie in den Snädten Mainz und Worms, neben der Hand⸗ de. auf ion geknieet und neuen Großbritannien. Von London wird werkerschule für unsere Stadt nun ebenfalls eine Schule ihm einen Theil des über den Kopf geworfenen Kleidungs⸗
r schwacht roß ahh ins Leben gerufen wurde, welche zur Erlernung kauf- stücks auf den Mund gedrückt, während die Anderen ihm Nusgat, gemeldet, daß die Königin in der umenden männischer Kenntnisse auch dem weiblichen Geschlechte das Porlemonnaie aus der Hosentasche gerissen hätten.
8 Session die Wittwen-Einsamkeit aufgeben und Gelegenheit bieter, und hofft damil den unabweisbaren spiolkkn ds 1 habe bei 45 Wofall ein Wort ge⸗ *— einen glänzenden Hof halten werde. Forderungen Recnung zu tagen, welche dae geschäftlere Heberstürzung 5 eee, e Oerzenige det en po 8 1 sebe lerer Tage Ir Töchter 5 0 0 1 N. erjenige de de 4 Italien. Florenz. Der General Me- eee e ee Magee Räuber, der ihn zuerst angegriffen habe ein tohischwarzes
U* nabrea, der mit der Bildung eines Ministeriums welcher, nächsten Monat mil 3 Stunden per Woche be⸗ een wie er glaube einen Rock und eine Mütze nig 8 beauftragt worden, hat die Bildung eines solchen ginnend, dem Herrn E. Ermus dayhier übertragen warde. Faabit 1 7 5 ich er Wesch ae, 3 zu Stande gebracht. Dasselbe ist folgendermaßen Pre NN 2. sehr 27 7 0 1. Fache 1 nur, daß auch ihre Gesichter gesch wöc 9 N 1
J 5 vrästdin Aeu⸗ und hat derselbe schon seit mehreren Jahren einen Lehr⸗. Mer geh ace A
ago zusammengesetzt: Nenabrea, 3 115 5„. cursus für angehende Kaufleute eröffnet, dem die wohl- In Berlin kam zu eiuer Dame, welche Mitglied 12 ßeres; Gualtiero, Inneres; erto 0 5 e, Krieg z verdiente Anerkennung zu Theil geworden, weßhalb denn einer Wohlthätigleits⸗Gesellschaft st, vor wenigen Tagen
du sein, Cantelli, Arbeiten; Canbrapdigny, Finanzen; auch zu hoffen ist, daß das Unternehmen des Gewerbe-] Ane Frau, die mit bewegten Worten ihre trostlose Lage
Mari, Justiz.— Eine Proclamation des
vereins vom besten Erfolge begleitet sein wird
schilderte, daß ihr Mann gestorben, und sie in Folge der
* Ann;* Nreimilli Dem Vorstande des Gewerbevereins gebührt jedoch] langen Krankheit desselben aller Mittel beraubt sei, ihn b ö kei willigen! dem Werften werbevereins ge jedoch n 4 f 95.
Königs mißbilligt die Expedition 1 F 0 öffentlicher Dank für das uneigennützige, eifrige Bestreben, beerdigen zu lassen, und bat um eine Unterstützung. Ge⸗
gegen den Kirchenstaat, und verheißt eine gemein-[eine immer segensreichere Wirksamkeit des Vereins zu rührt von so viel Elend, erkundigt sich die Dame nach
same Regelung der römischen Frage durch Italien und Frankreich.
— Alle italienischen Kriegsschiffe sind an die ligurische und römische Küste beordert.
entfalten, wenngleich anderseits nicht verschwiegen werden kann, daß eine lebhastere, wärmere Betheiligung an den Interessen und dem Streben des Vereins von den Mit— gliedern selbst erwartet werden dürfte, als solche leider in
Namen und Wohnung und verspricht selbst zuschen zu wollen, um eine Unterstützung bei dem Vorstande ihres Vereins zu beantragen. Bald darauf erscheint sie denn auch in der Wohnung des Elends und erblickt durch die
* 5 dem geringen Besuche der letzten Versammlungen sich offenstehende Thür, auf welche mit stummer Geberde dit
— Garibaldi dringt weiter vor und hat gezeigt hat. e Hilfesuchende weist, in einer Nebenkammer auf einem Beite, 3000 Mann disciplinirter Truppen unter seinem Södel. Am Nachmittag des 28. October brannte f ce 8 8 5 n 7 1 J i⸗[dahier die mu Aerntevorräthen gefüllte Scheune der sich als Leiche kennzeichnete. Auch die ganze Einrichtung
Befehl. Fortwährend findet ein Zuzug von Frei Johannes Väth Wiltwe ab. Rasche Hülfe verhütete] weist auf große Dürfligkeit hin, so daß die Dame roll
willigen statt.
— Vom 26. d. wird aus Florenz gemeldet: Der„Corriere italiano“ sagt: Gestern bat Ga— ribaldi mit 4 Bataillonen ein Zuavencorps bei Monte⸗Rotondo geschlagen und ihm eine große Anzahl Gefangene und drei Kanonen abgenommen. Auf beiden Seiten gab es viele Verwundete und Todte. Garibaldi verfolgt die Päpstlichen.
— Der„Corriere Italiano“ meldet, daß in Terni 300 päpstliche Gefangene eingetroffen sind, welche aber von den italienischen Behörden sofort in Freiheit gesetzt wurden.— In der Affaire von Monte-Rotondo sind auf Seite der Garibaldianer die Generale Nicotera und Morto schwer verwundet worden; bei Viterbo ist nicht nur der Oberst Acerbi, sondern auch
ein weiteres Umsichgreifen des Feuers.
Frankfurt. Der letzte Viehmarkt zeigte einen sehr starken Zutrieb. Von auswärtigen Großhändlern waren nur wenige Aufträge eingelaufen, weßhalb die Preise be— deutend fielen. Ochsenfleisch 31 fl., Kuhfleisch 29 fl., Kälber 31 fl., Hämmel 26 fl. per Ctr. Am Markte waren: Ochsen 400, Kühe 150, Kälber 120, Hämmel 300 Stück.— Das Malter Aepfel wurde am Thor zu 1 fl. 30 kr. verkauft.— Nachdem die Preise von Brod und Fleisch seit letzter Woche aufgeschlagen sind, haben nun auch die Colonialwaarenhändler die Preise von Kaffee, Zucker und Petroleum erhöht. Bei kaum be— gonnenem Winter ein Zeichen, daß noch eine weitere Ver— zheucrung der täglichen Lebensmittel wahrscheinlich ist.
Mainz. Am Abend des 25. Oct. gegen 11 Uhr ertönten an der Rbeinmühle Nr 13 Hülferufe. Die Bewohner der Mühle eilten hinaus und janden am Anker— werk inen Mann hängen, dem sie aber von der Mühle aus nicht zu Hülse kommen konnten. Sie riefen daher
Mitleid in die Tasche greift, zur Bestreitung der dringendsten Bedürfnisse aus eigenen Mitteln einen Thaler gibt und sich mit der Zusage, daß sie für schleunige Hilfe Sorge tragen wolle, entfernt. Da will es der Zufall, daß die Dame, auf der Straße angelangt, ihren Regenschirm ver⸗ mißt und sich deßhalb genöthigt sieht, noch einmal nach der Trauerwohnung zurückzukehren. Behutsam ersteigt sie die Treppen und öffnet die Thür. Doch welch ein Anblick bietet sich ihr da, ein arger Schrecken durchrieselt ihre Glieder. Die vermeintliche Leiche sitzt mit kreidebleichem Gesichte am Tische und läßt sich den aus einer mächtigen Kaffeekanne eben eingeschenkten Kaffee, zu dem der eben- falls auf dem Tische befindliche ansehnliche Napfkuchen den nötbigen Imbiß liefert, vortrefflich schmecken. Doch auch die Leiche erschrickt ob der unverhofften Störung und bleibt mu offenem Munde sitzen. Da wirkliche Leichen irdische Speise zu verschmähen pflegen, so erholt sich die Dame schnell von ihcem Schrecken und weiß, daß sie das Opfer einer schmählichen Gaukelei geworden. Natürlich konnte
l ö 4 l g 1 1. 4 e N—— e] nunmebr von einer Unterstützung nicht mehr die Rede sein 3 ein anderer höherer Offizier der Garibaldianer, der Brücken mache du, dit sofort einen Rachen bemannte Aug id Roten S 2 und den Hülserufenden aus seiner gefährlichen Lage befreite. Tel 2 Beri u nd de anetis, gefallen. 5 5 7 Der Gexettete, ein Kaufmann von Mannheim, der anfänglich 5 g e egraphischer ericht. zun t, Rom. Der Papst veröffentlicht eine En⸗ glauben machen wollte, er sei ins Wasser gefallen, gestand Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent.
ipien u pelche de enschtn gi aurbeit dn
Souveran
cyelica, worin er sagt, die gegenwärtige Lage des Patrimoniums Petri sei eine Folge der re— volutionären Angriffe. Die Encyelica spricht auch von der betrübten Lage der Kirche und ordnet für dieselbe öffentliche Gebete an.— Die römische Polizei hat bei einer Haussuchung Widerstand gefunden— und bei diesem Anlaß 15 Gari-
hinierher, daß er den Tod gesucht, wobei im letzten Augenblicke aber wieder die Lust zum Leben in ihm erwacht sei. Mainz. In der 9 vom 22. auf den 23. Oct. wurde auf der Chaussee bei Kostheim der Häfner H. RNisch von Hochheim von drei Straßenräubern überfallen und seiner ganzen in 90 fl. bestebenden Baarschaft beraubt. Der Beraubte gibt an daß er Abends 8 Uhr von Kastel, nachdem er in einem dortigen Wirthshaus ein Glas Bier
Das Hunburger Postdampsschiff„Hammonia“, Capt. Ehlers, von der Linse der Hamburg⸗Amerikanischen Packet⸗ sahrt⸗ Actien⸗Gesellschaft trat am 28. Oktober wiedernm eine Reise direct nach NewYork an und batte außer einer starken Brief: und Packet⸗Post 350 Tons Ladung, 94 Passagiere in der Cajüte und 690 im Zwischendeck an Bord.
Das Hamburger Posidampfschiff„Bavaria“, Capt. Meier, welches am 1. Oetober von Hamburg via Sout⸗
Gesanr 5 4 getrunken, sich auf den Weg nach Hochheim begeben habe] bampton abging, ist nach einer glücklichen Reise von 170 baldianer getödtet und 36 gefangen genommen und daß ihn als er an eine neben der Chaussee, unweinse19 Tagen wohlbehalten in New-Orleans angekommen. tr) 4 g n puff Bekanntm ach un g. Jndem wir hiermit anzeigen, daß unsere 1 g 0 — 2551 Die auf den 11. November l. J. anberaumte 2 2 2 9 „Non Versteigerung des Chausseehauses bei Friedberg wird pant du hierdurch in Erinnerung gebracht. d 42315 Friedberg am 28. October 1867. iat Großberzogliche Diftricts-Einnehmerei Nieder-Mörlen 2 5; g f U ü — 0 Keim. für die Wintermonate wieder dahier aufgestellt ist und der Umtausch der Bücher zu
Jeurn. N
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Obligations Verloosung. 2565 Bei der heute statigehabten Verloosung der Partial Obligatienen des Anlehens der Gemeinde Partenheim wurde die Nummer 90 zur Auszahlung gezogen und kann der Inhaber den Betrag derselben
jeder Zeit stattfinden kann, machen wir auf folgende neu aufgenommene Werke aufmerksam: Breier, Rosenkreuzer; Gerstäcker, Im Busch; Grey, Herrin von Goldrauen; Gustav v. Seez Gräfin und Marquise; Höfer das alte Fräulein; Mühlbach, Deufschland in Sturm und Drang, Piiawall, Maria Stuart; Retelisse, Villafranca; Reteliffe, Puebla; Schwartz, Mar. Soph.⸗ Sämmtliche Werke; Spielhagen Romane; Grimm, unüberwindliche Mächte; Gutzkow, Hohen,
schwangau; Die Ritter der Industrie; Stifft, Modernes Leiden; Galen, Jane die Jüdin;
* Narlitt, emen gegen Einbändigung der Obligation, sowie der noch nicht Goldel e; ꝛc. ꝛc. gose!? fälligen Coupons am 1. Januar 1868 bei rer Gemeinde Lesezebühren per Tag 2 kr., per Monat 30 kr. 1 Dee 3000 0 nehmen, wet: von da an der Abonnements konnen zu jeder Zeit angetreten werden. dun usen g 8 unn Partenbeim den 25. October 1867. Friedberg b 8 5 ff garibe 4 Großherzogliche Bürgermeisterei Partenheim Bindernagel S Sehimp* 7 Ul l mer. 5 f . f ö
„ eto nen gun, runkfürter Lebens- Versicherungs- Gesellschaft. i vom 109 Die Gemeinde rer sucht 350 bis 8 . 1 1 b 2 10 5 31 0 7 len Buesfite eier ungen bs zu 50 Sil weren en. Grund Kapital fl. 3,000,000. 0 755 e 3 3 f 2 1 25— Conil den gen F Reserven 6 1.729, 653. 28½ kr.
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h. Dan. Kümmich. Heinrich Gerth. bei der Exped. d. Bl. unter Nr. 2566.


